CH157811A - Getriebe mit mehrfach unterteilter Hauptwelle. - Google Patents

Getriebe mit mehrfach unterteilter Hauptwelle.

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CH157811A
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Inventor
Aktiengesellschaf Daimler-Benz
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Daimler Benz Ag
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  Getriebe mit mehrfach unterteilter Hauptwelle.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  ein Wechselgetriebe mit dreifach geteilter  Hauptwelle, insbesondere für     Kraftfalir-          zeuge,    bei welchem zwei Wellenteile durch  dauernd miteinander in Eingriff stehende       und,der    dritte Wellenteil durch     ausrückbare     Zahnräder mit der     Vorgelegewelle    in     Ver-          bind-ancy    stehen.

   Die Erfindung besteht darin,       dass    die äussern     Hauptwellenteile    im Gehäuse,  sowie der eine in dem andern gelagert ist  und der mittlere     Hauptwellenteil    als Hohl  welle ausgebildet und auf     einein    der beiden  andern     Hauptwellenteile    oder auf beiden ge  lagert ist.  



  Die Teilung der Hauptwelle hat hierbei  insbesondere den     Zweck,,dass    eine ohne     mitt-          ler,8    Ruhestellung zu schaltende, mit     Über-          holungsklauen        verseheue    Kupplung vor  gesehen werden kann, ohne     dass,dadurch    das  Getriebe auf nur zwei     Sch-altungsmöglich-          keiten    beschränkt wird, wie es eine solche  Kupplung ohne Teilung der Hauptwelle mit  sich bringen würde.

      Die bisher bekannten Getriebe dieser Art  hatten jedoch den Nachteil.,     dass    die Wellen  teile einzeln für sich gelagert werden     mussten          un-d    infolgedessen eine komplizierte und teure  Ausführung ergaben, falls der eigentliche  Zweck 'dieser Getriebe, eine geräuschlose  Schaltung und einen geräuschlosen Antrieb  zu erhalten, erreicht werden sollte.  



  Dieser Nachteil wird durch die vor  liegende Erfindung vermieden, indem durch  die besondere Art der Lagerung der einzelnen       Wüllenteile    ineinander ein genügend starres  System gebildet wird., so     dass    Zwischenlage  rungen im Gehäuse fortfallen können und  das Getriebe sehr kurz gehalten werden kann.  



  Der als Hohlwelle ausgebildete mittlere       Hauptwellenteil    kann hierbei, wie gesagt,  nur auf einem der beiden andern, äussern       Hauptwellenteile    gelagert sein,     in-dem    er bei  spielsweise auf einem bis zum andern äussern       Hauptwellenteil        durchragenden    Stück des  selben läuft, oder aber dieser mittlere     Haupt-          wellenteil    kann auf     Fortsätzen    sowohl des      einen, als auch des andern äussern     Haupt-          wellenteils    sich abstützen.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise       Ausführunasform    des Erfindungsgegenstan  des gezeigt.  



       Da.s    Hauptwellensystem. setzt sieh aus  .drei     Ilauptwellenteilen    zusammen, nämlich  aus dem treibenden Wellenteil oder der  Kupplungswelle<B>1,</B> dem getriebenen Wellen  teil     oderder        Kardanwelle    2. und     ausder    als  Hohlwelle ausgebildeten Zwischenwelle<B>3.</B>  Die     Kupplungswelle   <B>1</B> ist im Gehäuse bei 4       0,elagert.    Die durch das Gehäuse     durch-          laufen-de    Kardanwelle ist     mit.einem    Ende bei  <B>1</B> in der Kupplungswelle und hinten bei<B>6</B>  im Gehäuse gelagert.

   Auf dieser Welle ist  ihrerseits wieder die     Ilohlwelle   <B>3</B> gelagert,  welche, wie später beschrieben, einerseits mit  der Kupplungswelle und anderseits mit der  Kardanwelle gekuppelt werden kann.  



  Mit der Kupplungswelle ist, zweckmässig  mit ihr ein einziges Stück bildend,     da.s        Zahn-          reud   <B>7</B> verbunden, welches über das Zahnrad  <B>8</B> die     Vorgelegewelle   <B>9</B> antreibt.

   Auf dem  hintern Ende dieser Welle ist das Zahnrad<B>10</B>  lose drehbar gelagert,     und    es kann durch  eine     Klauenkupplung   <B>11,</B> welche beispiels  weise als     Überholungskupplung    mit     ab-          ,geschräuten        Klauenstirnflächen    ausgebildet       D        t'     sein kann, mit der     Vorgelegewelle    gekuppelt  werden.

   Das Zahnrad<B>10</B> steht mit dem     Zahn-          ra,d    12 in dauerndem Eingriff; dieses Zahn  rad 12 ist zweckmässig mit dem Wellenteil 2  aus einem Stück hergestellt, kann aber auch  durch Keile mit ihm verbunden sein.  



  Zwischen den bisher genannten Zahn  rädern sind ferner die Zahnräder<B>13</B> und 14,  sowie<B>15</B> und<B>16</B> -angeordnet. Durch die  Klauen<B>17</B>     kann,die    Welle<B>1</B> mit dem     Rad    14  und dadurch     mitder        Illohlwelle   <B>3</B> verbunden  werden. Ferner kann man die Hohlwelle<B>3</B>  mit der Welle 2 durch die     Klauenkupplung     <B>18</B> kuppeln.

   Die beweglichen Kupplungsteile  der Kupplungen<B>18</B>     und   <B>11</B> sind     hierbeidurch     den zweiarmigen Hebel<B>19</B> in der Weise ver  bunden,     dass    beim Einrücken der einen Kupp  lung die andere     zwangläufig    ausgerückt  wird, es bilden also die Teile<B>11, 18</B>     und   <B>19</B>    eine     Wecliselkupplung,    welche ohne mittlere  Ruhestellung, geschaltet wird.  



  Das veranschaulichte Getriebe     umfasst,     wenn man von dem nichtgezeigten     Rüek-          wärtsgang    absieht, vier Gänge. Für die ersten  drei Gänge ist -die Kupplung<B>18</B>     eingerückzt,     die Kupplung<B>11</B> ausgerückt. Das Zahnrad  <B>10</B> ist dauernd mit der Kardanwelle 2 und  damit mit den angetriebenen Laufrädern des  Wagens in Verbindung, die     Vorgelegewelle     <B>9</B> zusammen mit den Zahnrädern<B>8, 13</B> und  <B>15</B> läuft- stets mit der Kupplungswelle<B>1</B> um,  so     dass    das Schalten der Gänge ein relativ  leichtes wird.  



  Der<B>1.</B> Gang- ergibt sieh hierbei durch  Einrücken des Rades 14 in Rad<B>13.</B> Der  zweite Gang durch     Einrücken:des    Rades<B>16</B>  in Rad<B>15;</B> die     Kupplungsteile   <B>17</B> sind hier  bei nicht im Eingriff, während der direkte       Gann,    durch Kupplung der Klauen<B>17</B> erzielt  wird.  



  Einen 4. Gang oder     Schnellga.ng    erzielt  man     4urch,das        Umlegoendes    Hebels<B>19,</B> wo  durch die Klauen der Kupplung<B>18</B> entkup  pelt und die Klauen der Kupplung<B>11</B> mit  dem     Rad   <B>10</B> gekuppelt werden. Der Antrieb  bei diesem Gang erfolgt dann von der Welle  <B>1</B> über die Zahnräder<B>7</B> und<B>8,</B> die     Vor-          gelegewelle   <B>9,</B> die Zahnräder<B>10</B> und 12 auf  Welle 2.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> 'iÄTechselgetri,ebe mit dreifach geteilter Hauptwelle, insbesondere für Kraftfahr- zeuge, bei welchem zwei Wellenteile durch dauernd miteinander in Eingriff stehen-de und der dritte Wellenteil durch ausrüakbare Zahnräder mitder Vorgelegewelle in Verbin- clung stehen, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden äussern Hauptw-ellenteile im Ge häuse,
    sowie der eine in dem andern gelagert ist und der mittlere Hauptwellenteil als Holilwelle ausgebildet und auf einem der beiden andern Hauptwellenteile oder auf bei den gelagert ist. UNTERANSPRüCHE:
    <B>1.</B> Wechselgetriebe nach dem Patentanspruch, ,dadurch gekennzeichnet, dass eine ohne mittlere Ruhestellung zu schaItende Weeli- selkupplung vorgesehen ist, welclie derart wirkt, dass entweder der mittlere Haupt- wellenteil mit einem -der äussern Haupt- wellenteile gekuppelt oder der Antrieb über die beiden Paare der dauernd miteinander in Eingriff stelienden Zahnräder geleitet wird. 2.
    Wechselgetriebe nach dem Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die ausrückbaren Zahnräder auf der Hohlwelle angeordnet sind. <B>a.</B> Wechselgetriebe nach dem Patentanspruch undden Unteransprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der getriebene Haupt- wellenteil mit einem Zahnrad fest verbun den ist, welches mit einem auf der Vor- gelegewelle angeordneten und mit dieser kuppelbaren Zahnrad in dauerndem Ein <U>griff</U> steht.
    <B>1.</B> Wechselgetriebe nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>3,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Wechsel kupplung einerseits die Hohlwelle mit dem getriebenen Hauptwellenteil und anderseits das auf der Vorgelegewelle drehbar an geordnete, mit dem Zahnrad auf dem ge triebenen Hauptwellenteil dauernd in Ein griff befindliche Zahnrad mit der Vor- gelegewelle kuppelt, derart, dass beim Aus rücken des einen Kupplungsteils der an dere Kupplungsteil eingerückt wird.
    <B>b.</B> Wechselgetriebe nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen<B>1</B> bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die getriebene Welle durch das ganze Getriebe bis vorn durch geführt, dort in der treibenden 'Welle ge lagert ist, und dass auf der getriebenen 'Welle die Zwischenwelle gelagert ist.
CH157811D 1930-10-29 1931-09-10 Getriebe mit mehrfach unterteilter Hauptwelle. CH157811A (de)

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