CH158068A - Elektrodensystem, das durch zwei Elektroden aus verschiedenem Stoff gebildet wird, die durch eine Zwischenschicht aus einem dritten Stoff getrennt sind. - Google Patents

Elektrodensystem, das durch zwei Elektroden aus verschiedenem Stoff gebildet wird, die durch eine Zwischenschicht aus einem dritten Stoff getrennt sind.

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CH158068A
CH158068A CH158068DA CH158068A CH 158068 A CH158068 A CH 158068A CH 158068D A CH158068D A CH 158068DA CH 158068 A CH158068 A CH 158068A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description


      Elektrodensystem2    das durch zwei Elektroden aus verschiedenem Stoff gebildet wird,  die durch eine, Zwischenschicht aus einem dritten Stoff getrennt sind.    Die Erfindung bezieht sich auf ein     Elek-          trodensystem,    das aus zwei Elektroden aus  verschiedenem Stoff bestellt, die durch eine  dünne     Zwischensellicht    aus einem dritten  Stoff getrennt sind.  



  Derartige Systeme finden wegen ihrer un  symmetrischen Leitfähigkeit oft als Gleich  richter Verwendung. Sie werden auch wohl  als Kondensatoren zum Abflachen eines pul  sierenden Gleichstromes benutzt, während  noch verschiedene andere Anwendungen     mög-          lieh    sind. Die Elektroden sind meist als  Platten oder Streifen ausgebildet. Eine der  Elektroden besteht oft aus Metall, und in     die-          sein    Fall kann die dünne Zwischenschicht  durch ein     Oxydhäutehen    auf dieser Metall  platte gebildet werden. Die andere Elektrode  bestellt in vielen Fällen aus einem Stoff, der  sich schwer in die Form einer Platte bringen       lässt,    wie zum Beispiel Phosphor.

   Die Elek  troden werden in diesem Falle meistens     da-          durcliliergestellt,        dass    die zusammensetzenden    Stoffe verpulvert werden und dieses Pulver  dann, gegebenenfalls unter     Beifüguno,    eines  Bindemittels, in die erforderliche Form     ge-          presst    wird. Die auf diese Weise gebildeten  Platten müssen freilich noch     verliältnismässi.-          dick    sein, da sie sonst sehr zerbrechlich sind  und leicht abbröckeln. Die Dicke dieser  Platten bringt zunächst den Nachteil mit  sich,     dass    ein aus mehreren Zellen aufgebautes  System einen verhältnismässig grossen Raum  beansprucht.

   Zweitens ist der Widerstand  des die erwähnte Elektrode bildenden Stoffes  im allgemeinen ziemlich hoch, so     dass    eine  dicke Platte aus diesem Stoff einen grossen  Widerstand besitzt. Ausserdem kann die  beim Stromdurchgang in der Platte ent  wickelte Wärme schwer nach aussen ab  geleitet werden.  



  Diese Übelstände werden nun gemäss der  Erfindung dadurch gehoben,     dass    mindestens  eine der Elektroden aus     pulverförmigem         Stoff besteht, der auf einem Gerüst aus  festem Stoff     aufgepresst    ist.  



  Es werden auf diese Weise Elektroden  erhalten, die haltbar sind und dennoch als  dünne Platten ausgebildet werden können,  die daher einen verhältnismässig geringen       11D   <B>kn</B>  Widerstand besitzen. Die Platten können  selbst auf die verschiedenste Weise aus  gestaltet und gebogen sein, ohne     dass    Bruch  gefahr auftritt.  



  Das Gerüst kann zweckmässig aus leiten  dem Stoff bestehen, wodurch also der Wider  stand der Elektrode noch weiter     herab-esetzt     wird. Bei einer günstigen Ausführungsform  besteht mindestens eine der Elektroden aus  auf perforiertes Metall, zum Beispiel auf Me  tallgeflecht     aufgepresstem    Pulver. Das     auf-          gepresste    Pulver haftet besonders gut an  einem Metallgeflecht, wodurch auf sehr ein  fache Weise ein haltbares Ganzes erhalten  wird.  



  Es kann vorteilhaft sein, das Gerüst, auf  welches das Pulver     aufgepresst    ist, aus den  Seitenwänden der Platte hervorragen zu las  sen, unter anderem deshalb, weil auf diese  Weise eine gute Kühlung der Platte erzielt  wird, denn das Gewebe leitet die Wärme aus  dem Innern der Platte nach aussen, wo die  Wärme durch Leitung und Strahlung an die  Umgebung abgegeben wird. Ein aus der  Elektrode hervorragendes, metallenes Gerüst  kann überdies für den     Anschluss    der Zu  führungsleitungen benutzt werden. Es wurde  bisher in vielen Fällen gegen die Platte aus  pulverförmigem Stoff eine Platte aus einem  andern Stoff, zum Beispiel Blei, angedrückt,  ausschliesslich in der Absicht, die leitende  Verbindung zwischen dieser Elektrode und  dem     -Pc>Idralit    herzustellen.

   Derartige Platten  können jetzt ganz wegfallen.  



  Zwecks einer weiteren Verbesserung der  Kühlung kann die Elektrode mit Einschnit  ten versehen sein. Bei den bekannten Platten  wäre dies unmöglich, da sie zu leicht zer  brechen.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des.         Fig.   <B>1</B> ist ein Querschnitt einer Elek  trode des     Elektrodensystemes    nach der Er  findung;     -          Fig.    2 ist eine Vorderansicht dieser     Elek-          trode;          Fig.   <B>3</B> stellt ein     Elektrodensystem        züm     Gleichrichten von Wechselstrom dar, das aus  einigen Zellen aufgebaut ist, die<B>je</B> eine     Eleiz-          trode    gemäss der Erfindung aufweisen.  



  In den Figuren ist     die"eigentliche    Elek  trode mit<B>1</B> und das Metallgeflecht mit<B>21</B>  bezeichnet. Das     Metallgeflecht    wird zum  Beispiel durch     Kupfergewebe    gebildet.  



  Die     Dieke    der gezeichneten Platte<B>1</B> soll  nicht als Massstab für die wirkliche Dicke  der Platte betrachtet werden. Diese Dicke       kann,erheblissh    geringer als die in der     Figtir     angegebene sein.  



  Aus     Fig.   <B>2</B> ist ersichtlich,     dass    die     Eleh-          trode   <B>1</B> Einschnitte<B>3</B> aufweist, welche die       Kühlun-    fördern. Aus dieser Figur ist fer  ner ersichtlich,     dass    das     Metallgeflecht    auf  ein gewisses Mass über die eigentliche Elek  trode hervorragt, wodurch ebenfalls die Küh  lung begünstigt wird.

   Ausser aus dem be  reits erwähnten Phosphor kann die aus pul  verförmigem Stoff     gepresste    Elektrode aus,  mancherlei andern Stoffen bestehen, zum  Beispiel aus einem Gemisch von     Kupferjodid     -und     Bariumhyperoxyd,    aus einem Gemisch  von     Kupfersulfür    und Kupfersulfid, aus  Bleisulfid,     '.NLIolybdäusulfid,        Wolframsulfid.     Eisensulfid oder aber aus einem Gemisch  dieser Stoffe. Es können alle jene Stoffe,  die in Pulverform zu einer -Elektrode     press-          bar    sind, verwendet werden.  



       Fig.   <B>3</B> zeigt eine Anzahl von Zellen, deren       unsymmetrisehe    Leitfähigkeit zum Gleich  richten     von    Wechselstrom benutzt wird.  Vier mit einer     Oxydschicht    überzogene Me  tallplatten 4a, 4b, 4e,     4d,    die zum Beispiel  aus     Zirkonium    mit einer     Zirkoniumoxyd-          schiebt    bestehen, sind zusammen mit drei  auf Kupferdrahtgeflecht     gepressten    Elektro  den, die zum Beispiel aus einem Gemisch  von     Kupferjodid    und Jod bestehen, auf  einen Bolzen<B>5</B> geschoben und gegeneinander  gedrückt.

   Diese Zellen sind in die bekannte           Grätzsche    Schaltung aufgenommen, mittelst  deren beide     Wellenhälften    des Wechsel  stromes gleichgerichtet werden, während<B>je-</B>  weils zwei     Gleichrichterzellen    vom Strom in  Reihe durchflossen werden.  



  Aus der Figur ist deutlich ersichtlich;       dass    ein sehr einfaches Ganzes erhalten wird,  da besondere Platten zum Herstellen der lei  tenden     Verbincluno,    zwischen den     Zufüli-          rungsleitungen        und    den Elektroden<B>1</B> ent  behrt werden können. Die Zuführungs  leitung zu der in der Mitte angeordneten  Elektrode<B>1</B> ist mit dem in dieser Elektrode  befindlichen     Kupferdraht-geflecht    verbunden.  Der Wechselstrom wird den     'Wechselstrom-          klemmen   <B>6</B> zugeführt und mit Hilfe eines       Transforma.tors   <B>7</B> auf die erwünschte Span  nung gebracht.

   Während der einen Perioden  hälfte fliesst der Strom von<B>7</B> über<B>8</B> zu der  Platte 4b, von dort durch die Platte ja zur  Platte 4a, über<B>9</B> zu den     Anschlussklemmen     <B>10</B> für die Gleichstrombelastung, dann über  <B>11</B> zu der     Anschlussstelle    an das Kupfer  drahtgeflecht der Platte     lb,    von dort über  die Platte 4e und den Leiter 12 zum Trans  formator<B>7</B> zurück.

   Der Strom kann dabei  nicht von der Platte 4b über     lb    unmittelbar  zu 4c fliessen. da infolge der     unsymme-          trisahen        Leitfähigkeit        der   <B>7</B>     Gleichrichterzellen     der Strom niemals von einer Platte 4 durch  das     Oxydhäutehen    zu einer Platte<B>1,</B> wohl  aber umgekehrt fliessen kann.  



       '\,ÄTährend    der zweiten Hälfte jeder Pe  riode fliesst der Strom von<B>7</B> über 12, 4e,<I>je,</I>       4(1,   <B>13,</B> die Gleichstromklemmen<B>10,</B> die Plat  ten     lb,    4b und den Leiter<B>8</B> nach dem Trans  formator<B>7</B> zurück. Die     an,die    Klemmen<B>10</B>  angeschlossene     Gleichstrombelastung    nimmt  somit pulsierenden Gleichstrom auf. Es ist  einleuchtend,     dass    das     Elektrodengerüst    auf  sehr verschiedene Weise ausgestaltet sein  kann.

   Eine Platte mit     rauher    Oberfläche  oder mit Einschnitten kann' als solches         lienen.    Das     Gerfist    kann auch als einfache  Armierung der aus Pulver     gepressten    Platte  ausgebildet sein und in diesem Fall zum  Beispiel aus einer Anzahl von unabhängigen  oder an einigen Stellen miteinander verbun  denen Stäben bestehen. Es können ferner  mehrere unabhängige oder miteinander ver  bundene Gerüste für eine Elektrode an  gewendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrodensystem, das durch zwei Elek troden aus verschiedenem Stoff gebildet wird, die durch eine dünne Zwischenschielit aus einem dritten Stoff getrennt sind, da durch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Elektroden aus einem pulverförmigen Stoff besteht, der auf ein Gerüst aus festem Stoff aufgepresst ist. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Elektrodensystem nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerüst aus leitendem Stoff besteht.
    2. Elektrodensystem nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Gerüst aus perforiertem Metall besteht. <B>3.</B> Elektrodensystem nach Unteranspruch<B>1.</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Gerüst aus Metallgeflecht besteht. 4. Elektrodensystem nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerüst aus den Seitenrändern der auf das Gerüst aufgepressten Platte hervorragt.
    <B>5.</B> Elektro-densystein nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die auf ein festes Gerüst aufgepresste Platte Ein- in schnitte aufweist.
CH158068D 1930-10-04 1931-10-01 Elektrodensystem, das durch zwei Elektroden aus verschiedenem Stoff gebildet wird, die durch eine Zwischenschicht aus einem dritten Stoff getrennt sind. CH158068A (de)

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DE956435C (de) * 1954-01-19 1957-01-17 Siemens Ag Trockengleichrichter

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DE631197C (de) 1936-06-15

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