CH158095A - Im Strassenverkehr stehender säulenartiger Pfosten. - Google Patents

Im Strassenverkehr stehender säulenartiger Pfosten.

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CH158095A
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Co Aktiengesellschaft Metzeler
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Metzeler & Co Ag
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Description


  Im Strassenverkehr stehender säulenartiger Pfosten.    Der Gegenstand vorliegender Erfindung  ist ein im Strassenverkehr stehender säulen  artiger Pfosten, wie zum Beispiel ein Ver  kehrs- und     Schutzinselpfosten,        Warnungs-          schildträger,    Wegweiser; Ständer, Beleuch  tungssäule und dergleichen. Derartige säulen  artige Pfosten wurden bisher in Stein, Beton,  Eisen oder Holz ausgeführt und dienen der  Regelung des Verkehrs, insbesondere des  Kraftwagenverkehrs. Diese Pfosten haben  nun infolge ihrer starren     Beschaffenheit    den  Nachteil, dass sie beim Anfahren nicht nur  leicht umgeworfen beziehungsweise beschä  digt, sondern meistens auch vollständig zer  trümmert werden.

   Ausserdem verursacht das  Anfahren an einen derartigen Pfosten in vielen  Fällen schwere Beschädigungen der     Fahrzeuge     und Unfälle der Fahrgäste.  



  Weiter ist festgestellt, dass an Stellen  mit besonders starkem Verkehr das Anfahren  an derartige Pfosten schwer zu vermeiden  ist, zum Beispiel bei     sogenännten    Parkstellen  und Parkplätzen, wo infolge des Hin- und         Herrangierens    der Kraftfahrzeuge mit einem  häufigen Anfahren an die Säulen gerechnet  werden muss. Die Instandsetzung beschädigter  Verkehrssäulen bedingt erhöhte Unkosten.       In    den meisten Fällen sind die abgesplitter  ten oder geborstenen Säulen überhaupt nicht  mehr verwendbar.  



  Der Gegenstand vorliegender     Erfindung     vermeidet diese Mängel dadurch, dass wenig  stens ein Teil des Pfostens aus einem Bau  stoff von hoher Elastizität besteht, der beim  Anfahren durch ein Fahrzeug federnd nach  giebig ist und stossdämpfend wirkt. Dieser       Baustoff    kann Gummi, eine Kunstmasse oder  dergleichen sein. Durch die     Nacbgiebigkeit     des Pfostens können die Reparaturkosten  sowohl für denselben, als auch für die an  fahrenden Fahrzeuge ganz bedeutend ermässigt  und ausserdem Unfälle beim Anfahren an  solche Pfosten vermieden werden.  



  In zweckmässiger Weise werden, je nach  dem Aufstellungsort, die säulenartigen Pfosten  entsprechend ausgebildet. Sie können massiv      oder hohl ausgebildet sein. Sie können, falls  sie an nicht hell erleuchteten Plätzen vor  handen sind; eigene Lichtquellen besitzen,  die im Innern der Pfosten untergebracht und  durch Blinkfenster in den Kappen oder den  Pfosten selbst das Licht, ähnlich einem Leucht  turm, austreten lassen. Sie können auch mit  sogenannten Katzenaugen oder     Rückstrablern     ausgerüstet sein, so dass beim Auftreffen des  Lichtstrahles eines Fahrzeuges die Rück  strahler der Pfosten aufleuchten und den  Fahrer von weitem schon hierauf aufmerk  sam machen.  



  Für viele Fälle ist vorgesehen, nur den  untern Teil des Pfostens aus dem elastisch  biegsamen Material herzustellen, während  der obere Teil, der ausserhalb der Zone grösster       Biegungsbeanspruchungist,    aus Holz, Kunst  masse und dergleichen bestehen kann.  



  Der Gegenstand vorliegender Erfindung  ist auf der Zeichnung in verschiedenen Aus  führungsformen beispielsweise veranschaulicht  und es stellen dar       Fig.    1 eine massive Säule teilweise im       Schnitt,          Fig.    2 eine Hohlsäule teilweise geschnitten,       Fig.    3 eine Hohlsäule mit Rückstrahlern  und einer besondern Befestigungsform des  Fusses,       Fig.    4 und 5 Befestigungsformen des  Fusses,       Fig.    6 eine Hohlsäule mit abnehmbarer  Kappe und Lichtquelle;       Fig.    7 eine durchbrochene Hohlsäule mit  Lichtquelle,       Fig.    8 eine Hohlsäule mit Stahlfeder  einlage.  



  Der in     Fig.    1 gezeichnete im Strassenver  kehr stehende säulenartige Pfosten 1 besteht  gänzlich aus einer Masse von hoher Elastizi  tät, und zwar vorzugsweise aus einer Gummi  masse, die in verschiedener Weise hergestellt  sein kann. Die Masse kann zum Beispiel  ganz oder teilweise vulkanisiert, reiner Gummi,  künstlicher Gummi, eine Kunstmasse oder  dergleichen sein. Durch besondere Befesti  gungsvorrichtungen wird der Pfosten 1 im  Boden befestigt, wobei die Befestigung durch    in einem ebenfalls aus vulkanisiertem Gummi  bestehenden, angegossenen Flansch 2 der  Säule 1 vorgesehene     Bolzenlöcher    3 erfolgen  kann, durch welche Ankerschrauben oder  dergleichen     gesteckt    werden.

   Bei grösserem  Durchmesser, geringerer     Bauhöho    und geeig  netem Füllmaterial sind Verankerungen ganz  entbehrlich, da die beim Anfahren entstehende  Reibung zwischen Boden und Pfosten elastisch  bremsend wirkt. Der     Massivpfosten    wird sich  da eignen, wo grosse Kräfte auf ihn ein  wirken.  



  Der Hohlpfosten gemäss     Fig.2    besteht  aus dem gleichen Stoff wie die der     Fig.    1,  jedoch ist er als Röhre, Zylinder oder der  gleichen ausgebildet und wird oben von einer  Kappe 4 abgedeckt. Die Befestigung dieses  Pfostens erfolgt dadurch, dass innen am  Grunde des Pfostens eine Versteifungseinlage 5  vorgesehen ist, wobei der Pfosten aussen einen  Bodenwulst 6 trägt, über den ein im Quer  schnitt     Z-förmiger    Ring 7 gezogen wird,  welcher die Befestigung mit der Unterlage  vermittelt. Es kann aber auch, wie in     Fig.    3  veranschaulicht, ein elastischer Ankerkern 8  im Boden vorgesehen sein, über den der aus  Gummi bestehende Hohlmantel 9 des Pfostens  gezogen ist.  



  In     Fig.    4 und 5 sind andere Arten der  Befestigung veranschaulicht. 10 ist ein mit  Randflansche und Ringnuten versehener am  Boden befestigter Fuss, in dessen Ringnuten  Ringe 11 des Pfostens eingreifen. In vielen  Fällen ist es zweckmässig, den Fuss 10 aus  einem Kunstprodukt, zum Beispiel Hartgummi,  herzustellen; er kann aber auch aus Metall  bestehen und mehrteilig sein, in welchem  Fall dann nur der Schaft aus hochelastischem  Material besteht.  



  In     Fig.    6 ist ein Pfosten veranschaulicht,  dessen Unterteil 12 aus Gummi vorgesehen  ist, während das Oberteil 18 aus einem an  dern Baustoff, zum Beispiel aus Holz oder  einer Kunstmasse ausgeführt ist.  



  In     Fig.    8 ist eine Ausführungsform dar  gestellt, wobei zwecks Verstärkung in das  Innere des hohlen, elastischen Pfostens 14      eine     schraubenförmig    gewundene Drahthülse 13  eingebettet ist.  



  Am Pfosten können sogenannte Katzen  augen oder Rückstrahler 15     (Fig.    3) ange  bracht sein, um das Licht vorbeifahrender  Fahrzeuge aufzunehmen und wiederzugeben  und so die Säule auch in der Dunkelheit  kenntlich zu machen. An anderen Stellen,  zum Beispiel da, wo es sich um Schutzinsel  pfosten handelt, und zwar um Schutzinseln  der Strassenbahn und dergleichen, ist es  zweckmässig, den Pfosten mit einem eigenen       Leuchtkörper    16     (Fig.    6 und 7) zu versehen  und im Pfosten Fenster 17 anzuordnen. Diese  Fenster 17 können sowohl im Pfosten selbst       (Fig.    7) als auch irr der sogenannten Kappe       (Fig.    6) angebracht sein.

   Das Anbringen in  der Kappe ist dann vorteilhaft, wenn der  Pfosten mit Schriften oder ähnlichem vorsehen  werden soll, wie zurre Beispiel für Wegweiser,  Warnungsschilder. Die Stromleitungen zur  Lichtquelle 16 werden     zweckmässigerweiee     im Innern des Pfostens durchgeführt. Der  Gummi kann auf seiner Aussenschicht zur  Bildung einer gehärteten Aussenhaut etwas       arrvulkanisiert    sein um Beschädigungen und       Zersetzungen    des Gummis durch das     Anuri-          nieren    durch Hunde zu vermeiden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Im Strassenverkehr stehender säulenarti ger Pfosten, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil des Pfostens aus einem Baustoff von hoher Elastizität besteht, der beim Anfahren durch ein Fahrzeug federnd nachgiebig ist und stossdämpfend wirkt. UNTERANSPRüCHE: . 1. Im Strassenverkehr stehender säulenartiger Pfosten nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass er als massiver Gummi körper ausgebildet ist. 2. Im Strassenverkehr stehender säulenartiger Pfosten nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass er als hohler Gummi körper ausgebildet ist. 3.
    Im Strassenverkehr stehender säulenartiger Pfosten nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Verstärkung im Innern des hohlen Gummikörpers mindestens eine Hülse aus schraubenförmig gewundenem Draht zur Erhöhung der pufferartigen Wirkung vor gesehen ist. 4. Im Strassenverkehr stehender säulenartiger Pfosten nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das elastische Material wenigstens teilweise mit einer gehärteten Aussenhaut versehen ist. 5.
    Im Strassenverkehr stehender säulenartiger Pfosten nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Pfosten aus zwei Hauptteilen besteht, wobei ein Oberteil aus nicht elastischem Material in einem elastisch wirkenden Unterteil vorgesehen ist, der einen angegossenen, flanschartigen Vorsprung zur Verankerung aufweist. 6. Im Strassenverkehr stehender säulenartiger Pfosten nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass derUnterteil des Pfostens Ringe aufweist, welche in Ringnuten eines mit einer Flansche versehenen Fusses ein greifen. 7.
    Im Strassenverkehr stehender säulenartiger Pfosten nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterteil des hohlen Pfostens über einen im Boden verankerten, nach oben herausstehenden, elastischen Ankerkern gestülpt ist. B. Im Strassenverkehr stehender säulenartiger Pfosten nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet; dass der hohle Pfosten im Innern mit einer Ver steifungseinlage versehen ist. 9. Im Strassenverkehr stehender säulenartiger Pfosten nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Pfosten mit einer Beleuchtungsvor richtung versehen ist.
CH158095D 1930-10-01 1931-09-28 Im Strassenverkehr stehender säulenartiger Pfosten. CH158095A (de)

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