CH158217A - Vorrichtung zur Herstellung von Teppichen, Decken und dergl. mit auf den Grundstoff aufgebrachtem Wollmuster. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Teppichen, Decken und dergl. mit auf den Grundstoff aufgebrachtem Wollmuster.

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CH158217A
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CH
Switzerland
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fork
prongs
wool
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blankets
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Inventor
Perkons Heinrich
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Perkons Heinrich
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04GMAKING NETS BY KNOTTING OF FILAMENTARY MATERIAL; MAKING KNOTTED CARPETS OR TAPESTRIES; KNOTTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D04G3/00Making knotted carpets or tapestries

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Herstellung von Teppichen, Decken und     dergl.    mit auf den     Grundstoff     aufgebrachtem     Wollmuster.       Es ist bekannt, Teppiche, Decken und  dergleichen mit auf den Grundstoff aufge  brachtem Wollmuster in der Weise herzu  stellen, dass die Wolle auf eine zwei- oder       mehrzinkige    Gabel aufgewickelt wird und  dann mittelst einer gewöhnlichen Nähmaschine  zwischen den Zinken der Gabel auf den  Grundstoff genäht wird. Dieses Verfahren  hatte den Nachteil, dass die Naht niemals  gerade wurde, sondern in vielfachen Win  dungen verlief, da eine gerade Führung .des  schweren Grundstoffes meist grosser Aus  dehnung in der Nähmaschine nur sehr schwer  möglich war und grosse Übung erforderte.  



  Dieser Nachteil wird gemäss der vor  liegenden Erfindung dadurch beseitigt, dass  eine Gabel verwendet wird, deren Zinken  sich voneinander in einem sehr geringen Ab  stand befinden, der nur etwa der zwei- oder  dreifachen Nadelstärke entspricht. Hierdurch  wird erreicht, dass die Gabel die     Nähmaschinen-          nadel    führt, da diese nach keiner Seite hin  ausweichen kann, so dass man auch bei    mangelnder Übung im Nähen eine vollkom  men gerade Naht erhält.

   Unterstützt wird  diese Wirkung noch dadurch, dass der Hand  griff der Gabel zweckmässig so ausgebildet ist,  dass mittelst einer Nadel dieser am Stoff     be-          bestigt    werden kann, so dass auch die Gabel  selbst gegen Verschiebung auf dem Stoff  während des     Nähens    gesichert ist.  



  Die erforderliche     .Breite    des     3lusters    wird  bei der erfindungsgemässen Gabel durch ent  sprechende breite, flache Ausbildung der  Zinken erreicht.  



       Abb.    1 zeigt die Gabel gemäss der Er  findung.  



       Abb.    2 und 3 veranschaulichen das Her  stellungsverfahren mit Hilfe dieser Gabel.  Die Gabel besteht aus zwei parallelen  flachen Zinken 1 und 2, die miteinander  verbunden sind. Am freien Ende der Gabel  ist ein auf die Zinken aufschiebbarer Ab  standhalter 4 vorgesehen, der mittelst einer  zwischen die Zinken eingreifenden Stange  die Zinken der Gabel im richtigen Abstand      hält, welcher etwa der zwei- bis dreifachen  Stärke der     Nähmaschinennadel    entspricht.  



  Zwecks Herstellung einer Decke oder  eines Teppichs wird nun der mit dem vor  gezeichneten Muster versehene     Grundstoff    in  die Nähmaschine eingelegt, die Wolle auf  die Gabel aufgewickelt und diese derart auf  den     Grundstoff    aufgelegt, dass man mit der  Maschine die Wolle zwischen den beiden  Zinken der Gabel auf den Grundstoff auf  nähen kann.

   Ist die Wolle auf der ganzen  Länge der Gabel abgenäht, so wird die Ga  bel aus dem abgenähten     Wollstreifen    bis  auf ein kurzes Stück herausgezogen, erneut  mit Wolle bewickelt, der als Handgriff die  nende Ring 3 mit Hilfe einer durchgesteckten  Nadel     w    am Grundstoff befestigt, so dass die  Gabel am     Grundstoff    an beiden Enden fixiert  ist und sich nicht verschieben kann, und die  Wolle an das bereits aufgenähte Muster an  schliessend wieder abgenäht. Dieses Verfahren  wird solange fortgesetzt, bis der ganze Grund  stoff bedeckt ist. Zwecks Ausarbeitung eines  Musters wird die Gabel in dem Muster  entsprechenden Längen mit verschiedenfar  biger Wolle bewickelt.  



  Enthält das Muster einen Streifen der  schmaler ist als die gesamte Breite der Ga  bel, so können die beiden Zinken der Gabel  auch mit verschiedenfarbiger Wolle bewickelt  werden, wobei die beiden     Wollfäden    inner  halb des Ringes 3 in der in     Abb.    3 gezeig  ten     Weise    gekreuzt werden. Der Abstand  halter 4 dient zur Verhinderung des Zu  sammenziehens der beiden Zinken der Gabel,    wodurch die Nadel der Maschine leicht  zwischen den Zinken eingeklemmt werden  könnte. Sobald ein Wickel ganz abgenäht  ist, ist der Abstandhalter nicht mehr er  forderlich, da nun das bereits abgenähte  Stück, in welchem das Ende der Gabel stecken  bleibt, das Klemmen der Nadel verhindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Herstellung von Tep pichen, Decken oder dergleichen mit auf den Grundstoff aufgebrachtem Wollmuster, gekenn zeichnet durch eine aus zwei durch einen Hand griff verbundenen Zinken bestehende Gabel, deren Zinken sich voneinander in einem ge ringen, etwa der zwei- bis dreifachen Stärke der Nähnadel der Nähmaschine entsprechen den Abstand befinden. UNTERANSPRüCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff der Gabel so ausgebildet ist, dass er mit Hilfe einer Nadel am Grundstoff befestigt wer den kann. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinken der Gabel flach sind. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gabel mit einem Abstandhalter für die freien Enden der Zinken versehen ist.
CH158217D 1931-11-27 1931-11-27 Vorrichtung zur Herstellung von Teppichen, Decken und dergl. mit auf den Grundstoff aufgebrachtem Wollmuster. CH158217A (de)

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