CH158222A - Verfahren zur Herstellung von Brusttaschen für Büstenhalter. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Brusttaschen für Büstenhalter.

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CH158222A
CH158222A CH158222DA CH158222A CH 158222 A CH158222 A CH 158222A CH 158222D A CH158222D A CH 158222DA CH 158222 A CH158222 A CH 158222A
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CH
Switzerland
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seam
fabric
breast
breast pockets
brassieres
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Application number
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English (en)
Inventor
Berliner Corsetfabrik Neumann
Klopfer Henriette
Original Assignee
Berliner Corsetfabrik W & G Ne
Klopfer Henriette
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41CCORSETS; BRASSIERES
    • A41C3/00Brassieres

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Corsets Or Brassieres (AREA)

Description


  Verfahren     zur    Herstellung von     Brusttasehen    für Büstenhalter.    Die bisherigen Brusttaschen für Büsten  halter können sich infolge ihres Schnittes  und ihrer Zurichtung nicht der natürlichen  Brustform anpassen, wodurch die Brust mehr  oder weniger aus ihrer natürlichen Form       herausgedrängt    und gedrückt wird. Hierbei  wird besonders durchweg ein starker Druck  auf die Brust selbst und insbesondere auf  die Brustwarzen ausgeübt, wobei diese unter  diesem Druck in das     Zellengewebe    eindringen,  daselbst mit der Zeit verkümmern und zu  krankhaften Störungen in der Brust führen.  



  Diesem Übelstand wird durch die Erfin  dung in wirksamster Weise dadurch abge  holfen, dass durch einen entsprechenden Zu  schnitt und Zurichten der Brusttaschen diese  sich der natürlichen Brustform einschliesslich  ihrer Warzen anpassen und diese formgerecht  einschliessen und tragen.  



  Das Verfahren zur Herstellung der beiden  Brusttaschen besteht darin, dass ein quadra-         tisches        Stoffstück    auf einer Diagonale ge  teilt und jedes der entstehenden Dreiecke  zusammengelegt und an seiner rechtwinkligen  Ecke um ein spitzwinkliges Dreieck durch  Abschneiden gekürzt wird, dessen spitzer  Winkel an der Faltkante sich befindet. Neben  der Schnittkante des spitzwinkligen Dreiecks  wird alsdann eine Naht ausgeführt, die kurz  vor der     Faltkante    aufhört, oder mit einer  kurzen     gnickung    in letztere übergeht. Hier  auf werden die zusammengelegten Stoffteile  ausgebreitet und die Naht durchgedrückt,  wobei sich im untern Stoffteil eine Wölbung  bildet.

   Am Ende der Naht, die sich nur bis  an den Umfang der     Brustwarzenerhöbung    er  streckt oder abgeknickt ist, entsteht gleich  zeitig eine Ausbuchtung, die der Brustwarze  Raum gibt.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel eines nach dem Verfahren gemäss der  Erfindung hergestellten Büstenhalters darge  stellt, und zeigt:           Fig.        1.    eine Vorderansicht des Büsten  halters im Gebrauch,       Fig.    2 einen Längsschnitt durch eine  Brusttasche und die Brust, und       Fig.    3 bis 6 zeigen die     Herstellung    der  Brusttaschen des Büstenhalters.  



  Gemäss     Fig.    3 wird ein Stück Stoff in  Form eines Quadrates genommen, welches  zur Herstellung der beiden Brusttaschen a  und b     (Fig.    1) dient, dessen Fäden in der  Diagonale c     (Fig.    3) liegen. Hierauf wird der       Stoff    in der Diagonale c unterteilt, wodurch  zwei rechtwinklige Dreiecke d und e gebildet  werden. Jedes Dreieck '(d     bezw.    e) wird dann  um die senkrecht zur     Dreieckbasis    gerichtete       Winkelhalbierungslinie    f gefaltet     (Fig.    4),  so dass ein Doppeldreieck g     (Fig.        fi)    entsteht.

    Die Dreiecke werden an ihrer rechtwinkligen  Ecke um ein spitzwinkliges Dreieck durch  Abschneiden gekürzt, dessen spitzer Winkel  sich an der Faltkante befindet. Nun wird  jedes Doppeldreieck g mit einer Naht     7a    ver  sehen, die von der am rechten Winkel mit  der Faltkante zusammenstossenden Grund  linie aus bis nahe an die Faltkante f heran  geführt ist und somit das spitzwinklige Drei  eck begrenzt. Ferner wird ein durch eine  vom untern Nahtende senkrecht zur Hypote  nuse der Dreiecke<I>g</I> verlaufende Linie<I>k</I> be  grenztes Dreieck m von jeder Stofflage ab  geschnitten.

   Beim Ausbreiten der Dreiecke g  und Durchdrücken der Naht ergibt sich die  Form der Brusttaschen a, b, wobei sich am  obern Ende der Naht h eine Ausbuchtung  bildet, die insbesondere beim     Straffen    des  obern spitzen     Brusttaschenteils    sich tüten  artig herausbildet und der Brustwarze ge  nügend Raum gibt. Trennt man die Naht h  auf und breitet die Brusttasche aus, so er  gibt sich das fertige Schnittmustern     (Fig.    6),  dessen Kanten r,     r1    die Verbindungskanten  der Naht h und die Kante o,     o1    die mit der  Basislinie der Dreiecke g einen rechten Winkel    einschliessende Grundlinie darstellen.

   Der  Winkel p bildet die Spitze der Taschenform,  während im Punkt q sich beim Zusammen  nähen der Kanten r und     r1    die tütenartige  Ausbuchtung     l    bildet. Diese für die Brust  warze Raum gebende Ausbuchtung kann durch  die Ausbildung des obern Nahtendes, also so,  dass die Naht kurz vor der Faltkante auf  hört oder mit einer kurzen     Knickung    in  letztere übergeht, den jeweiligen Anforderun  gen angepasst werden.  



  Beide Brusttaschen werden dann derart  an einem Leibgurt s angenäht, dass die  Winkel t,     il    zwischen den Brüsten sich über  lappen. Die Seitenkanten der Brusttaschen  verlaufen ausserhalb der Brüste. Infolgedessen  wird auch die Zugwirkung der an den Brust  taschenspitzen angreifenden Schulterbändern  von den Brüsten ferngehalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Brusttaschen für Büstenhalter, dadurch gekennzeichnet, dass ein quadratisches Stoffstück auf einer Diago nale (c) getrennt, jedes der entstehenden Dreiecke (d, e) zusammengelegt und an seiner rechtwinkligen Ecke um ein spitzwinkliges Dreieck (i), dessen spitzer Winkel an der Faltkante sich befindet, durch Abschneiden gekürzt und neben dieser Schnittkante mit einer Naht (1a) versehen wird, welche kurz vor der Faltkante (f) abbricht oder mit einer kurzen Ausknickung an diese herangeht, wor auf die zusammengelegten Stoffteile ausge breitet und die Naht durchgedrückt wird,
    so dass sich im untern Stoffteil eine Wölbung bildet und am obern Ende dieser Naht eine der Brustwarze Raum gebende Ausbildung entsteht.
CH158222D 1931-03-26 1931-03-26 Verfahren zur Herstellung von Brusttaschen für Büstenhalter. CH158222A (de)

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