CH158347A - Polumschaltbarer Asynchronmotor. - Google Patents

Polumschaltbarer Asynchronmotor.

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CH158347A
CH158347A CH158347DA CH158347A CH 158347 A CH158347 A CH 158347A CH 158347D A CH158347D A CH 158347DA CH 158347 A CH158347 A CH 158347A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Polumschaltbarer Asynchromotor.    Polumschaltbare Asynchronmotoren, die  nicht als Kurzschlussmotoren durchgebildet  werden können, weisen meist zwei getrennte  dreiphasige Läuferwicklungen auf, die je  einer Polzahl zugeordnet sind und zu je drei  Schleifringen führen. Im allgemeinen sind  diese Schleifringe unter Vermittlung dauernd  aufliegender Bürsten mit zwei Steuergeräten  verbunden, von denen jedes einer der vorlie  genden Polzahlen bezw. Drehzahlen zugeord  net ist. Die sechs Schleifringe können auf  fünf vermindert werden, wenn eine Phase  jeder der zwei Läuferwicklungen an einen  gemeinsamen Schleifring geführt wird, wel  cher einen Punkt gleichen Potentials für  beide Wicklungen darstellt. Es sind auch  schon polumschaltbare Asynchronmotoren  bekannt, die drei Schleifringe und eine zu  sätzliche Kurzschlussvorrichtung benötigen.

    Bei diesen Motoren liegt eine der zwei  Läuferwicklungen dauernd an den Schleif  ringen, die andere dauernd an Kurzschluss  kontakten. Eine Kurzschluss- und Bürsten-    abhebevorrichtung üblicher Bauart legt ent  weder die Bürsten auf die Schleifringe und  hält die Kurzschlussvorrichtung geöffnet,  oder umgekehrt, je nachdem die eine oder  andere Läuferwicklung in Betrieb ist. Hier  wird somit im vornherein auf die Steuerung  der einen Läuferwicklung verzichtet.  



  Die Erfindung bezweckt in allen Fällen  mit drei Schleifringen und möglichst mit  einem einzigen Steuergerät auszukommen,  ohne Einschränkungen bezüglich der Steue  rung der einen oder andern Läuferwicklung  in Kauf nehmen zu müssen. Um schädliche  Induktionsströme zu vermeiden, ist es im all  gemeinen nötig, dass beim Betrieb mit der  einen Läuferwicklung nicht nur die Verket  tungspunkte (Dreieckverbindungen), sondern  auch etwaige parallele Stromkreise innerhalb  der einzelnen Phasen der andern Läuferwick  lung geöffnet sind.     Diese    Förderung bedingt  bei bisher üblichen Bauweisen unter Umstän  den eine erhebliche Zahl von Schleifringen  und damit eine wesentliche Erhöhung des      Gewichtes, der Grösse und des Preises der  Maschine.  



  Die Erfindung bezieht sich auf einen pol  umschaltbaren Asynchronmotor mit minde  stens zwei getrennten, verschiedenpoligen  Läuferwicklungen der für verschiedene  Drehzahlen, Leistungen, Spannungen oder  Frequenzen verwendet werden kann und der  die genannten Nachteile nicht besitzt. Das  Wesen der Erfindung besteht darin, dass die  Enden beider Läuferwicklungen an drei ge  meinsame Schleifringe geführt sind und eine  mitumlaufende Umschaltvorrichtung so an  geordnet ist, dass wahlweise die eine oder an  dere Läuferwicklung geschlossen wird.  



  Die Umschaltung kann bei Stillstand des  Motors durch Anbringen bezw. Wegnehmen  von Schaltbügeln erfolgen, die zum Beispiel  festgeschraubt oder festgeklemmt werden.  Sie kann auch unter Vermittlung eines um  laufenden Schaltapparates und einer Bedie  nungsvorrichtung von aussen bei Lauf oder  Stillstand mit einer einzigen Schaltbewegung  erfolgen, zum Beispiel unter Vermittlung  einer mit Schaltkontakten ausgerüsteten axial  auf der Welle verschiebbaren Schaltbüchse.  Ferner kann die Umschaltung von Hand     mit-          telst    Handrad oder Hebel bewirkt werden,  oder sie kann servomotorisch, durch Druck  knopfsteuerung oder durch Steuerung in Ab  hängigkeit irgendwelcher Betriebsgrössen oder  durch irgendeine andere Steuerung erfolgen.

    Es kann auch die eine Läuferwicklung in  Stern und die andere in Dreieck geschaltet  sein, ferner kann jede Wicklung parallele  Stromkreise haben.    Die Erfindung ist in der Zeichnung ver  anschaulicht, und zwar in Fig. 1 für einen  polumschaltbaren Asynchronmotor mit zwei  in Stern verketteten Läuferwicklungen a1, b1,  c1 bezw. a2, b2, c2 und in Fig. 2 für einen  polumschaltbaren Asynchronmotor mit in  Dreieck verketteten Läuferwicklungen a1, b1,  ci bezw. a2, b2, c2 deren Phasen je zwei paral  lele Stromkreise aufweisen. Durch Umlegen  des Bügels g (Fix. 1) kann ohne weiteres die  eine der zwei Läuferwicklungen in Betrieb    genommen und zugleich die andere in die  Öffnungslage versetzt werden (voll oder  punktiert gezeichnete Lage des Bügels g).

   Bei  der Ausführungsform nach Fig. 2 wird durch  gleichzeitiges Umlegen der drei Schaltbügel  g von der voll gezeichneten in die strich  punktierte Lage (oder umgekehrt) ebenfalls  die eine der zwei Läuferwicklungen ein- und  die andere ausgeschaltet. Während des Schal  tens bleiben bei der Ausführung nach Fig. 1  die Enden E und beider Ausführung nach  Fig. 2 die Dreieckpunkte A, E der beiden  Wicklungen mit den Schleifringen s1, s2, s3  fest verbunden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Polumschalter Asynchronmotor mit min destens zwei getrennten, verschiedenpoligen Läuferwicklungen für verschiedene Dreh zahlen, Leistungen, Spannungen, oder Fre quenzen, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden beider Läuferwicklungen an drei ge meinsame Schleifringe geführt sind und eine mitumlaufende Umschaltvorrichtung so an geordnet ist, dass wahlweise die eine oder an dere Läuferwicklung geschlossen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Polumschaltbarer Asynchronmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil oder alle Läuferwicklungs phasen parallele Stromkreise enthalten, und dass bei der Umschaltung die sämt lichen innern Stromkreise der ausser Be trieb befindlichen Wicklung geöffnet sind. 2.
    Polumschaltbarer Asynchronmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltung mittelst mitumlau fender Bügel erfolgt. 3. Polumschaltbarer Asynchronmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltung unter Vermittlung einer mit Schaltkontakten ausgerüsteten, axial, auf der Welle verschiebbaren Schalt büchse erfolgt. 4. Polumschaltbarer Asynchronmotor nach Unteranspruch .$, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltung von Hand mittelst Handrad oder Hebel bewirkt wird. 5. Polumschaltbarer Asynchronmotor nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Umschalten mittelst Hilfsmotor erzwungen wird. 6.
    Polumschaltbarer Asynchronmotor nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltvorrichtung der Läufer- Wicklungen mittelst Druckknopfsteuerung bedient wird. 7. Polumschaltbarer Asynchronmotor nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschalter für die Läuferwick lungen in Abhängigkeit irgendwelcher Betriebsgrössen gesteuert wird.
CH158347D 1931-02-28 1931-10-28 Polumschaltbarer Asynchronmotor. CH158347A (de)

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ID=5679503

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CH158347D CH158347A (de) 1931-02-28 1931-10-28 Polumschaltbarer Asynchronmotor.

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AT131959B (de) 1933-02-25

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