CH158388A - Verfahren zur Darstellung eines Thelykinins. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Thelykinins.

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CH158388A
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thelykinin
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F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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  Verfahren     zur        Darstellung    eines     Thelykinins.       Es ist bekannt, ein     Thelykinin    dadurch  zu gewinnen, dass man Galle mit geeigneten  organischen Lösungsmitteln, zum Beispiel  Äther, auszieht und den Extrakt zur weiteren  Reinigung mit verdünnten Alkalien behan  delt     (Patentschhrift    Nr. 138442).  



  Wie gefunden wurde, kann man das       Thelykinin    auch dadurch der Galle entziehen,  dass man Galle nach dem Ansäuern, zur  Zersetzung der vorhandenen gallensauren  Salze, und Verdünnung mit Wasser mit ad  sorbierenden     Stoffen        ausrührt,    das     Adsorbat     mit organischen Lösungsmitteln, welche das       Thelykinin    lösen, auszieht und die erhaltenen  Extrakte unter Verwendung von organischen  Lösungsmitteln und     Alkalicarbonaten    weiter  reinigt. Als organische Lösungsmittel zum  Auszug der     Adsorbate    können beispielsweise  verwendet werden:     Alkohole,    Chloroform oder  Gemische dieser Lösungsmittel.

   Man kann die       Adsorbate    zuerst auch mit Lösungsmitteln  behandeln, welche das     Thelykinin    nicht, aber    andere     adsorbierte    Verbindungen, wie     Sterine     und Fette, herauslösen und so     vorgängig    der       Eluierung    des     Thelykinins    eine Reinigung  desselben vornehmen. Auf diese Weise er  hält man das     Thelykinin    in guter Ausbeute  und Reinheit in Form eines     gelblicbeti,    in  Wasser unlöslichen Präparates, das stark       aestrogen    wirkt.  



  Gegenüber dem bekannten verfahren zur  Darstellung eines     Thelykinins    bietet das vor  liegende Verfahren den Vorteil, dass wesent  lich kleinere Mengen organischer Lösungs  mittel erforderlich sind und daher auch er  heblich kleinere Verluste an diesen Lösungs  mitteln entstehen.  



  Das     Thelykinin    soll als Arzneimittel ver  wendet werden.    <I>Beispiel:</I>  2,5 Liter Rindergalle werden mit der  gleichen Menge Wasser und 70     cm3    Eisessig  versetzt und in diese Mischung unter gutem      Rühren allmählich im Verlaufe von 2 Stun  den in kleinen Mengen Tierkohle, im ganzen  ungefähr 50     gr    eingetragen. Nachdem das  Rühren noch einige Stunden fortgesetzt wor  den ist, wird die Kohle abgetrennt, mit  Wasser gut gewaschen, getrocknet und mit  einer Mischung von     Petroläther    und Äther  ausgezogen.

   Der nach dem Verdampfen des  Lösungsmittel zurückbleibende Rückstand  stellt ein     gelbes,    stark     cholesterinhaltiges    Fett  dar, das höchstens Spuren von     Thelykininen     enthält. Nunmehr extrahiert man die Kohle  mit Alkohol, dampft diesen Auszug zur  Trockne, löst den Rückstand in Äther und  schüttelt die ätherische Lösung mit     Sodalö-          sung    und Wasser aus. Dann destilliert man  nach dem Trocknen der Lösung den Äther  ab und erhält etwa 0,5     gr    eines in verdünn  tem Alkohol und wässerigen     Cholatlösungen     löslichen Produktes, das stark     oastrogen    wirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines Thely- kinins, dadurch gekennzeichnet, dass man Galle nach dem Ansäuern und Verdünnen mit Wasser mit adsorbierenden Stoffen aus rührt, das Adsorbat mit organischen Lösungs mitteln, welche das Thelykinin lösen, aus zieht und die erhaltenen Extrakte unter Ver wendung von organischen Lösungsmitteln und Alkalicarbonaten weiter reinigt. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Adsorbat vor der Extraktion des Thelykinins mit Lösungsmit teln behandelt wird, welche dieses nicht lösen.
CH158388D 1931-02-16 1932-02-10 Verfahren zur Darstellung eines Thelykinins. CH158388A (de)

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