CH158608A - Einrichtung an Rohrleitungen zur Beeinflussung des Abschalteorganes derselben, mit einem U-förmigen, drehbar angeordneten und mit Flüssigkeit gefüllten Behälter. - Google Patents

Einrichtung an Rohrleitungen zur Beeinflussung des Abschalteorganes derselben, mit einem U-förmigen, drehbar angeordneten und mit Flüssigkeit gefüllten Behälter.

Info

Publication number
CH158608A
CH158608A CH158608DA CH158608A CH 158608 A CH158608 A CH 158608A CH 158608D A CH158608D A CH 158608DA CH 158608 A CH158608 A CH 158608A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
liquid
legs
container
counterweights
balance
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gebrueder Reuling Gese Haftung
Original Assignee
Reuling Ges Mit Beschraenkter
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Reuling Ges Mit Beschraenkter filed Critical Reuling Ges Mit Beschraenkter
Publication of CH158608A publication Critical patent/CH158608A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L2101/00Uses or applications of pigs or moles
    • F16L2101/30Inspecting, measuring or testing

Landscapes

  • Safety Valves (AREA)

Description


  Einrichtung an Rohrleitungen zur Beeinflussung des     Abschalteorganes    derselben,  mit einem U-förmigen, drehbar angeordneten und mit Flüssigkeit     geffllten    Behälter.    Die bekannten     Auslöseeinrichtungen    bei.       Rohrbruchabsperrorganen    besitzen in der Re  gel eine in die Rohrleitung hineinragende  Stauscheibe, die auf einer Achse befestigt  ist, die pendelnde Bewegungen ausführen  kann. Bei normalem Betrieb     wird    ein Lauf  gewicht so einreguliert,     dass    es dem durch  den Wasserdruck auf die Stauscheibe erzeug  ten Drehmoment das     Gleichgewicht    hält.

    Bei Überschreitung der zulässigen Wasser  geschwindigkeit     wird    .die Stauscheibe in  Richtung der Wasserbewegung ausge  schwenkt,     4urch    die dadurch bedingte     Dre-          liung    der     Stauscheibenachse    wird ein -Relais  ausgelöst, welches den Abschluss des     Ab-          sperrorganes    herbeiführt.  



  Bei derartigen     Auslöseeinrichtungen    durch  Stauscheibe besteht jedoch der Nachteil, dass  die Welle .oder sonst ein Glied mit Hilfe  einer. Stopfbüchse aus dem unter Druck be  findlichen Gehäuse nach aussen geführt wer-    den muss. Die Reibung an der Stopfbüchse  und in den im Wasser laufenden Lagern, bei  denen eine sorgfältige Wartung nicht mög  lich ist, wechselt sehr stark, weil die Ein  richtung im allgemeinen nur äusserst selten  betätigt wird.

   Mit der Reibung ändern sich  selbstverständlich auch die     Auslösekräfte.    Je  grösser der Betriebsdruck wird, desto stärker  fällt der Einfluss der     Stopfbüchsreibung    ins       Crxe"vicht    und desto schwieriger wird die ge  naue Einstellung des Laufgewichtes der       Stauscheibe.    besonders noch aus dem Grunde.  <B>e</B>  weil die Abmessungen der     Staupendelscheibe,     um nicht zu grosse Störungen der Strömung  zu verursachen, verhältnismässig klein gehal  ten     werden    müssen.  



  Man hat auch bereits vorgeschlagen, zur  Beeinflussung des     Abschalteorganes    einer  Rohrleitung einen U-förmigen, drehbar an  geordneten und mit Flüssigkeit gefüllten Be  hälter zu verwenden. Die Erfindung bezieht      sich auf eine solche Einrichtung. Gemäss der  Erfindung sind die beiden Schenkel des Be  hälters, dessen Verstellung die Abschalte  vorrichtung für die     Rohrleitung    auslöst, der  art an, die Rohrleitung angeschlossen, dass  durch das durch dieselbe fliessende Medium  die Schenkel unter verschiedene Drücke ge  setzt werden.

   Ferner ist das Ganze derart  ausgebildet, dass der Behälter unter der Ein  wirkung einer regelbaren Gegenkraft derart  steht, dass eine Drehbewegung des Behälters  nur     zustandekommt,    wenn das durch die  Druckdifferenz ausgeübte Drehmoment von  dem Gegendrehmoment abweicht. Zweck  mässig wird als regelbare Gegenkraft ein an  dem Flüssigkeitsbehälter montiertes Lauf  gewicht verwendet. Der Flüssigkeitsbehäl  ter ist vorzugsweise nach Art. einer Waage  in einer     Schneide    gelagert. Es empfiehlt sich,  zwischen den Schenkeln des Flüssigkeits  behälters und den     Druckabnahmestellen    Ku  gelventile oder dergleichen einzubauen, um  ein Übertreten der Flüssigkeit in die Zulei  tungsrohre zu vermeiden.

   Will man diese  Einrichtung nicht nur bei einer bestimmten       Strömungsrichtung,    sondern auch für wech  selnde Strömungsrichtung brauchbar machen,  so sieht man zweckmässig als Gegenkraft  zwei mit den beiden Schenkeln des Flüssig  keitsbehälters in Verbindung stehende Ge  gengewichte vor, wobei das Ganze derart aus  gebildet sein kann, dass je nach der Aus  schlagsrichtung nur das eine oder das andere  Gegengewicht wirksam ist. Die Gegen  gewichte können insbesondere     mittelst    bieg  samer Verbindungen, wie Schnüre, Ketten  oder dergleichen, an den Schenkeln des Flüs  sigkeitsbehälters befestigt sein. Ferner kann  das Ganze derart ausgebildet sein, dass in  der     Gleichgewichtslage    beide Gegengewichte  auf einer ortsfesten Unterlage aufliegen.  



  Auf der Zeichnung     sind    zwei Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  dargestellt.  



       Fig.    1 ist eine Gesamtansicht einer ersten  Ausführungsform; die     Fig.    2 und 3 zeigen  in     Vorder-    und in Seitenansicht eine zweite  Ausführungsform der Erfindung in der    Gleichgewichtsstellung, während in     Fig.    4  die gleiche Einrichtung in der Ausschlags  stellung nach einer Richtung veranschau  licht ist.  



  Die Einrichtung nach     Fig.    1 besitzt eine  einen U-förmig ausgebildeten, teilweise mit  Flüssigkeit gefüllten Behälter aufweisende  Flüssigkeitswaage, deren vertikale Schenkel  1 und 2 sehr weiten     Querschnitt    haben und  niedrig gehalten sind, während das horizon  tale Verbindungsstück 3 des Behälters ver  hältnismässig lang und eng ist.  



  Die beiden weiten vertikalen Schenkel 1,  2 sind mit Hilfe von engen Rohrleitungen 4,  5 unter     Zwischenschaltung    biegsamer Stücke  an die Hauptleitung derart angeschlossen,  dass durch die durch die Hauptleitung flie  ssende Flüssigkeit die Schenkel 1 und 2 unter  verschiedene Drücke gesetzt werden. Der       U-förmige    Behälter selbst ist in einem Rah  inen 6 gelagert, der um Schneiden 7 drehbar  ist. Ein verstellbares Gegengewicht 8 ermög  licht es, die Waage für bestimmte Druck  differenzen einzustellen.  



  Beim Anwachsen des Differenzdruckes in       den    Zuleitungsrohrleitungen 4, 5 wird eine  Flüssigkeit, ' zum Beispiel Quecksilber, aus  dem vertikalen Schenkel 1 durch das hori  zontale Verbindungsstück 3 hindurch nach  dem vertikalen Schenkel 2 gedrückt. Dies hat  zur Folge, dass die Seite des geringeren  Druckes ein Übergewicht erfährt und in  Pfeilrichtung zu kippen sucht. An den Rah  men selbst ist mit einer in die Schneiden  spitze fallenden Drehachse ein Wellenstück  9 angeschlossen, auf welchem eine Kurven  scheibe 10 mit einer Vertiefung 11 befestigt  ist. In     Fig.    1 ist die Welle 9 der Deutlich  keit halber über der     Schneidenspitze    gezeich  net; in     Fig.    2 und 4 jedoch ist die Welle  richtig dargestellt.  



  Gegen diese     Kurvenscheibe    10     wird    mit  Hilfe eines durch Feder 12 belasteten Hebels  13 eine in Kugeln gelagerte Rolle 14 an  gepresst. Der Hebel 13 hat eine kleine, in  einer Nase endende Verlängerung, .die in ein  entsprechend geformtes Stück 16 eines zwei  ten Hebels 17 eingreift. Auf der gleichen      Achse wie der Hebel 17 sitzt ein mit einem  Gewicht 19 belasteter Hebel 18. Im normalen  Betriebszustand liegt ,die oben erwähnte Rolle  14 auf dem erhöhten Teil der Kurvenscheibe  10 auf. Wenn die Waage unter dem Ei     nfluss     des Differenzdruckes einen bestimmten Aus  schlag erreicht, schnappt die Rolle 14 in die  Vertiefung 11 ein. Die Nase 15 des Hebels  13 verliert den Eingriff mit dem Gegenstück  16.

   Dem gewichtsbelasteten Hebel 18 wird  der Stützpunkt entzogen, so dass er unter dem  Einfluss der Schwerkraft nach abwärts fällt  und damit ein mechanisches Relais, zum Bei  spiel in Gestalt eines Seilzuges 20 oder eines  Gestänges, oder ein     hydraulisches    Relais in  Form eines     Steuerventils,    oder ein elektri  sches Relais,     einschaltet.    Dieses Relais leitet  die     Schliessbewegung    des     Absperrorganes    ein.  Bei kleinen Absperrorganen mit geringem  Druck ist es möglich, ohne Zwischenrelais  auszukommen.  



  Bei     Turbinenleitungen        treten    erfahrungs  gemäss durch die Regelvorgänge bei plötz  lichem     Be-    und Entlasten starke Schwankun  gen in der     Rohrleitung    auf. Diese Geschwin  digkeitsschwankungen sollen kein Anspre  chen der     Auslösevorrichtung    zur Folge  haben und infolgedessen erweist es sich in  solchen Fällen als notwendig, in das horizon  tale Verbindungsstück eine Drosselung 21  einzubauen, die den Übertritt der Flüssigkeit       bezw.    des Quecksilbers von der einen Seite  nach der     andern    etwas erschwert und ver  zögert,

   so dass Druck- und Geschwindigkeits  schwankungen von geringer Zeitdauer ein  Auslösen der Einrichtung nicht herbeizufüh  ren vermögen.  



  Sollte aus irgend einem Grunde sehr  hoher Differenzdruck auftreten, so wird das       l','bertreten    der Flüssigkeit     bezw.    des Queck  silbers aus den vertikalen Schenkeln in die  Zuleitungsrohre durch Sicherheitsventile un  möglich gemacht. Beim Eintritt des     Queck-          s        i        bers    in den engen Hals 22 .der vertikalen  Schenkel werden die Eisenkugeln 23 infolge  ihres geringen spezifischen Gewichtes hoch  gehoben und fest an .den Sitz 24     gepresst.     



  Bei der dargestellten Einrichtung erfolgt    die Druckübertragung aus der Rohrleitung  mit Hilfe von zwei Rohrleitungen, wobei  diejenige, deren Mündung der Wasserlauf  richtung zugekehrt ist, Druck- plus Ge  schwindigkeitshöhe auf den angeschlossenen  Schenkel überträgt, während diejenige, deren  Mündung     wasserabwärts    gelegen ist, nur die  Druckhöhe vermindert, um einen kleinen  Prozentsatz infolge der Saugwirkung auf  den angeschlossenen Schenkel überträgt.  



  Der für die     Auslösevorrichtung        benötigte     Differenzdruck kann auch an zwei verschie  den weiten Stellen der Rohrleitung abgenom  men werden.  



  Bei der     Ausführungsform    der Einrich  tung nach     Fig.    1 spricht diese nur bei einer  bestimmten Strömungsrichtung des in der  Rohrleitung befindlichen Mediums an. Will  man die Einrichtung auch für wechselnde       Strömungsrichtung    brauchbar machen, so  kann man für     diesen    Zweck die in den     Fig.    2  bis 4 veranschaulichte Ausführungsform ver  wenden.  



  Nach den     Fig.    2 bis 4 ist in einem U-för  migen Behälter a eine Flüssigkeit b, zum  Beispiel Quecksilber, so     angeordnet,    dass sie  die beiden     erweiterten    Schenkel des     U-förmi-          gen    Behälters nur teilweise ausfüllt. Der  Flüssigkeitsbehälter a ist in einer Schneide     c     drehbar nach Art einer Waage gelagert. Zur  Justierung dient ein kleines Zusatzgewicht d.  Jeder der beiden Schenkel des U-förmigen  Behälters     cc    ist mit einem Gegengewicht ei       bezw.        e2    verbunden.

   Zur Verbindung dienen  biegsame Organe     fi    und     f2,    die zum Beispiel  als Ketten, Schnüre oder dergleichen aus  gebildet sein können. Die beiden Gegen  gewichte ei und es ruhen in der Gleich  gewichtslage des Flüssigkeitsbehälters a auf  einer ortsfesten Unterlage     g.    Mit dem     Flüs-          si;keitsbehälter    a ist konzentrisch mit der       Schneidenlagerung    c eine     Nockenscheibe        1a     mit zwei Vertiefungen il und     i2    vorgesehen.  Auf der     No.ckenscheibe    gleitet eine an einem  Hebel k in Kugellagern angebrachte Rolle 1.

    Der bei<I>m</I> drehbar gelagerte Hebel<I>k</I> dient  in nicht näher dargestellter Weise zur Be  tätigung .eines Schaltorganes für die durch      die dargestellte     Einrichtung    zu überwachende  Rohrleitung. In -der in     Fig.    2 und 3 ver  anschaulichten Nullstellung liegt die Rolle 1  infolge Wirkung der Feder an dem Vor  sprung der     Nockenscheibe    h an, der     zwischen     den     beiden    Vertiefungen il und i2 vorge  sehen ist.  



  Für den Gebrauch     werden    die beiden  offenen Enden des Flüssigkeitsbehälters     a          mittelst        zweier        Druckabnahmeleitungen        oi     und     o2    mit der zu überwachenden Rohr  leitung p verbunden, derart, dass durch die  beiden Rohrleitungen     oi    und     o2    eine Druck  differenz auf die Flüssigkeitswaage zur Ein  wirkung gebracht wird.

   Bei einem wahlweise  einstellbaren Wert dieser Druckdifferenz       spricht    die Flüssigkeitswaage an und betätigt  den mit dem Schaltorgan für die     Flüssig-          keitsleitunggekuppelten    Hebel k. Die Ein  stellung der Flüssigkeitswaage auf den ge  wünschten Maximal-     bezw.    Minimalwert .der  Strömungsgeschwindigkeit in der Rohr  leitung p erfolgt durch entsprechende Bemes  sung der Gegengewichte ei und e2.  



  In     Fig.    4 ist angenommen, dass die in der  Rohrleitung<I>p</I> in Richtung des Pfeils<I>q</I> strö  mende Flüssigkeit     bezw.    Gas an den Druck  abnahmestellen eine Druckdifferenz erzeugt  hat, die über dem gewünschten     Maximalwert     liegt. Infolgedessen ist die Flüssigkeitswaage  in die gezeichnete Stellung übergegangen.  Das Gegengewicht ei ist von der Unterlage g  abgehoben. Das Verbindungsorgan     fi,    an  welchem es aufgehängt ist, ist gespannt, wäh  rend gleichzeitig das Organ     f2    für das zweite       Gegengewicht        e2    vollständig entspannt ist, so  dass in der gezeichneten Stellung nur das eine  Gegengewicht ei zur Wirkung kommt.

   In  der gezeichneten Stellung ist die mit der  Flüssigkeitswaage gekuppelte     Nockenscheibe     h im Uhrzeigersinn gedreht worden, so dass  die Rolle l     in    die     Vertiefung    il eingefallen  ist. Durch die Wirkung der Druckfeder     ga     ist damit der Hebel     7;        in    eine solche Stellung  überführt worden, in der er das nicht mit  gezeichnete     Abschaltorgan    für die Rohr  leitung p betätigt.  



  Würde sich die     Strömungsrichtung    in    der Rohrleitung p umkehren, und würde in  diesem Falle die an der Flüssigkeitswaage  eingestellte maximale Druckdifferenz über  schritten, so würde die Flüssigkeitswaage  nach der entgegengesetzten Richtung aus  schlagen, in welcher das Gegengewicht     e2     von der Unterlage g abgehoben     wird    und die  Rolle     l    in die Vertiefung     i2    der Nocken  scheibe     1a    einfällt und damit wiederum den  Schalthebel     k    in die Ausschaltstellung über  führt.  



  Die beschriebene     Einrichtung    ermöglicht  es also, in einfacher und sicherer Weise auch  bei wechselnder Strömungsrichtung in der zu  überwachenden Rohrleitung das     Abschalt-          organ    für diese zu betätigen, wenn in der  Rohrleitung eine unerwünscht hohe Durch  flussgeschwindigkeit auftritt.  



  Man kann gleich grosse oder verschieden  grosse Gegengewichte ei und     e2    verwenden.  In letzterem Falle erreicht man, dass die  Flüssigkeitswaage bei verschieden grossen       Durchflussgeschwindigkeiten    in dieser oder  jener Strömungsrichtung der Flüssigkeit zum  Ansprechen kommt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Rohrleitungen zur Beein flussung des Abscha,lteorganes derselben mit einem U-förmigen, drehbar angeordneten und mit Flüssigkeit gefüllten Behälter, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schenkel des Behälters, dessen Verstellung die Abschalte vorrichtung für die Rohrleitung auslöst, der art an die Rohrleitung angeschlossen sind, dass durch das durch dieselbe fliessende Me-' dium die Schenkel unter verschiedene Drücke gesetzt werden, ferner dadurch gekennzeich net, dass der Behälter unter der Einwirkung einer regelbaren Gegenkraft steht derart, dass eine Drehbewegung des Behälters nur zu standekommt,
    wenn das durch die Druckdif ferenz ausgeübte Drehmoment von dem Ge gendrehmoment abweicht. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als regelbare Gegenkraft für den Flüssigkeitsbehälter ein Laufgewicht vorgesehen ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Flüssig keitsbehälter nach Art einer Waage in einer Schneide gelagert ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen den Schenkeln des Flüssigkeitsbehälters und den Druckabnahmestellen Kugelventile eingebaut sind, um ein Übertreten der Flüssigkeit in die Zuleitungsrohre zu ver meiden. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Gegenkraft für die Flüssigkeits waage mit .deren beiden Schenkeln zwei Gegengewichte derart in Verbindung ste hen, dass je nach der Ausschlagsrichtung nur das eine oder nur das andere Gegen gewicht wirksam ist.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass -die Gegengewichte an den Schenkeln der Flüssigkeitswaage mit- telst biegsamer Verbindungen befestigt sind, und dass in der Gleichgewichts lage der Flüssigkeitswaage beide-Gegen- gewichte auf einer ortsfesten Unterlage aufliegen. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2, 4 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass als biegsame Verbin dungen der Gegengewichte mit den Schen keln der Flüssigkeitswaage Ketten oder Schnüre vorgesehen sind. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass ausser zwei Gegen gewichten noch ein zusätzliches Justier- gewicht vorgesehen ist. $. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Flüssigkeitswaage mit einer mit zwei Vertiefungen ver sehenen Nockenscheibe gekuppelt ist, der art, dass dann, wenn die auf die Flüssig.
    keitswaage wirkende Druckdifferenz eine Verschwenkung der Waage bewirkt, der Steuerhebel für das Abschalteorgan der Rohrleitung in die eine Vertiefung ein fällt und bei Eintreten des gleichen Zu standes für die entgegengesetzte Strü- mungsricbtung der Steuerhebel in die an dere Vertiefung einfällt.
CH158608D 1930-07-31 1931-07-17 Einrichtung an Rohrleitungen zur Beeinflussung des Abschalteorganes derselben, mit einem U-förmigen, drehbar angeordneten und mit Flüssigkeit gefüllten Behälter. CH158608A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE158608X 1930-07-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH158608A true CH158608A (de) 1932-11-30

Family

ID=5679719

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH158608D CH158608A (de) 1930-07-31 1931-07-17 Einrichtung an Rohrleitungen zur Beeinflussung des Abschalteorganes derselben, mit einem U-förmigen, drehbar angeordneten und mit Flüssigkeit gefüllten Behälter.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH158608A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH158608A (de) Einrichtung an Rohrleitungen zur Beeinflussung des Abschalteorganes derselben, mit einem U-förmigen, drehbar angeordneten und mit Flüssigkeit gefüllten Behälter.
DE959129C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Begrenzung des Lastmomentes bei Wippauslegern
AT132888B (de) Vorrichtung zur Beeinflussung des Abschalteorganes einer Rohrleitung.
DE885051C (de) Fliehkraftregler, dessen Regelbereich pneumatisch einstellbar ist
DE541809C (de) Vorrichtung zur Beeinflussung des Abschalteorgans einer Rohrleitung
DE741869C (de) Mittelbar wirkender Regler
DE472186C (de) Vorrichtung zur Regelung elastischer Gegenkraefte
DE1195979B (de) Vorrichtung zur Konstanthaltung des statischen Drucks in einer Leitung
DE82136C (de)
DE824114C (de) Vorrichtung zur Durchflussregelung fuer stroemende Fluessigkeiten, Gase oder Daempfe
DE1942609C3 (de) Lastabhängig arbeitender Bremsdruckregler
DE44088C (de)
DE531629C (de) Anordnung zur mechanischen Regelung von Dampfkesselfeuerungen
DE724994C (de) Sicherheitsventil fuer bewegliche Dampfkessel
AT19879B (de) Luftregler für Gasmaschinen.
AT111910B (de) Einrichtung zur Regelung der Speisung von Dampfkesseln.
AT234535B (de) Überfüllsicherung für Flüssigkeitsbehälter
AT277688B (de) Ventil
DE29094C (de) Schiffslog. ~
DE405716C (de) Mit Druckfluessigkeit betriebener Turbinenregler
DE657501C (de) Be- und Entlueftungsventil
DE349304C (de) Thermostatisch wirkende Vorrichtung zum Verstellen von Klappen, Ventilen u. dgl.
DE542732C (de) Regler
DE22553C (de)
DE549230C (de) Regelvorrichtung mit einer durch einen Taktgeber verstellten Hilfssteuerung