CH158673A - Fernsprechanlage mit mehreren Vermittlungsstellen. - Google Patents

Fernsprechanlage mit mehreren Vermittlungsstellen.

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CH158673A
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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Description


      Fernsprechanlage    mit mehreren     Vermittlungsstellen.       Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  eine Fernsprechanlage mit mehreren     Vermitt-          hingsstellen,    bei welcher eine bestehende Ver  bindung auf einen andern Teilnehmer um  gelegt werden kann und besteht     darin,    dass  Schaltmittel vorgesehen sind, welche unter  dem Einfluss     einer        besonderen    Schaltmass  nahme, zum Beispiel Erden der Teilnehmer  leitung durch Taste, an     einer    einen zweiten  Teilnehmer der eigenen Anlage anrufenden  Sprechstelle die Umschaltung der Verbin  dung auf den angerufenen zweiten Teilneh  mer veranlassen.  



       In.    den     Fig.    1 bis 4     sind    verschiedene  Ausführungsbeispiele von Anlagen nach der       Erfindung    dargestellt, und zwar ist in     Fig.    1       lediglich    eine     Nebenstellenanlage    als Ver  mittlungsstelle gezeigt, wobei Verbindungen  zu einer andern Vermittlungsstelle über :die  Leitung     zA    hergestellt werden.    <I>1.

   Herstellung einer internen</I>     Verbindung     <I>gemäss</I>     Fig.   <I>1.</I>    Wünscht zum Beispiel der Teilnehmer N1  der     Nebenstellenanlage    eine Verbindung mit  irgend einem Teilnehmer der eigenen Ver  mittlungsstelle, so wird durch Abnehmen des  Hörers folgender Stromkreis hergestellt:  Erde, Kontakt lt über Teilnehmerschleife  des Teilnehmers<B>NI,</B> Widerstand     Wil,    Kon  takt 2t,     Schaltarm    c des Leitungswählers       LW    in Stellung 0, Wicklung I des Relais  V, Batterie, Erde.

   In diesem Stromkreis  spricht das Relais V an und bewirkt durch       Schliessen    des Kontaktes 3v die Einschaltung  des     Drehmagnetes   <I>DAS</I> des Anrufsuchers AS  über: Erde,     Relaisunterbrecher        RU,    Kon  takte 25t,     3v,    5s, Drehmagnet     DAS,    Batterie,  Erde.

   Durch den Drehmagneten wird der  Anrufsucher<I>AS</I> solange     fortgeschaltet,    bis  folgender Stromkreis für die Wicklung I      des Relais     S        zustandekommt:    Erde, Kontakt  1t über Teilnehmerschleife     NI,    Schaltarm b  des Anrufsuchers<I>AS,</I> Kontakte 6t,<I>7r,</I> Wick  lung I des Relais     S,        Batterie,    Erde. Durch  Relais     S,    welches anspricht, wird einmal der  Drehmagnet<I>DAS</I> des Anrufsuchers<I>AS</I> durch  Öffnen des Kontaktes     5s    stillgesetzt.

   Durch       Schliessen    des Kontaktes 8s werden die Relais  <I>TI</I> bis T4 über: Erde, Kontakt 8s, Relais     T1     bis T4 nach Batterie, Erde erregt. Durch die  Relais TI bis T4 werden sämtliche     t-Kon-          takte    betätigt, wodurch die Anrufstrom  kreise (Stromkreise des Relais V) sämtlicher  Teilnehmer, zum Beispiel der Teilnehmer  <I>N,</I>     N1,    N2 an den. Kontakten lt, 2t, 9 t und  104 unterbrochen werden. Hierdurch ist die       Einrichtung    für sämtliche weiteren Teilneh  mer gesperrt.  



  Nach Ansprechen der Relais TI bis T4  wird das Relais V über: Erde, Wicklung       III    des Relais     S,    Kontakt 17t, Schaltarm c  des Leitungswählers<I>LW</I> in Stellung 0,  Wicklung I des Relais V,     Batterie,    Erde  weiter erregt gehalten.  



  Der     Speisestromkreis    des - anrufenden  Teilnehmers<B>NI</B> verläuft     nun    über: Erde,       Kontakt        11t,    Wicklung     II    des Relais     S,    Kon  takt 127; .Wicklung     II    des Differenzrelais X,  Schaltarm<I>a</I> des Anrufsuchers<I>AS</I> zum Teil  nehmer<B>NI,</B> Schaltarm b des     Anrufsuchers     <I>AS,</I>     Wieklung    I des Differenzrelais X, Kon  takt,<I>7r,</I> Wicklung I des Relais     S,    Batterie,  Erde.  



  Zwecks Einstellung des     Leitungswählers     <I>LW</I> sendet     nunmehr    der Teilnehmer Strom  stösse aus.     Entsprechend    dieser Stromstösse       wird    Relais     S\        stromlos    und     betätigt    den  Drehmagneten     DLW    des Leitungswählers  über folgenden Weg: Erde,     Kontakte        13hIT,          14t,    15s, Wicklung     II    des Relais V, Kontakt  16v, Drehmagnet     DLW    des Leitungswäh  lers LW, Batterie, Erde.

   Der Leitungswäh  ler<I>LW</I> wird auf den     'bestimmten    Kontakt  eingestellt. Nur während der     Stromstossgabe     bleibt das Relais V noch im     Stromkreis    des  Drehmagnetes erregt. Relais     P    fällt nach  der     Stromstossgabe    ab, da der Stromkreis  über die     Wieklung    I des Relais V durch Wei-         terschalten    des Schaltarmes c vom Leitungs  wähler     LW        unterbrochen    ist.

   Der gewünschte  Teilnehmer wird über folgenden Weg ge  rufen: Erde, Kontakt     11t,    Wicklung     II    des  Relais     S,    Kontakt     122-,    Wicklung     II    des Re  lais X, Kontakt 18p, Schaltarm a des Lei  tungswählers<I>LW</I> zum gewünschten Teil  nehmer, Schaltarm b des Leitungswählers  <I>LW,</I> Kontakt     19u,    Wicklung I des Relais U,  Kontakt     20z),    über den Kontakt     4sek,    wel  cher alle 4     Sekunden    geschlossen wird, zur       Rufstromquelle        RQ.     



  Meldet sich der gewünschte Teilnehmer,  so wird das Relais U in der Rufpause, in der  die Wicklung I des Relais U über dem in  Ruhestellung befindlichen Kontakt     4sek    und  Widerstand     Wi3    an Batterie liegt, erregt und  bewirkt durch Öffnen des Kontaktes     19u    und  Schliessen des Kontaktes     21u.        Durchschaltung     der     Sprechleitung    und Unterbrechung des  Rufstromkreises.

   Das Relais U wird über  die IL Wicklung gehalten, und zwar in  folgendem Stromkreis: Erde, Kontakt 22t,  Wicklung     II    des Relais U, Kontakt     23u,     Kontakt<I>24v,</I> Drehmagnet     DLW    des Lei  tungswählers<I>LW,</I>     Batterie,    Erde. In diesem  Stromkreis wird der Drehmagnet     DLW     nicht betätigt. Es ist nunmehr die Sprech  verbindung zwischen dem anrufenden und  dem gewünschten Teilnehmer hergestellt.  



  Die hergestellte Verbindung wird auf  folgende Weise ausgelöst: Legt der An  rufende oder Angerufene seinen Hörer auf,  so wird das Relais     S    stromlos und bewirkt  durch Öffnen des Kontaktes 8s Abfall der  Relais TI bis T4. Hierdurch     werden.    sämt  liche     t-Kontakte    in die Ruhelage zurückge  führt. Durch Schliessen des Kontaktes 25t  wird folgender Stromkreis für den Dreh  magneten     DLW    des Leitungswählers herge  stellt: Erde,     Relaisunterbrecher        RU,    Kon  takt 25t,     Schaltann    c des Leitungswählers  <I>LW</I> in Stellung 1 bis 10, Drehmagnet     DLW     des Leitungswählers, Batterie, Erde.

   Der  Drehmagnet     DLW    wird solange     betätigt,    bis  der     Leitungswähler   <I>LW</I> die Stellung 0 er  reicht hat und somit der vorgenannte Strom-      kreis unterbrochen     wird.    Am Kontakt 22t  wird der Haltestromkreis des Relais U un  terbrochen. Somit sind sämtliche Schaltmit  tel in .der Ruhelage, und es kann die Ein  richtung für eine neue Verbindung benutzt  werden.  



  <I>2.</I>     Herstellung   <I>einer Amtsverbindung.</I>  Wünscht zum Beispiel der Teilnehmer<B>NI</B>  eine     Verbindung    mit dem Amt herzustellen,  so wird zunächst in gleicher Weise, wie vor  her beschrieben, die Einstellung des Anruf  suchers AS auf den anrufenden     Teilnehmer     herbeigeführt. Ist     dies    erfolgt, so drückt der  Teilnehmer     N1    vorübergehend seine Taste  TI, wodurch in bekannter Weise das     im     Speisestromkreis liegende Differenzrelais X  erregt wird.

   Hierdurch wird das Relais P  über folgenden Weg erregt: Erde, Kontakt  <I>26t, 27r, 29x,</I>     32h11,    Wicklung     II    des     Relais     P, Batterie, Erde. Das Relais P spricht an  und bereitet durch Kontakt 31p einen     Er-          regerstromkreis    für das Relais H vor, der  nach Beendigung des Tastendruckes und so  mit     Öffnen    des     Kontaktes    29x über:

   Erde,       Kontakt    26t, 27r, Wicklung     II    des     Relais    H,  Wicklung I des Relais P, Kontakte 31p,       32hII,Wicklung        II    des Relais P, Batterie,  Erde verläuft. Das Relais H ist ein Stufen  relais, das in letztgenanntem Stromkreis in  erster und zweiter Stufe erregt wird.  



  Es sei bemerkt, dass das Relais H alle mit  I bezeichneten Kontakte nur in erster, alle  mit     II    bezeichneten Kontakte in zweiter und  alle mit I     -f    -     II        bezeichneten    Kontakte in  erster und zweiter     Stufe    betätigt.  



  Durch Öffnendes Kontaktes     32hII    und  Schliessen des Kontaktes 30h11 erfolgt die  Herstellung eines Haltestromkreises für die  Relais P und H über: Erde, Kontakte     26t,     27r, Wicklung     II    des Relais H, Wicklung I  des Relais P, Kontakte 31p,     30hII,    Wick  lung I des Relais H,     Batterie,    Erde. Durch  Relais P erfolgt die Umschaltung der den  Anrufsucher<I>AS</I> und den     Leitungswähler     <I>LW</I>     verbindenden    Leitung auf die Leitung  zum Amt     zA,    und zwar durch Öffnen der    Kontakte 34p und 18p und Schliessen der  Kontakte 35p und 36p.  



  Der Anruf des Amtes erfolgt durch Re  lais H.  



  Es werden nämlich, wie bereits beschrie  ben, nach Einstellung des Anrufsuchers<I>AS</I>  das Relais     S    und bei kurzem Drücken der  Taste     T1    die Relais X, P und H erregt.  Durch Relais     S    und H wird über die Kon  takte 37s, 38h1, Relais     Dr    eine Brücke zwi  schen die Adern der Amtsleitung gelegt, über  welche ausser dem Anrufrelais im Amt das  Relais     Dr    anspricht. Durch dieses Relais     Dr     wird die     Amtsleitung    an den Kontakten     39dr          und        40dr    durchgeschaltet.  



  Die Einstellung der Wähler im Amt er  folgt in bekannter Weise durch das Speise  brückenrelais     B.        Stromstosskontakt    ist in  diesem Falle der Kontakt 37s. Nach erfolgter  Einstellung der Wähler im Amt können beide       Teilnehmer    miteinander sprechen.  



  <I>3.</I>     Herstellung   <I>einer</I>     Biekfrageverbindztng          während   <I>einer</I>     A-intsverbindung.          Wünscht    der Teilnehmer während des  Amtsgespräches mit einem andern Teilneh  mer .der     Nebenstellenzentrale    Rückfrage zu  halten, so drückt er nochmals vorübergehend  die Taste T, wodurch das Differenzrelais X  erregt wird. Durch Öffnen des Kontaktes  33x und Schliessen des Kontaktes 29x wird  die     Wicklung    I des Relais P und Wicklung       II    des Relais H kurzgeschlossen.

   Das Re  lais P fällt ab und öffnet am Kontakt 31p  auch den Haltestromkreis des Relais H über  die Wicklung     II    des Relais H. Das Relais  H wird aber über: Erde, Kontakte 26t,     277-,     29x,     30hII,    Wicklung I des Relais H, Bat  terie, Erde und über: Erde, Kontakt 26t,  Widerstand     Wi4,    Kontakt 55h I     -I-        1I,    Wick  lung I des Relais H, Batterie, Erde erregt  gehalten.

   Das Relais H betätigt nach Been  digung des Tastendruckes und somit Öffnen  des ersten Stromkreises für Relais H am  Kontakt 29x nur die Kontakte in erster  Stufe, also alle mit I     bezw.    I     -I-        II    bezeich  neten     h-Kontakte.    Durch Öffnen der     Kon#         takte 35p und 36p und Schliessen der Kon  takte 18p und 34p ist der anrufende Teil  nehmer auf die Leitung zum Leitungswähler  <I>LW</I> umgeschaltet und kann, wie bereits vor  her beschrieben, irgend einen Teilnehmer der       Nebenstellenanlage    anrufen.

   Während der       Rückfrageverbindung    ist     zwischen    der Amts  leitung die Haltebrücke über die Kontakte  37s, 380 und die Drossel     Dr    hergestellt.  



  Durch das Relais X wird also einmal bei  abgehenden Verbindungen der Anruf des  Amtes und bei hergestellter Amtsverbindung  die Herstellung einer     Rückfrageverbindung     veranlasst.  



  Will sich nach erfolgter     Rückfragever-          binJung    der anrufende Teilnehmer<B>NI</B> wie  der auf die Amtsleitung     schalten,    so erfolgt  die Rückumschaltung auf     folgende    Weise:  Durch kurzen Tastendruck wird wieder Re  lais X erregt, -das durch Schliessen des Kon  taktes 29x die     Wicklung        II    des Relais P  einschaltet.

   Das Relais P schaltet, wie be  reits beschrieben, um auf Amtsleitung und  erregt das Relais H in zweiter     Stufe.    Der  Drehmagnet     DLW    des     Leitungswählers    LW  erhält vom     Relaisunterbrecher        BU    über:

    Erde,     Relaisunterbrecher,    Kontakte 56x,       57hII,    Schaltarm d des Leitungswählers in  Stellung 1-10, Drehmagnet     DLW,    Bat  terie, Erde, solange Stromstösse, bis der     Lei-          tumgswähler   <I>LW</I> die     Stellung    0 erreicht hat  und     somit    der letztgenannte Stromkreis un  terbrochen ist.  



  Will dagegen der Teilnehmer<B>NI</B> die  Amtsverbindung dem Teilnehmer überweisen,  mit dem er Rückfrage     gehalten    hat, so ist  es erforderlich, dass der Teilnehmer<B>NI</B> die       Taste        TI    längere     Zeit    drückt. Hierdurch  wird das Relais X längere Zeit erregt, so  dass das     Thermorelais        Tlz    über Kontakt 41x  anspricht und somit der Kontakt     42th    ge  schlossen wird. Es kommt durch Relais X  ein Stromkreis für das Relais R, zustande,  und zwar über: Erde, Kontakte 41x,     42th"     Relais R, Batterie, Erde.

   Durch Schliessen  des Kontaktes 43r wird, nachdem durch Öff  nen, der Kontakte 12r und 7r das Relais     S     abgefallen ist, über: Erde, Kontakte 44t,         43r,    45s, Relais     R,    Batterie, Erde das Re  lais R gehalten. Die Relais     TI-T4    werden  bei Abfall des Relais     S    und somit Öffnen  des Kontaktes 8s über den Kontakt 49r er  regt gehalten, während die Amtsverbindung  unabhängig vom Kontakt 37s über Kontakt       5-3hII    gehalten wird.

   Am Kontakt 46r wird  folgender Stromkreis für den Drehmagneten  DAS des Anrufsuchers hergestellt: Erde,       Relaisunterbrecher        RU,    Kontakte 46r, 5s,  Drehmagnet<I>DAS</I> des Anrufsuchers<I>AS,</I> Bat  terie, Erde. Der Drehmagnet<I>DAS</I>     betätigt     den Anrufsucher<I>AS</I>     nun    solange, bis folgen  der Stromkreis für .das Relais     S    über die  Wicklung I zustande kommt:

   Erde,     Batterie,     Wicklung I des Relais     S,    Kontakt 47r,       Schaltarm    c des Anrufsuchers<I>AS</I> in der  Stellung des     Rückfrageteilnehmers    (zum  Beispiel 3), Schaltarm c des Leitungswählers       LLV,    gleichfalls in der Stellung des Rück  frageteilnehmers 3, Leitung 48, Kontakt     17t,     Wicklung     III    des Relais     S,    Erde. Durch  Öffnen des Kontaktes 5s wird der Stromkreis  des Drehmagnetes<I>DAS</I> des Anrufsuchers  AS unterbrochen. Es ist also der Anruf  sucher auf den Teilnehmer eingestellt, mit  dem der Teilnehmer<B>NI</B> eine Rückfrage ge  halten hat.

   Durch -Schliessen des Kontaktes  54s wird das Relais P über: Erde, Kontakte  26t,, 28r; 54s, 33x,     32hII,    Wicklung     II    des  Relais P, Batterie, Erde, erregt. Es erfolgt  an den Kontakten 35p und 36p die Umschal  tung auf die Amtsleitung, während durch  Schliessen des Kontaktes 31p das Relais H in  zweiter Stufe erregt wird. Über den Kon  takt     30hII    wird dann ein Haltekreis für die  Relais P und H hergestellt, wenn nach Öff  nen des Stromkreises für das Relais     R    am  Kontakt 45s das Relais     R    abfällt.

   Der  Haltekreis für die Relais P und H verläuft  dann über: Erde, Kontakte 26t,<I>27r,</I> Wick  lung     1I    des Relais H, Wicklung I des Re  lais P, Kontakte 31p,     30hII,    Wicklung I  des Relais H, Batterie, Erde. Ist der Teil  nehmer, mit dem eine Rückfrage gehalten  ist, an die Amtsleitung angeschaltet, so er  folgt Auslösung des Leitungswählers -auf  folgende Weise: Beim Ansprechen von Re-      laus P wird, wie oben     erwähnt,    das Relais H  in zweiter     ,Stufe    erregt.

   Bei eingestelltem  Leitungswähler wird dann über: Erde, Re  laisunterbrecher     BU,    Kontakte     56x    und       57hII,    Schaltarm d des Leitungswählers in  Stellung 1-l0, Drehmagnet     DLW,    Batterie,  Erde, der Drehmagnet     DLW    solange betä  tigt, bis der Leitungswähler die     Stellung    0  erreicht hat.

   Das Relais X leitet also einmal  die     Anschaltung    an     die    Amtsleitung, die  Herstellung von     Rückfrageverbindungen    und  die     Umschaltung    auf einen 2.     Teilnehmer    ein,  und zwar je nachdem, ob eine Verbindung  zum Amt erst hergestellt werden soll, eine  Verbindung mit .der Amtsleitung bereits be  steht oder eine     Rückfrageverbindung    auf  gebaut ist und entsprechend der Beeinflus  sung des Relais X.    <I>4.

   Ankommende</I>     Amtsverbindungen.       Kommt ein Anruf vom Amt an, so wird  das Anrufzeichen AZ, zum Beispiel ein     Wek-          ker,    in üblicher Weise durch den vom Amt       kommenden        Rufstrom        betätigt.    Dieses An  rufzeichen AZ     ist        zum    Beispiel     in    dem Raum  des Teilnehmers N, welcher für die     Vermitt-          lungsarbeit    ankommender     Verbindungen    vor  gesehen ist, angeordnet.

   Durch Abheben des  Hörers an -der Sprechstelle - N wird der An  rufsucher<I>AS</I> veranlasst, sich in der schon  beschriebenen Weise auf den Teilnehmer N  einzustellen:. Nach der     Einstellung    des An  rufsuchers<I>AS</I> wird die Taste<I>T</I> vorüber  gehend gedrückt und somit in gleicher     Weise,     wie schon beschrieben, das Differenzrelais X  erregt,  Relais 'X bewirkt durch Schliessen des  Kontaktes 29x Ansprechen von Relais P im  Stromkreis:

   Erde, Kontakte 26t,<I>27r, 29x,</I>       32hII,    Wicklung     II    des Relais P, Batterie,  Erde. -Das Relais P bewirkt die     Umschaltung     auf die     Amtsleitung    und die Sprechstelle N  ist nunmehr in der Lage, die Wünsche des  anrufenden     Amtsteilnehmers    entgegenzuneh  men.

   Das Gespräch zu dem gewünschten  Teilnehmer wird auf folgende Art und Weise  weitergeleitet:  
EMI0005.0034     
  
    Nachdem <SEP> die <SEP> Sprechstelle <SEP> Ih' <SEP> den <SEP> ge  wünschten <SEP> Teilnehmer <SEP> erfahren <SEP> hat, <SEP> drückt,
<tb>  sie <SEP> erneut <SEP> kurz <SEP> die <SEP> Taste <SEP> T, <SEP> wodurch <SEP> in <SEP> der
<tb>  schon <SEP> beschriebenen <SEP> Weise <SEP> die <SEP> Rückum  schaltung <SEP> von <SEP> der <SEP> Amtsleitung <SEP> auf <SEP> den <SEP> Lei  tungswähler <SEP> <I>LG4T</I> <SEP> erfolgt.

   <SEP> Der <SEP> Leitungswäh  ler <SEP> <I>LW</I> <SEP> wird <SEP> durch <SEP> die <SEP> Sprechstelle <SEP> <I>N</I> <SEP> auf
<tb>  den <SEP> gewünschten <SEP> Teilnehmer <SEP> eingestellt.
<tb>  Meldet <SEP> sich <SEP> der <SEP> angerufene <SEP> Teilnehmer <SEP> und
<tb>  erhält <SEP> dieser <SEP> von <SEP> der <SEP> Sprechstelle <SEP> N <SEP> mitge  teilt, <SEP> -dass <SEP> er <SEP> vom <SEP> Amt <SEP> gewünscht <SEP> -wird, <SEP> so
<tb>  drückt <SEP> die <SEP> Sprechstelle <SEP> N <SEP> die <SEP> Taste <SEP> T <SEP> län  gere <SEP> Zeit, <SEP> wodurch <SEP> veranlasst <SEP> wird, <SEP> dass <SEP> sich
<tb>  der <SEP> Anrufsucher <SEP> AS, <SEP> über <SEP> welchen <SEP> die
<tb>  die <SEP> Amtsverbindungen <SEP> entgegenuehmende
<tb>  Sprechstelle <SEP> N <SEP> mit <SEP> der <SEP> anrufenden <SEP> Amts  leitung <SEP> verbunden <SEP> war,

   <SEP> auf <SEP> den <SEP> durch <SEP> den
<tb>  Leitungswähler <SEP> LW <SEP> gekennzeichneten <SEP> Kon  takt <SEP> der <SEP> gewünschten <SEP> Sprechstelle <SEP> eingestellt.
<tb>  Nach <SEP> erfolgter <SEP> Einstellung <SEP> und <SEP> Ansprecben
<tb>  des <SEP> Relais <SEP> S <SEP> wird <SEP> das <SEP> Relais <SEP> P <SEP> erregt, <SEP> das
<tb>  durch <SEP> Öffnen <SEP> der <SEP> Kontakte <SEP> 18p <SEP> und <SEP> 34p
<tb>  und <SEP> Schliessen <SEP> der <SEP> Kontakte <SEP> 35p <SEP> und <SEP> 36p <SEP> die
<tb>  Umschaltung <SEP> auf <SEP> die <SEP> Amtsleistung <SEP> herbei  führt.

   <SEP> Die <SEP> einzelnen <SEP> Schaltvorgänge <SEP> sind
<tb>  die <SEP> gleichen <SEP> wie <SEP> bei <SEP> der <SEP> Übernahme <SEP> eines
<tb>  Amtsgespräches <SEP> durch <SEP> einen <SEP> Rückfra.geteil  nehmer <SEP> beschrieben.
<tb>  Es <SEP> verläuft <SEP> also, <SEP> wie <SEP> aus <SEP> Vorstehendem
<tb>  hervorgeht, <SEP> über <SEP> den <SEP> Leitungswähler <SEP> LW
<tb>  der <SEP> Einstellweg <SEP> und <SEP> der <SEP> Sprechweg <SEP> für <SEP> die
<tb>  Amtsverbindung <SEP> über <SEP> den <SEP> Anrufsucher <SEP> AS.
<tb>  In <SEP> der <SEP> Anlage <SEP> können <SEP> auch <SEP> Teilnehmer
<tb>  verschiedener <SEP> Verkehrsberechtigung <SEP> vorge  sehen <SEP> sein. <SEP> Die <SEP> Herstellung <SEP> einer <SEP> Amtsver  bindung <SEP> für <SEP> hierzu <SEP> nicht <SEP> berechtigte <SEP> Teil  nehmer <SEP> ist <SEP> in <SEP> jedem <SEP> Fall <SEP> verhindert.

   <SEP> In <SEP> ab  gehender <SEP> Richtung <SEP> ist <SEP> die <SEP> Herstellung <SEP> einer
<tb>  Amtsverbindung <SEP> dadurch <SEP> verhindert, <SEP> dass <SEP> der
<tb>  Teilnehmer, <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> N2, <SEP> welcher <SEP> keine
<tb>  Berechtigung <SEP> hat, <SEP> mit <SEP> den <SEP> Teilnehmern <SEP> des
<tb>  Amtes <SEP> zu <SEP> sprechen, <SEP> eine <SEP> Erdungstaste <SEP> nicht
<tb>  besitzt. <SEP> Er <SEP> kann <SEP> also <SEP> aus <SEP> diesem <SEP> Grunde <SEP> die
<tb>  Umschaltung <SEP> auf <SEP> die <SEP> Amtsleitung <SEP> nicht <SEP> vor  nehmen. <SEP> Diese <SEP> erfolgt <SEP> nur, <SEP> wenn <SEP> die <SEP> Wertig  keit <SEP> der <SEP> Verbindung <SEP> der <SEP> Verkehrsberech  tigung <SEP> des <SEP> angerufenen <SEP> Teilnehmers <SEP> ent  spricht.

                Bei    ankommendem Verkehr ist die Her  stellung einer Amtsverbindung zu     einem     nicht berechtigten Teilnehmer dadurch ver  mieden, dass der Prüfstromkreis des Relais       S    über die Schaltarme c des Anrufsuchers  AS und     Leitungswähler        LW    nach Kenn  zeichnung des Teilnehmers durch Einstellen  des Leitungswählers LW und Einstellen des  Anrufsuchers     @    AS auf den gekennzeichneten  Teilnehmer (durch längeres Drücken der  Taste T) nicht     zustandekommen    kann,

   da bei  nicht     berechtigten    Teilnehmern die Verbin  dung zwischen den Kontakten der     c-Schalt-          arme    vom Anrufsucher AS und Leitungs  wähler     LW    an den     Anschlussstellen    50/51  unterbrochen ist. Eine Rückfrage während  eines Amtsgespräches durch die Sprech  stelle N oder einer andern für Amtsverbin  dungen berechtigten Stelle zu einem für       Amtsverbindungen    nicht     berechtigten    Teil  nehmer ist jedoch, wie aus Vorstehendem  hervorgeht, möglich, da ja eine Verbindung  mit dem nicht berechtigten Teilnehmer über  den     Leitungswähler    LW hergestellt werden  kann.  



  Erfolgt ein Anruf während eines beste  henden Gespräches, so ist die Sprechstelle N  durch Umlegen ihres Schalters     MK    in der  Lage, das bestehende Gespräch     mitzuhören     und die sprechenden     \Peilnehmer    von dem  Vorliegen eines Amtsanrufes zu informieren.  



  Die     Anschaltung    der Sprechstelle N     beine     Bestehen eines Gespräches durch Umlegen  des Schalters Mg erfolgt unter Umgehung  der Schaltarme a und b des Anrufsuchers  AS.  



  An Stelle des     Amtszeichens    AZ in Gestalt  eines Weckers kann auch ein Relais vorge  sehen sein, das einmal eine Signaleinrichtung  an der Sprechstelle N einschaltet und ferner  durch     Schliessen    eines     Kontaktes        52az    die  Induktionswicklung J einer     Signa.leinrich-          tung    an die Wicklung     S3    anschaltet, wodurch  ein Signal über die Speisebrücke induktiv  übertragen, einem sprechenden Teilnehmer  übermittelt wird, der in der gleichen Weise  wie vorher für den Teilnehmer N beschrie  ben,

   nach der Umschaltung auf die Amts-         leitung    ein ankommendes Amtsgespräch ent  gegennimmt und auch auf andere Teilnehmer  umschalten kann.  



  In     Fig.    2 ist eine     Nebenstellenvermitt-          lungseinrichtung    mit den wichtigsten Teilen  dargestellt, bei welcher der abgehende Amts  verkehr über die Wähler einer automatischen  Hauszentrale hergestellt wird, während der  ankommende Verkehr mittelst Klinken und  Stöpsel zu den einzelnen     Nebenstellen    vermit  telt wird. Die für das Abfragen der ankom  menden Amtsgespräche erforderlichen Ein  richtungen sind, da zum Verständnis der Er  findung nicht notwendig, weggelassen und  es sei angenommen, dass der Bedienungsplatz  nicht mehr besetzt ist (zum Beispiel während  der Nacht).

   In diesem Falle ist der Stöpsel  St bereits in die normale     Klinke    K2 in jener  Nebenstelle N3 gesteckt worden, welche die  Vermittlung der ankommenden Amtsge  spräche während der Abwesenheit der Beam  tin durchführen soll.    Im folgenden sei die Vermittlung eines  ankommenden Amtsgespräches beschrieben:    Der vom Amt über die Amtsleitung<I>AL</I>  kommende Rufwechselstrom erregt das An  rufrelais A in gleichen Abständen. Dieses  schaltet mit seinem Kontakt     60a    ein Ruf  relais R ein, welches durch Umlegen der  Kontakte 61r und 62r den Ruf zu jener  Nebenstelle weiterleitet, in deren Klinke K2  der     .Stöpsel        St    steckt.

   Bei dieser Nebenstelle       N3    ist durch das Stecken des     Stöpsels        St     das Prüfrelais P unter Strom gesetzt und  dieses schaltet mit seinen     Kontakten    63p und  64p die Sprechleitungen zur Nebenstelle  durch. Der Teilnehmer N3 ist durch Kurz  schluss der Wicklung     II    des Relais P am  Kontakt 65p in bekannter Weise gesperrt.  



  In dem dargestellten Beispiel spricht das  Relais P sofort bei Stecken des Stöpsels an.  Es ist aber auch möglich, das Prüfrelais P  erst nach Einlangen eines Amtsrufes durch  zuschalten, so dass der Teilnehmer N3 erst  bei Einlangen eines Rufes besetzt gemacht  wird.           Durch    :das Umlegen der Kontakte 61r  und 62r wird Rufstrom zur Nebenstelle N3  ausgesendet. Hebt der     Teilnehmer    dieser  Stelle den Hörer in einer     Pause    des ankom  menden Rufstromes ab, so spricht das Re  lais S an, während das in Serie dazu liegende  Relais X nicht erregt wird, da seine beiden  gleichen Wicklungen gegeneinander geschal  tet sind.

   Durch den Kontakt 66s wird eine  Schleife     zum    Amt gebildet und dadurch wird  der Rufstrom im Amt abgeschaltet und die  Verbindung zur     Nebenstelle    an den Kontak  ten     68v1    und     69v1    durchgeschaltet. Die Ne  benstelle N3 nimmt den Wunsch des anrufen  den Teilnehmers entgegen. Falls dieser mit  einer andern Nebenstelle sprechen will, so  drückt die Nebenstelle kurzzeitig ihre Er  dungstaste; hierdurch spricht das Differen  tialrelais X über die an Spannung liegende  Wicklung     II    an und erregt mit seinem Kon  takt 70x das Relais D, welches mit dem Kon  takt 71d einen eigenen Haltestromkreis und  mit Kontakt 72d einen     Stromkreis    für das  Relais U vorbereitet.

   Beim Loslassen der       Erdungstaste    fällt das Relais X wieder ab  und das Relais D hält sich über die Kon  takte 73x und<I>71d</I> weiter, während das Re  lais<I>U</I> über: Erde, Kontakte 73x,<I>72d,</I> Wick  lung I des Relais U, Batterie, Erde anspricht.  



  Über den Kontakt     742e    und die Drossel       Dr2    wird die Schleife zum Amt festgehal  ten und die Kontakte     75u    und     76u        schalten:     den zur Nebenstelle gehörigen Teil der Amts  leitung auf einen     Rückfrageanschluss   <I>RA</I> um.  Über Kontakt 66s und Drossel     Drl    ist eine  Schleife gebildet und dadurch veranlasst, dass  der     Vorwähler    V W oder Anrufsucher diesen  Anschluss in Verbindung mit einem     Gruppen-          oder    Leitungswähler bringt. Die Stelle N3  wählt nun die gewünschte Nebenstelle und  verständigt sie von dem Einlangen eines An  rufes.

   Wünscht diese das Gespräch nicht zu  übernehmen, oder ist sie besetzt, so kann  die Nachstelle durch nochmaliges kurzes  Drücken der     Erdungstaste    die Rückfrage  verbindung auslösen und dem anrufenden  Teilnehmer Auskunft geben.    Durch das zweite Drücken der     Erdungs-          taste    spricht das Relais X neuerdings an.  Kontakt 73x unterbricht den Stromkreis für  das Relais D und die Wicklung I des Relais  U. Relais D fällt ab, aber für das Relais     L.'     wird ein neuer Haltekreis über seine Wick  lung     II    und den Kontakten 771t und     70x     gebildet.

   Beim Loslassen der     Erdungstasi-e     fällt dann auch das Relais     L    infolge Ab  fall von Relais X ab und die Stelle     Nc3    ist  wieder mit dem Amtsteilnehmer verbunden.  



  Wünscht jedoch die über Rückfrage an  gerufene Nebenstelle das Amtsgespräch zu  übernehmen, so drückt die Stelle N3 längere  Zeit, zirka 2 bis 3 Sekunden auf ihre Er  dungstaste. Das Relais X ist daher längere  Zeit erregt und dadurch wird ein     Thermo-          relais        Th    über: Erde, Kontakte<I>70x,</I>     77u,          Thermorelais        Th,    Batterie, Erde geheizt,  welches nach einer gewissen Zeit. seinen Kon  takt     78th    schliesst.

   Dadurch wird ein Strom  kreis für ein Relais N über seine     Wicklung          N1    parallel zur Wicklung des     Thermorelais          Th    über den geschlossenen     Thermokontakt          78th    hergestellt.

   Durch die Kontakte     79u     und     80a    wird über zwei Kondensatoren     C3     und C4 eine Verbindung zwischen der Amts  leitung<I>AL</I> und der     Rückfrageleitung   <I>RA</I>  hergestellt; durch Kontakt     817a    wird die  Schleife zum Amt festgehalten; am Kontakt  82n schaltet sich eine     Wicklung        II    des Re  lais N in Brücke zwischen die beiden Lei  tungen des     Rückfrageanschlusses        RLI    und  hält dadurch die     Rückfrageverbindung    fest.

    Durch Kontakt 8311 wird der Prüfstrompreis  der Stelle N3 über Relais P unterbrochen,  welches dadurch abfällt und die Amtslei  tung an den Kontakten 63p und 64p abtrennt,  so dass ein Mithören des weiter geschalteten  Gespräches vermieden ist.  



  Voraussetzung für diese Art der Fest  haltung des Relais N über Wicklung     II    ist,  dass das bei der Hausanlage verwendete Sy  stem Rückauslösung besitzt, das heisst, dass  durch die Gesprächsbeendigung von Seiten  des angerufenen Teilnehmers     Auslösung    er  folgt. Wenn dieser also seinen Hörer auf  legt, wird der Stromkreis für die     Wicklung;              II    des Relais N     kurz        unterbrochen.    Es fällt  ab und da der Kontakt 82n geöffnet wird,  ist ein neuerliches Ansprechen von Relais N       verhindert.    Durch Kontakt 81n wird die  Schleife zum Amte geöffnet und dadurch  die     Verbindung    ausgelöst.  



  Die Art     und    Weise der Festhaltung des       N-Relais    muss natürlich dem System der  Hausanlage angepasst sein. Wenn zum Bei  spiel die Hausanlage mit     einem        Leitungs-          wähler    ausgerüstet ist, der für den rufenden       und    gerufenen     Teilnehmer    gemeinsame Spei  sung besitzt, so kann die     :Schaltung    des Re  lais N nach     Fig.    3 erfolgen.

   Die beiden  Wicklungen des Relais N werden an die       Sprechadern.    angeschaltet, so dass diese Wick  lungen parallel zu den beiden Wicklungen  des Speiserelais im     Leitungswähler    liegen       und    so über die     ,Schleife    des angerufenen  Teilnehmers erregt gehalten werden. Wenn  dieser das Gespräch beendet, wird der Strom  kreis für das Relais N unterbrochen und die       Auslösung    durchgeführt.  



  Die beschriebenen Beispiele setzen voraus,  dass an die automatische Hausanlage nur       amtssprechberechtigte    Nebenstellen ange  schlossen sind. Wenn dies nicht der Fall ist       und    auch     nichtamtssprechberechtigte        Privat-          oder    Hausstellen vorhanden sind, so muss  durch geeignete Schaltungsweise die Verbin  dung von Amtsgesprächen über die Rück  frageleitung zu den betreffenden Hausstellen       verhindert    werden.

   Es empfiehlt sich für  diesen Fall zum Beispiel die Unterbringung  der Nebenstellen und Privatstellen in ver  schiedenen     l0er-    oder     100er-Gruppen.    Wenn  man nun bei der     Herstellung    einer Rück  frag     everbindung    an einem Mitläufer die Zahl  der abgegebenen Impulsserie festlegt, kann  man nach     Fig.    4 die     unzulässigen    Verbin  dungen auf folgende Weise     verhindern:     Angenommen, die Nebenstellen umfassen  die     Nummern    0-50, die Privatstellen die  Nummern von 50-100.

   Durch die erste  Impulsserie wird     nun    festgestellt, ob der  über Rückfrage angerufene Teilnehmer     amts-          sprechberechtigt    ist oder nicht. Die Neben  stelle     N3    drückt auf     ihre        Erdungstaste    und         bewirkt    die schon für     Fig.    2     beschriebene     Umschaltung auf dem     Rückfrageanschluss          ,.RA.    Hiernach wählt sie den     gewünschten     Teilnehmer.

   Der Kontakt 84s des Brücken  relais S gemäss     Fig.    2 fällt während der       Stromstossreihe    impulsweise ab und schliesst  für den Drehmagnet<I>DM</I> des Wählers den  Stromkreis     (Fig.    4) : Erde, Kontakte 84s,       85a4,        niederohmige    Wicklung I des abfallver  zögertenRelais<I>H,</I>Dreharm     a,DrehmagnetD11,     Batterie, Erde.

   Beim ersten Drehschritt wird  zwar :dieser Stromkreis durch den Dreharm       a    unterbrochen, aber über das durchlaufende  Segment und den Kontakt 86h bleibt der  Stromkreis für das Relais H     und    den     Dreh-          magneten   <I>DM</I> aufrecht. Nach der ersten  Impulsserie ist der Kontakt 84s längere     Zeit     geöffnet und Relais H fällt ab.

   Durch die  nächste Impulsserie kann, da der Kontakt     861a     geöffnet     ist,    der Drehmagnet<I>DM</I> nicht mehr  betätigt werden.     Steht    nun der Drehwähler  mit     seinem    Arm b auf einem     Anschluss,    der  mit der Heizwicklung des     Thermokontaktes     verbunden ist, so kann die Umschaltung der  Verbindung auf den angerufenen zweiten  Teilnehmer durch längeres Drücken der  Taste, wie für     Fig.    2 beschrieben, bewirkt  werden, im andern Falle nicht.

      Wenn bei der Auslösung das Relais     U     abfällt, so erhält der     Drehmagnet   <I>DM</I> Strom  über: Erde, Kontakte 87x,     88u,   <I>89h.,</I> durch  laufende Kontaktbank, Schaltarm a, Dreh  magnet<I>DM,</I> Batterie. Der Drehmagnet<I>DM</I>  betätigt nun bei jedem Anzug einen Kon  takt     90dm,    über welchen das     Relais    H über  Wicklung     II    erregt wird.

   Durch den Kon  takt     891b    wird der     Stromkreis    für den Dreh  magneten     D131    unterbrochen; dieser fällt ab  und öffnet seinen Kontakt     90dm.    Hierdurch  wird der Stromkreis für das Relais H unter  brochen usw. Der Wähler steuert sich also  mit Hilfe des Relais H in die Nullstellung  zurück.  



  Die Möglichkeit, ein Amtsgespräch von  einer Nebenstelle zu einer andern ohne Ein  greifen einer besonderen Bedienungsperson,  also zum Beispiel einer     Nebenstellenbeamtin,         zu vermitteln, besteht natürlich auch bei ab  gehendem Verkehr, wie aus nachfolgender  Beschreibung zu ersehen ist.

   Um die     Ver-          bindung    mit einer abgehenden     Amtsleitung     herzustellen.     wählt'der    Teilnehmer eine be  stimmte Nummer; der Leitungswähler<I>LW</I>  prüft auf die     c-Leitung    einer freien Amts  leitung auf     (Fig.    2). Über Erde im Lei  tungswähler     LTV    fliesst ein Strom über Kon  takt 91n, Relais C, Kontakt     92t,    Widerstand       Wi,    Batterie.

   Im     Leitungswähler    LW er  folgt in     bekannter    Weise die     Durchschal-          tung    der     Sprechleitungen    und in dem der       Amtsleitung    zugeordneten     Relais    spricht       wieder    das Relais     S    an, das Relais X da  gegen nicht. Durch den Kontakt 93c     wird     das verzögerte Relais T zur Vorbereitung der  Auslösung eingeschaltet.  



  Die anrufende Nebenstelle wählt     dann     den gewünschten Amtsteilnehmer, sobald ein  vollautomatisches Amt vorhanden ist. Sie  hat     dann        dieselben    Möglichkeiten     wie    beim       ankommenden    Gespräch, das heisst sie kann  über den     Rückfrageanschluss        R-.    eine zweite  Nebenstelle aufrufen und durch längeres  Drücken der     Erdungstaste    die     Umschaltung     der Amtsleitung zu der über den Rückfrage  anschluss angerufenen zweiten Nebenstelle  bewirken.

   Zur Trennung der ersten Verbin  dung wird durch Kontakt 91n die     c-Leitung     unterbrochen, der     Leitungswähler    ausgelöst  und     gleichzeitig    die     Amtsleitung    für     die     Dauer des Gespräches gesperrt     gehalten.     



  Wie aus der Beschreibung zu ersehen ist,  braucht an der     Nebenstelle    nichts geändert  zu werden, um die     Umschaltung    von Amts  gesprächen durchführen zu können.  



  Das Merkmal der vorliegenden Erfindung  ist nicht auf     die    beschriebenen Anordnungen  beschränkt, sondern es kann auch bei einer       Nebenstellenzentrale        angewendet    werden, bei  der ankommende Amtsanrufe von einer be  sonderen     Nebenstellenbeamtin    entgegenge  nommen werden und zu einer Nebenstelle  weitergeleitet werden und letztere die Um  schaltung des Amtsgespräches ohne Eingrei  fen der besonderen Bedienungsperson durch  führt.

      Wenn die     Umschaltungsmöglichkeit    nur  bei besetzter Vermittlungsstelle möglich sein  soll, so genügt es in den meisten Fällen, nur  einen kleinen Teil der Amtsleitungen mit den       hierfür    erforderlichen Einrichtungen     auszu-          rüsten.     



  Dadurch, dass der     Thermokontakt        Th    ge  mäss     Fig.    2 und 4 nur bei     Rückfragever-          bindungen    geheizt werden kann, ist es mög  lich, wenn kein     Rückfragegespräch    aufge  baut ist, durch längeres Drücken der Er  dungstaste ein anderes Signal einzuschalten:  zum Beispiel kann in diesem Falle bei der  Vermittlungsstelle ein besonderes Signal ein  geschaltet werden, welches diese zum Ein  treten in das Amtsgespräch auffordert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fernsprechanlage mit mehreren Vermitt lungsstellen, bei welcher eine bestehende Ver bindung auf einen andern Teilnehmer um gelegt werden kann, dadurch gekennzeichnet. dass Schaltmittel (X) vorgesehen sind. wel che unter dem Einfluss einer besonderen Schaltmassnahme an einer einen zweiten Teil nehmer der eigenen Anlage anrufenden Sprechstelle die Umschaltung der Verbin dung auf den angerufenen zweiten Teil nehmer veranlassen. U NTERAN SPRt CHE 7.
    Fernsprechanlage nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass Schaltmittel (X) in der Vermittlungsstelle bei Herstel lung abgehender Verbindungen den Anruf einer andern Vermittlungsstelle und bei bestehenden Hauptverbindungen die Her stellung einer Rtickfrageverbindung ver anlassen können. 2. Fernsprechanlage nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die Schalt mittel (X) in einzelnen Verbindungszu ständen je nach der Beeinflussung ver schiedenartige Schaltvorgänge einleiten können. 3.
    Fernsprechanlage nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet. dass bei der T'm- schaltung der Verbindung auf die ange rufene zweite Sprechstelle eine selbsttätige Abschaltung der ersten Sprechstelle er folgt. 4. Fernsprechanlage nach Patentanspruch mit Teilnehmern verschiedener Verkehrs berechtigung, dadurch gekennzeichnet, dass Einrichtungen vorgesehen sind, wel che die Umschaltung einer Verbindung auf einen angerufenen zweiten Teilneh mer nur dann ermöglichen, wenn die Wer tigkeit der Verbindung der Verkehrs berechtigung des angerufenen Teilnehmers entspricht.
CH158673D 1930-08-23 1931-08-12 Fernsprechanlage mit mehreren Vermittlungsstellen. CH158673A (de)

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