CH158675A - Anlage zur Übertragung von Fernmeldungen mittelst elektrischer Wellen. - Google Patents

Anlage zur Übertragung von Fernmeldungen mittelst elektrischer Wellen.

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CH158675A
CH158675A CH158675DA CH158675A CH 158675 A CH158675 A CH 158675A CH 158675D A CH158675D A CH 158675DA CH 158675 A CH158675 A CH 158675A
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  Anlage zur     Übertragung    von Fernmeldungen mittelst elektrischer     Wellen.       Die Erfindung betrifft eine Anlage zur  Übertragung von Fernmeldungen mittelst  elektrischer Wellen, die sich sowohl für  drahtlose     Telephonie,,    als auch Telegraphie  eignet.  



  Die Erfindung bezweckt vor allem eine  Erhöhung der Selektivität über das bisher  übliche Mass hinaus unter Berücksichtigung  der Anforderungen in bezug auf eine voll  kommene Wiedergabe der Zeichen, Sprache  und Musik.  



  Die     Selektivität        eines    Empfangsappara  tes wird gewöhnlich durch eine Kurve ver  anschaulicht, in welcher die positiven und       negativen        Frequenzabweichungen    von der  Resonanzfrequenz des Empfängers als Abs  zissen aufgetragen sind, während die Ordi  naten der Empfangsstärke entsprechen, die  sich ergibt, wenn die Frequenz der     unmodu-          lierten    aufgewandten Energie auf die durch  die Abszissen     gegebenen    Werte abgeändert  wird.

   Die Amplitude nimmt mit wachsendem  
EMI0001.0011     
  
    Frequenzunterschied <SEP> ab, <SEP> bis <SEP> der <SEP> Empfang
<tb>  nicht <SEP> mehr <SEP> wirksam <SEP> oder <SEP> brauchbar <SEP> ist.
<tb>  Man <SEP> war <SEP> bisher <SEP> der <SEP> Ansicht, <SEP> dass, <SEP> wenn
<tb>  eine <SEP> Trägerwelle <SEP> durch <SEP> eine <SEP> andere <SEP> Welle
<tb>  moduliert <SEP> ist, <SEP> der <SEP> Empfänger <SEP> derart <SEP> besebuif  fen <SEP> sein <SEP> muss, <SEP> dass <SEP> er <SEP> gleieherweise <SEP> auf <SEP> diu
<tb>  Trägerwelle <SEP> und <SEP> die <SEP> der <SEP> Summe <SEP> und <SEP> rlei, <SEP> Dif  ferenz <SEP> der <SEP> Trägerfrequenz <SEP> und <SEP> der <SEP> Modula  tionsfrequenz <SEP> - <SEP> welch <SEP> letztere <SEP> als <SEP> Sciten  bandfrequenz <SEP> bezeichnet <SEP> wird <SEP> - <SEP> entspre  chenden <SEP> Frequenzen <SEP> anspricht.

   <SEP> Durch <SEP> den
<tb>  Bereich <SEP> der <SEP> Modulationsfrequenzeii <SEP> wird
<tb>  daher <SEP> die <SEP> Ausdehnung <SEP> der <SEP> zu <SEP> einer <SEP> 1"7ber  tragung <SEP> gehörigen <SEP> Seitenbänder <SEP> bestimmt.
<tb>  Die <SEP> Erfahrung <SEP> hat <SEP> gezeigt, <SEP> dnss <SEP> 1)e <SEP> i
<tb>  Rundfunkübertragung <SEP> die <SEP> Seitenbanclbre <SEP> il(,
<tb>  mindestens <SEP> 4000 <SEP> bis <SEP> 5000 <SEP> Hertz <SEP> für <SEP> eine <SEP> er  trägliche <SEP> oder <SEP> befriedigende <SEP> Wiedergabe <SEP> sein
<tb>  muss, <SEP> und <SEP> bei <SEP> drahtloser <SEP> Telegraphie <SEP> müssen
<tb>  die <SEP> Seitenbänder <SEP> die <SEP> Punktfrequenz <SEP> und <SEP> sol  che <SEP> Harmonische <SEP> derselben, <SEP> welche <SEP> zur <SEP> Er  zielung <SEP> der <SEP> gewünschten <SEP> Zeichenschärfe <SEP> er  forderlich <SEP> sind, <SEP> einschliessen.

           Aus diesem Grunde mussten bisher Sende  stationen, welche einander gegenseitig stö  ren     konnten,    mit Trägerfrequenzen arbeiten,  die mindestens genügend     auseinanderlagen,     um sich dem Bereich der     Seitenbänder    jeder  Übertragung (zum Beispiel ergibt ein Ab  stand von 9000 Hertz für den Rundfunk  zwei Bandbereiche von je 4500 Hertz) anzu  passen, und die Empfänger wurden so kon  struiert, dass sie im wesentlichen einen gleich  förmigen Empfang über die ganzen Seiten  bänder einer     'Übertragung    ergaben. Bei die  sen Empfangsapparaten war nun eine Inter  ferenz unvermeidlich, sobald der Abstand  zwischen den Trägerwellen zweier Sender ge  ringer war als die Summe ihrer beiden Sei  tenbandbreiten.

   Demgegenüber wird im Zu  sammenhang mit vorliegender Erfindung auf  Grund angestellter Versuche behauptet, dass  ein     interferenzfreier    Empfang auch dann  möglich ist, wenn sich die zu     übertragenden     Seitenbänder mit einem Seitenband eines  Störsenders teilweise überdecken, vorausge  setzt, dass zur Übertragung eine Anlage ge  mäss Erfindung benutzt wird.

   Diese erfin  dungsgemässe Anlage kennzeichnet sich da  durch,     da.ss    der     Resonator    eine so hohe       Selektivität    besitzt, dass seine Resonanzkurve  schon innerhalb des für einen guten Emp  fang notwendig zu übertragenden Seiten  bandes stark abfällt und dass die Vorrich  tung zur ungleichen Übertragung der     Modu-          lationsfrequenzen    die hohen     Modulations-          frequenzen    derart bevorzugt, dass sie zusam  men mit dem     Resonator    eine getreue Über  tragung der Fernmeldung ergibt.  



  Es werden nun mehrere Ausführungs  beispiele der Erfindung unter Bezugnahme       auf    die beiliegende Zeichnung beschrieben,  welche diese Beispiele in den     Fig.    1 bis 13  schematisch darstellt.  



  In     Fig.    I besitzt der Empfänger zwischen  Eingangsklemmen 12 und 13, die zum Bei  spiel für Antenne und Erde     bestimmt    sind;  einen     abgestimmten    Stromkreis 10 in Serie  mit einer     piezo-elektrischen    Vorrichtung 11.  Der     piezo-elektrische    Kristall stellt eine hohe    Impedanz für ankommende Wellen dar, die  nicht der Resonanzfrequenz des Kristallee  entsprechen, wodurch der Empfänger eine  hohe     Selektivität    erhält.

   Ein Kristalldetek  tor 14 ist mit der primären     '@Tiel;llln#--        1,5     eines     Ausgangstransformators    über     (leii    ab  gestimmten Stromkreis 10 in Serie     gesehalte@          und    die sekundäre Wicklung 16 des Trans  formators ist     mit    Klemmen 17 für ein Tele  phon verbunden. Zufolge der hohen Selek  tivität des Empfängers entsteht eine un  gleichmässige Aufnahme der Signalfrequen  zen, indem die niedrigeren Signalfrequenzen  stärker aufgenommen werden als die höheren  Signalfrequenzen.

   Diese Verzerrung wird in  dem Transformator 15, 16 korrigiert, wel  cher eine     Leistungscharakteristik    besitzt, die  mit der Frequenz wächst, wodurch eine kor  rekte Wiedergabe der Signale entsteht.  



       Fig.    2 zeigt eine Modifikation des in       Fig.    1 gezeigten Stromkreises, worin die     piezo-          elektrische    Vorrichtung 11,     statt    in Serie  mit dem abgestimmten Stromkreis zwischen  der Antennen- und der     Erdungsklemme    12       bezw.    13 geschaltet zu sein, mit dem Kri  stalldetektor 14 und der primären Wicklung  15 des Abgabetransformators über den abge  stimmten Stromkreis 10 in Serie geschaltet  ist.

   Bei dieser Anordnung ist der Transfor  mator 15, 16 ebenfalls so     konstruiert,        da.ss     er eine Leistungscharakteristik hat, die mit  der Frequenz steigt, um die Verzerrung zu  korrigieren, die durch die hohe Selektivität  des Empfängers infolge der     piezo-elektrischen          Vorrichtung    entsteht.  



  Wenn eine     piezo-elektrische        Vorrichtung     zur Erzeugung einer hochgradigen Selektivi  tät verwendet wird, ist es notwendig,     Mittel     zum     Unschädlichmachen    von     Wirkungen     vorzusehen, die infolge der Eigenkapazität  der     piezo-elektrischen    Vorrichtung entstehen.  Diese Eigenkapazität kann so gross sein, dass  sie eine beträchtliche Umleitung der Hoch  frequenzströme verursacht.

   In     Fig.    3 ist  eine     Modifikation    eines Empfängers nach       Fig.    2 dargestellt, bei welchem die dem  Kristalldetektor 14 zufolge der durch die       Anbringung    der     piezo-elektrischen    Vorrich-           tung    entstehenden Kapazität zugeführte  Energie durch Energie von entgegengesetz  ter Phase, welche von einem variablen Kon  densator 111 kommt, ausgeglichen wird.

   Die       piezo-elekti-ische    Vorrichtung 11, der Kri  stalldetektor 14 und die primäre Wicklung  eines Ausgangstransformators<B>156</B> sind zwi  schen dem einen Ende der     Induktionsspule     des     abgestimmten    Stromkreises 10 und einer       Anzapfung    derselben in Serie geschaltet und  der variable Kondensator 111 ist zwischen  dem andern Ende der Induktionsspule und  dem Eingangsende des Kristalldetektors 14  angeschlossen.

   Bei diesem Beispiel ist der  Transformator 156 als Alternative zu dem  Transformator 15, 16 der     Fig.    1 und 3 so  beschaffen,     dass    er eine normale     Leistungs-          Charakteristik    aufweist und durch einen  Kondensator 157 so abgestimmt ist, dass er  eine Resonanzfrequenz von ungefähr 5000  Perioden per Sekunde hat, wodurch     eine     resultierende     Leistungscharakteristik    erreicht  wird, welche mit steigender Frequenz steigt.  um eine korrekte Wiedergabe der Signale an  den Abgangsklemmen 17 zu erhalten.

   An  Stelle der im Zusammenhang     mi+    den ein  zelnen Beispielen beschriebenen Vorrichtun  gen zur selektiven Übertragung-der Nieder  frequenzen     können,    beliebige bekannte Vor  richtungen angewandt werden, welche auf die  höheren Tonfrequenzen     besser    ansprechen als  auf die niedrigeren.  



       Statt    einer     piezo-elektrischen    Vorrichtung  könnte ein rückgekoppeltes elektrisches Ven  til verwendet werden, um     eine    hohe Selek  tivität zu erzielen. Es könnte auch ein rück  gekoppeltes Ventil     statt    eines Detektors vor  gesehen sein.

     In     Fig.    4 ist ein Empfänger dargestellt,  welcher ein rückgekoppeltes, elektrisches  Ventil als Detektor besitzt.     Eüi    abgestimm  ter Stromkreis 32 in Verbindung mit     einem     Gitterkondensator und einem Gitterwider  stand 33 ist der Eingangsseite des Ventils 34  zugeordnet und der Abgangsstromkreis des  Ventils enthält eine Reaktionsspule 35, wel  che mit der Induktionsspule des abgestimm-  
EMI0003.0022     
  
    ten <SEP> Stromkreises <SEP> 32 <SEP> magnetisch <SEP> gekoppelt
<tb>  ist.

   <SEP> Durch <SEP> Anwendung <SEP> dieser <SEP> Rückkopplung
<tb>  wird <SEP> der <SEP> Empfänger <SEP> hochgradig <SEP> selektiv <SEP> und
<tb>  die <SEP> entstehende <SEP> Verzerrung <SEP> wird <SEP> durch <SEP> die
<tb>  piezo-elektrische <SEP> Vorrichtung <SEP> 36, <SEP> welche
<tb>  mit <SEP> dem <SEP> abgestimmten <SEP> Stromkreis <SEP> 82 <SEP> parallel
<tb>  geschaltet <SEP> ist. <SEP> ausgeglichen. <SEP> Die <SEP> piezo-elek  trische <SEP> Vorrichtung <SEP> hat <SEP> die <SEP> Wirkung, <SEP> den
<tb>  niedrigeren <SEP> Tonfrequenzen <SEP> eine <SEP> kleinere <SEP> Im  pedanz <SEP> entgegenzustellen <SEP> als <SEP> dies <SEP> für <SEP> die
<tb>  höheren <SEP> Tonfrequenzen <SEP> der <SEP> Fall <SEP> ist. <SEP> und <SEP> :

  o
<tb>  bewirkt <SEP> sie <SEP> eine <SEP> Korrektur <SEP> der <SEP> Verzernin <SEP> g.
<tb>  Es <SEP> können <SEP> auch <SEP> weitere <SEP> Korrekturmittel <SEP> oben
<tb>  beschriebener <SEP> Art <SEP> verwendet <SEP> werden, <SEP> wenn
<tb>  dies <SEP> erforderlich <SEP> ist.
<tb>  Statt <SEP> Ventile <SEP> mit <SEP> Rückkopplung <SEP> zur <SEP> Er  zeugung <SEP> hoher <SEP> Selektivität <SEP> zu <SEP> verwenden,
<tb>  kann <SEP> eine <SEP> Aufeinanderfolge <SEP> von <SEP> ahgest1,mm  ten <SEP> Stromkreisen <SEP> oder <SEP> abgestimmten <SEP> Hoch  frequenzverstärkerstufen <SEP> benützt <SEP> werden.
<tb>  In <SEP> Fig.

   <SEP> 5 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Empfänger <SEP> gezeigt, <SEP> wel  cher <SEP> eine <SEP> Mehrzahl <SEP> von <SEP> abgestimmten <SEP> Strom  kreisen <SEP> 18 <SEP> in <SEP> Kaskadenschaltung <SEP> zur <SEP> Erzeu  gung <SEP> hochgradiger <SEP> Selektivität <SEP> aufweist. <SEP> Div,
<tb>  Signale <SEP> werden <SEP> durch <SEP> eine <SEP> Eingangsspule <SEP> 1 <SEP> 9
<tb>  auf <SEP> den <SEP> ersten <SEP> abgestimmten <SEP> Kreis <SEP> 18 <SEP> über  tragen <SEP> und <SEP> der <SEP> abgestimmte <SEP> Stromkreis <SEP> 7 <SEP> 8
<tb>  ist <SEP> mit. <SEP> dem <SEP> Eingangsende <SEP> des <SEP> elektrischen
<tb>  Ventils <SEP> 20 <SEP> verbunden. <SEP> welches <SEP> infolge <SEP> der
<tb>  Batterie <SEP> 21 <SEP> als <SEP> Anodengleichrichter <SEP> wirkt.
<tb>  Der <SEP> Hochspannungsanschluss <SEP> des <SEP> Ventils
<tb>  kommt.

   <SEP> von <SEP> einer <SEP> Batterie <SEP> 24 <SEP> über <SEP> einen <SEP> ZV <SEP> i  derstand <SEP> 25 <SEP> und <SEP> der <SEP> Abgangsstromkre <SEP> is <SEP> de.
<tb>  Ventils <SEP> enthält <SEP> eine <SEP> Entzerrun@,,svorrichtulig,
<tb>  die <SEP> aus <SEP> einer <SEP> einstellbaren <SEP> \Kapazität <SEP> 2?
<tb>  besteht, <SEP> welche <SEP> mit <SEP> der <SEP> primären <SEP> Wicklung
<tb>  Jes <SEP> Transformators <SEP> 2.3 <SEP> in <SEP> Serie <SEP> geschaltet <SEP> ist.
<tb>  Die <SEP> sekundäre <SEP> Wicklung <SEP> dieses <SEP> Transforma  tors <SEP> ist <SEP> in <SEP> Serie <SEP> mit <SEP> der <SEP> C'orspannbatterie <SEP> ?6
<tb>  mit <SEP> der <SEP> Eingangsseite <SEP> eines <SEP> Verstärkungs  ventils <SEP> <B>277</B> <SEP> verbunden, <SEP> dessen <SEP> Anodenstrom  kreis <SEP> Abgangsklemmen <SEP> 28 <SEP> besitzt.

   <SEP> In <SEP> dem
<tb>  Empfänger <SEP> wird <SEP> die <SEP> durch <SEP> die <SEP> hochgradig,.
<tb>  selektive <SEP> Anordnung <SEP> von <SEP> abgestimmten
<tb>  Stromkreisen <SEP> entstehende <SEP> Verzerrung, <SEP> wie
<tb>  erforderlich, <SEP> durch <SEP> Einstellung <SEP> der <SEP> variablen
<tb>  Kapazitätsvorrichtung <SEP> \?\? <SEP> korrigiert. <SEP> deren         Impedanz mit der Frequenz des Signals vari  iert.  



  Die in der     Fig.    6 dargestellte Ausfüh  rungsform enthält eine     Bandfiltervorrich-          tung,    welche eine Mehrzahl von in Serie ge  schalteten, abgestimmten Stromkreisen 29  und eine Mehrzahl von parallel geschalteten,  abgestimmten Stromkreisen 30 zur Erzielung  einer hochgradigen Selektivität infolge       Durchlassens    eines nur sehr schmalen Fre  quenzbandes hat. Diese Filtervorrichtung  wird von einer Eingangsspule 31 gespeist  und die Leistung der Vorrichtung wird dem  Eingangsende eines elektrischen Ventils 20  zugeführt, welches im Verein mit einer V     oc-          spannbatterie    21. als Detektor wirkt.

   Der  übrige Teil dieses Empfängers ist. ähnlich  dem entsprechenden Teil des in     Fig.    5 an  gedeuteten Empfängers und enthält eine ein  stellbare Kapazität 22 zur Korrektur der  durch die hohe Selektivität der Filtervorrich  tung entstehenden Verzerrung.  



  In dem in     Fig.    7     angewendeten    Emp  fänger sind zwei     Ilochfrequenzverstärkungs-          stufen    mit elektrischen     Ventilen    40 und 41,  vorhanden, sowie     abgestimmte        Stromkreise42,     43 und 44.

   Der abgestimmte Stromkreis     44    ist  mit     demEingangsende        des,    elektrischen Ventils  45 verbunden, welches als Detektor wirkt  und die Leistung dieses Ventils wird durch  eine     Verzei-rungskorrekturvorrichtung    dem  Eingangsende des     Hörfrequenzverstärkungs-          ventils    46 mit Abgangsklemmen 47 zuge  führt. Die     Verzerrungskorrekturvorrichtung     enthält eine angezapfte Drosselspule 48 mit  Einstellschalter 49, über welchen die Anode  des     Detektorventils    hochgespannten Strom  erhält, der an den Hochspannungsklemmen  50 zugeführt wird.

   Die Anode des     Detek-          torventils    ist ebenfalls mit einer Reihe von  Kondensatoren 51 verbunden, welcher ein  Einstellschalter 52 zugeordnet ist, der mit  der Eingangselektrode des     Ventils    46 ver  bunden ist.  



  Im Betrieb wird die     Überschussverstär-          kung    von niedrigen Signalfrequenzen, die  durch die hochgradige     Selektivität    der Hoch  frequenz-Verstärkerstufen entsteht, durch         Einschalten    von Teilen der Drosselspule .48  und von Kondensatoren 51 in den Strom  kreis korrigiert.  



       Uin    einen Empfänger mit einer     piezo-          elektrischen    oder dergleichen Vorrichtung auf  Frequenzen eines grossen     Frequenzbereiches     abstimmen zu können, können Mittel vorge  sehen sein, um die Frequenz der ankommen  den Welle auf eine bestimmte Frequenz     mit-          telst    eines lokalen     Oszillators    von variabler  Frequenz zu transponieren und die     piezo-          elektrische    Vorrichtung für diese konstante  Frequenz zu verwenden.  



       Fig.    8 zeigt einen     Superheterodyn-Emp-          fänger,    der einen Detektor 100 enthält, wel  cher mit einer Rahmenantenne 101     und    einem  lokalen     Oszillator    102 verbunden ist. Die       Detektorröhre    100 ist mit einem zwischen  geschalteten.     Zwischenfrequenzverstärker    103  gekuppelt. Die Leistung dieses Verstärkers  wird durch eine Spule 104 einer andern  Spule 105 zugeführt, die veränderbar mit  ihr gekoppelt und mit einem zweiten     Detek-          torventil    verbunden ist.

   Die Spule 105, wel  che     mittelst    eines variablen     Kondensators     107 abgestimmt wird, hat eine zentrale An  zapfung, die mit der     Kaibade    des Ventils  106 verbunden ist. Das eine Ende dieser  Spule 105 ist in Serie mit der     piezo-elek-          trischen    Vorrichtung 108 mit der Eingangs  elektrode des Ventils 106 verbunden und das  andere Ende ist in Serie mit einem kleinen       variablen    Kondensator 109     ebenfalls    mit der  Eingangselektrode des Ventils 106 verbun  den.

   Die     piezo-elektrische    Vorrichtung 108,  deren Resonanzfrequenz derjenigen des     Zwi-          schenfrequenzverstärkers    entspricht, erzeugt  eine     hochgTadige        Selektivität    für den Emp  fänger, und jegliche     Interferenzwirkung    in  folge von Eigenkapazität der     piezo-elel;-          trischen        Vorrichtung    wird mittelst des  variablen     Kondensators    109 ausgeglichen.

    Ein abgestimmter Stromkreis 110 bildet     eine     Ableitung für die Empfangselektrode des  Ventils 106 und an die Klemmen 111 ist  ein geeignetes     Vorspannpotential    angeschlos  sen. Das     Detektorventil    106 ist mit     einem         letzten Verstärker 112 durch eine     Verzer-          rungskorrekturVorrichtung,    die aus einer       Kapazitätskopplung    besteht, gekoppelt, wo  bei der Kondensator 113, der vorzugsweise  einstellbar ist, so gross ist, dass er das er  forderliche, ungleiche Ansprechen auf die       verschiedenen    Signalfrequenzen hervorbringt.  



  Um Streuungserscheinungen zu verhin  dern, werden vorzugsweise Schirme für die       piezo-elektrische    Vorrichtung und zugeord  nete Teile derselben vorgesehen. In     Fig.    9  ist     eine        derartige,    geeignete Anordnung im  Grundriss dargestellt. In dieser Figur ist der       piezo-elektrische    Kristall bei 114 aufgestellt  und der kleine variable Kondensator 109 ist  neben ihm     angeordnet.    Zwischen den Ab  leitungskondensatoren<B>115</B> und 116 und dem       piezo-elektrischen    Kristall 114 ist das Ventil  106 angebracht.

   Die Spule und der Kon  densator des abgestimmten Stromkreises 110  sind mit     117    und 118 bezeichnet und der       Verzerrungskorrektur-Kondensator    113 ist  auswechselbar angeordnet. Dieser Zusam  menbau ist in einen Metallkasten 113 einge  schlossen,     welcher    geerdet ist, und auf der  Aussenseite des     Kastens    sind die zur Ver  bindung mit andern Teilen des     Empfä        ngerä     notwendigen Klemmen vorgesehen.  



       Fig.    10 ist eine schematische Darstellung  einer Vorrichtung     zurVornahme    der Korrek  tur am Sender. Die Vorrichtung enthält     ein     Mikrophon 60, welches mit einem     Modulator     61 für die Amplituden oder die Frequenz  Modulation der von einem     Oszillator    62 er  zeugten Trägerwelle verbunden ist. Die  Schwingung des     Oszillators    wird durch. eine  elektromagnetische Kupplung 63     einem    ab  gestimmten Stromkreis 64 zugeführt.

   Dieser       abgestimmte    Stromkreis ist mit einem     1Ioch-          frequenzverstärker    65 verbunden, welcher  Abgangsklemmen 66 aufweist, die zum Bei  spiel mit einer Antenne verbunden sein kön  nen. Mit dem abgestimmten Stromkreis 64  ist eine Vorrichtung 67, die einen     piezo-elek-          trischen    Kristall aufweist, parallel geschal  tet und die die Eigenschaft hat den niedri  geren Signalfrequenzen eine kleinere Impe  danz entgegenzustellen als -den höheren Sig-  
EMI0005.0030     
  
    nalfrequenzen. <SEP> Diese <SEP> Vorrichtung <SEP> verzerrt
<tb>  somit <SEP> die <SEP> Zufuhr <SEP> zum <SEP> Verstärker <SEP> durch <SEP> Be  vorzugung <SEP> der <SEP> höheren <SEP> Signalfrequenzen.

   <SEP> In
<tb>  Verbindung <SEP> mit <SEP> diesem <SEP> Sender <SEP> wird <SEP> ein
<tb>  Empfänger <SEP> mit <SEP> hoher <SEP> Selektivität <SEP> benutzt,
<tb>  so <SEP> dass <SEP> die <SEP> höheren <SEP> Signalfrequenzen <SEP> nicht
<tb>  so <SEP> gut <SEP> aufgenommen <SEP> werden <SEP> wie <SEP> die <SEP> niedri  geren <SEP> Frequenzen. <SEP> wodurch <SEP> eine <SEP> gleichmässige
<tb>  bezw. <SEP> unverzerrte <SEP> Wiedergabe <SEP> erzielt <SEP> wird.
<tb>  Um <SEP> vorhandene <SEP> Empfänger <SEP> leicht <SEP> für
<tb>  hochgradige <SEP> Selektivität <SEP> einrichten <SEP> zu <SEP> kön  nen, <SEP> wie <SEP> dies <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> bei <SEP> in <SEP> beziin <SEP> auf
<tb>  die <SEP> Frequenz <SEP> nahe <SEP> aneinanderliegenden
<tb>  Sendestationen <SEP> notwendig <SEP> wäre, <SEP> kann <SEP> eine
<tb>  in <SEP> Fig.

   <SEP> 11 <SEP> dargestellte <SEP> Einheitsvorrichtung
<tb>  gebraucht <SEP> werden. <SEP> Bei <SEP> dieser <SEP> Vorrichtung <SEP> sind
<tb>  zwei <SEP> elektrische <SEP> Ventile <SEP> 70 <SEP> und <SEP> <B>11</B> <SEP> durch <SEP> eine
<tb>  elektromagnetische <SEP> Kupplung <SEP> miteinander
<tb>  verbunden. <SEP> Das <SEP> Ventil <SEP> 70 <SEP> hat <SEP> einen <SEP> abge  stimmten <SEP> Zufuhrstromkreis <SEP> 73 <SEP> und <SEP> eine
<tb>  piezo-elektrische <SEP> Vorrichtung <SEP> 74, <SEP> welche <SEP> mit
<tb>  dem <SEP> einen <SEP> Pol <SEP> des <SEP> abgestimmten <SEP> ',-,tromkreies
<tb>  und <SEP> der <SEP> Steuerelektrode <SEP> des <SEP> Ventils <SEP> in <SEP> '-,ei@ic,
<tb>  geschaltet <SEP> ist, <SEP> um <SEP> allen <SEP> andern <SEP> als <SEP> den <SEP> auf  zunehmenden <SEP> Signalfrequenzen <SEP> eine <SEP> hc;

  hc@
<tb>  Impedanz <SEP> darzubieten <SEP> und <SEP> auf <SEP> diese <SEP> W#>ise
<tb>  eine <SEP> hohe <SEP> Selektivität <SEP> zu <SEP> erzielen. <SEP> Die <SEP> Ka  thode <SEP> des <SEP> Ventils <SEP> 70 <SEP> ist <SEP> mit <SEP> einer <SEP> anzap  fungsstelle <SEP> der <SEP> Induktionsspule <SEP> des <SEP> abge  stimmten <SEP> Stromkreises <SEP> 73 <SEP> verbunden <SEP> und
<tb>  zwischen <SEP> dem <SEP> andern <SEP> Pol <SEP> des <SEP> abgestimmten
<tb>  Stromkreises <SEP> und <SEP> der <SEP> Zufuhr <SEP> des <SEP> Ventils <SEP> ist
<tb>  ein <SEP> variabler <SEP> Kondensator <SEP> 7 <SEP> 8 <SEP> eingeschaltet, <SEP> uni
<tb>  die <SEP> unerwünschten <SEP> Kapazitätswirkungen <SEP> der
<tb>  piezo-elektrischen <SEP> Einrichtung <SEP> auszubalan  cieren, <SEP> wie <SEP> dies <SEP> bei <SEP> Fig.

   <SEP> 3 <SEP> beschrieben <SEP> wurde.
<tb>  Die <SEP> infolge <SEP> der <SEP> hohen <SEP> Selektivität <SEP> entste  hende <SEP> Verzerrung <SEP> wird <SEP> durch <SEP> eine <SEP> piezo  elektrische <SEP> Vorrichtung <SEP> 79, <SEP> welche <SEP> mit <SEP> dem
<tb>  abgestimmten <SEP> Stromkreis <SEP> 7 <SEP> 5 <SEP> parallel <SEP> geschal  tet <SEP> ist, <SEP> korrigiert.

   <SEP> Die <SEP> so <SEP> angeordnete <SEP> piezo  elektrische <SEP> Vorrichtung <SEP> 79 <SEP> hat <SEP> in <SEP> bezug <SEP> auf
<tb>  die <SEP> Signalfrequenzen <SEP> den <SEP> gegenteiligen
<tb>  Effekt <SEP> als <SEP> die <SEP> piezo-elektrische <SEP> Vorrichtung
<tb>  74 <SEP> und <SEP> stellt <SEP> eine <SEP> Ableitung <SEP> für <SEP> einen <SEP> Teil
<tb>  der <SEP> niedrigeren <SEP> Modulationsfrequenzen <SEP> dar.
<tb>  so <SEP> dass <SEP> die <SEP> Leistung <SEP> des <SEP> Ventils <SEP> 71 <SEP> urver  zerrt <SEP> ist.

           Diese Vorrichtung kann vor einem Emp  fänger mit normaler Charakteristik aufge  stellt werden, das heisst die     Zufuhrkleminen     76     können    mit einer Antenne     und    einer Er  dung verbunden sein und die Ausgangsklem  men 77 können mit den Eingangsklemmen  des Normalempfängers verbunden sein. Auf  diese Weise wird eine äusserst hochgradige       Selektivität,der    Empfangsstation als Ganzes       erzielt,    bei welcher die Verzerrung infolge  der hohen Selektivität selbsttätig korrigiert  wird.  



  Es ist zweckmässig, dass die     piezo-elek-          trischen    Vorrichtungen 74 und 79 in bezug  auf die Trägerfrequenz identisch sind, da  es sonst erforderlich wäre, die Leistung des  Ventils 70     gleichzurichten    und diese Leistung  zum     Modulieren    einer Hilfsschwingung zu       verwenden,    welche .die gleiche Frequenz wie  die Vorrichtung 79 hat und dann diese modu  lierte Energie dein     abgestimmten        Stromkreis     75 zuzuführen.  



  Bei Anwendung einer     piezo-elektrischen          Vorrichtung    als Mittel zur Erzeugung einer  hochgradigen Selektivität ist es sehr er  wünscht, die     piezo-elektrische    Vorrichtung  und die ihr zugeordneten, elektrischen Strom  kreise wirksam abzuschirmen, um die Wir  kung der Streuungsenergie auf ein     Minimiun     zu     reduzieren.     



  In     Fig.    11 ist mit 80 ein     metalliseher     Schirm bezeichnet, welcher getrennte Ab  teilungen für die abgestimmten Stromkreise  73, für die     piezo-elektrische        Vorrichtung    und  den Ausgleichskondensator 78 und für das  Ventil und dessen Ausgangsstromkreis be  sitzt. Ausserdem kann bei dieser Einrichtung  sowohl, als auch bei den übrigen dargestell  ten Einrichtungen auf bekannte Weise abge  schirmt werden.  



  In     Fig.    12 ist ein     Trägerwellenoszillator     85 mit Ausgangsklemmen 89 gezeigt, der  durch die Leistung     eines        Überhörfrequenz-          Oszillators    86 moduliert wird, wobei die       Überhörwelle    zuerst von Signalen durch ein  Mikrophon 87 und einen     Modulator    88 modu  liert wird.    In     Fig.    13 ist ein Empfänger für diese  Übertragung angegeben.

   Er enthält eine  hochgradig selektive Vorrichtung mit Mit  teln zur Korrektur der Verzerrung, wie  früher beschrieben und bei 90 dargestellt ist,  mit Eingangsklemmen 91 und einer     Gle@eh-          richtungsvorrichtung.    Die Leistung der     Vor-          richtung    90 wird einer andern Resonanzvor  richtung 92 zugeführt, welche auf die vor  genannte     Überhörfrequenz    abgestimmt ist  und eine weitere     Gleichrichtungsvorrichtung     enthält, um eine Reproduktion der Signale an  den Ausgangsklemmen 93 zu erzielen.  



  Bei der Einrichtung nach     Fig.    12 können  mehrere     Überhörfrequenzen    der bei 85  erzeugten Grundwelle überlagert werden,  welche     Überhörfrequenzen    von separaten  Vorrichtungen 94     bezw.    95 erzeugt werden  und die von     Signalen    durch Mikrophone 96  und 97 und     Modulatoren    98     bezw.    99 modu  liert sind. Die verschiedenen modulierten       Überhörfrequenzen    sind auf den Träger       superponiert    und werden von diesem auf die  Ausgangsklemmen 89 übertragen.

   Im Emp  fänger der     Resona.nzeinriehtung        9?,    welcher  auf die geeignete     Überhörfrequenz    abge  stimmt ist, werden nach     Demodulation    die  Signale hörbar. Auf diese Weise kann eine  grosse Anzahl von Signalen auf einer Träger  welle nach verschiedenen Empfangsstationen  übertragen     -,verden.    In ähnlicher Weise  könnte auch nur eine einzige Empfangs  station mit einer Mehrzahl von verschieden  abgestimmten Vorrichtungen 92 für gleich  zeitigen Empfang einer Mehrzahl von Sig  nalen, zum Beispiel für den kommerziellen  Dienst, vorgesehen sein.  



  Bei nach der .erfindungsgemässen Anord  nung gebauten Empfängern mit sehr gerin  ger Dämpfung, wie zum Beispiel bei einem       Piezo-Kristall,    ist die Amplitude des Zei  chenempfanges umgekehrt proportional der       Frequenz    der Zeichenmodulation. Die Selek  tivität ist hierbei so hoch, dass der     Korrek-          tionsfaktor    proportional zu den     Modulations-          frequenzen    des Signals von der niedersten       Modulationsfrequenz    ab zunimmt.

        Wenn eine Mehrzahl von Trägerwellen  vorgesehen werden muss, können die Überhör  frequenzen derselben in bezug auf die ver  wendeten Trägerfrequenzen so gewählt wer  den, dass die resultierenden Frequenzen (Trä  gerfrequenz plus oder minus     Überhörfre-          quenz)    das gleiche Frequenzband einnehmen.    Ein nach der erfindungsgemässen Anord  nung gebauter Empfangsapparat kann für       Übertragungen    benutzt werden, welche     mit          Amplitudenmodulation    oder mit     Frequenz-          modulation    arbeiten, wenn der Empfangs  apparat auf den Bereich der verwendeten Fre  quenzen eingestellt werden kann.  



  Die erfindungsgemässe     Signalisierungs-          anlage    ist für drahtlose oder Linienüber  tragung benutzbar und kann für     Telephon-,     Telegraphen-,     Bildübertragungs-    und     Tele-          visionsanlagen    Anwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anlage zur Übertragung von Fernmel dungen mittelst elektrischer Wellen, bei wel cher der Empfänger mit einem auf die Trä gerwelle einer zu empfangenden, modulierten Welle abgestimmten Resonator ausgerüstet ist, und welche Anlage ferner eine Vorrich tung zur ungleichen Übertragung der Modu- lationsfrequenzen aufweist, dadurch geizenn- zeichnet, dass der Resonator eine so hohe Selektivität besitzt,
    dass seine Resonanzkurve schon innerhalb des für einen guten Empfang notwendig zu übertragenden Seitenbandes stark abfällt und dass die Vorrichtung zur ungleichen: Übertragung der Modulations- frequenzen die hohen Modulationsfrequenzen derart bevorzugt, .dass sie zusammen mit dem Resonator eine getreue Übertragung der Fernmeldung ergibt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Anlage gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Selektivität des Resonators derart hoch ist, dass seine Re sonanzkurve innerhalb eines Frequenz bandes von zwei Kilohertz auf mindestens <B>925%</B> ihres Scheitelwertes abfällt.
    EMI0007.0032 2. <SEP> Anlage <SEP> gemäss <SEP> Patentanspruch <SEP> und <SEP> Unter anspruch <SEP> 1, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <tb> die <SEP> Vorrichtung <SEP> zur <SEP> Korrektur <SEP> der <SEP> durch <tb> die <SEP> hohe <SEP> Selektivität <SEP> des <SEP> Resonators <SEP> ver ursachten <SEP> Verzerrung <SEP> der <SEP> Fernmeldung im <SEP> Empfänger <SEP> vorgesehen <SEP> ist. <tb> . <SEP> Anlage <SEP> gemäss <SEP> Patentanspruch <SEP> und <SEP> Un teranspruch <SEP> 1, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <tb> dass <SEP> der <SEP> Resonator <SEP> aus <SEP> mindestens <SEP> einer <tb> piezo-elektrischen <SEP> Vorrichtung <SEP> zur <SEP> Erzie lung <SEP> der <SEP> hohen <SEP> Selektivität <SEP> besteht. <tb> 4.
    <SEP> Anlage <SEP> gemäss <SEP> Patentanspruch <SEP> und <SEP> Un teransprüchen <SEP> 1 <SEP> und <SEP> ?, <SEP> gekennzeichnet <tb> dadurch, <SEP> dass <SEP> der <SEP> Resonator <SEP> aus <SEP> einer <SEP> An zahl <SEP> in <SEP> Kaskade <SEP> geschalteter <SEP> Abstimm kreise <SEP> zur <SEP> Erzielung <SEP> der <SEP> hohen <SEP> Selektivi tät <SEP> besteht.
    EMI0007.0033 5. <SEP> Anlage <SEP> gemäss <SEP> Patentanspruch <SEP> und <SEP> Unter ansprüchen <SEP> 1 <SEP> und <SEP> ?, <SEP> mit <SEP> einem <SEP> R.esonanz empfangsstromkreis <SEP> für <SEP> die <SEP> ankommende <tb> Übertragungsenergie <SEP> und <SEP> einem <SEP> lokalen <tb> Schwingungserzeuger <SEP> von <SEP> variabler <SEP> Fre quenz, <SEP> dessen <SEP> Schwingung <SEP> der <SEP> ankommen den <SEP> Schwingung <SEP> zwecks <SEP> Erzeugung <SEP> einer <tb> Schwingung <SEP> von <SEP> konstanter <SEP> Frequenz <tb> überlagert <SEP> wird, <SEP> gekeiiiizeichnei_ <SEP> durch <tb> einen <SEP> fest <SEP> auf <SEP> die <SEP> konstante <SEP> Frequenz <tb> abgestimmten <SEP> Stromkreis <SEP> von <SEP> hoher <SEP> Selek tivität <SEP> und <SEP> durch <SEP> einen <SEP> Verstärker, <SEP> des sen.
    <SEP> Verstärkungsfaktor <SEP> mit <SEP> steigender <tb> Frequenz <SEP> zunimmt <SEP> zwecks <SEP> Korrektur <SEP> der <tb> durch <SEP> den <SEP> genannten <SEP> Stromkreis <SEP> verii;r sachten <SEP> Verzerrung. <tb> 6. <SEP> Anlage <SEP> gemäss <SEP> Patentanspruch <SEP> und <SEP> Un teransprüchen <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 2, <SEP> dadurch <SEP> gekenn zeichnet, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Vorrichtung <SEP> zur <SEP> bevor zugten <SEP> Übertragung <SEP> der <SEP> hohen <SEP> Modula.
    tionsfrequenzen <SEP> aus <SEP> einer <SEP> piezo-elektri schen <SEP> Vorrichtung <SEP> besteht, <SEP> welche <SEP> derart <tb> als <SEP> Nebenschlussfilter <SEP> in <SEP> den <SEP> Übertra gungsweg <SEP> eingeschaltet <SEP> ist, <SEP> dass <SEP> sie <SEP> die <tb> durch <SEP> den <SEP> hochselektiven <SEP> Resonator <SEP> be dingten <SEP> Verzerrungen <SEP> aufhebt. <tb> 7.
    <SEP> Anlage <SEP> gemäss <SEP> Patentanspruch <SEP> und <SEP> Unter anspruch <SEP> 1, <SEP> gekennzeichnet <SEP> durch <SEP> einen <tb> Sender <SEP> zur <SEP> Übertragung <SEP> einer <SEP> Träger welle, <SEP> welche <SEP> durch <SEP> eine <SEP> Anzahl <SEP> Neben- trägerwehen von geringerer Frequenz moduliert ist, welche Nebenträgerwellen ihrerseits je durch getrennte Fernmeldun- gen moduliert sind und voneinander um einen Betrag abweichen, der geringer ist als die Summe ihrer höchsten für guten Empfang zu übertragenden Zeichenmodu- lationsfrequenzen,
    wobei der hochselektive Resonator des Empfängers auf jede der Nebenträgerwellen zwecks Empfang der betreffenden Fernmeldung abstimmbar ist.
CH158675D 1929-09-09 1930-07-10 Anlage zur Übertragung von Fernmeldungen mittelst elektrischer Wellen. CH158675A (de)

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