CH158677A - Verfahren zum Senden und Aufzeichnen von Bildzeichen, Bildern oder dergleichen. - Google Patents

Verfahren zum Senden und Aufzeichnen von Bildzeichen, Bildern oder dergleichen.

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CH158677A
CH158677A CH158677DA CH158677A CH 158677 A CH158677 A CH 158677A CH 158677D A CH158677D A CH 158677DA CH 158677 A CH158677 A CH 158677A
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Fein-Maschinenbau-Ges M B H
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Fein Maschinenbau Ges M B H
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  Verfahren zum Senden und Aufzeichnen von     Bildzeiehen,        Bildern    oder dergleichen.    Die Erfindung betrifft ein     Verfahren     zum Senden und Aufzeichnen von Bildern,  Bildzeichen oder dergleichen, bei welchem  die beweglichen Teile auf der Geber- und  Empfangsseite aus drehbaren relativ syn  chron laufenden Bild-     bezw.        Schreibflächen     bestehen.  



  Die bekannten     Vorrichtungen    dieser Art  werden lokal synchronisiert, das heisst es  sind auf beiden Seiten     Mittel,    wie     Normal-          Stimmgabeln    oder Pendel vorhanden, durch  die die Rotationsgeschwindigkeit der um  laufenden Bild-     bezw.    Schreibflächen     beein-          flusst    und auf beiden Seiten entweder gleich  oder um das Mehrfache (ganze Zahl) ver  kleinert oder vergrössert konstant gehalten  wird. Die normalen     Abstimmittel    werden in  grösseren Zeitabständen miteinander ver  glichen.

   Zur Aufnahme von ganzen Bildern  ist es ausserdem notwendig, auch die An  fänge der Auslösungen der Bild- und  Schreibflächen in     Übereinstimmung    zu brin  gen. Diese     Einregulierung    ist ausserordent-    lieh zeitraubend und schwierig. Zur Auf  rechterhaltung des Synchronismus benutzt.  man bisher meistens periodisch wiederkeh  rende Stromstösse, die man auf der Geber  seite aussendet und auf der Empfängerseite  arbeiten lässt.  



  Beim Verfahren nach der Erfindung  wird auf eine     Inschrittbringung    der beweg  ten Teile verzichtet. Es wird trotzdem er  reicht, dass mindestens ein Bild entsteht,     das     nicht unterbrochen erscheint. Zu diesem  Zweck können mindestens auf der Sende- oder  Empfangsseite die Bilder     bezw.    die Schreib  flächen zeitlich verschoben in der Drehrich  tung derselben doppelt beschrieben werden.  



  Das Verfahren nach der Erfindung kann  zum Beispiel . folgendermassen ausgeführt  werden:  Bei Rotationsflächen. die ununterbrochen  laufen, werden     zweckmässigerweise    auf der  Sendeseite Bilder verwandt, die im Höchst  falle bis zur Hälfte des Umfanges reichen,  während man auf der Sendeseite zwei um      mindestens eine Bildbreite verschobene  Schreiber gleichzeitig die Schreibfläche be  streichen lässt. Am besten ordnet man die  Schreiber um 180   gegeneinander verschoben  an.  



  Befindet sich der     Einspannschlitz,    zum  Beispiel einer zylindrischen Trommel, auf  der Empfangsseite in der Mitte des Bildes,  so erscheint zwar dieses Bild zerschnitten,  das Nebenbild jedoch ganz.  



  Bei Systemen, die nach dem Start  stop-System arbeiten,     wird    bekanntlich nach  jeder Umdrehung der Stop als     Synchronisie-          rungsmittel    benutzt und von der Sendeseite  ausgelöst. Bei der örtlichen Synchronisie  rung kann man sich seiner ebenfalls be  dienen, indem er von dieser     örtlichen.        Syn-          chronisierungsvorrichtung    ausgelöst wird.  



  Auf der Empfängerseite dieser     gestopten     Systeme kann man zwei gleich schnell lau  fende Schreibflächen, deren Stops und  Schreiber gegeneinander zeitlich versetzt  sind, gleichzeitig beschreiben. Das Bild auf  der Sendeseite darf dabei die     Umlaufsdauer          zwischen    Ende und Anfang beider     aufein-          anderfolgender    Stops der Empfängerseite  nicht überschreiten. Am     günstigsten    ist es  daher, diese Stops um 180   der     RotatiGns-          fläche    einzustellen, da in diesem Falle die  grösstmöglichen Bilddimensionen gesandt  werden können.  



  Je nach der Grösse der auf der Sendeseite  verwendeten     Bilder    und der Schreibflächen  auf der Empfangsseite kann man bei der  Übertragung die Bilder vergrössert oder ver  kleinert auf letzterer aufzeichnen lassen.  



  Wenn man auf der Sendeseite zwei       hintereinanderliegende    Bilder anbringt, kann  man auf der Empfangsseite auch mit zwei  Schreibflächen arbeiten. Deren Rasten,       Rastenkontakte    oder dergleichen, sowie  deren Schreiber sind dabei zeitlich minde  stens um die Dauer eines Stops, höchstens  um die einer halben Umdrehung der Sende  seite, verschoben und lösen die Schreib  flächen aus. Am einfachsten ist es auch hier,  die Auslösung um eine halbe Umdrehung  der     Empfangsseite    versetzt zu wählen, wo-    bei man zum Beispiel die Stops durch Pen  del     mittelst    auf beiden Seiten ihrer Schwin  gungshälften ausgelöste Kontakte ohne kom  plizierte Vorrichtungen     erzeugen    kann.  



  Man kann aber auch mit einer Schreib  fläche auf der Empfängerseite     au-,kommen,     wenn man     die    Sendeseite ebenfalls mit     ein(@m     Bild, das den halben Umfang der Schreib  fläche, minus 1/2 Stop umfasst, abtastet. Auf  der Empfängerseite benutzt man     dann          zweckmässigerweise    zwei parallel geschaltete  Schreiber. die also gleichzeitig schreiben und  gegeneinander um eine Bildbreite verschoben  sind.  



  In der beigefügten Zeichnung ist eine  schematische Darstellung dieser zeitlichen  Vorgänge wiedergegeben. Es bedeutet 2a die  Dauer der Umdrehung einer Rotationsfläche,       b    die Stoppdauer, c die Vor-     bezw.        Naeh-          eilung    des Empfängers gegen den Sender.  Die Systeme sind in den Teilen<I>EI</I> und     Ell     des Empfängers, die der     Senderseite    in den  Zeilen     S    angegeben.<I>x</I> und<I>y</I> sind die Zeit  dauer der betreffenden Bilder.  



  Denkt man sich die Zeile     S    gegen<I>EI</I>       bezw.        EII    verschoben, so variiert man da  mit     e.    Man projiziert dann die Felder x und  <I>y</I> nach unten auf die Zeilen<I>EI</I>     bezw.        EII     und erhält in jedem Falle mindestens ein  ganzes Bild.  



  In     Fig.    1 ist die Verschiebung der  Empfänger gegeneinander gleich a  (180  ) und das Bild im Sender     S    gleich       a   <I>-</I> das heisst gleich der Zeitdauer  zwischen dem Ende und dem Anfang der  Stops von<I>EI</I> und     EII.     



  In     Fig.    2 ist die Verschiebung gleich b,  das heisst gleich einem Stop. Im Sender     S     sind zwei gleiche Bilder von der     Breite     vorhanden.  



  In     Fig.    3 laufen im Sender     S    zwei um  eine Bildbreite versetzte parallel geschaltete  Abnahmekontakte     VZ    und die Bildbreite im  Sender ist a - 1/b.  



  Es versteht sich, dass die oben beschrie  benen Verfahren lediglich als Ausführungs  beispiele der Erfindung angeführt worden  sind.

Claims (1)

  1. _PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Senden und Aufzeichnen von Bildzeichen, Bildern oder dergleichen, bei welchem die beweglichen Teile auf der Geber- und Empfängerseite aus drehbaren voneinander völlig unabhängig angetriebe nen und ausgelösten relativ synchron laufen den Bild- bezw. Schreibflächen bestehen, das Ganze derart, dass trotzdem auf eine In- schrittbringung der bewegten Teile verzich tet wird, mindestens ein Bild entsteht, das nicht unterbrochen erscheint. UNTERANSPRtrCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens auf der Sende- oder Empfangsseite die Bilder bezw. die Schreibflächen zeitlich verscho ben in der Drehrichtung derselben doppelt beschrieben \verden. ?. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man auf der Sende seite ein im Höchstfalle eine Hälfte des Schreibflächenumfanges umfassendes Bild und auf der Empfängerseite gleich zeitig mit zwei um eine Bildbreite gegen einander verschobenen Schreibern, die mit der Empfängerseite gleich schnell lau fende Schreibfläche beschreiben lässt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man der nach jeder Umdrehung kurzzeitig gestoppten Schreib fläche auf der Empfängerseite eine zweite gleich schnell laufende Schreibfläche zu ordnet, deren Rasten, gegen die der ersten Schreibfläche zeitlich versetzt sind und auf der Sendeseite ein Bild, das im Höchstfalle die Umlaufdauer zwischen Ende und Anfang beider aufeinander folgenden Stops der Empfängerseite um fasst, beschreiben lässt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man der nach je der Umdrehung kurzzeitig gestoppten Schreibfläche auf der Empfängerseite eine zweite gleichlaufende Schreibfläche zuordnet, deren Rasten, zeitlich um die Dauer mindestens eines Stops, im Höchst falle jedoch einer halben Umdrehung.
    gegen die der ersten Schreibfläche ver setzt ist, und auf der Sendeseite zwei gleiche Bilder, die höchstens eine Hälfte des Schreibflächenumfanges umfassen, be schreiben lässt. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von den beiden nach jeder Umdrehung kurzzeitig gestoppten Schreibflächen die auf der Sendeseite mit einem im Höchstfalle eine Hälfte der Schreibfläche umfassenden Bild versehen ist und von zwei parallel geschalteten, um<B>180</B> der Schreibfläche versetzten Al tastern nacheinander bestrichen R@ird.
CH158677D 1930-09-01 1931-09-01 Verfahren zum Senden und Aufzeichnen von Bildzeichen, Bildern oder dergleichen. CH158677A (de)

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CH158677D CH158677A (de) 1930-09-01 1931-09-01 Verfahren zum Senden und Aufzeichnen von Bildzeichen, Bildern oder dergleichen.

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