CH158741A - Fussbodenabschlussleiste. - Google Patents

Fussbodenabschlussleiste.

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CH158741A
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Braun Oscar
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Braun Oscar
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      Fussbodenabscvlussleiste.       Gegenstand der Erfindung ist eine Fuss  bodenabschlussleiste. Letztere kennzeichnet  sich durch eine mit einer     Wandanlagefläche     versehene Schiene, die     einen    untern, sich über  ihre gesamte Länge erstreckenden, abgeboge  nen Randteil besitzt.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung dar  gestellt, und zwar     zeigt    die     Abbildung     den     Querschnitt    einer     Fussbodenabschluss-          leiste    mit verdeckten Befestigungsmitteln.  



  Mit a ist die aus biegsamem Werk  stoff, beispielsweise     Aluminium,    hergestellte  Schiene bezeichnet, deren zum     unmittelbaren          Anliegen    an der Wand b,     beziehungsweise     einer in diese eingelassenen Holzleiste c     be-          stimmte    Seite eben verläuft. Die Schiene     a     besitzt einen sich über ihre gesamte Länge  erstreckenden, nach auswärts abgebogenen  Randteil d. Die     gante    des letzteren sitzt  auf dem     Fussboden    e frei auf.  



  Auf der der     Wandanlageseite    abgekehr  ten Leistenseite weist die     Schiene    a zwei    beiderseits der Durchbohrungen für die Be  festigungsmittel f angeordnete, parallel zu  einander verlaufende, gegeneinander gerich  tete Rippen g auf, die nach dem Befestigen  der Schiene an der Wand b, beziehungs  weise der Holzleiste c eine die Köpfe der       Befestigungsmittel    f abdeckende Einsatz  leiste     h    zwischen sich aufnehmen. Letztere  kann     zwischen    die Rippen     g    von der     Seite     her der Länge nach eingeschoben oder von  vorn zwischen die genügend weit öffnenden  Rippen g eingelegt werden.

   In letzterem  Falle bilden entweder die Rippen g mit der  Schiene a ursprünglich rechte Winkel und  werden nach dem Einlegen der Einsatzleiste  h durch ein geeignetes Handwerkzeug auf  letztere in die gezeichnete     Schlusslage    nieder  gedrückt oder aber sie besitzen ursprünglich  die gezeichnete Lage; die Einsatzleiste h ist  dagegen vor ihrem Einlegen stärker ge  krümmt, derart, dass der äussere Abstand  ihrer Kanten kleiner ist als der innere Ab  stand der freien Enden der Rippen g. In      diesem Falle wird nach ihrem Einlegen die  Einsatzleiste h durch Hammerschläge längs  ihrer     Mittellinie    in die gezeichnete     Schluss-          lage    gestreckt.  



  Bei     dieser    Formgebung der     Fussboden-          abschlulssleiste    ergibt sich nicht nur eine sehr  einfache, leicht und billig herzustellende Ge  samtform der Leiste, sondern auch die Mög  lichkeit, die Leiste infolge ihrer Biegsam  keit dem Verlauf der Wand und des Fuss  bodens ohne weiteres anzupassen, und zwar  erfährt bei     einer        Abbiegung    der Leiste um  eine Rundung oder eine Kante der Wand  herum die Wölbung des     Randteils    durch das  Biegen der     Leiste    eine stärkere Krümmung,  derart,

   dass der Abstand der Leistenauflage  kante von der Wand verringert und da  durch die     Abbiegung    der Auflagekante um  die Rundung oder Ecke herum     ohne    Scha  den überhaupt ermöglicht wird, während bei  einer Abbiegung in entgegengesetzter Rich  tung die Wölbung des Randteils eine     Strek.          kung    erfährt, beziehungsweise bei einer  winkligen Abbiegung, beispielsweise beim       Einfügen    der Leiste in eine Zimmerecke, ans  dem abgebogenen Randteil dreieckige     Stücke          herausgeschnitten    werden müssen.

   Dem Ver  lauf des Fussbodens wird die Auflagekante  der Leiste dadurch     angepass't,    dass der ge  wölbte     Leistenrandteil    durch im spitzen  Winkel zum Fussboden gegen die Auflage  kante ausgeführte Hammerschläge in den  Winkel zwischen Fussboden und Wand ein  getrieben wird. Alle diese Massnahmen wer  den einerseits durch die genannte Form der  Leiste und anderseits durch den     benutzten     Werkstoff ermöglicht, der eine derartige  Schmiegsamkeit besitzen muss, dass er beim  Biegen der Leiste um oder in eine Rundung  oder eine Ecke sowohl eine stärkere     Krüm-          ming    des abgebogenen Randteils, als auch  eine Streckung des Auflagerandes ohne ein  zureissen zulässt.

   Als besonders geeignet hat  sieh Aluminium erwiesen.  



  Die Verlegung der     Fussbodenabschluss-          leiste    gestaltet sich überaus einfach. Die  Leiste wird mit ihrer Auflagekante auf den    Fussboden aufgesetzt, mit ihrer Wandanlage  fläche gegen die Wand angedrückt und  durch geeignete Befestigungsmittel, zum  Beispiel Nagelschrauben oder dergleichen,  an dieser, beziehungsweise an einer in die  Wand eingelassenen Holzleiste befestigt.  worauf die Einsatzleiste     in    der beschriebe  nen Weise eingebracht wird. Nachdem die  Leiste an der Wand befestigt ist, erfolgt  in der beschriebenen Weise die Anpassung  der Auflagekante an den Fussboden. Erhält  letzterer einen Belag aus Linoleum oder der  gleichen, so wird zunächst dieser Belag auf  dem Fussboden angebracht und dann die  Leiste auf ihn aufgelagert.  



  Die     Fussbodenabschlussleiste    kann in ein  facherer Form auch ohne die Rippen und  die Einsatzleiste hergestellt werden. Sie  kann auf ihrer der     Wandanlagefläche    abge  kehrten Seite mit     Auswölbungen,    Verzie  rungen oder dergleichen versehen sein; ins  besondere kann an der Stelle, an der die Be  festigungsmittel die Leiste durchdringen,  eine Verstärkungsrippe angeordnet sein, in  die die Köpfe der Befestigungsmittel ein  gelassen werden können. Die Wandanlage  fläche der Leiste kann durch Aussparungen  unterbrochen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fussbodenabschlussleiste, gekennzeichnet durch eine mit einer Wandanlagefläche ver sehene Schiene, die einen untern, sich über ihre gesamte Länge erstreckenden, abgebo genen Randteil besitzt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Fussbodenabschlussleiste nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene aus biegsamem Werkstoff her gestellt ist. 2. Fussbodenabschlussleiste nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene aus Aluminium besteht.
    3. Fussbodenabschlussleiste nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und ?, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene mit in einer Reihe in Abständen an geordneten Löchern zum Durchstecken von Befestigungsmitteln versehen ist.
    4. Fussbodenabschlussleiste nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene auf der der Wandanlagefläche abge- kehrten Seite zwei parallel zueinander verlaufende Rippen aufweist, zwischen denen eine die Köpfe der Befestigungs mittel abzudecken habende Einsatzleiste eingelegt zu werden bestimmt ist.
CH158741D 1930-12-22 1931-11-14 Fussbodenabschlussleiste. CH158741A (de)

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CH158741D CH158741A (de) 1930-12-22 1931-11-14 Fussbodenabschlussleiste.

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