CH158794A - Spannrollenantrieb. - Google Patents

Spannrollenantrieb.

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CH158794A
CH158794A CH158794DA CH158794A CH 158794 A CH158794 A CH 158794A CH 158794D A CH158794D A CH 158794DA CH 158794 A CH158794 A CH 158794A
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Franz Dr Sojka
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Franz Dr Sojka
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/20Driving or stopping arrangements
    • D01H1/24Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles
    • D01H1/241Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles driven by belt

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


      Spannrollenantr        ieb.       Der Gegenstand der     vorliegenden    Erfin  dung ist ein     Spannrollenantrieb,    der be  stimmt ist, vertikale, in zwei Reihen ange  ordnete Achsen in schnelle *Umdrehung zu  versetzen.  



  Derartige Antriebe kommen bei     Spinn-.,     Zwirn- und ähnlichen Maschinen vor. Es  ist bekannt, für diesen Zweck ein oder zwei  horizontale Trommeln zu verwenden, die     mit-          telst    Schnüren, Bändern oder Riemen die  vertikalen Spindeln entweder einzeln oder in  Gruppen zu zwei oder vier antreiben. Be  kannt ist auch, das     Antriebsmittel    über  Spannrollen, die durch     Gewicht    oder Feder  belastet sind, zu leiten.

   Bei diesen Antrieben  müssen die Schnüre oder Bänder offen in die       Maschine    eingezogen werden; die Enden       können    erst nach Umschlingung der Trom  mel, der     Spindelwirtel    und der Spannrolle  mittelst Knoten oder     Übrlappung    verbunden  werden. Die Verbindungsstelle bildet stets  eine     Verdickung;    infolge der     grossen    Lauf  geschwindigkeit des Antriebsmittels - die    Spindeln erhalten 8000 bis 10000 Umdre  hungen pro Minute - werden starke Stösse  auf die     Spindeln    ausgeübt.  



  Ältere Spinn- und Zwirnmaschinen ha  ben fast immer     Spindelantriebe    mit zwei  Trommeln ohne     Spannrolle.    Bei neuen Ma  schinen kommen zumeist     Spannrollenantriebe.     die sich als überlegen erwiesen haben. zur  Anwendung. Es besteht deshalb das Be  dürfnis, die in grosser Zahl vorhandenen Ma  schinen der älteren Bauart auf Spannrollen  antrieb abzuändern. Die bekannten Antriebs  vorrichtungen haben den Nachteil.     class    sie für  nachträgliche Änderung vorhandener     Spinn-          und    Zwirnmaschinen wenig geeignet sind.

   Sie  erfordern grössere Ummontagen, wie Entfer  nung einer Trommel, ausserdem Einbau von  verwickelten     Spannrollenträgern.    Diese bau  lichen Abänderungen sind umständlich und  kostspielig.  



  Der     erfindungsgemässe    Antrieb gestattet  das Auflegen endlos geschlossener Antriebs  mittel, die     ausserhalb    der Maschine betriebs-      fertig bereit liegen. Es     ist    möglich, endlos  gewebte Bänder ohne Verbindungsstelle oder  auch Schnüre zu verwenden, bei denen die  Verbindung der Enden keine oder nur ge  ringe Verdickung verursachen. Der erfin  dungsgemässe Antrieb gestattet den Umbau,  vorhandener Spinn- und Zwirnmaschinen  auf     Spannrollenantrieb    in einfacher Art,  ohne Änderung der Zahl und Lage der vor  handenen Antriebstrommeln.  



  Die Zeichnung     veranschaulicht    drei Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan  des bei Anwendung an     einer    Ringspinn  maschine     mittelst        Schnurantrieb.     



       Fig.    1 zeigt den     schematischen    Querschnitt  durch eine     Ringspinnmaschine    mit eingebau  ter Spannrolle;       Fig.    2 veranschaulicht die Seitenansicht  der Spannrolle;       Fig.    3 zeigt die     Ansicht    der Spannrolle  von oben;       Fig.    4 stellt den beispielsweise über vier       Spindelwirtel    geleiteten     Schnurlauf    dar, von  oben gesehen;       Fig.    5 veranschaulicht eine Variante des  Antriebes nach     Fig.1,    bei welcher die Spann  rolle     in    einem Hebel gelagert ist;

         Fig.    6 zeigt den     Spannrollenhebel    gemäss       Fig.    5, von oben gesehen, und       Fig.    7 zeigt eine weitere Variante.  



  Die     Wirtel    der Spindeln s sind mit  1, 2, 3, 4, die beiden Antriebstrommeln  mit a, b, die Spannrollen mit c bezeichnet.  



  Die endlose Schnur f läuft über die       Wirtel    1, 2, 3, 4, dann über die Trommel b,  die Spannrolle c, die Trommel a und zurück  zum     Wirtel    1.  



  Die     Spannrolle    c ist auf dem Bolzen  der nur an einem Ende im Tragstück e       (Fig.    1, 2, 3)     befestigt    ist, drehbar ge  lagert.  



  Die     Lagerung    der     Spindeln    s ist bei  sämtlichen Spinn- und     Zwirnmaschinen    der  art beschaffen, dass das obere     Spindelende     frei bleibt. Da weiterhin die Lagerung der  Spannrolle fliegend ausgebildet ist, wird das    Auflegen einer endlos geschlossenen Schnur  ermöglicht.  



  Die Stelle unterhalb der Trommeln, an  der sich die Spannrolle befindet, ist für  Ölung unzugänglich. Deshalb wird die Nabe  der Rolle c mit einer Büchse aus selbst  ölendem Material, wie ölgetränktes Holz oder  dergleichen, versehen.  



  Bei der in     Fig.    1, 2, 3 dargestellten  Spannrolle ist das Tragstück e in der Füh  rung h verschiebbar angebracht. Das Spann  gewicht g ist an dem Tragstück e befestigt  und wird derart bemessen, dass sich die an  der Schnur f hängende Spannrolle im Gleich  gewicht befindet, das heisst, dass die Achse  der freihängenden Spannrolle     wagrecht    liegt.  Dadurch wird die Führung h von seitlichen  Drücken entlastet. Auf der Schiene i, die  gleichzeitig als Auflage für das Tragstück e  bei fehlender oder gerissener Schnur dient,  sind sämtliche in die     Maschine    eingebauten  Führungen h befestigt.  



  Beim Beispiel nach     Fig.    5 und 6     wird     der     Spannrollbolzen   <I>d</I> von dem Hebel<I>k.</I>  der am Support     in    drehbar gelagert ist, ge  tragen. Die     Schnur    f wird durch das Ge  wicht des Hebels<I>7e</I> gespannt, die Schiene     u     dient als Anschlag, wenn das Band fehlt  oder gerissen ist.  



  Beim Beispiel nach     Fig.    7 sind zwei       Spannrollen    c für je -einen     Schnurlauf    f  vorhanden und die Bolzen d dieser Rollen  .in einem Joch o mit Gewicht     g'    gelagert.  



  Diese Anordnung hat den Vorteil, dass'  der vom Antriebsmittel umspannte Umfangs  teil der Trommeln a und b grösser ist als  bei den Beispielen nach     Fig.    1 und 5, wo  durch eine zuverlässigere Mitnahme des     An-          triebsmittels    durch die Antriebstrommeln er  reicht     wird.     



  Die beiden Antriebstrommeln<I>a</I> und<I>b</I> sind  bei älteren Spinn- und     Zwirnmaschinen    stets  vorhanden. Der Umbau derartiger Maschinen  erfordert lediglich den Einbau von Spann  rollen c mit ihren Tragteilen. Bei manchen       Spinnmaschinen    befinden sich die zum Aus  gleich des     Ringbankgewichtes    dienenden      Gegengewichte     unterhalb    der Trommeln in  der Mitte der     Maschine;    sie würden an die       Spannrollen    anschlagen. In solchen Fällen  müssen die Ausgleichsgewichte seitlich ver  setzt werden. Diese Arbeit ist nicht erheb  lich, weil diese Gewichte in geringer Stückzahl  vorkommen.  



  Wie aus     Fig.    1 ersichtlich, müssen die  Trommeln in gleichem Sinne gedreht wer  den. Es ist     ein    Vorteil des vorliegenden An  triebes, dass durch Änderung der Trommel  drehrichtung der Drehsinn der Spindeln ge  wechselt werden     kann,    ohne dass eine Um  stellung der Spannrollen erfolgen müsste. Bei  den bekannten     Spindelantrieben    mit zwei  Trommeln verlangt die Änderung der Spindel  drehrichtung zeitraubendes Umlegen sämt  licher     Spindelschnüre.    Es gibt auch soge  nannte     "umkehrbare        Spindelantriebe",    die  Umstellen des     Schnurlaufes        nicht    benötigen.

    Bei diesen     Antrieben    werden die Schnüre       bezw.    Bänder über zwei Leitrollen geführt;  sie sind deshalb verwickelter als der be  schriebene Antrieb und zum Umbau vorhan  dener     Maschinen        ungünstig,    weil     eine    Ände  rung der Trommellager und ein umständ  licher Einbau der     Leitrollen        vorgenommen     werden müsste.

      PATENTANSPRUCH:       Spannrollenantrieb    für vertikale,     in    zwei  gegenüberliegenden Reihen angeordnete Spin  deln     mittelst        zweier    horizontaler Trommeln,  dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebs  mittel von     einer    Spindel über die     eine    Trom  mel, dann über mindestens eine unterhalb der    Trommeln angeordnete Spannrolle, sodann  über die zweite Trommel, weiter zur     en'#.          gegengesetzten    Spindel und schliesslich zur  ersten Spindel zurückgeführt wird.

Claims (1)

  1. UNTERANSPRÜCHE 1. Spannrollenantrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spann rollen an einem einseitig befestigten Bol zen drehbar gelagert sind. 2. Spannrollenantrieb nach Unteranspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dass ein an einem eine Spannrolle tragenden Tragstück be festigtes Spanngewicht derart angeord net ist, dass die Achse der freihängenden Spannrolle wagerecht zu liegen kommt. 3. Spannrollenantrieb nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragstück in vertikalen Führungen ver schiebbar angebracht ist. 4. Spannrollenantrieb nach Unteranspruch 1.
    dadurch gekennzeichnet, dass die Spann rollen an schwingbaren Hebeln gelagert sind. 5. Spannrollenantrieb nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die Boh rung der Spannrolle eine Büchse aus Ölung nicht benötigendem Material auf nimmt. 6. Spannrollenantrieb nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass in ein uud dieselbe Schlaufe des Antriebmittels z-cvei Spannrollen eingehängt sind.
CH158794D 1931-08-07 1931-08-07 Spannrollenantrieb. CH158794A (de)

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CH158794T 1931-08-07

Publications (1)

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CH158794A true CH158794A (de) 1932-12-15

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ID=4412727

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CH158794D CH158794A (de) 1931-08-07 1931-08-07 Spannrollenantrieb.

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CH (1) CH158794A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE908461C (de) * 1951-04-26 1954-04-05 Edmund Hamel Mehrspindel-Bandantrieb fuer Spinn- und Zwirnspindeln

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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