CH158900A - Honingmaschine. - Google Patents

Honingmaschine.

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CH158900A
CH158900A CH158900DA CH158900A CH 158900 A CH158900 A CH 158900A CH 158900D A CH158900D A CH 158900DA CH 158900 A CH158900 A CH 158900A
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CH
Switzerland
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honing
drilling
support
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tools
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English (en)
Inventor
Co L Kellenberger
Original Assignee
Kellenberger & Co L
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B33/00Honing machines or devices; Accessories therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


  Honingmaschine.    Der Gegenstand der Erfindung betrifft  eine Honing-, das heisst Ziehschliffmaschine  für die nicht serienmässige Neu- und Wieder  bearbeitung von Zylinderinnenwandungen,  mit Motor- oder Einscheibenantrieb und senk  rechter Säulenrundführung des schwenkbaren  Honingsupportes, an welchem ein Rohrsupport  so angebracht ist, dass unter Verwendung der  gleichen Säulenrundführung, Schwenkvor  richtung und Höhenverstellung beide Sup  porte abwechselnd in und ausser Arbeitsstel  lung gebracht werden können, damit unter  Verwendung ein und desselben Hauptan  triebes und von einander getrennten Neben  getrieben.

   in jeder Höhen- und Winkelstel  lung der Supporte, Innenzylinder in der glei  chen Aufspannung und ohne Wegnahme der  einzelnen Werkzeuge von ihren Spindeln, mit  @erschiedenen zweckmässigsten Spindeldre  hungen und Vorschüben gebohrt und fertig  gehont werden können.  



  Die immer in grösserem Umfange verwen  deten Verbrennungsmotore bedingen für Ein  zelherstellung und besonders für die unter    bestimmten Umständen erforderliche Wieder  bearbeitung der abgenutzten Zylinderflächen  ein grosses Netz von Reparaturwerkstätten  in den Verwendungsgebieten, also abseits von  den Herstellungsfabriken dieser Verbren  nungsmotoren, damit Zeitverlust für     Hin-          und    Rücktransport möglichst vermieden  wird. Die zweckmässige Ausrüstung dieser Re  paraturwerkstätten mit wirtschaftlich arbei  tenden Maschinen für die Wiederbearbeitung  der Zylinder ist heute ebenso wichtig wie die  Ausrüstung der Herstellungsfabriken mit  Hochleistungsmascihne, denn der in der Her  stellungsfabrik nur einmal bearbeitete Zylin  der mass im Betrieb laufend, also mehrmal  'wieder bearbeitet werden.

      Die Bearbeitung und     Wiederbearbeitung     der Zylinder von Verbrennungsmotoren er  folgt, sofern diese nicht mit einer umlaufen  den Schleifscheibe geschliffen werden, in der  Weise,     da.ss    sie zunächst möglichst genau aus  gebohrt und nachher auf Toleranz aasgehont  werden.      Bekannterweise benutzt man für die Zy  linder-Wiederbearbeitung, mangels der feh  lenden Spezial-Wiederbearbeitungsmaschinen,  getrennte, für die Serienfabrikation gebaute  Hochleistungsmaschinen zum getrennten Aus  bohren und Honen.

   Diese Fabrikations  maschinen sind für die Wiederbearbeitung  abgenutzter Zylinder und für Einzelherstel  lung von Zylindern unwirtschaftlich, da die  Anschaffungskosten zu hoch sind, und die  ständig erforderliche Umstellung auf die ein  zelnen, beinahe für jeden Zylinderblock un  terschiedlichen Masse viel zu umständlich und  zeitraubend ist.  



  Vorbekannt ist auch, an     Hochleistungs-          Bohrmaschinen    für die Wiederbearbeitung  der Zylinder nach dem Bohren an Stelle des  Bohrwerkzeuges ein Honingwerkzeug auf der  Bohrspindel zu befestigten, aber auch diese  Anordnung ist unwirtschaftlich, weil die  Hochleistungsmaschinen im Anschaffungs  preis zu teuer und ein Honingwerkzeug nur  wirtschaftlich an einer für diesen Zweck ge  bauten Spezial-Honingmaschine ausgenutzt  werden kann, da hierfür eine wesentlich grö  ssere Senkrechtverstellung und wesentlich an  dere Vorschübe und Drehbewegungen wie  für das Bohrwerkzeug erforderlich sind.  



  Weiter sind vorbekannt kombinierte     Bohr-          und    Honingmaschinen, bei welchen ein Rohr  und Honingsupport nebeneinander angeord  net sind. Diese Maschinen stellen sich im  Anschaffungspreis zu teuer, weil entweder  der Bohr- und Honingsupport an einem  Schlitten horizontal in Arbeitsstellung ver  schoben werden muss, wodurch ein sehr brei  ter schwerer Ständer erforderlich wird, oder  aber der Aufspanntisch muss so gross ausge  führt werden, dass der Zylinderblock sowohl  unter die Bohrspindel, wie auch unter die  Honingspindel verschoben werden kann.  



  Die verschiedenen bekannten Hilfsappa  rate für die Wiederbearbeitung von abge  nutzten Zylindern für Verbrennungsmotore  haben sich infolge zu geringer Leistung und  umständlicher Bedienung besonders als un  wirtschaftlich und unzweckmässig erwiesen,    da sich die erforderliche Genauigkeit wirt  schaftlich nur auf einer vollwertigen Ma  schine erzielen lässt.  



  Beider der Erfindung zu Grunde liegen  den Honingmaschine werden die Nachteile  der vorbekannten Maschinen und Hilfsappa  rate vermieden. Durch den um eine senk  rechte Säulenrundführung angeordneten  Honingsupport und den an diesem befestigten  Bohrsupport ergibt sich erfindungsgemäss  eine vollwertige Doppelmaschine mit unab  hängig arbeitenden Honing- und Bohrspin  deln, auf welcher Einzelzylinder in der glei  chen Aufspannung wirtschaftlicher und eben  so genau bearbeitet werden können, wie auf  getrennten Sondermaschinen oder mittelst  vorbekannten Hilfsapparaten.

   Infolge der  Doppelbenutzung aller Teile bis auf den  Honing- und Bohrsupport mit ihren Antrie  ben, insbesondere bei zweckmässiger Ausfüh  rungsform durch die einer einfachen     Radial-          Bohrmaschine    entsprechende Ausbildung des  Ständers und der Grundplatte, ergibt sich  ein sehr günstiger Herstellungspreis der  Maschine, deren bauliche Anordnung so ein  fach ist, dass für die Bedienung keine be  sonders ausgebildeten Facharbeiter benötigt  werden.  



  Auf den beiliegenden Zeichnungen ist die  Erfindung in verschiedenen Ausführungs  beispielen dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt die Ansicht der     Honing-          maschine    mit dem dem Honingwerkzeug  gegenüberliegenden rückwärts angebauten  Bohrsupport;  Fig. 2 zeigt den Grundriss der gleichen  Maschine;  Fig. 3 zeigt die Ansicht der     Honing-          maschine    mit neben der Honingspindel ange  bautem Bohrsupport;       Fig.    4 zeigt den Grundriss der gleichen  Maschine.

   Der Deutlichkeit halber sind in       Fig.    1 und 4 die Antriebe der     Honing-    und  Bohrspindeln nicht eingetragen;       Fig.    5 zeigt den     senkrechten    Schnitt durch  eine     Honingmaschine    mit     einem    auf dem  Bohrsupport befestigten Motor als Hauptan  trieb;      Fig. 6 zeigt eine Honingmaschine mit  Einscheiben-Hauptantrieb;  Fig. 7 zeigt den Grundriss einer     Honing-          maschine    mit zwei Bohrspindeln in dem an  gebauten Bohrsupport;

    Fig. 8 zeigt die Ansicht einer     Honing-          maschine    mit automatischer Höhen- und wag  rechter Winkeleinstellung der Honing- und  Bohrspindel;  Fig. 9 zeigt die Ansicht einer     Honing-          maschine    mit in der Anfangsstellung auf  gleicher Höhe liegendem Honing- und Bohr  werkzeug.  



  Auf einer runden Säule a wird ähnlich  wie bei der Radialbohrmaschine ein um diese  Säule schwenkbarer, in der Höhe mit vor  bekannten Mitteln verstellbarer     Honingsup-          port    b befestigt, der die Honingspindel c und  das Honingwerkzeug d trägt. Am Gehäuse  des Honingsupportes b ist ein Bohrsupport e,  welcher die Bohrspindel f und das Bohrwerk  zeug g trägt, in üblicher Weise befestigt.  Die Anordnung des Bohrsupportes kann wie  in Fig. 1, 2, 5, 6 und 7 dargestellt, rück  wärts gegenüber der Honingspindel c oder  aber, wie in Fig. 3 und 4 dargestellt, seitlich  neben der Honingspindel c, oder auch in jeder  andern Weise erfolgen.

   Der Hauptantrieb  erfolgt wie im Ausführungsbeispiel, Fig. 5,  entweder mittelst eines auf .dem Bohrsupport  e oder dem Honingsupport b befestigten Mo  tor h, oder wie im Ausführungsbeispiel,  Fig. 6, mittelst einer Riemenscheibe i und des  Kegelradgetriebes k1-k8, oder eines andern  vorbekannten Getriebes in der Weise, dass die  gesonderten, von einander unabhängigen Ne  benantriebe für die Honingspindel c und die  Bohrspindel f in jeder Höhenlage und Win  kelstellung ohne weiteres vom Hauptantrieb  angetrieben werden können.  



  Die unterschiedlichen Vorschübe und  Drehbewegungen für die Honingspindel c  und die Bohrspindel f werden unabhängig  voneinander von dem Hauptantrieb durch ge  sonderte vorbekannte Riemen-, Zahnrad- und  Kurbelgetriebe abgeleitet, und zwar nach  Fig. 5, 6 und 7 für die Honingspindel c durch    das Getriebe l1, l2, l3, l4, l5, für die Bohr  spindeln durch das Getriebe ml, m2, m3,  m4, m5.  



  Wie in Fig. 8 dargestellt, wird der     Ho-          ningsupport    b mitsamt dem Bohrsupport e  vermittelst der Kurvenscheibe p automatisch  so in der Höhe verstellt, dass beim Ein  schwenken in Arbeitsstellung das jeweilige  Werkzeug ohne weiteres in die richtige Hö  henlage zu stehen kommt. Durch die an die  ser Kurvenscheibe angebrachten Anschläge  q, q1 und die am Honingsupport angebrach  ten Gegenschläge r, r1 kann die gewünschte  Höhenlage und wagrechte Winkelstellung  in vorbekannter Weise beliebig fixiert wer  den.  



  In Fig. 9 ist ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung dargestellt, bei welchem am Sup  port e eine relativ weit auskragende, nach  unten greifende Bohrspindellagerung s an  geordnet ist, damit Bohr- und     Honingwerk-          zeug    in ihrer Anfangsstellung die gleiche  Höhe aufweisen, um eine Höhenverstellung  der Werkzeuge beim Schwenken in Arbeits  stellung zu vermeiden. Der Bohrsupport e  ist an einer senkrechten Führung u axial  durch die Spindel v verstellbar, damit auch  bei verschieden langen Honingwerkzeugen d  je das Bohr- und das Honingwerkzeug in  ihrer Anfangsstellung die gleiche Höhenlage  zum Arbeitsstück aufweisen. Statt der aus  kragenden Bohrspindellagerung kann durch  entsprechende Formung des Bohrsupportes e  ohne Auskragung der Bohrspindellagerung  das Gleiche erzielt werden.

   Um beide Spin  deln auf die zu bearbeitenden Zylinderachsen  in wagrechter Winkelstellung zu fixieren,  kann eine vorbekannte, nicht gezeichnete  Index-Vorrichtung angeordnet werden, wie  auch zur automatischen Zentrierung eines  Zylinders auf dem Aufspanntisch eine vor  bekannte, nicht gezeichnete     Zentriervorrich-          tung        verwendet    werden kann.  



  Damit der Innenzylinder o mit zwei ver  schiedenen Bohrwerkzeugen     vorgeschruppt     und geschlichtet werden kann, wird nach dem       Ausführungsbeispiel        Fig.    7 ein Bohrsupport      e mit zwei Bohrspindeln f, f1 und zwei Bohr  werkzeugen g, g1 angeordnet. In gleicher  Weise kann die Erfindung auch angewendet  werden für Maschinen mit zwei     Honingspin-          deln    und einer oder zwei Bohrspindeln.  



  Die Bearbeitung des auf dem Aufspann  tisch n in vorbekannter Weise aufgespannten  und automatisch zentrierten Zylinders o er  folgt in der Weise, dass die Bohrspindel f  mittelst der vorbekannten Index-Vorrichtung  genau über die Zylinderachse geschwenkt  wird, hierauf wird der Bohrsupport e in  der richtigen Höhenlage fixiert und der Zy  linder o auf Toleranz gebohrt. Alsdann wird  der Honingsupport h mittelst Index-Vorrich  tung über die Zylinderachse geschwenkt und  in der richtigen Höhenlage fixiert und der  Zylinder o ohne jede Verschiebung in der  gleichen Aufspannung und Zentrierung auf  Toleranz gehont.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Honingmaschine für die serienmässige Neu- und Wiederbearbeitung von Zylinder innenwandungen mit Motor- oder Ein scheibenantrieb und senkrechter Säulenrund führung des in der Höhe verstellbaren und wagrecht schwenkbaren Honingsupportes, da durch gekennzeichnet, dass an dem Honing- support ein Bohrsupport so angebracht ist, dass beide Supporte unter Verwendung der gleichen Säulenrundführung,
    Schwenkvor richtung und Höhenverstellung abwechselnd in und ausser Arbeitsstellung gebracht wer den können und dass unter Verwendung eines und desselben Hauptantriebes die für die Honing- und Bohrspindeln erforderlichen un terschiedlichen Vorschübe und Drehbewegun gen durch getrennte Nebengetriebe in jeder Höhe und Winkelstellung der Supporte ohne gegenseitige Beeinträchtigung vom Haupt antrieb abgeleitet werden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Honingmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Honing- support und der Bohrsupport vermittelst einer Kurvenscheibe (p) und vermittelst Anschlägen (q, q1, r, r1) beim Einschwen ken der Werkzeuge so in der Höhe ver stellt werden, dass die Werkzeuge ohne weiteres die erforderliche Höhenlage und wagrechte Winkelstellung erhalten. 2.
    Honingmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das untere Bohrspindellager (s) gegenüber dem un tern Honingspindellager (t) so weit nach unten versetzt ist, dass die Bohrwerkzeuge und Honingwerkzeuge in den Anfangs stellungen die gleiche Höhenlage haben, wobei bei verschieden langen Honingwerk- zeugen der Bohrsupport (e) in axialer Richtung in einer senkrechten Führung (n) unabhängig vom Honingsupport <B>(b)</B> verstellt werden kann.
CH158900D 1931-10-27 1931-10-27 Honingmaschine. CH158900A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE891665C (de) * 1937-08-13 1953-10-01 Micromatic Hone Corp Honwerkzeug
DE102016200295A1 (de) * 2016-01-13 2017-07-13 Kadia Produktion Gmbh + Co. Honmaschine

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE891665C (de) * 1937-08-13 1953-10-01 Micromatic Hone Corp Honwerkzeug
DE102016200295A1 (de) * 2016-01-13 2017-07-13 Kadia Produktion Gmbh + Co. Honmaschine
US11389921B2 (en) 2016-01-13 2022-07-19 Kadia Produktion Gmbh + Co. Honing machine

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