CH158934A - Lamellenkupplung für elektrische Anlasser von Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Lamellenkupplung für elektrische Anlasser von Verbrennungskraftmaschinen.

Info

Publication number
CH158934A
CH158934A CH158934DA CH158934A CH 158934 A CH158934 A CH 158934A CH 158934D A CH158934D A CH 158934DA CH 158934 A CH158934 A CH 158934A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
disc clutch
spring
clutch
internal combustion
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
Original Assignee
Bosch Robert Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bosch Robert Ag filed Critical Bosch Robert Ag
Publication of CH158934A publication Critical patent/CH158934A/de

Links

Landscapes

  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


      Zamellenkupplung    für elektrische Anlasser von     Verbrennungskraftmaschinen.       Die Erfindung bezieht sich auf eine       Lamellenkupplung    für elektrische Anlasser  von     Verbrennungskraftmaschinen    mit einem  in Abhängigkeit von dem übertragenen Dreh  moment     achsial    entgegen dem Druck einer       Feder    sich verschiebenden     Pressglied        und     einem in den Zahnkranz des Motors     einrück-          ba.ren    Kitzel.

   Die bekannten Reibungskupp  lungen dieser Art haben den Nachteil, dass  sie bei wachsendem Druck infolge der sich  rasch vergrössernden Reibung der Kupplung  bald wie eine starre Kupplung wirken und  deshalb bei starken Überlastungen oder Be  triebsstörungen die Kupplungsteile nicht vor  Beschädigungen schützen. Gemäss der Erfin  dung wird dieser Nachteil dadurch verhütet,  dass die Kupplungsscheiben sich gegenüber  dem Kitzel auch beim Überschreiten des beim  Anlassen auftretenden normalen Drehmo  ments noch um einen vorbestimmten Weg       achsial    weiterbewegen     können.     



  In der     Zeichnung    sind drei Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes veran  schaulicht. Es zeigt:  
EMI0001.0014     
  
    Fig. <SEP> 1 <SEP> eine <SEP> Lamellenkupplung <SEP> im <SEP> Ach  sialschnitt,
<tb>  Fig. <SEP> 2 <SEP> eine <SEP> zweite <SEP> Ausführung, <SEP> und
<tb>  Fig. <SEP> 3 <SEP> eine <SEP> dritte <SEP> Ausführung <SEP> ebenfalls
<tb>  im <SEP> Achsialschnitt.
<tb>  Auf <SEP> der <SEP> Welle <SEP> 1 <SEP> eines <SEP> Anlasserankers <SEP> 2
<tb>  ist <SEP> ein <SEP> hohler <SEP> Schaft <SEP> 3 <SEP> drehbar <SEP> angeordnet.
<tb>  Ein <SEP> Ende <SEP> des <SEP> Schaftes <SEP> ist <SEP> als <SEP> Kitzel <SEP> 4 <SEP> aus  gebildet, <SEP> welches <SEP> beim <SEP> Anlassen <SEP> mit <SEP> dem
<tb>  Zahnkranz <SEP> 5 <SEP> eines <SEP> Motorschwungrades
<tb>  kämmt.

   <SEP> Das <SEP> andere <SEP> Ende <SEP> hat <SEP> ein <SEP> steiles
<tb>  Aussengewinde <SEP> 6, <SEP> dessen <SEP> Gänge <SEP> in <SEP> der <SEP> Dreh  richtung <SEP> des <SEP> Ankers <SEP> ansteigen, <SEP> wenn <SEP> der
<tb>  Anker <SEP> und <SEP> Schaft <SEP> von <SEP> der <SEP> Kitzelseite <SEP> aus
<tb>  angesehen <SEP> werden. <SEP> Auf <SEP> dem <SEP> Gewinde <SEP> sitzt
<tb>  eine <SEP> Mutter <SEP> 7. <SEP> Am <SEP> Gewindeende <SEP> hat <SEP> der
<tb>  Schaft <SEP> eine <SEP> Bohrung <SEP> zur <SEP> Aufnahme <SEP> einer
<tb>  Feder <SEP> 9, <SEP> welche <SEP> sich <SEP> gegen <SEP> einen <SEP> Flansch <SEP> <B>10</B>
<tb>  der <SEP> Mutter <SEP> 6 <SEP> abstützt.

   <SEP> Durch <SEP> eine <SEP> Anschlag  schraube <SEP> 11 <SEP> wird <SEP> die <SEP> achsiale <SEP> Bewegung <SEP> des
<tb>  Kitzelschaftes <SEP> auf <SEP> der <SEP> Welle <SEP> 1 <SEP> nach <SEP> der
<tb>  Schwungradseite <SEP> hin <SEP> begrenzt. <SEP> Auf <SEP> der <SEP> Mut  ter <SEP> 7 <SEP> sind <SEP> Scheiben <SEP> 12 <SEP> des <SEP> einen <SEP> Teils <SEP> einer
<tb>  Lamellenkupplung <SEP> aufgesetzt, <SEP> welche <SEP> von              Mitnehmern        13,    auf der Mutter mitgenommen  werden. Die     Scheiben    14 des     andern    Teils  der Kupplung greifen in Aussparungen 15  am Umfang     eines        trommelförmigen    Flan  sches 16 ein.

   Dieser Flansch ist auf der  Welle 1 so angeordnet, dass er in     achsialer     Richtung gleiten kann, aber bei der Drehung  des Ankers 2 von     Ansätzen    17 der Welle 1  mitgenommen wird. Zwischen diesem Flansch  16, gegen     welchen    die Kupplungsscheiben  angedrückt werden, und einem     Widerlager     13 ist eine Pufferfeder 19 eingelegt. Das       Widerlager    ist     mit    dem Anker fest verbun  den. Die Welle 1 hat eine Schulter 2,0, gegen  welche die Mutter 7 sich anlegen kann.  



  Diese     Lamellenkupplung    wirkt in folgen  der Weise:  In der Ruhelage des     Ankers    2. drückt die  Feder 9 die     Kupplungsscheiben    12', 14 in be  kannter Weise mit schwacher Pressung  gegeneinander, so     dass    das     Ritzel    vor dem  Einspuren von der Kupplung mitgenommen       wird.    Sobald das     Ritzel    eingespurt ist,  schraubt sich die von den Kupplungsscheiben       mitgenommene    Scheibe 7 gegen den Flansch  16 vor und presst die Scheiben 12, 14 fest  gegeneinander,

   so dass diese das zum Anwer  fen des     Verbrennungsmotors    notwendige  Drehmoment     übertragen    können. Die zwi  schen den verschiebbaren Flansch 16 und das       Widerlager    18     eingespannte    Feder ist so  kräftig, dass sie bei dem zum Übertragen des  normalen     Andrehmomentes        notwendigen    La  mellendruck nur wenig zurückweicht. Wenn  aber der     Lamellendruck    durch eine starke  und plötzliche Überlastung, zum Beispiel       durch    Rückzündung des Motors wesentlich  grösser     wird,    wird die Feder 19 weiter zu  sammengedrückt.

   Dem Weg, den die     Lamel-          lenkupplung    beim     Zusammendrücken    der  Feder 19 zurücklegt, entspricht eine be  stimmte Drehung des     Ritzels.    Bei einem  plötzlichen Schlag des Zahnkranzes 5 also  kann das     Ritzel    nachgeben und den von dem  Stoss erhaltenen Arbeitszuwachs an die einen  federbelasteten Weg zurücklegende Kupp  lung abgeben. Wenn der vermehrte Druck  sich längere Zeit steigert, so stösst die     Mutter       7 an die Schulter 20 der Welle.

   Von     nun.    an  wird auf die Kupplungsscheiben selbst kein  weiterer Druck mehr ausgeübt als der durch  die Spannung der Feder 19 gegebene, weil  ja die     Mutter    infolge des Anschlages nicht  weiter wandern kann. Eine noch weitere  Steigerung des Drehmomentes bringt die  Kupplung schliesslich zum Rutschen.  



  In dem zweiten Ausführungsbeispiel ist  zwischen eine     Pressplatte    23 und der mit der  Welle 1 fest verbundenen Glocke 22 eine  federnde Scheibe 21 eingelegt. In ihrer Wir  kungsweise unterscheidet sich diese Ausfüh  rung grundsätzlich nicht von derjenigen ge  mäss     Fig.    1, sie ist nur billiger, weil die Füh  rungsleisten 17 auf der Welle wegfallen.  



  In der     Fig.    3 ist eine Ausführung darge  stellt, welche an Stelle einer einzigen federn  den Scheibe mehrere solche Scheiben 24 hat,  zwischen welche     abwechslungsweise    am  inneren und äussern Umfang nicht federnde  Scheiben 25 eingelegt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lamellenkupplung für elektrische An lasser von Verbrennungskraftmaschinen mit einem in Abhängigkeit von dem übertragenen Drehmoment achsial entgegen dem Druck einer Feder sieh verschiebenden Pressglied und einem in den Zahnkranz des Motors ein rückbaren Ritzel, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsscheiben sich gegenüber dem Ritzel auch beim :Überschreiten des beim Anlassen auftretenden normalen Drehmo mentes noch um einen vorbestimmten Weg achsial weiterbewegen können.
    UNTERANSPRüCEE: 1. Lamellenkupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die achsiale Bewegung des Pressgliedes durch einen Anschlag begrenzt wird. 2. Lamellenkupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen eine Pressplatte ('23<B>)</B> für die Kupplungs seheiben und ein mit der Antriebswelle fest verbundenes Widerlager (22) eine Federscheibe (21) eingelegt ist.
    3. Lamellenkupplung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass mehrere achsial hinterein ander liegende Federscheiben angeordnet sind. 4. Lamellenkupplung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine auf der An- triebswelle achsial verschiebbare Press- platte (16), welche gegen ein mit der An triebswelle fest verbundenes Widerlager (18) über eine Feder (19) abgestützt ist.
CH158934D 1930-11-21 1931-10-31 Lamellenkupplung für elektrische Anlasser von Verbrennungskraftmaschinen. CH158934A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE158934X 1930-11-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH158934A true CH158934A (de) 1932-12-15

Family

ID=5680012

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH158934D CH158934A (de) 1930-11-21 1931-10-31 Lamellenkupplung für elektrische Anlasser von Verbrennungskraftmaschinen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH158934A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1952620C3 (de) Dämpfungseinrichtung für eine Mehrscheibenkupplung, insbesondere Zweischeibenkupplung
DE19905373A1 (de) Reibungskupplung und Anpreßhebelanordnung für eine Reibungskupplung
DE1475425B1 (de) Zusammengesetzte Kupplung,insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE3730939C2 (de) Anlassermotorgetriebe
CH158934A (de) Lamellenkupplung für elektrische Anlasser von Verbrennungskraftmaschinen.
AT129650B (de) Lamellenkupplung, insbesondere für elektrische Anlasser von Brennkraftmaschinen.
DE102017209393A1 (de) Schwungstartkupplungsanordnung sowie Antriebsstrangeinheit
DE550453C (de) Lamellenkupplung, insbesondere fuer elektrische Anlasser von Verbrennungsmotoren
DE529167C (de) Lamellenkupplung, insbesondere fuer elektrische Antriebe von Verbrennungskraftmaschinen
DE527650C (de) Anlassvorrichtung fuer Fahrzeugmotoren
DE102011008703A1 (de) Vorrichtung zur trieblichen Verbindung
DE472566C (de) Schraubenfeder-Reibungskupplung fuer beide Drehrichtungen
DE3320549A1 (de) Torsionsdaempfungsvorrichtung, insbesondere reibungskupplung fuer kraftfahrzeuge
AT128157B (de) Lamellenkupplung, insbesondere für elektrische Andrehvorrichtungen von Brennkraftmaschinen.
DE609271C (de) Anlassvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen
DE573589C (de) Kupplung, insbesondere fuer den Antrieb von elektrischen Maschinen, z. B. Lichtmaschinen, auf Kraftfahrzeugen
DE102021211852A1 (de) Steckverzahnungsanordnung für eine Mehrscheibenkupplung
DE733330C (de) Reibscheibenkupplung fuer Kraftfahrzeuge und Kraftraeder
DE102017127361A1 (de) Drehmomentübertragungseinrichtung
DE102018107974A1 (de) Lamellenkupplung mit Abschaltung einer Selbstverstärkung und Antriebsstrang mit modifizierter selbstverstärkender Lamellenkupplung
AT267986B (de) Handkurbeltrieb mit Überlastungsschutzeinrichtung
DE349130C (de) Anlasser fuer Explosionskraftmaschinen
DE417194C (de) Elektromotorisch betaetigte Reibungskupplung
AT229638B (de) Sicherheits-Reibkupplung
DE852574C (de) Verschiebeankermotor