CH158939A - Stopfbüchsenlose, vollständig gekapselte Kompressions-Kältemaschine. - Google Patents
Stopfbüchsenlose, vollständig gekapselte Kompressions-Kältemaschine.Info
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Description
Stopfbüchsenlose, vollständig gekapselte Kompressions-Kältemaschine. Stopfbüchsenlose Kompressionskältema- schinen mit in den Kältekreislauf einge schlossenem Antriebsmotor sind in bestimm ten Ausführungsformen bereits bekannt.
So wird zum Beispiel vorgeschlagen, die Ver- dichtergruppe mit dem Motor in dem Ver- flüssigerraum oder die Verdichtergruppe mit dem 112otor und dem Verflüssiger in dem Ver- dampferraum unterzubringen.
Vorliegende Erfindung betrifft eine stopfbüchsenlose, vollständig gekapselte Kompressionskältemaschine, bei welcher der Antriebsmotor mit in den Kreislauf einge schlossen und auf der Saugseite des V erdich- ters angeordnet ist und mit dieser zusammen im Verdampferraum steht, während die Druckseite des Verdichters in den Verflüs- sigerraum hineinragt, so dass Verbindungs leitungen vermieden werden können und der Motor vor zu starker Erwärmung geschützt ist.
Es ist an sich bekannt, den Kältekom pressor unmittelbar mit dem Verdampfer zu- sammenzubauen oder etwa in der Anlage so wieso vorhandene Gehäuse, zum Beispiel das Getriebegehäuse selbst als Verdampferrauni zu verwenden und diesen Raum mit dem An saugraum des Kompressors unmittelbar zii verbinden, so dass besondere Rohrverbindun gen zwischen Kältekompressor und Ver dampfer vermieden werden.
Die vorliegende Erfindung löst in Verbindung mit diesem Merkmal die Aufgabe, den Antriebsmotor mit in den Kreislauf einzubeziehen derart, dass der Motor auf der Saugseite des Ver dichters angeordnet ist und mit diesem zu sammen in den Verdampferraum steht. Die kalten gältemittelgase werden dadurch ge zwungen, an dem Antriebsmotor vorbeizu- streichen und diesen zu kühlen.
Bei vollstän dig gekapselten Kältemaschinen ist eine solche Ausführung von grossem Vorteil; im andern Falle wären zum Beispiel besondere Kühlleitungen mit Verschraubungen er forderlich, welche gerade nach unserer Er findung weitestgehend vermieden werden sollen. Es ist zweckmässig, die einzelnen Ele mente auf Rollen oder Gleitbahnen zu lagern, so dass sie nach Öffnen einer Klappe oder eines Deckels sofort, ohne dass weitere Vor richtungen erforderlich sind, herausgezogen werden können, vergleiche Fig. 1 bis 5.
Die Verdichtergruppe (Motor und Zentri- fugalverdichter) kann derart von einem zy lindrischen - Umhüllungsgehäuse umgeben werden, dass das Gehäuse in Verbindung mit der zur Trennung von Saug- und Druckraum erforderlichen Trennwand gleichzeitig zur Führung des Saug- bezw. Druckmediums dient, wodurch auch die sonst erforderlichen Saug- und Druckspiralen erspart werden können, vergleiche Fig. 6 und 7.
Weiterhin können die Elemente Ver dampfer, Verflüssiger und Verdichtergrnppe in zweckmässiger Weise in mindestens einem Zylinder oder ein Element wahlweise in einem ersten und die beiden andern zusammen in einem zweiten untergebracht, oder jedes Element in je einem Zylinder eingekapselt werden. Eine solche Anordnung hat den weiteren Vorteil absoluter Dichtigkeit, so dass dieselbe auch für Luftaufbereitung öffent licher oder privater Gebäude geeignet ist. Zudem sind besondere Hilfsapparate für die Entlüftung und eventuell Entwässerung entbehrlich, vergleiche Fig. :8 bis 10.
In der Zeichnung sind einige Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Abb. 1 zeigt beispielsweise eine Anord nung in Draufsicht, wobei 1 der Verdampfer, 2 der Verdichter mit Antriebsmotor 3, 4 der Verflüssigen und 5 das Gehäuse der Kälte maschine, 6 die Trennwand im Gehäuse und 6a die Trennwand von Saug- und Druck seite des Verdichters ist. Diese Trennwand ist so gelegt, dass der Antriebsmotor 3 und die Saugseite des Verdichters 2 im Ver- dampferraum, die Druckseite 7 des Verdich ters dagegen im Verflüssigerraum liegen.
Die Anordnung ist so getroffen, dass die Ver- dichtergruppe 2, 3, der Verdampfer 1, und der Verflüssigen 4 achsparallel sind, und da.ss diese Teile durch je eine abschliessbare Üff- nung nach ein und derselben Seite aus dem Gehäuse herausgezogen werden können. Da bei können die Endstücke der genannten Teile, also zum Beispiel die Wasserkammern von Verdampfer und Verflüssiger gleich zeitig als Absehlussdeckel ausgebildet sein.
Die Abb. 2 bis 5 zeigen verschiedene Gruppierungen von Verdampfer 1, Ver- dichtergruppe 2, 3 und Verflüssiger 4. Zwecks bequemer Demontierbarkeit können diese Teile auf Rollen 8 gelagert sein, so dass sie in achsialer Richtung ausgefahren werden können. Zu diesem Zweck sind ausser halb der Maschine Schienen 9 verlegt, welche an die innern Gleitbahnen 10 anschliessen.
Abb. 6 zeigt die Anordnung eines ein -tufigen und Abb. 7 eines zweistufigen Ge bläses. Abb. 8 zeigt eine Ausführung, in welcher die drei Elemente: Verdampfer, Ver flüssigen und Verdichtergruppe zusammen in einem Zylinder untergebracht sind. Abb. 9 zeigt eine Ausführung, in welcher die Ele mente in je einem Zylinder untergebracht sind, Abb. 10 zeigt eine konstruktive Einzel heit.
Nach Abb. 6 und 7 ist la der auf der Saugseite des Verdichters liegende zum Ver dampfer und 4a der auf der Druckseite lie gende zum Verflüssigen gehörige Raum, 2 bis 3 ist die Verdichtergruppe, 5 das die Ver- dichtergruppe umgebende Gehäuse, 6 die Trennwand, 11 ist: der Diffusor, 12 Lager körper und 13 sind Tragarme des Lager körpers. 14 ist der Support für den Antriebs motor.
Durch die Pfeile ist angedeutet, dass die Kältemitteldämpfe unmittelbar, das heisst ohne besonderen Saugstutzen in das Laufrad des Verdichters gelangen, wobei sie gleich zeitig den Motor kühlend umspülen, und dass sie nach Verlassen des Diffussors 11 un mittelbar in den zu dem nicht dargestellten Verflüssigen gehörenden Raum 4a- austreten.. Ein Druckraum nach Art der sonst üblichen Druckspiralen fällt also weg, womit der 11a- terzalaufwand auf ein Minimum beschränkt ist.
- Abb. 8 zeigt im seitlichen- Schnitt den Zylinder, in welchem alle drei Elemente Verdampfer, Verdichtergruppe und Ver- flüssiger untergebracht sind.
15 ist der gemeinsame Zylinder, 1 der Verdampfer, 2, 3 die V erdiehtergruppe und 4 der Verflüssiger; der Ein- und Austritts flansch 16. des Verflüssigers und der ent sprechende Flansch 17 des Verdampfers bil den gleichzeitig die Abschlussstücke des Zy linders 15; 18 und 19 stellen den Ein- und Austritt der Sole, und- 20 und 21 den Eih und Austritt der Kühlflüssigkeit dar; 22 und 23. sind die Abschlussdeckel der Endflanschen Ja und 4a sind die Innenräume des.
Ver dampfers 1 und des Verflüssigers 4, 6 ist eine Trennwand, welche mit der Zylinder wand 15 dichtend in Verbindung steht und so eine Trennung der Verdampfer- und Ver- flüssigerxäume ,1a und 4a bewirkt; durch eine solche Anordnung sind zum Beispiel be sondere Saug- und Druckleitungen voll ständig überflüssig. 24 ist die Stromdurch führung für den Antriebsmotor 3.
Der Kompressor 2 saugt das Kältemittel aus dem Verdampfer 1 heraus und drückt es in den Verflüssigerraum 4a. Infolge der Saugwirkung im Verdampferraum ja ge langt die auf dem Verflüssigerboden 25 ge sammelte Kältemittelflüssigkeit selbsttätig über Drosselventil 26 mit Schwimmer und Flüssigkeitsleitung 27 und Berieselungsrohr 28 in" feiner Verteilung in den Verdampfer raum Ja.
Eine Hilfspumpe ,29 mit Ansau;- rohr 30 führt Kältemittel an die Lagerstel len des Antriebsmotors zum Kühlen der Lager.
Abb. 9 zeigt eine weitere Ausführungs form. Die einzelnen Elemente Verdampfer 1, Verdichtergruppe 2, 3 und der Verflüssiger 4 sind in je einem Zylinder 31, 32 und 33 untergebracht. Die Verbindungsrohre 34 und 35 stellen die Verbindung der einzelnen Zy linder her.
Die Verbindungs- und Endflanschen kön nen zur Erzielung eines luft- und gasdichten Abschlusses entweder verschweisst oder ver- lötet oder mit .einem plastischen Dichtungs material an der Dichtungsfuge geschlossen werden. Abb. 10 zeigt im Schnitt eine solche ganz besonders-geeignete Flanschverbindung. 36 stellt eine plastische Masse dar, die in die Rinne der beiden zusammenstossenden Flan schen eingefügt ist, die Flanschen werden darauf verschweisst oder verlötet, wie zum Beispiel die Verbindungsstellen gemäss Abb. B.
Die allgemein gebräuchlichen Hilfsappa rate, zum Beispiel zur Entlüftung der Kälte maschine, zur Entfeuchtung des Kältemittels usw. können entweder als vollständig ge- kapselte Hilfsgruppe gesondert aufgestellt oder auch in .den Zylindern mit eingekapselt sein. Auf jeden Fall sind auch diese Hilfs teile auf die eine oder andere Weise mit ein zukapseln, da sie im Kältemittelkreislauf arbeiten und die Gefahr bestehen kann, dass gerade bei den Hilfsapparaten Kältemittel in flüssigem oder gasförmigem Zustand aus treten und in die Atmosphäre eindringen kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Stopfbüchsenlose, vollständig gekapselte Kompressionskältemaschine, bei welcher der Antriebsmotor mit in den Kreislauf einge schlossen ist, dadurch gekennzeichnet; dass der Antriebsmotor auf der Saugseite des Verdichters angeordnet ist und mit dieser zu sammen im Verdampferraüm steht, während die Druckseite des Verdichters in den Ver- flüssigerraum hineinragt. UNTERAN SPRüCHE 1.Kältemaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die aus An triebsmotor und Kompressor bestehende Verdichtergruppe derart von einem zy lindrischen Gehäuse umgeben ist, dass das Gehäuse in Verbindung mit der zur Trennung von Saug- und Druckrahm vorgesehenen Trennwand gleichzeitig zur Führung des Saug- bezw. Druck mediums dient.2. Kältemaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Verdampfer, die Verdichter gruppe und der Verflüssiger unterein ander achsparallel sind und durch je eine abschliessbare Öffnung nach ein und der selben Seite des Gehäuses herausgezogen werden können. 3. Kältemaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Elemente Verdampfer, Ver- flüssiger und Verdichtergruppe in einem gemeinsamen Zylinder untergebracht sind.4. Kältemaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass ein Element in einem Zylinder und die beiden andern zusammen in einem zweiten Zylinder untergebracht sind. 5. Kältemaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass jedes Element für sich in je einem Zylinder eingekapselt ist. 6.Kältemaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verdichtergruppe in der Mitte zwischen Verdampfer und Verflüssiger aufgestellt ist, wobei der Motor mit der Saugseite des Verdichters im Verdampferraum und die Verdichter druckseite im Verflüssigerraum steht. 7. Kältemaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass Verdampfer und Verflüssiger an den Endseiten des Zylin ders eingeschoben sind und mit ihren Endkammern an den Zylinder ange flanscht sind. B.Kältemaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Hilfsapparate für Ent lüftung der Kältemaschine oder zur Ent wässerung als vollständig gekapselte Hilfsgruppe gesondert aufgestellt sind. 9. Kältemaschine nach Patentansprucb und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Hilfsapparate in den Zylin dern mit eingekapselt sind. 10. Kältemaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass sämtliche Flanschen luft- und gasdicht verschlossen sind. 11.Kältemaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Verdampfer, Verdichter- gruppe und Verflüssiger auf Rollen ge lagert sind, an deren innere im Gehäuse angeordnete Rollbahnen sich ausserhalb der Maschine äussere Schienen anschlie ssen, um zwecks Reinigung oder Kon trolle die Einzelteile leicht und bequem demontieren zu können.
Applications Claiming Priority (2)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3096630A (en) * | 1960-03-30 | 1963-07-09 | American Radiator & Standard | Refrigeration machine including compressor, condenser and evaporator |
-
1931
- 1931-06-10 CH CH158939D patent/CH158939A/de unknown
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