CH158951A - Verfahren zur Herstellung von Kabeln. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kabeln.

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CH158951A
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CH
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Hugo Ing Sonnenfeld
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Hugo Ing Sonnenfeld
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G1/00Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
    • H02G1/14Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for joining or terminating cables
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Insulated Conductors (AREA)

Description


  Verfahren     zur        Herstellung    von Kabeln.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Herstellung von Starkstrom  kabeln in sehr grossen Längen; die nament  lich als Unterseekabel und überall dort zur  Verwendung kommen, wo es darauf an  kommt, die Verbindungsmuffen ganz auszu  schalten oder zumindest deren Anzahl auf  ein Minimum zu beschränken.  



  Bisher wurden zwecks Erzielung der je  weils gewünschten Länge des Kabels ein  zelne durch die     Maschineneinrichtungen    be  grenzte Fabrikationslängen im Kabelwerke  selbst oder am Orte der Verlegung, zum Bei  spiel auf hoher See, miteinander verbunden.  Die zu verbindenden Fabrikationslängen be  standen aus vollkommen fertiggestellten, also  getrockneten, getränkten, sowie bleiumhüll  ten und gepanzerten Kabeln. Die Verbin  dung solcher an sich fertiger     Kabellängen     lässt sich aber nur mit Hilfe von Verbin  dungsmuffen durchführen, die in bezug auf  elektrische und mechanische Eigenschaften  von dem Kabel stark abweichen.

   Dazu       kommt    der weitere Nachteil, dass die einzel-    neu, miteinander zu einer längeren     Kabel-          strecke    zu verbindenden Kabellängen geson  dert hergestellt und infolgedessen in Hin  blick auf ihre Trocknung und Imprägnie  rung nicht absolut gleichartig sind und daher  auch kein völlig homogenes Gesamtkabel er  geben können.  



  Der Erfinder ist hiernach zu der Er  kenntnis gekommen, dass die vorstehend ge  schilderten Nachteile völlig vermieden und  ein durchaus homogenes und in jeder Bezie  hung gleichmässiges Kabel in sehr grossen  Längen erzeugt werden kann, wenn dasselbe  erfindungsgemäss aus mehreren     Stücken    zu  sammengesetzt ist, welche Stücke vor der  Trocknung und     Tränkung    der Kabelseele  miteinander verbunden werden, so dass die  ganze zusammengefügte Kabelstrecke ein  heitlich der Imprägnierung und Trocknung,  sowie jeder weiteren Fabrikationsphase un  terworfen wird.  



  Dies wird     zweckmässigerweise    derart  durchgeführt, dass, die Verbindung der ein  zelnen Leiter und ihrer Isolation in einer      Weise erfolgt, dass der Durchmesser des  Kabels auch an der Verbindungsstelle un  verändert ist. Denn dadurch ist es. möglich,  die gesamte Kabelstrecke alle weiteren  Arbeitsgänge -durchlaufen zu lassen, da die  dem Kabeldurchmesser angepassten Werk  zeuge auch dem übereinstimmenden Durch  messer der Verbindungsstelle entsprechen.  



  Das Verfahren nach vorliegender Erfin  dung verläuft im einzelnen beispielsweise       wie    folgt:  Nachdem die für das den Gegenstand  dieser Erfindung bildende Kabel bestimmten  isolierten Adern fertig oder teilweise fertig  gestellt sind, werden die blanken - in der  Regel ihrer Isolation wieder entkleideten   Leiterenden     derselben    durch entsprechende  Massnahmen ohne Vergrösserung ihres Quer  schnittes miteinander verbunden, worauf die  Verbindungsstelle mit der Isolation, und  zwar zweckmässig mit der vorher abgewickel  ten, nicht aber von der übrigen Isolation der  Adern getrennten Isolation umgeben wird.  



  Handelt es sich nun um ein Einleiter  kabel, so wird eine der gewünschten Gesamt  länge entsprechende Anzahl Kabelseelen mit  einander     verbunden    und das ganze sodann  der Trocknung und     Tränkung    unterworfen  und hiernach mit Blei umhüllt, sowie gege  benenfalls mit einer Panzerung versehen.  



  Soll dagegen ein     Mehrleiterkabel    erzeugt  werden, so werden die Adern des folgenden  Stückes mit den bereits zu einer Kabelseele       verseilten        Adern    des vorhergehenden Stückes  auf der     Verseilmaschine    selbst verbunden  und fortlaufend gleichfalls     verseilt.    Dies  wird so oft wiederholt bis die gewünschte  Gesamtlänge erreicht ist, worauf die     ganze     Kabelseele in ihrer Gesamtlänge der Trock  nung;     Imprägnierung,    Bleiumhüllung und je  nach Bedarf auch Panzerung zugeführt wird.  



  Es ist besonders     verteilhaft,    bei Einleiter  kabeln die Verbindung und Isolierung der  Leiter unmittelbar an der     Plattier-(Isolier)-          maschine    vorzunehmen; bei     Mehrleiterkabeln     hingegen geschieht diese Verbindung vor  zugsweise unmittelbar an der     Verseil-          maschine.       Des weiteren ist es sehr zweckmässig, bei       Mehrleiterkabeln    die von Hand auszufüh  rende Verbindung der Leiter und die Isolie  rung der Verbindungsstelle nicht bei allen  Leitern an ein und derselben Stelle der  Kabelseele vorzunehmen, vielmehr in ihrer  gegenseitigen Lage versetzt auszuführen.  



  Die Verbindung der zu den einzelnen  Stücken gehörigen Leiter erfolgt in bevor  zugten Ausführungsformen entweder durch  Schweissen oder durch Weich- oder Hartlöten  oder mittelst geeigneter Verbindungsklem  men, in jedem Falle aber mit Verbindungs  mitteln, durch welche eine Veränderung des  Durchmessers des Leiters an der Verbin  dungsstelle vermieden wird.  



  Für das Wesen der Erfindung ist es be  deutungslos, in welcher Fabrikationsphase  die Verbindung der Teillängen des Kabels  erfolgt; die Erfindung     wird    vielmehr immer  dann benützt, wenn vorerwähnte Verbindung  vor der     Trocknung    und der Imprägnierung  der Kabelseele vor sich geht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Kabeln, dadurch gekennzeichnet, dass das Kabel aus mehreren Stücken zusammengesetzt wird, welche Stücke vor der Trocknung und Trän kung der Kabelseele miteinander verbunden werden. UNTERANSPR-CCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von Kabeln nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die einzelnen Stücke durch Zusammenfügung der blanken Leiter enden der Einzeladern derselben mitein ander verbunden werden. 2.
    Verfahren zur Herstellung von Kabeln nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver bindungsstelle der Leiter derart isoliert wird, dass sie die gleichen Abmessungen hat wie der isolierte Leiter selbst. Verfahren zur Herstellung von Kabeln nach Patentanspruch und Unteransprü- ollen: 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass, die Verbindung der blanken Leiter durch Mittel erfolgt, die eine Verände rung des Durchmessers der Leiter an der Verbindungsstelle ausschliessen. 4.
    Verfahren zur Herstellung von Kabeln nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der blanken Leiter durch Schweissen erfolgt. 5. Verfahren zur Herstellung von Kabeln nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der blanken Leiter durch Löten erfolgt. 6. Verfahren zur Herstellung von Kabeln nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der blanken Leiter durch Klemmen erfolgt. 7.
    Verfahren zur Herstellung von Kabeln nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolieren der Verbindungsstelle der Leiter mit dem vorher dort ab- gewickelten Isoliermaterial, das ein zu sammenhängendes Ganzes mit der übri gen Isolation des Leiters bildet, bewirkt wird. B. Verfahren zur Herstellung von Einleiter kabeln nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass, die Verbindung und Iso lierung der einzelnen Kabelseelen an der Plattier-(Isolier)-maschine erfolgt. 9.
    Verfahren zur Herstellung von Mehr leiterkabeln nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verbindung und Isolierung der einzelnen Kabelseelen an derVerseilmaschine (Aderschlagmaschine) erfolgt. 10. Verfahren zur Herstellung von Mehr leiterkabeln nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 2 und Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Verbindungsstellen gegen einander versetzt sind.
CH158951D 1931-11-23 1931-11-23 Verfahren zur Herstellung von Kabeln. CH158951A (de)

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