CH158968A - Quecksilberdampfgleichrichter mit in den Anodenschutzrohren und vor den Anoden angeordneten Gittern. - Google Patents

Quecksilberdampfgleichrichter mit in den Anodenschutzrohren und vor den Anoden angeordneten Gittern.

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CH158968A
CH158968A CH158968DA CH158968A CH 158968 A CH158968 A CH 158968A CH 158968D A CH158968D A CH 158968DA CH 158968 A CH158968 A CH 158968A
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CH
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sep
anode
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mercury vapor
grids
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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      Quecksilberdampfgleichrichter    mit in den     Anodensehutzrohren    und vor den Anoden  angeordneten Gittern.    Es ist bereits bekannt, dass man zum Ver  hüten von Rückzündungen     in.    Gleichrichtern  vor die Anoden in den     Anodenschutzhülsen     Gitter anordnet. Diese Gitter sind meistens  Schachtgitter, zum Beispiel konzentrische,       ineinandergeschobene    Zylinder oder Hohl  prismen. Anderseits sind aber auch solche  bekannt, die aus Drahtgeflecht bestehen und  in einer Ebene liegen. Jedes dieser Gitter  allein für sich vermag jedoch die an dasselbe  gestellten     Forderungen    nicht vollständig zu  erfüllen.

   Man hat daher vorgeschlagen, meh  rere Gitter in der Anodenhülse übereinander  anzuordnen, und zwar ein Schachtgitter und  ein Siebgitter.  



  Erfindungsgemäss werden nun diese bei  den Gitterarten zu einem einzigen, zusam  mengesetzten     Gitter        kombiniert,    derartig,  dass das eine Gitter unmittelbar an das an  dere angesetzt wird, so dass, die Gitter mecha  nisch und elektrisch miteinander verbunden  sind.

    
EMI0001.0009     
  
    Solche <SEP> Gitter <SEP> sind <SEP> in <SEP> den <SEP> Abb. <SEP> 1 <SEP> bis <SEP> 5
<tb>  der <SEP> Zeichnung <SEP> schematisch <SEP> dargestellt.
<tb>  Abb. <SEP> 1 <SEP> zeigt <SEP> eine <SEP> Anodenhülse <SEP> b <SEP> mit
<tb>  Anode <SEP> <I>a,</I> <SEP> Siebgitter <SEP> c <SEP> und <SEP> Schachtgitter <SEP> <I>d</I>
<tb>  im <SEP> Längsschnitt, <SEP> Abb. <SEP> 2 <SEP> dieselbe <SEP> im <SEP> Quer  schnitt. <SEP> Weitere <SEP> Querschnittsformen <SEP> des
<tb>  Schachtgitters <SEP> sind <SEP> in <SEP> den <SEP> Abb. <SEP> 3, <SEP> 4 <SEP> und <SEP> 5
<tb>  veranschaulicht.

   <SEP> Es <SEP> können <SEP> jedoch <SEP> als <SEP> Sieb  gitter <SEP> und <SEP> als <SEP> .Schachtgitter <SEP> noch <SEP> andere
<tb>  Formen <SEP> angewendet <SEP> werden, <SEP> die <SEP> denselben
<tb>  Zweck <SEP> erfüllen, <SEP> indem <SEP> es <SEP> nicht <SEP> unbedingt
<tb>  auf <SEP> die <SEP> Form <SEP> ankommt, <SEP> sondern <SEP> auf <SEP> die <SEP> phy  sikalische <SEP> Wirkung <SEP> der <SEP> beiden <SEP> miteinander
<tb>  kombinierten <SEP> Gitterarten.
<tb>  Diese <SEP> Kombination <SEP> hat <SEP> nämlich <SEP> folgende
<tb>  Vorteile <SEP> gegenüber <SEP> dem <SEP> einfachen <SEP> Gitter:

  
<tb>  Das <SEP> Schachtgitter <SEP> absorbiert <SEP> die <SEP> Restladung
<tb>  vor <SEP> der <SEP> Anode., <SEP> und <SEP> das <SEP> Drahtgitter <SEP> verhin  dert, <SEP> dass <SEP> Ionen <SEP> in <SEP> grösserer <SEP> Zahl <SEP> auf <SEP> die
<tb>  Anode <SEP> aufprallen, <SEP> indem <SEP> es <SEP> einmal <SEP> den
<tb>  Durchtrittsweg <SEP> für <SEP> die <SEP> Ionen <SEP> zum <SEP> Teil <SEP> me  chanisch <SEP> versperrt, <SEP> sodann <SEP> aber <SEP> auch <SEP> elek-              trisch    wirksam ist.

   Durch die     Engmaschig-          keit    des Drahtgitters wird ausserdem während  der Vorwärtsperiode des     Lichtbogens    das  Gitter sehr stark aufgeheizt, so dass es in der  Sperrzeit die in seiner Umgebung vorhan  denen Gase auf sehr hoher Temperatur hält  und damit die Gasdichte heruntersetzt, wo  durch die     Rückzündungssicherheit    sehr ge  steigert wird. Infolge des Zusammenbaues  der Gitter teilt sich die     Heizwärme        des-Sieb-          gitters    dem Schachtgitter mit, so dass hier  durch auch das letztere auf höhere Tempe  ratur gehalten wird.

   Mechanisch bedeutet  der     Zusammenbau    der Gitter eine wesent  liche Vereinfachung. Nur eines der beiden  Gitter braucht an der Anodenhülse befestigt  zu werden, das andere wird von dem be  festigten Gitter getragen.  



  Das     kombinierte    Gitter kann wie die be  kannten einfachen Gitter ausgeführt und ge  schaltet sein. Es kann mit der Anodenhülse  metallisch     verbunden    oder von ihr isoliert  sein; im letzteren Fall kann ihm ein beliebi  ges elektrisches Potential aufgedrückt wer  den. Der Abstand des kombinierten Gitters  von der Anode kann nach Bedarf willkürlich  veränderlich gemacht werden. Die     achsiale     Länge des Schachtgitters hängt von den Ab  ständen der     einzelnen    Schachtwände ab; je  grösser diese Abstände sind, desto länger  wird das Schachtgitter ausgeführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Quecksilberdampfgleichrichter mit. in den Anodenschutzrohren und vor den Anoden angeordneten Gittern, dadurch gekennzeich net, dassi jedes Gitter aus einer Kombination von Schachtgittern und Drahtgeflechtgitter besteht, wobei das Drahtgitter unmittelbar an das Schachtgitter angesetzt ist, so dass die Gitter mechanisch und elektrisch miteinander verbunden sind. UNTERANSPRüCHE 1. Quecksilberdampfgleichrichter - nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Drahtgitter der Anode zunächst liegt.
    2. Quecksilberdampfgleichrichter nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das kombinierte Gitter metallisch mit der Anodenhülse verbunden wird. 3. Quecksilberda-mpfgleichrichter nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das kombinierte Gitter isoliert in die Ano denhülse eingebaut ist. 4. Quecksilberdampfgleichrichter nach Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gitter ein von der Anode unab hängiges Potential aufgedrückt wird. 5. Quecksilberdampfgleichrichter nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand des kombinierten Gitters von der Anode innerhalb der Anodenhülse willkürlich veränderlich ist.
CH158968D 1930-10-11 1931-10-03 Quecksilberdampfgleichrichter mit in den Anodenschutzrohren und vor den Anoden angeordneten Gittern. CH158968A (de)

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