CH158984A - Sauerstoffatmungsgerät mit Überdruckventil. - Google Patents
Sauerstoffatmungsgerät mit Überdruckventil.Info
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Description
SauerstofFatmungsgerät mit Überdruckventil. Vorliegende Erfindung betrifft ein Sauer- atoffatmungagerät mit Überdruckventil. Die Überdruckventile werden bisher allgemein am Atmungsbeutel angebracht. In dem Atmungs beutel ist das Ventil mit Ventilsitz und mit einer durch Federn beeinflussten Ventilplatte oder Membrane fest eingebunden. Manche Ventile sind so eingerichtet, dass die Öffnung derselben herbeigeführt wird, wenn sie, durch übergrosse Füllung des Beutels bedingt, gegen einen Anschlag, der am Gerät vor gesehen ist, gedrückt werden.
Es sind weiter hin Überdruckventile bekannt, die ebenfalls am Beutel befestigt sind und bei zu grosser Füllung des Beutels durch einen von der Beutelwand betätigten Hebelmechanismus geöffnet werden. Der Nachteil dieser be kannten Einrichtungen besteht darin, dass bei Überfüllung des Beutels gereinigte und sauerstoffreiche Geräteluft abgeblasen wird.
Erfindungsgemäss wird dieser Nachteil dadurch behoben, dass ein Überdruckventil in der Ausatmungsleitung zwischen Mund stück und Luftreinigungspatrone untergebracht ist, an einer Stelle, die in der Beeinflussungs zone des Atmungsbeutels liegt. Die Betätigung des Ventils durch den Atmungsbeutel kann durch eine unmittelbar oder mittelbar mit dem Beutel in Verbindung stehende Platte erfolgen. Diese Platte kann sich fest an der Wand des Beutels befinden. Die Platte kann anderseits aber auch an irgendeinem Geräte teil beweglich aufgehängt sein, so dass sie den Druck des Beutels auf das Überdruck ventil überträgt. Das den Druck vermittelnde Glied des Überdruckventils kann entweder mit der Platte fest verbunden sein oder von der Platte getrennt liegen.
Mit der Erfindung wird bezweckt, dass in jedem Fall, wo Überdruck auftritt, keine gereinigte und sauerstoffreiche Beutelluft zum Abströmen nach aussen gebracht wird, sondern dass bei Überdruck jeglicher Art stets unge- reinigte Ausatmungsluft dem Gerät entströmt. Selbstverständlich wird dadurch die Luft reinigungapatrone wesentlich entlastet und die Ökonomie der Sauerstoffversorgung er heblich gesteigert.
In der Zeichnung iyt ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes schema tisch dargestellt, und zwar zeigt sie ein Atmungsgerät, das mit einer Kalipatrone und einem Behälter mit unter Druck stehen den Sauerstoff ausgerüstet ist, dem der Sauer stoffzusatz vermittelst eines Druckreduzier- ventils und lungenselbsttätiger Steuerung entnommen werden kann, wobei ein Über druckventil in derAusatmungsleitungzwischen Mundstück und Luftreinigungspatrone unter gebracht ist, an einer Stelle, die in der Beeinflussungszone des Atmungsbeutels liegt.
Der Erfindungsgegenstand kann aber mit gleichem Vorteil bei einem Gerät mit gleich bleibender Dosierung oder auch bei einem Chemikalsauerstoffgerät verwendet werden. Es sind in Fig. 1 das Arbeitsschema allge mein, in Fig. 2 und 3 zwei spezielle Aus führungsmöglichkeiten der Kraftübertragung vom Beutel auf das Überdruckventil schema tisch dargestellt. Die Maske bezw. das Mund stück ist mit<I>a,</I> die Ausatmungsleitung mit<I>b,</I> die Einatmungsleitung mit c bezeichnet.
In dem Ausatmungsventilkasten d; der vor der Luftreinigungspatrone e liegt, ist das Über druckventil f, das von bekannter Konstruktion sein kann, vorgesehen. An seinem Ventilteller ist der Druckstift g angebracht. Der Beutel la betätigt die zur Kraftübertragung dienende Platte i, die am Beutel unmittelbar befestigt ist. In der Fig. 2 ist b die Ausatmungsleitung, <I>d</I> der Ausatmungsventilkasten, <I>f</I> das Über druckventil.
An dem Druckstift g des Ventils ist unmittelbar die Platte i befestigt, gegen die sich der Atmungsbeutel lt anlegt, wenn er zur Öffnung des Ventils befähigt ist. In der Fig. 3 ist der Ventilkasten d von oben gesehen im Querschnitt dargestellt. Auch hier ist f das Überdruckventil mit dem Druck stift g. Die zur Betätigung des Ventils vorge sehene feste Platte i ist bei dieser Ausfüh rungsart mittelst eines Gelenkes k am Kasten boden G aufgehängt und kann bei Aufblähung des .Atmungsbeutels h. um das Gelenk<I>k</I> geschwenkt werden, so dass durch Druck der Platte i gegen den Druckstift g das Ventil f geöffnet wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Sauerstoff atmungsgerät mit Überdruck ventil, dadurch gekennzeichnet, dass ein Über druckventil in der Ausatmungsleitung zwi schen Mundstück und Luftreinigungspatrone untergebracht ist, an einer Stelle, die in der Beeinflussungszone des Atmungsbeutels liegt. UNTERANSPRUCH: Sauerstoffatmungsgerät nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung des Ventils durch eine mit dem Beutel mittelbar oder unmittelbar in Ver bindung stehende Platte erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE158984X | 1930-11-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH158984A true CH158984A (de) | 1932-12-15 |
Family
ID=5680063
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH158984D CH158984A (de) | 1930-11-20 | 1931-11-03 | Sauerstoffatmungsgerät mit Überdruckventil. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH158984A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1126737B (de) * | 1960-06-01 | 1962-03-29 | Draegerwerk Ag | UEberdruckventil fuer Atemschutzgeraete |
| DE1209434B (de) * | 1954-01-23 | 1966-01-20 | Mine Safety Appliances Co | Sauerstoffatemschutzgeraet mit Kreislauf der Atemluft |
-
1931
- 1931-11-03 CH CH158984D patent/CH158984A/de unknown
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