CH158991A - Meldeeinrichtung. - Google Patents

Meldeeinrichtung.

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CH158991A
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relay
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Aktiengesellschaft Autophon
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Autophon Ag
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    • G08B29/00Checking or monitoring of signalling or alarm systems; Prevention or correction of operating errors, e.g. preventing unauthorised operation
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Description


      Neldeeinrichtung.       Die Erfindung betrifft eine Meldeeinrich  tung, beispielsweise für     Feuermeldezwecke,     bei welcher mehrere Meldeschleifen mit einer  gemeinsamen Empfangsschleife zusammen  arbeiten können. Gemäss der Erfindung ist  die Meldeeinrichtung derart ausgebildet, dass  bei einem Drahtbruch einer Meldeschleife  selbsttätig die Empfangsschleife wieder her  gestellt     wird.     



  In den Zeichnungen ist die Erfindung an  einem     Ausführungsbeispiel    dargestellt, und  zwar zeigen:       Fig.    1 die Schaltung für eine Meldeein  richtung mit einer     I-lauptschleife        S,    mehreren  Meldeschleifen<B>81,</B>     S2    usw. und zwei Emp  fängern EI, E2,       Fig.    2 ein     Melderlaufwerk,    und       Fig.    3 ein Kontaktdiagramm des Melder  laufwerkes.  



  In der Schleife     S    liegen zu beiden Sei  ten der Batterie<I>T</I> zwei Empfangsrelais     Hl     und     H2,    welche die Empfänger El und E2  steuern.    Die Empfänger bestehen aus einem  Typendrucker mit     einem    Transportmagnet     P.     einem     Sperrmagnet    0 und einem Druck  magnet     Q,    sowie einem     Satz    von Relais     K,     <I>L, M, N,</I> von denen die Relais     h:    ,<B>11</B> und     N     mit     Ankerabfallverzögerung        ausgerüstet    sind.  



  Mit der Schleife     S    arbeiten mehrere  Meldeschleifen     SI,        S2    usw. zusammen, von  denen nur die Schleife     S1    mit ihren Schalt  mitteln vollständig dargestellt ist. In der  Schleife sind die einzelnen Melder     T    an  geordnet, welche bei der Meldung den Ruhe  strom aus den Batterien     Ra    und     Rb    unter  brechen und hierdurch die Relais<B><I>Al,</I></B> A     _?     betätigen.

   Mit den Relais     _A1    und     A2    ,jeder  Meldeschleife arbeiten eine Reihe von Relais:  <I>B,</I>     C,   <I>D</I> und     1'    zusammen, von denen die Re  lais B mit     Ankerabfallverzögerung    aus  gerüstet sind.  



  Die Relais Al, A2 stehen im Ruhe  zustand der Schleife     ständi-    unter Strom und  halten ihre Anker, wie in der Zeichnung dar  gestellt, angezogen. Dementsprechend sind  auch die Relais     B1,    B2 erregt. Ebenso sind      in den Empfängern die Relais Hl und<I>H2</I>  und die Relais     K1    und K2 im     Ruhezustand     erregt und auf der Zeichnung entsprechend  dargestellt. Die übrigen Relais sind in     un-          erregtem    Zustand gezeichnet.  



  Eine     Schleifenunterbrechung    der Melde  schleife     S1,    wie sie bei Drahtbruch oder bei  Einleitung einer Meldung auftritt, bewirkt  einen längeren Abfall der Relais Al und A2.  Hierdurch wird der Stromkreis für die Relais       B1    und B2 an den mittleren Kontakten der  Relais Al und A2 unterbrochen. Diese     Enter-          brechung    dauert solange, :dass die Relais BI  und     B2    ihren Anker abfallen lassen können.  



  Bei dem Abfall der Relais A1 und A2  wird gleichzeitig an den äussern Kontakten  dieser Relais die Schleife     S    unterbrochen     und     demgemäss fallen die Relais Hl und H2 ab.  Durch das Schliessen des Ruhekontaktes der  Relais Hl und 112     werden    die Relais IM und  und     L112    und zugleich auch die Transport  magnete PI und P2 erregt, welche den       Typendrucker    um einen Schritt     fortschalten.     Die Relais Ml und M2 erregen die Relais<B>NI</B>  und N2, welche mit ihrem     linken        bezw.    rech  ten Kontakt die Stromkreise für die Sperr  magnete<B>01</B> und 02 schliessen.

   Die Sperr  magnete sprechen an und halten die Typen  drucker in der eingestellten Lage fest.     Mitt-          lerweils    fallen jedoch die Relais     K1    und<I>K2</I>  infolge der langen Unterbrechung durch die  Relais H1 und H2 ab und öffnen ihrerseits  die Stromkreise für die Sperrmagnete 01       Lind    02, welche die Typendrucker zwecks  Rückkehr in ihre Ruhelage frei geben. Durch  den Abfall der Relais     K1    und K2 werden  die Relais     L1    und L2 erregt, welche den Er  regerstromkreis für den Transportmagneten       mit    ihrem innern Kontakt wieder unter  brechen.

   Bei Anzug der Relais     L1    und L2  werden die Relais     N1    und N2 wieder strom  los.  



  In der Zwischenzeit sind durch den Ab  fall der Verzögerungsrelais BI und B2 der       Meldeschleife    die Relais Dl und D2 erregt  worden, welche durch ihre äussern Kontakte  den     Stromschluss    der Schleife     S    wieder her  stellen. Hierdurch sprechen auch Relais Hl    und H2 wieder an, erregen Relais     KI    und  K2, welche ihrerseits den Stromweg für die  Sperrmagneten<B>01</B> und 02 vorbereiten.  



  Beider ersten     Aberregung    der Relais A1  und A2 wird ein Relais F erregt, welches  sich mit seinen beiden äussern Kontakten in  einen Haltestromkreis einschaltet und mit  seinem rechten innern Kontakt einen zwi  schen den Relais     Al    und A2 liegenden     Punkt     der Schleife     Si    an Erde legt, so     da,ss    die  Meldungen auch     über,den    einen     Schleifenast    ,  und Erde aufgenommen werden können.  



  Gleichzeitig mit der Erregung des Relais,  F wurden die Relais Cl und C2 erregt, wel  che mit ihren äussern Kontakten eine Unter  teilung der Hauptschleife vorbereiten, so dass  bei dem gleichzeitigen Einlaufen von zwei  Meldungen die Übertragung der Melde  impulse auch über den     innern    Kontakt des       Relais    Al und nur die     linke    Hälfte der  Schleife     S    ordnungsgemäss vorgenommen wer  den kann. Nunmehr sind sämtliche Schalt  mittel bereit, die Meldung aufzunehmen.  



  Der in     Fig.    2 dargestellte Melder besitzt  eine Impuls- oder Typenscheibe 11, welche  einen Kontakt 12 steuert. Auf der gleichen  Achse wie die Impulsscheibe 11 ist noch eine  Steuerscheibe 13 angeordnet, welche     mittelst     eines Nockens 14 einen Hebel 15 zu steuern  vermag. Die Bewegung des Hebels 15 wird       einmal,durch    einen Ansatz 16 zur Steuerung  der Kontakte 17 und 18 verwendet. Zum  andern besitzt der Hebel 15 eine Verlänge  rung 19, welche gegen den einen Hebelarm  20 eines bei 21 gelagerten     doppelarmigen    He  bels anliegt, dessen anderer Hebelarm 22 den  Ansatz 23 des Ankers 24 eines Sperr  magnetes 25 festhält.  



  Ferner ist auf der gleichen Welle mit .der  Typenscheibe 11 noch- eine zweite Steuer  scheibe 26 angeordnet, welche mit ihrem  Nocken 2 7 einen Kontakt 28 steuert. Der  Antrieb der Typenscheibe erfolgt in bekann  ter, nicht weiter dargestellter Weise durch  ein Uhrwerk, welches bei Betätigung des  Melders abläuft. Die Bewegung der Typen  scheibe 11 wird mittelst Zahnräder 29 und 30      auf ein Sperrad 31 übersetzt, in welches ein       Echappement    32 eingreift. Mit dem     Echappe-          ment    ist ein Pendel     33    verbunden, welches  vor einem Ansatz 34 des     Sperrmagnetankers     24 hin- und     herzuschwingen    vermag.

   An  Stelle eines     Echappements    mit Pendel kann  auch ein Windrad, wie es bei Laufwerken  üblich ist, verwendet werden.  



  Die Anordnung ist so getroffen, dass bei  Anhebung des Hebels 15 durch den Steuer  nocken 14 die Kontakte 17 und 18 geöffnet  werden, wodurch die Wicklung 36, 37 des       Sperrmagnetes    25 in die Leitung     a,   <I>b</I> ge  legt wird. Weiterhin bewirkt Hebel 15 eine  Entfernung des Hebels 22 von dem Ansatz  23 des     Sperrmagnetankers    24, so     .dass    dieser  mit seinem Ansatz 34 unter Einwirkung  einer Feder 35 in den     Bewegungsbereich    des  Pendels 33 eingreift und eine Bewegung des       Eehappements    verhindert.

   Fliesst jedoch in  diesem Augenblick Strom bestimmter Rich  tung durch den Sperrmagneten 25, welcher  als polarisierter Magnet ausgebildet ist, dann  vermag der Anker 24 dem Einfluss der Fe  der 35 nicht zu folgen, und     der    Melder kann  ungestört ablaufen. Die     Spulen    36 und 37  des Sperrmagnetes sind für gewöhnlich nicht  in die Schleife eingeschaltet; ihr Kurzschluss  wird vielmehr nur während der Freigabe des  Ankers 24 durch den Hebel 22 aufgehoben.  



  Zweckmässig werden die     Spulen    und die  Wicklung. unterteilt und die Zusammen  schaltung derart getroffen, dass jede Wick  lung auf beiden     Spulenkörpern    aufgewickelt  ist, damit nämlich bei Drahtbruch und       Stromfluss    nur über die eine Zuleitung der  Sperrmagnet noch ordnungsgemäss betätigt  werden kann.  



       Fig.    3 zeigt das Funktionsdiagramm der  Kontakte 12, 28 und 17, 18. Wenn der  Melder ausgelöst wird, dann unterbricht der       Kontakt    12 kurz nach dem Anlauf die       Schleifenleitung.    Kurz darnach wird der  Kontakt 28 geschlossen und legt für die  Dauer der Meldung vorbereitend Erde an  den Impulskontakt 12, so dass die spätere  Impulsgabe über beide     Schleifenadern    und  Erde erfolgt,    Nach Wiederherstellung der Schleife  wird durch den Hebel 15 der Kontakt 17118  betätigt und gleichzeitig die     Entsperrung    des  Melders aufgehoben, so dass je nach dem  Vorliegen der richtigen Stromverhältnisse  auf der Schleife ein Ablauf oder eine Sper  rung des Melders eintritt.

   Nach Beendigung  dieser Sperrperiode beginnt .die eigentliche  Meldung mit dem Kontakt 12, worauf gegen  Ende des Ablaufes der Kontakt 28 wieder  geöffnet und somit die Erde von dem Im  pulskontakt 12 weggenommen wird.  



  Zur Erläuterung der Wirkungsweise der  Einrichtung seien im nachfolgenden einige  charakteristische Fälle behandelt.    In der Schleife 81 wird der     Melder    be  tätigt. Sobald der Melder zum Ablauf ge  bracht wird, unterbricht sein Kontakt 12  den über die Schleife     S1    fliessenden Ruhe  strom, und die Relais A1 und A2 fallen ab.  Mit ihren mittleren Kontakten unterbrechen  die Relais A die Stromkreise für die Relais  B und erregen gleichzeitig die Relais Cl und       C2,    sowie das Relais F, welches mit seinem  rechten, innern Kontakt die Schleife     S1     erdet. Mit ihren äussern Kontakten unter  brechen die Relais A die Hauptschleife     S,     so dass die Relais Hl und H2 abfallen.

   Hier  durch werden sowohl die Relais<B>HI</B> und 312,  wie auch die Transportmagnet     P1    und P2 er  regt. Die Relais M erregen Relais N. Re  lais<B>NI</B> schliesst mit seinem linken Kontakt  den Stromkreis für den Sperrmagneten<B>01,</B>  welcher den Empfänger El in der eingestell  ten Lage festhält. Die gleichen Funktionen  erfüllt Relais N2.    Der Abfall der Relais Hl und     1l2    be  wirkt nach einer gewissen Abfallverzögerung  auch den Abfall der Relais     IL    1 und     h2,     welche den Stromkreis für die Sperrmagnete  0 wieder unterbrechen. Die Sperrmagnete  geben die Empfänger El und E2 frei und  diese kehren in ihre Ruhelage zurück.

    Gleichzeitig bewirkt der Abfall der Relais       K    eine Erregung der Relais<I>L,</I> welche :die  Stromkreise für die Transportmagnete P und  die Relais<I>X</I> wieder unterbrechen.      In der Zwischenzeit sind auch die Relais  BI und B2 abgefallen und haben die Um  schalterelais Dl und D2 erregt. Mit ihren  äussern Wechselkontakten schliessen die Re  lais D1 und D2 von neuem die Schleife     S,     so dass die Relais Hl und H2 der beiden  Empfänger El und     E2'    wieder ansprechen.  Sobald der Kontakt 12 des ablaufenden Mel  ders wieder geschlossen wird, sprechen die  Relais A1 und A2 an, und zwar sowohl auf  den Stromkreis von Batterie<I>Ra,</I> Relais. Al.

    Relais<I>A2,</I>     Batterie        Bb,    Melder, Batterie<I>Ra,</I>  als auch in dem Stromkreis:     Batterie        Ra,     Relais Al, rechter innerer Kontakt von Re  lais     I',    Erde, Kontakt 28 des Melders, Im  pulskontakt 1.2 des Melders,     Schleifenleitung     und     Batterie        Ra.       Durch das Ansprechen der Relais A wer  den auch die Relais B wieder erregt, welche  ,die Relais D oberregen. Die Schleife     ,S        wird          hierdurch    wieder in ihren früheren Ruhe  zustand zurückgeschaltet.

   Bei den nun fol  genden Unterbrechungen des Impulskontak  tes 12 des Melders übertragen die Relais A  die     Pulsationen    auf die Schleife<B>S,</B> deren Re  lais H auf die Stromunterbrechungen ab  fallen. Dieses kurzzeitige Abfallen der Re  lais H bewirkt keinen Abfall .der Verzöge  rungsrelais     K.    Die Impulse werden vielmehr  direkt auf die Transportmagnete T über  tragen, wobei bei den ersten Impulsen be  reits die Verzögerungsrelais N ansprechen  und die Sperrmagnete 0 einschalten. Wenn  am Schluss der Impulsreihe die Relais H  wieder dauernd ansprechen, dann fallen die  Verzögerungsrelais M ab und schliessen vor  übergehend einen Stromkreis für die Druck  magnete     Q    der Empfänger E. Dieser Strom  kreis wird durch den Abfall der Relais N  unterbrochen.

      Wenn während des Ablaufes des Melders       T1    der Melder T3     betätigt    wurde, dann hat  dies eine     Unterbrechung    des Stromkreises  von .der Batterie     Bb,    Melder T3, Kontakt 28  dieses Melders, Erde, rechter innerer Kon  takt des Relais F, Relais A2, Batterie     Bb     zur Folge, welche Relais A2 längere Zeit ab-    fallen lässt. Mit seinem rechten äussern Kon  takt     unterbricht    Relais A2 die Hauptschleife       S,    während es mit seinem mittleren Kontakt  das Relais B2     aberregt    und hierdurch die  Erregungsrelais D2 vorbereitet.

   Diese Unter  brechung der Hauptschleife<B>S</B> hat keinen  Einfluss auf die richtige Meldeabgabe durch  das Relais Al. Bei dem ersten Abfall des  Relais AI war nämlich über seinen mittleren  Kontakt ein Relais     CI    erregt worden, das       iich    mit seinem innern     Kontakt    in einen von  dem Relais<B>NI</B> des Empfängers EI ab  hängigen Haltestrom für die Dauer der       Meldeabgabe    schaltet.

   Mit seinem rechten  äussern Kontakt hat Relais Cl einen     Schlei-          fenhilfsstromkreis    geschlossen, der von der  Mitte der     Schleifenbatterie    T den rechten  äussern Kontakt des Relais Cl, linken innern  Kontakt des Relais Al, Relais HI zur Bat  terie T zurückführt. Die     Pulsation    des Re  lais AI wirkt also nunmehr lediglich auf das  Relais HI des Empfängers EI ein. Die  Unterbrechung des rechten Astes der Schleife       S        bewirkt    in vorher beschriebener Weise  einen längeren Abfall der Relais H2 und  hierdurch die     Rückstellung    des Empfänger;  E2, der sodann, wie ebenfalls bereits be  schrieben, die Meldung vornimmt.  



  Wird während des Ablaufes .der beiden  Melder T1 und T3 ausserdem noch der Mel  der T2 gezogen, dann bewirkt dieser Mel  der die Unterbrechung keines Stromkreises,  da er infolge der Erdung an dem Melder TI  und T3 in einem toten Ast der Schleife     SI     liegt. Aus diesem Grund darf der Melder  T2 nicht ablaufen, sondern muss     seine    Mel  dung aufspeichern.

   Wenn daher nach einem  Teilabschnitt seines Ablaufes der Hebel 15  durch den Nocken 14 betätigt wird und     mit-          telst    des Hebels 22 den Anker 24 des Sperr  magnetes frei gibt und gleichzeitig über die  Kontakte 17 und 18 den Kurzschluss für die       Steuermagnetspulen    36 und 37 aufhebt, dann  wird der Sperrmagnet wegen der     Stromlosig-          keit    des     Schleifenabschnittes    seinen Anker  nicht anziehen, -die Feder 35 zieht den An  satz 34 des Ankers     \24    in den Bereich des  Pendels 33, so dass das Pendel nicht aus-      schlagen kann und den Ablauf des Melders  verhindert.  



  Sobald einer der Melder T1 und T3 in  seine Ruhelage zurückkehrt, das heisst .die  Erdung der Schleife aufhebt, dann erhalten  der Spulen 36 und 37 des Melders T2 Strom  und entriegeln den Melder, so dass dieser  seine Meldung ordnungsgemäss abzugeben  vermag.  



  Die gleichen Verhältnisse treten auf,  wenn gleichzeitig Melder verschiedener  Schleifen betätigt werden.  



  Zum Schluss sei noch auf eine Änderung  der Schaltung der Schleife     S2    in     Fig.    1 hin  gewiesen. Die Anordnung ist dort so ge  troffen, dass     zwischen    den beiden Über  tragungsrelais A eine einzige Batterie R2  für die Meldeschleife 82 vorgesehen ist,  deren Mittelpunkt über den Kontakt feines  entsprechenden Relais F geerdet werden  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Meldeeinrichtung, bei welcher mehrere Meldeschleifen über eine gemeinsame Emp fangsschleife auf einen oder mehrere Emp fänger einwirken können, gekennzeichnet durch selbsttätige Schaltmittel an den Übertragungsstellen der einzelnen Melde schleifen auf die Empfangsschleife, welche bei Drahtbruch einer Meldeschleife selbst tätig die Empfangsschleife wieder herstellen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Meldeeinrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Umschalterelais an .den Übertragungsstellen der einzelnen Meldeschleifen, deren Kontakte mit. den Kontakten .der Übertragungsrelais derart hintereinandergeschaltet sind, dass die Empfangsschleife bei Erregtsein des Übertragungsrelais oder des Umschalte relais und gleichzeitigem Aberregtsein .des andern geschlossen ist.
    2. Meldeeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Umschalterelais bei ,dem durch eine längere Unterbrechung der Meldeschleife bedingten Abfall von Verzögerungsrelais erregt werden. 3. Meldeeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass den Empfängern der Empfangsschleife Schaltmittel zugeord net sind, welche bei der einmaligen Unterbrechung bei Drahtbruch eine Rückstellung der Empfänger in die Ruhelage bewirken. 4. Meldeeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei jeder Unter brechung der Empfangsschleife die Emp fänger zunächst weitergeschaltet werden. 5.
    Meldeeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass den Übertragungs relais (H) der Empfangsschleife (S) Ver zögerungsrelais zugeordnet sind, die bei längerer Unterbrechung der Empfangs schleife eine Zusperrung des Empfängers und damit dessen Rückstellung in die Ruhelage bewirken. 6. Meldeeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Melder vor Ab gabe einer Meldung eine einem Draht bruch entsprechende Schaltungsänderung der Meldeschleife vornimmt. 7.
    Meldeeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Melder mit einer mechanischen Sperrung versehen sind, welche nur während eines Teils des Ab laufes des Melders wirksam werden kann und von einem Sperrmagneten überwacht wird. B. Meldeeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Melder mit einem Sperrmagneten ausgerüstet sind, dessen Anker ein bei dem Ablauf des Melders bewegtes Glied festzuhalten sucht, jedoch nur während eines Teils des Melderablaufs freigegeben ist. 9.
    Meldeeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulen der Sperrmagneten nur während des Teils des Melderablaufs in die Leitung ge schaltet werden, währenddessen der An ker des Sperrmagnetes freigegeben ist. 10. Meldeeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe Steuerhebel sowohl die Einschaltung der Spulen des Sperrmagnetes, wie die Freigabe des Sperrmagnetenankers bewirkt. 11. Meldeeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrmagnet als polarisierter Magnet ausgebildet ist. 12.
    Meldeeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrmagnet zwei Wicklungen besitzt, die in die bei den Schleifenäste gelegt werden können und dass beide Wicklungen auf beiden Spulen des Sperrmagnetes aufgebracht sind. 18. Meldeeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker des Sperr magnetes unter dem Einfluss einer Feder steht, welche ihn in die Sperrstellung zu ziehen bestrebt ist.
CH158991D 1931-11-25 1931-11-25 Meldeeinrichtung. CH158991A (de)

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