CH159020A - Beleuchtungsanlage für Fahrzeuge. - Google Patents

Beleuchtungsanlage für Fahrzeuge.

Info

Publication number
CH159020A
CH159020A CH159020DA CH159020A CH 159020 A CH159020 A CH 159020A CH 159020D A CH159020D A CH 159020DA CH 159020 A CH159020 A CH 159020A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
dynamo
main
winding
lighting system
electrode tube
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Publication of CH159020A publication Critical patent/CH159020A/de

Links

Landscapes

  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


      Beleuchtungsanlage    für     Fahrzeuge.       Die     Erfindung    bezieht sich auf     Be-          leuchtungsanlagen    für Fahrzeuge, zum Bei  spiel     Eisenbahnwagen,    und kann überall  dort Verwendung finden, wo die Drehzahl  der     Speisedynamo    starken Schwankungen  unterliegt.  



  Bei solchen Anlagen erfolgt die Strom  lieferung während des     Stillstandes    des Fahr  zeuges gewöhnlich mit     Hilfe    einer Batterie,  während bei der Bewegung des Fahrzeuges  ein von diesem selbst, zum Beispiel von       einer    der Fahrzeugachsen oder von der  Motorachse, angetriebener Generator bei     einer          bestimmten    Drehzahl die     Stromversorgung          übernimmt.    Dabei dient der Generator zu  gleicher Zeit auch zum Aufladen der Bat  terie.

   Man stösst aber immer auf die       Schwierigkeit,    dass sich die Spannung schwer  gleichbleibend erhalten lässt, da die Dreh  zahl der     Dynamo    während des Betriebes  innerhalb sehr weiter Grenzen schwanken       kann,    so     dass@    an die Regeleinrichtung hohe       Anforderungen    gestellt werden müssen.    Gegenstand der     Erfindung    ist eine Be  leuchtungsanlage, bei der die     Generator-          spannung    ungeachtet starker Schwankungen  der Drehzahl auf einfache Weise gleichblei  bend erhalten werden kann.  



  Gemäss der Erfindung sind auf dem Mag  neten der     Dynamo    zwei Wicklungen ange  ordnet, von denen eine unmittelbar an die  Hauptleitung angeschlossen ist, während die  andere, der erstgenannten Wicklung ent  gegenwirkende     Wicklung    von einer Hilfs  dynamo     gespeist    wird, in deren     Erreger-          wicklungsstromkreis    ein     thermionischer    Reg  ler     aufgenommen    ist, der durch die Span  nung der     Hauptdynamo        beeinflusst    wird.

    Die     Hilfsdynamo        kann        unmittelbar    oder     mit-          telst    einer Übersetzung mit der     Fahrzeug-          oder    Motorachse verbunden sein.  



  In der Zeichnung ist eine Ausführungs  form der Beleuchtungsanlage gemäss der       Erfindung    beispielsweise dargestellt.      In     Fig.    1 ist G die     Hauptdynamo,    deren       Anker    auf     einer    der Drehachsen befestigt ist,  und     H    die     Hilfsdynamo,    die im allgemeinen  mit der Hauptdynamo gekuppelt ist und  deren Drehzahl gleich starken Schwankun  gen unterliegt. Die     Haupterregerwicklung    1  ist über einen Widerstand 4 an die Klem  men des Hauptgenerators angeschlossen. Die  ser Widerstand ist nicht von wesentlicher  Bedeutung und     kann.    in vielen Fällen ent  behrt werden.

   Die zweite oder Hilfserreger  wicklung 2 ist an die     Klemmen    der     Hilfs-          dynamo    angeschlossen, wobei ein Widerstand  zwischen beiden eingeschaltet sein kann.  Die Hilfsdynamo weist eine Erregerwicklung  3 auf, die an die     Klemmen    der Hilfsdynamo  angeschlossen oder auch von einer andern  Stromquelle, zum Beispiel von der Batterie  oder von der Hauptdynamo gespeist werden       kann.    Der Regler 5 wird im folgenden nä  her beschrieben.

   Die punktierten Linien 6  geben an, dass er durch die     Spannung          zwischen    den     Hauptleitungen    7     beeinflusst          wird.     



  Die Wirkung der Einrichtung ist wie  folgt:     Wenn        angenommen        wird,    dass die       Spannung        zwischen    den Hauptleitungen kon  stant ist, so stellt die Wicklung 1 eine  gleichbleibende Anzahl von     AmpArewindun-          gen    dar. Um- eine gleichbleibende Spannung  zu sichern, muss dafür Sorge getragen wer  den, dass die Gesamtzahl von     Amperewin-          dungen    auf dem Magneten der Hauptdynamo  mit der Drehzahl ziemlich stark abnimmt.

    Die     Einrichtung    ist so getroffen, dass bei  einer verhältnismässig niedrigen Drehzahl  die     Spannung    des Hauptgenerators zur Lie  ferung der erforderlichen     Amperewindungs-          zahl        für    das Feld genügt. Bei wachsender  Drehzahl     würde    die Spannung an den Klem  men der Hauptdynamo, auch     wenn    die Am  perewindungszahl gleich bleibt, zu stark an  steigen. Da aber die Wicklung 2 der Wick  lung 1 entgegenwirkt,     wird    das Feld der  Hauptdynamo allmählich schwächer.

   Wenn  das Feld der Hilfsdynamo konstant wäre,  so würde die Anzahl von entgegenwirkenden         Amperewindungen        linear    mit der Drehzahl  zunehmen. Auf diese Weise lässt sich die  Spannung innerhalb bestimmter Grenzen  gleichbleibend erhalten. Es verbleiben aber  gewisse Differenzen, die zwar kleiner als  bei Einrichtungen ohne gegenwirkende Wick  lung sind, aber dennoch einen ziemlich hohen  Wert haben können. Zum Ausgleich dieser  Differenzen wird in den Feldkreis der  Hilfsdynamo ein     thermionischer    Regler ein  geschaltet, der das Feld der     Hilfsdynamo     bei Drehschwankungen derart     nachregelt,     dass die     Spannung    an den Klemmen der  Hauptdynamo . annähernd konstant bleibt.

    Bei dieser     Regeleinrichtung    sind nur sehr  wenig Röhren erforderlich. Es hat sich ge  zeigt, dass beim Anschluss des Reglers an die  Klemmen der Hauptdynamo die Spannung  ungeachtet starker Schwankungen der Dreh  zahl bis auf einige Prozente genau gleich  bleibend erhalten werden kann.  



  In     Fig.    2 ist eine Ausführungsform für  die Schaltung des Reglers dargestellt.  



  Ein Ende der     Erregerwicklung    3 der       Hilfsdynamo    ist mit einer der     Klemmen    der  Hauptdynamo und das andere Ende mit der  Anode 9 der     Zweielektrodenröhre    8 ver  bunden. Ein Pol der     Kathode    10 dieser       Zweielektrodenröhre    ist     unmittelbar    mit der  negativen und der andere Pol über einen  Widerstand 11 mit der positiven Haupt  leitung verbunden. Jede Spannungsschwan  kung beeinflusst den Erregerstrom der     Hilfs-          dynamo    derart, dass der Schwankung ent  gegengewirkt wird.  



       Fig.    3 zeigt eine geänderte Ausführungs  form, die mit der in     Fig.    2 dargestellten  im wesentlichen übereinstimmt, bei der aber  die     Zweielektrodenröhre    durch eine Drei  elektrodenröhre ersetzt ist, deren     Gitter    über  eine Batterie B mit dem beweglichen Kontakt  eines an die     Generatorklemmen    angeschlos  senen     Potentiometers    verbunden ist.

   Die       Batterispannung    ist     etwas    höher als die an  dem Gitter     wirksame        Potentiometerspannung     und wirkt letzterer entgegen, so dass das      Gitter     in    bezug auf die Kathode negativ     ist.     Bei ansteigender     Generatorspannung    nimmt  die     Gitterspannung        in    absoluter Grösse ab,  so dass der zu gleicher Zeit durch die Er  regerwicklung 3 fliessende     Anodenstrom    zu  nimmt.

   Die Spannung der Hilfsdynamo  wächst also, und die Anzahl von entgegen  wirkenden     Amperewindungen    - der     Hilfs-          erregerwicklung    2 nimmt ab, so dass den     Ge-          neratorspannungsänderungen    entgegengewirkt       wird.    Bei dieser     Schaltung    wirkt die Röhre  zu gleicher Zeit als Zwei- und Dreielektroden  regler, das     heisst    der Regler regelt infolge  des Heiz-, wie auch des Steuereffektes.

   Es  ist natürlich auch möglich, für die Kathoden  speisung eine gesonderte Stromquelle zu ver  wenden, und     in    diesem Falle wirkt die Röhre  ausschliesslich als     Dreielektrodenregler.     



  In     Fig.    4     ist    eine andere     Anschluss-          möglichkeit    der     Dreielektrodenröhre    an  gegeben. Die     Schaltung    weicht von der in       Fig.    3 dargestellten darin ab, dass die Ka  thode in Reihe mit der     Haupterregerwick-          lung    1 geschaltet ist. Auch bei dieser Schal  tung wirkt die Röhre als Drei- und Zwei  elektrodenregler. Ein Vorteil besteht darin,  dass die Erregerwicklung 1 zu gleicher Zeit  als     Vorschaltwiderstand    für die Kathode  dient, so dass sich weniger Verluste ergeben.

    Um den Heizstrom dem Erregerstrom anzu  passen, kann an der Kathode noch ein Wider  stand parallel geschaltet werden, obwohl dies  in vielen Fällen weniger erwünscht ist. Ein  weiterer     Vorteil    besteht darin, dass beim  Durchbrennen des Glühdrahtes oder beim  Kurzschluss zwischen Glühdraht und Anode  keine unzulässige Spannungserhöhung des  Generators auftritt.     Im    erstgenannten Fall  wird die Spannung ganz ausfallen, und im  zweiten Fäll wird der Widerstand in der  Erregerwicklung der     Hilfsdynamo    auf das       Geringstmass    herabgesetzt, so dass dem Feld  der     Hauptdynamo    möglichst stark entgegen  gewirkt wird.  



  In vielen Fällen können natürlich auch  mehrere solcher Zwei- oder Dreielektroden  röhren     in        Nebenschluss    gelegt werden.    Zur Vermeidung des infolge des Wider  standes     und    der Ankerrückwirkung im An  ker auftretenden     Spannungsverlustes    kann  man auf dem Magneten des Hauptgenerators  noch eine dritte Wicklung anordnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Beleuchtungsanlage für Fahrzeuge, mit einer Haupt- und einer Hilfsdynamo, die beide mit einer der Drehachsen des Fahr zeuges gekuppelt sind, dadurch gekenn zeichnet, dass auf dem Magneten der Haupt dynamo zwei Wicklungen angeordnet sind. von denen eine an die Hauptklemmen an geschlossen ist, während die andere, der erst genannten Wicklung entgegenwirkende Wick lung von einer Hilfsdynamo gespeist wird, in deren Erregerwicklungsstromkreis ein thermionischer Regler aufgenommen ist, der durch die Spannung der Hauptdynamo be einflusst wird.
    UNTERANSPRüCHE 1. Beleuchtungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Erreger wicklung der Hilfsdynamo mit minde stens einer Zweielektrodenröhre in Reihe geschaltet ist, während die Kathode die ser Zweielektrodenröhre über einen Mri- derstand an die Klemmen der Haupt dynamo angelegt ist.
    z. Beleuchtungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Erreger wicklung der Hilfsdynamo in Reihe mit mindestens einer Dreielektrodenröhre ge schaltet ist, während das Gitter dieser Dreielektrodenröhre mit dem beweglichen Kontakt eines der Hauptdynamo paral lel geschalteten Potentiometers verbunden ist. 3. Beleuchtungsanlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ka thode der Dreielektrodenröhre ebenfalls über einen Widerstand an die Klemmen der Hauptdynamo angeschlossen ist. 4.
    Beleuchtungsanlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haupt- wicklung der Hauptdynamo zu gleicher Zeit als Vorschaltwiderstand der Kathode der Zweielektrodenröhre dient. 5. Beleuchtungsanlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Haupt- wicklung der Hauptdynamo zu gleicher Zeit als Vorschaltwiderstand der Ka thode der Dreielektrodenröhre dient.
CH159020D 1931-01-06 1931-12-28 Beleuchtungsanlage für Fahrzeuge. CH159020A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE159020X 1931-01-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH159020A true CH159020A (de) 1932-12-15

Family

ID=5680082

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH159020D CH159020A (de) 1931-01-06 1931-12-28 Beleuchtungsanlage für Fahrzeuge.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH159020A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH159020A (de) Beleuchtungsanlage für Fahrzeuge.
DE1814504A1 (de) Antriebssystem fuer elektrische Lokomotiven
DE966809C (de) Anordnung zur elektrischen Regelung technisch-physikalischer Betriebsgroessen unter Verwendung eines Stellmotors
DE689251C (de) Einrichtung zum Regeln von parallel arbeitenden unander verbundenen Gleichstromerzeugern
AT126773B (de) Einrichtung zum Konstanthalten der Spannung einer elektrischen Maschine.
DE714266C (de) Regeleinrichtung fuer elektromotorisch angetriebene Aufwickelvorrichtungen
AT141090B (de) Thermionischer Spannungsregler für Gleichstromgeneratoren.
DE697057C (de) Schaltanordnung zum selbsttaetigen Konstanthalten der Spannung elektrischer Generatoren mittels Hochvakuumelektronenroehren
AT142494B (de) Einrichtung zur Spannungsregelung von Gleich- und Wechselstromgeneratoren.
DE628995C (de) Einrichtung zur Spannungs- oder Drehzahlregelung von elektrischen Maschinen
DE629489C (de) Einrichtung zur elektrischen Regelung eines Turbogenerators mit Regelung im Dampfteil, insbesondere fuer elektrische Beleuchtung von Eisenbahnzuegen
DE608081C (de) Anordnung zur Konstanthaltung der Sekundaerspannung von Gleichstromspannungsumformern
DE205302C (de)
AT122410B (de) Einrichtung zum Regeln der Winkelgeschwindigkeit einer Achse.
AT119406B (de) Mehrfachgeneratoranlage.
DE704767C (de) Regelanordnung fuer mechanisch gekuppelte elektrische Gleichstrommaschinen
DE710074C (de) Widerstandsbremsschaltung mit Selbst- und Fremderregung sowie mit einer Kompoundierung durch einen vom Ankerstrom durchflossenen, zugleich im Erregerstromkreis liegenden Widerstand, insbesondere fuer elektrisch betriebene Fahrzeuge
AT117279B (de) Regelanordnung für elektrische Maschinen.
DE614022C (de) Indikatoranordnung mit magnetisch gesteuerten elektrischen Entladungsgefaessen fuer die Regelung elektrischer Maschinen
DE151153C (de)
DE711344C (de) Generatormetadyne zur Erzeugung einer konstanten und einer veraenderlichen Spannung
AT145451B (de) Selbsttätige Regeleinrichtung für mehrere parallel arbeitende, spannungsregelnde Lichtmaschinen auf Fahrzeugen.
DE358225C (de) Einrichtung zur Erzielung konstanter Spannung fuer an ein Gleichstromnetz angeschlossene Verbraucherkreise
DE647062C (de) Einrichtung zur Einstellung eines bestimmten Regelwertes bei der Feinregelung von physikalisch-technischen Betriebsgroessen, insbesondere bei elektrischen Maschinen, mit Hilfe von Entladungsgefaessen
DE192049C (de)