CH159169A - Verfahren zur Herstellung von festhaftenden, dichten Metallüberzügen auf Gegenständen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von festhaftenden, dichten Metallüberzügen auf Gegenständen.

Info

Publication number
CH159169A
CH159169A CH159169DA CH159169A CH 159169 A CH159169 A CH 159169A CH 159169D A CH159169D A CH 159169DA CH 159169 A CH159169 A CH 159169A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
objects
production
firmly adhering
swelling
metal coatings
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Lamperti Josef
Original Assignee
Lamperti Josef
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lamperti Josef filed Critical Lamperti Josef
Publication of CH159169A publication Critical patent/CH159169A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C18/00Chemical coating by decomposition of either liquid compounds or solutions of the coating forming compounds, without leaving reaction products of surface material in the coating; Contact plating
    • C23C18/16Chemical coating by decomposition of either liquid compounds or solutions of the coating forming compounds, without leaving reaction products of surface material in the coating; Contact plating by reduction or substitution, e.g. electroless plating
    • C23C18/1601Process or apparatus
    • C23C18/1633Process of electroless plating
    • C23C18/1655Process features
    • C23C18/166Process features with two steps starting with addition of reducing agent followed by metal deposition
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C18/00Chemical coating by decomposition of either liquid compounds or solutions of the coating forming compounds, without leaving reaction products of surface material in the coating; Contact plating
    • C23C18/16Chemical coating by decomposition of either liquid compounds or solutions of the coating forming compounds, without leaving reaction products of surface material in the coating; Contact plating by reduction or substitution, e.g. electroless plating
    • C23C18/1601Process or apparatus
    • C23C18/1633Process of electroless plating
    • C23C18/1646Characteristics of the product obtained
    • C23C18/165Multilayered product
    • C23C18/1651Two or more layers only obtained by electroless plating

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemically Coating (AREA)
  • ing And Chemical Polishing (AREA)

Description


  Verfahren     zur    Herstellung von     festhaftenden,    dichten     Netallüberzügen     auf Gegenständen.    Durch     viele    Versuche wurde gefunden,  dass sich auf Gegenständen aus kolloidal       quellbaren    Massen festhaftende gut leitende  Metallschichten aufbringen lassen, ohne dass  eine     Formveränderung    des fertigen Gegen  standes stattfindet, ein Anstrich     angebracht     wird, oder eine     Anätzung,        Aufrauhung        etc.     erfolgt, und ohne dass, der Masse des zu  metallisierenden Gegenstandes bei der Form  gebung Stoffe zugesetzt werden,

   welche spä  ter zum Beispiel durch einen Reduktionsvor  gang eine     Metallisierung    ermöglichen.  



  Die     Erfindung        betrifft    ein Verfahren zur  Herstellung von festhaftenden, dichten Me  tallüberzügen auf Gegenständen aus kolloi  dal     quellbaren    Massen ohne Formverände  rung derselben während der     Metallisierung,     bei welchem die zu metallisierenden Form  stücke durch ein     Quellmittel,    in welchem ein  die     Quellung    nicht störendes Reduktionsmit  tel gelöst ist, zur     Quellung    gebracht werden,  während welcher das Reduktionsmittel in die  Oberfläche der Gegenstände eindringt und    nach erfolgtem Trocknen dort festgehalten  wird,

   worauf beim Eintauchen in ein redu  zierbares     Metallsalzbad    Metall festhaftend  auf den Gegenständen abgeschieden wird.  



  Das Reduktionsmittel muss der Masse.  aus der der zu metallisierende Gegenstand  besteht, entsprechend gewählt werden, da  nicht jedes Reduktionsmittel für jede     Masse     geeignet ist. Auch muss das Reduktionsmittel  in entsprechender Menge im     Quellungsmittel     löslich sein.  



  Dabei hat sich ergeben, dass bei guter Ab  stimmung von Lösungsmittel und Reduk  tionsmittel für die bestimmte Körpermasse  die     Metallabscheidung    nicht nur sehr rasch,  sondern auch so dicht und in so starker  Schicht erfolgen kann, dass eine nachfolgende  galvanische Verstärkung nicht mehr notwen  dig ist, wenn nicht besondere Beanspruchun  gen eintreten sollen, und durch blosse Ab  reibung des metallisierten     Körpers    Hoch  glanz erzielt werden kann.

        Soll nicht der     ganze    Gegenstand metalli  siert     werden,    so     können    jene Stellen,     welche     nicht Metall aufnehmen sollen, mit einem  Anstrich überdeckt werden, der den     Metalli-          sierungsvorgang    nicht stört, sich wohl selbst  metallisiert, .den     darunterliegenden    Körper  teil jedoch schützt und nach der     ]Yletallisie-          rung    samt der     daraufliegenden    nicht ge  wünschten Metallbedeckung unter Zurück  lassung scharfer Abgrenzungen leicht     ent-          fernbar    ist.

   Der Anstrich wird vorteilhaft  mit Rücksicht auf das zu metallisierende  Material und die     Lösungs-    und Reduktions  mittel     gewählt        werden.    Es kann zum Bei  spiel     Zelluloseesterlack,    in gewissen Fällen  auch ein Asphaltlack sein.  



  Als Beispiele für Massen, welche     eine     gute     Metallisierung    daraus geformter Körper  zulassen, seien angeführt:     Galalith    und an  dere     gaseinprodukte,        Faturan,    Bakelit im  Zustande B     (wird    nachher in den Zustand C       übergeführt)    und andere.  



  <I>Beispiel:</I>  Ein polierter     Galalithgegenstand    wird  nach Reinigung von     Fettstoffen    in eine wäs  serige 3 bis 4%ige Lösung von     Hydrochinon     getaucht. Das Wasser wirkt als     Quellungs-          mittel,    löst leicht das     Hydrochinon,    welches  leicht in das gequollene     Galalith    eindringt.  Nach guter Trocknung des in die vorgenannte  Reduktionslösung ;getauchten Gegenstandes  aus     Galalith    hört die     Quellung    auf und         Hydrochinon        wird    an der Oberfläche fest  gehalten.  



  Wird sodann der Gegenstand     in    ein redu  zierbares     Metallsalzbad    getaucht (zum Bei  spiel in eine Silberlösung), so scheidet sich  sogleich Metall festhaftend ab.  



  Da die     Galalithmasse    nicht ganz gleich  mässig quillt, ist zur Erzielung einer gleich  mässigstarken Metallschicht eine Wieder  holung des vorstehend beschriebenen Vor  ganges manchmal nötig, :doch ist diese       Wiederholung    höchstens dreimal erforder  lich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von festhaften den, dichten Metallüberzügen auf Gegenstän den ohne Formveränderung derselben wäh rend der Metallisierung, dadurch gekenn zeichnet, dass Formstücke aus kolloidal quell- baren Massen durch ein Quellungsmittel, in welchem ein die Quellung nicht störendes Reduktionsmittel gelöst ist, zur Quellung ge bracht werden, während welcher das Reduk tionsmittel in die Oberfläche der Gegen stände eindringt, nach erfolgtem Trocknen dort festgehalten wird,
    worauf beim Ein tauchen in ein reduzierbares Metallsalzbad Metall festhaftend auf den Gegenständen ab geschieden wird.
CH159169D 1931-10-02 1931-10-02 Verfahren zur Herstellung von festhaftenden, dichten Metallüberzügen auf Gegenständen. CH159169A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH159169T 1931-10-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH159169A true CH159169A (de) 1932-12-31

Family

ID=4413017

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH159169D CH159169A (de) 1931-10-02 1931-10-02 Verfahren zur Herstellung von festhaftenden, dichten Metallüberzügen auf Gegenständen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH159169A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2744254C3 (de) Verfahren zur Vorbehandlung eines Gegenstandes aus Zirkonium oder einer Zirkoniumlegierung vor dem stromlosen Abscheiden eines Metallfilms darauf und seine Anwendung
DE2041728A1 (de) Verfahren zum Elektroplattieren der Oberflaechen von leicht oxydierbaren Metallen und Metallegierungen
DE2254857C3 (de) Verfahren zur Herstellung von abnutzungsfesten Nickeldispersionsüberzügen
CH159169A (de) Verfahren zur Herstellung von festhaftenden, dichten Metallüberzügen auf Gegenständen.
DE1948639A1 (de) Verfahren zum Herstellen von Kunststoffteilen mit einem Metallueberzug
DE2629865C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Formgießwerkzeugen aus einem synthetischen Harz
AT126123B (de) Verfahren zur Herstellung von festhaftenden dichten Metallüberzügen auf fertigen Gegenständen ohne Formveränderung derselben während der Metallisierung.
DE2207511A1 (de) Verfahren zur aufbringung eines metalls auf einer nicht leitenden unterlage
DE2050576C3 (de) Verfahren zur Oberflächenveredelung von Sintermetallteilen
DE565361C (de) Verfahren zur Herstellung verchromter Drahtgegenstaende, besonders Fahrzeugspeichen
DE2939496C2 (de)
DE603185C (de) Verfahren zum Vorbereiten von Chromatgelatinereliefs fuer das galvanische Abformen
DE2313899C3 (de) Verfahren zum Herstellen eines Zweiröhrenkatheters
DE1496902C3 (de) Verfahren zum galvanischen Abscheiden einer Kupfer/Zinn-Legierung auf Aluminium
DE1256505B (de) Verfahren zur galvanoplastischen Herstellung von Hohlleiterbauteilen mit verlorenem Kern
DE2856368C2 (de) Verfahren zur Oberflächenveredelung von Leiterplatten und nach solchen Verfahren hergestellte Leiterplatten
DE523946C (de) Verfahren zum UEberziehen von Formstuecken aus Kautschuk, insbesondere kuenstlichen Gebissen, mit einer Metallschicht
DE1958839C3 (de) Verfahren zur partiellen Metallisierung von Kunststoffen
DE2211764A1 (de) Verfahren zum Verspiegeln von Oberflächen
DE861632C (de) Verfahren zur Konservierung von Eiern
AT29894B (de) Verfahren zur Herstellung eines die Verletzungen von Luftschläuchen selbsttätig schließenden Überzuges aus Vogelleim.
DE559680C (de) Verfahren zur Erzielung der Leitfaehigkeit von Gipskoerpern zwecks Herstellung von galvanischen Abzuegen
DE418851C (de) Verfahren zur Herstellung formbestaendiger Holzkoerper durch Metallisieren
DE150442C (de)
DE238361C (de)