CH159171A - Umlaufende Kreuzbodenbeutelmaschine. - Google Patents

Umlaufende Kreuzbodenbeutelmaschine.

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CH159171A
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CH
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drum
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folding
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Inventor
William Beckman Hilding
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William Beckman Hilding
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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description


  Umlaufende     Kreuzbodenbeutelmaschine.       Vorliegende     Erfindung    bezieht sich auf  eine Maschine zur Herstellung von Beuteln  mit überkreuztem Boden aus Papier oder  ähnlichem Material, das heisst sogenannte       Kreuzbodenbeutel.    Das Falten des Bodens  solcher     Kreuzbodenbeutel    geschieht in meh  reren aufeinander folgenden Operationen     mit-          telst    mehrerer Faltorgane, und die Leistungs  fähigkeit bei     Kreuzbodenbeutelmaschinen     bisher bekannter Art ist     deshalb    verhältnis  mässig begrenzt gewesen.  



       Die    vorliegende Erfindung bezweckt, eine       Kreuzbodenbeutelmaschine    mit bedeutend  erhöhter Leistungsfähigkeit zu schaffen, und  zu diesem Zwecke ist die Maschine mit einer  dauernd umlaufenden Trommel versehen,  auf deren Umfang sich die Beutel wäh  rend der Bodenfaltung befinden, wobei die       dauernd    umlaufende Trommel mit mehreren  auf ihrem Umfang verteilten Faltgliedern  versehen ist.

   Diese Faltglieder bewegen sich  während der Bewegung der Trommel in  deren     Umfangsrichtung    hin und her, um bei  
EMI0001.0013     
  
    jeder <SEP> Umdrehung <SEP> der <SEP> Trommel <SEP> einen <SEP> Boden  faltvorgang <SEP> an <SEP> je <SEP> einem <SEP> der <SEP> aufeinanderfol  genden <SEP> Beutelpapiere <SEP> auszuführen. <SEP> Die <SEP> Ma  schine <SEP> kann <SEP> derart <SEP> eingerichtet <SEP> sein. <SEP> elass <SEP> sie
<tb>  leicht <SEP> zur <SEP> Herstellung <SEP> von <SEP> Beuteln <SEP> verschie  dener <SEP> Grössen, <SEP> sowohl <SEP> hinsichtlich <SEP> der <SEP> Länge
<tb>  wie <SEP> hinsichtlich <SEP> der <SEP> Breite <SEP> eingestellt <SEP> werden
<tb>  kann.
<tb>  Die <SEP> Erfindung <SEP> ist <SEP> in <SEP> einer <SEP> Ausführungs  form <SEP> in <SEP> der <SEP> beigefügten <SEP> Zeichnung <SEP> veran  schaulicht.
<tb>  Fig.

   <SEP> 1 <SEP> zeigt. <SEP> schematisch <SEP> den <SEP> Weg <SEP> der
<tb>  Papierbahn <SEP> bezw. <SEP> der <SEP> abgeschnittenen <SEP> und
<tb>  geformten <SEP> schlauchförmigen <SEP> Beutelpapiere
<tb>  durch <SEP> die <SEP> Maschine:
<tb>  Fig. <SEP> 2 <SEP> zeigt <SEP> die <SEP> Maschine <SEP> in <SEP> Seitenansicht
<tb>  und
<tb>  Fig. <SEP> 3 <SEP> dieselbe <SEP> von <SEP> oben <SEP> gesehen <SEP> und <SEP> un  ter <SEP> Weglassung <SEP> der <SEP> zur <SEP> Verdeutlichung <SEP> der
<tb>  Erfindung <SEP> unwesentlichen <SEP> Teile <SEP> der <SEP> Bewe  gungsüberführungsvorrichtungen <SEP> ;
<tb>  Fig. <SEP> I <SEP> zeigt <SEP> einen <SEP> Detailschnitt <SEP> längs <SEP> der
<tb>  Linie <SEP> IV-IV <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 2;

                Fig.    5 und 6 zeigen in Seitenansicht     bezw.     Vorderansicht eine     Vorrichtung    zum Aus  schneiden einer halbkreisförmigen Zunge im  Papier;       Fig.    7 zeigt in     Seitenansicht    die gleiche  Vorrichtung mit der nebenan liegenden Vor  schubvorrichtung für das Papier;       Fig.    8 zeigt einen Schnitt nach der Linie       VIII-VIII    in     Fig.    7;

         Fig.    9 zeigt die     Abschneidevorrichtung     mit dazugehörigem Einstellorgan in Seiten  ansicht und       Fig.    10 ein Detail dieser Anordnung von       oben    gesehen;       Fig.    11 zeigt die gleiche Vorrichtung von  vorn und       Fig.    12 einen Schnitt ungefähr nach der  Linie     XI-XI    in     Fig.    11;

         Fig.    13 zeigt in Seitenansicht die     Boden-          falttrommel    mit zwei ihrer Scheiben     teilweise     weggebrochen, um     eine    der innerhalb der  selben liegenden Faltvorrichtungen zu zeigen;

         Fig.    14 zeigt die     Bodenfalttrommel    von  hinten gesehen und     teilweise    im     Schnitt;          Fig.    15 zeigt in Seitenansicht und teil  weise in     Schnitt    die Vorrichtung zur Vor  speisung und     Einregulierung    der Lage der  ausgeschnittenen Schlauchteile gegen den  Umfang der     Bodenfalttrommel;          Fig.    16 zeigt einen Schnitt nach der Linie       XV-XV    in     Fig.    15;

         Fig.    17 zeigt ein Bruchstück von zwei  Riemen mit Querstäben zur Festhaltung der       schlauchförmigen        Beutelpapiere    gegen die       Bodenfalttrommel    während     deren    Bewegung  zusammen mit dieser;       Fig.    18 zeigt in Seitenansicht eine Vorrich  tung zur Vollendung der Faltung des Bodens  der Schlauchteile während deren Bewegung  zusammen mit der     Bodenfalttrommel;          Fig.    19 zeigt die gleiche Vorrichtung von  hinten gesehen;

         Fig.    20 zeigt im     Grundriss    einen Teil der       Papierbahn;          Fig.    21 zeigt einen Schnitt durch dieselbe  nach deren Faltung in Schlauchform;       Fig.    22 zeigt einen Teil der derart gefal  teten Papierbahn im     Grundriss    mit ausge-         schnittener    halbkreisförmiger Zunge und teil  weise in getrennte     Beutelpapiere    zerschnitten;

         Fig.    23 zeigt ein solches     Beutelpapier    mit  einem dasselbe gegen den Umfang der     Boden-          falttrommel    festhaltenden Stab, längs wel  chem die erste Faltung des Bodens geschieht;

         Fig.    2.4, 2.5, 26 und 27 zeigen verschie  dene Stadien des     Bodenfaltvorganges    und       Fig.    2:8 einen fertigen     Kreuzbodenbeutel.     Zur Vereinfachung der Beschreibung  wird die Maschine im Nachfolgenden durch  Angabe ihrer Wirkungsweise beschrieben,  wobei die Konstruktion nur insoweit angege  ben wird, als sie nicht ohne weiteres aus der  Wirkungsweise zu ersehen ist und wobei die  zum grössten Teil auf der Zeichnung weg  gelassenen     Bewegungsüberführungsvorrich-          tungen    nicht besonders genannt     werden,    aus  genommen an den Stellen, wo dies zum deut  lichen Verständnis der dargelegten Wir  kungsweise erforderlich ist,

   da diese Vorrich  tungen leicht auf mancherlei Arten     ausge-          führt    werden können.  



       Fig.    1 zeigt, wie oben schon     erwähnt    wor  den ist, schematisch den Weg des     Papieres     durch die Maschine, während die     Fig.    20 bis  28 die Arbeitsvorgänge erläutern, welche zur  Herstellung der     Kreuzbodenbeutel    erforder  lich sind.

   Die Papierrolle 1 wird auf der  Welle 2 aufgehängt und die Papierbahn 3  läuft von der Papierrolle 1 über die Walzen  4, 5,     wird    längs einer Fläche 6     (Fig.    20) für  jeden Beutel der hergestellt werden soll, mit  Leim versehen, wird, wie aus der     Fig.    21 zu  ersehen ist, in Form     eines.        Schlauches    gefal  tet und mit einer halbkreisförmig     aus-          geschnittenen    Zunge 7 versehen und in ge  trennte schlauchförmige     Beutelpapiere    8 zer  schnitten, wie aus den     Fig.    2-1 und 22 zu er  sehen ist,

   wonach jedes solches     Beutelpapier     unter ein     Festhaltungslineal    oder einen Quer  stab 9     (Fig.    23) gebracht     wird    und längs  demselben gefaltet wird, wie aus der     Fig.    24  zu ersehen ist, sowie mit Leim längs den  Flächen 10     (Fig.    25) versehen und schliess  lieh, wie aus den     Fig.    2.6 bis 28 zu ersehen  ist,     gefaltet    wird.

   Das: Abschneiden der       Beutelpapiere    geschieht bevor diese durch      eine Walze 11 auf den Umfang der Boden  faIttrommel 12 gebracht werden, an deren       kontinuierlichen    Bewegung sie danach, wäh  rend die Faltung der     Beutelböden    durchge  führt     wird,    teilnehmen, bis sie die     Scheiben     1:3 erreichen, über welche die die Lineale 9  tragenden Riemen 14     (Fig.    2, 3 und 17) um  kehren und die fertigen Beutel zu einem mit  Haken oder Griffnägeln     1-3,7    versehenen Rie  men     13,6    führen, von welchem die Beutel aus  der Maschine hinausgeführt werden.  



  Um einen gleichmässigen und ruhigen  Gang der Papierbahn zu erhalten, liegt gegen  diese während des Ganges der Maschine eine       Reibungsrolle    15     (F'ig.    2 und 3) an,     und    der  von derselben auf die Papierbahn ausgeübte  Widerstand gegen deren     Bewegung    kann  mittelst eines zur Bremsung der Rolle ange  ordneten Bremsbandes eingestellt werden, des  sen Spannung mittelst einer Schraube oder  dergleichen geregelt     werden    kann.

   Von der  Reibungsrolle 15 geht die     Papierbahn    über  zwei Walzen 4 und 5, von denen die Walze  4 um die Achse der Walze 5     mittelst    eines  Hebels 16 nach oben     schwenkbar    angeordnet  ist, damit das Papier beim Anbringen einer  neuen Papierrolle in die Maschine leicht zwi  schen den Walzen 4 und 5     eingeführt    wer  den kann. Zur     Anbringung    des Leimrandes  6     (Fig.        20)    dient eine Leimrolle 17, welche  in einem von beweglichen Armen 19 getra  genen Leimkasten 18 gelagert ist, so dass die  ser von der Papierbahn weg nach hinten ge  zogen werden kann.

   An den obern     Enden     der Arme 19 sind Querstangen 20 ange  bracht, auf denen der Leimkasten 19 ab  nehmbar und in Seitenrichtung verschiebbar  angebracht ist, damit der Leimrand an die       gewünschte    Stelle gebracht     werden    kann, je  nach der Grösse der Beutel, welche herzustel  len sind. Die Leimrolle 17 erhält ihre Bewe  gung durch eine mit derselben verbundene  Antriebsrolle 21, welche gegen die Walze 5  anliegt.  



  Von der Walze 5 läuft die Papierbahn 3  über eine in deren Bewegungsrichtung  schmäler werdende     Formplatte    22,     und    über    diese wird die Papierbahn in ihrer Längs  richtung in Form eines Schlauches gefaltet,  wie oben schon erwähnt worden ist. Zu die  sem Zwecke ist über dein Papier auf der       Formplatte    ein Filz- oder Lederstück     2,3          (Fig.    4) angebracht, welches durch Schnüre  24 und Gewichte 25 dazu gebracht wird, die  Platte zu umhüllen und somit das Papier da  zu     zwingt,    sich an derselben anzuschmiegen.  



  Nach der     Formung    der Papierbahn über  der     Platte    2.2. werden in derselben in Ab  ständen. welche der Länge der herzustellen  den Schlauchteile entspricht, die vorher  genannten halbkreisförmigen Einschnitte 7       (Fig.        2'2)        mittelst    eines Messers 26     (Fig.    5  bis 7) angebracht, welches auf einer Achse  2.7 angebracht ist, welche ihrerseits für jeden       Beutel    um eine Umdrehung gedreht wird.

    Die Achse 27 ist in einem Bügel 28     gelagert,     welcher     mit    Lagerlöchern 29 für Lager  zapfen 30     (Fig.    8) versehen ist, um welche  der Bügel in: Höhenrichtung mittelst einer  Stellschraube 31     (Fig.    7)     eingestellt    werden  kann. Die     Platte    22 ist mit einer Vertie  fung 32     (Fig.    7) versehen., in welcher sich  das Messer 26 beim Ausschneiden der halb  kreisförmigen Zunge im Papier bewegt. Von  der Platte 22: läuft die über derselben zu  einem Schlauch geformte Papierbahn zwi  schen Walzen     33,    34, welche zum Vorschie  ben der Papierbahn dienen.

   Die untere     Vor-          achubwalze    34, welche auf einer im Maschi  nengestell gelagerten Welle 35 angebracht  ist, ist in zwei auf der Welle befestigten       Scheiben    aufgeteilt, welche je mit einem  Gummiring 36 versehen sind, und zwischen  welchen eine lose angeordnete Scheibe 37 an  geordnet ist, welche ebenfalls mit einem  Gummiring versehen ist und zum Anpressen  der     Verleimung    6 (siehe     Fig.    20) dient.

   Die  obere     Vorschubwalze    3,3 ist mit ihrer Welle  38 zentral in den Lagerzapfen 30 des Bügels  28 gelagert und die Lagerzapfen 30 werden  von einem Bügel 39 getragen, welcher dreh  bar um im Maschinengestell gelagerte Zap  fen 40 gelagert ist und mittelst einer im Ma  schinengestell gelagerten     Hebenocke    41 ge  hoben werden kann, wobei die     Hebenocke    41      mittelst eines Handhebels 42     (Fig.    7) ge  dreht werden kann.

   Eine in einem Auge 43  auf dem Bügel 3,9 einstellbar angebrachte  Schraube 44 ist dazu bestimmt, beim Heben  des Bügels 39     mittelst    der     Nocke    41 auch  den Bügel 28 mitzunehmen, und das Papier  kann dadurch beim Einsetzen leicht zwischen  den     Vorschubwalzen    33 und 3:1 eingeführt  werden.  



  Die durch ein Zahnradgetriebe 45     (Fig.    8)  miteinander verbundenen     Vorschubwalzen    33,  34, erhalten ihre Bewegung von der Haupt  antriebswelle 46     (Fig.    2 und 3) der Ma  schine über eine     Gesehwindigkeitsregulie-          rungsvorrichtung,    durch welche die Ge  schwindigkeit der     Vorschubwalzen    im Ver  hältnis zur Geschwindigkeit der Hauptan  triebswelle und der ihre Bewegung ebenfalls  von dieser erhaltenden übrigen arbeitenden  Organe in der Maschine genau zur Verände  rung der Länge der herzustellenden Beutel  eingestellt werden kann.

   Wenn die Um  fangsgeschwindigkeit der     Vorsehubwalzen     33, 34 erhöht oder vermindert wird; während  die Geschwindigkeit der übrigen arbeitenden  Organe in der Maschine die gleiche     bleibt,     wird die Länge der herzustellenden Beutel  vergrössert     bezw.        vermindert.    Es ist somit  möglich, die Maschine zur Herstellung von  Beuteln irgend welcher beliebigen Länge in  nerhalb gewisser Grenzen einzustellen.

   Ge  mäss der gezeigten     Ausführungsform    besteht  die zu dieser Einstellung dienende     Geschwin-          digkeitsregelungsvorrichtung    aus zwei einan  der gegenübergestellten     konischen    Riemen  scheiben 47 und 48, und einem über dieselben  laufenden Riemen 49     (Fig.    2). Es ist klar,  dass eine     Geschwindigkeitsregelungsvorrich-          tung    irgend welcher andern Art verwendet  werden kann.  



  Das Abschneiden der Papierbahn in ge  trennte     Beutelpapierschläuche        geschieht,     nachdem diese zwischen den     Vorschubwalzen     geführt worden ist,     mittelst    eines Messers 50       (Fig.    12), welches beim Ausführen des  Schnittes in eine Nute 51 hineinreicht, wel  che in einem     Steuerungs-    und Gegendruck-         segment    52 gebildet ist.

   Diesem ähnliche  Steuerleisten 53 sind auf beiden Seiten des  Messers 50 angebracht, und diese und das       Gegendrucksegment    52 werden von Wellen  54, 55 getragen, welche untereinander     mit-          telst    ineinander eingreifenden Zahnrädern  54a, 55a     (Fig.    11) verbunden sind, und eine       Umdrehung    für jeden vorbeigehenden  Schlauchteil machen.

   Auf der     Hauptwelle     46     (F'ig.        :3    und 9), welche beispielsweise mit  einer Riemenscheibe: 56 zur Zuführung der  Antriebskraft zur Maschine     mittelst    eines       Treibriemens    von einem Motor versehen ist,  sind zwei Riemenscheiben 57 angebracht.  Über diese und über zwei Riemenscheiben 5,8       (Fig.    2, 9, 15 und 10<B>)</B> laufen     Gummiriemen     59, gegenüber welchen eine Streckwalze 60  angebracht ist, dessen Umfang in Segmente  61, 62, 63, 64 mit verschiedenen Radien an  gebracht sind.

   Somit läuft das Papier frei  zwischen dem Riemen 59 und der Streck  walze 60, wenn diese letztere das     Segment    61  gegen das Papier wendet, während dagegen  das     Segment    62, wenn dieses in     Berührung     mit dem Papier kommt, dieses greift, doch       finit    der     l#Mglichkeit    für das Papier zu glei  ten, so dass dieses auf der Strecke zwischen  den     Vorschubwalzen    3,3, 34 und der Berüh  rungsstelle zwischen der Walze 60     und    den  Scheiben 57     bezw.    den über dieselben laufen  den     Gummiriemen    59 gestreckt wird.

   In dem  Zeitpunkte, wo das Messer 50 sich in der  Lage befindet, in welcher es in     Wirksamkeit          tritt,    ergreift das Segment 63 das Papier  ohne Möglichkeit für dieses, zu     gleiten,    so  dass eine starke Streckung des     Papieres    ge  rade in dem Augenblicke erzeugt wird, wo  dieses abgeschnitten wird, wonach der abge  schnittene Schlauch ohne Aufenthalt in der  stetig fortschreitenden Bewegung des     Papie-          res    vom Segment 64 weiter durch die Ma  schine befördert wird.  



  Die Umfangsgeschwindigkeit des Messers  50     bezw.    der Steuerleisten 52, 53 soll in dem  Augenblicke, in welchem das     Abschneiden     stattfindet, gleich gross wie die Vorschubs  geschwindigkeit des.     Papieres    sein, und da die  Geschwindigkeit des letzteren je nach der      Länge     eingestellt    wird. welche die Beutel er  halten sollen, ist ebenfalls eine Vorrichtung  zur     Änderung    der Umfangsgeschwindigkeit  des Messers im Zeitpunkte des     Abschneidens     vorgesehen.

   Diese Regelung wird in der ge  zeigten Ausführungsform durch eine  Schraube 65     (Fig.    9) ausgeführt, welche in  einem Auge 66 am Maschinengestell gelagert  ist und durch eine Mutter 67 geht, welche am  Hebel 68 gefestigt ist, welcher seinerseits auf  einem     Achsenzapfen    69 am Maschinengestell       gelagert        ist.    Auf einem am Hebel 6,8 be  festigten Zapfen 70 ist ein Teil 71 gelagert,  welcher teils als Zahnrad 72     (Fig.    11) aus  gebildet ist, in welchem ein dasselbe mit kon  stanter Geschwindigkeit antreibendes Zahn  rad.

   (nicht gezeigt) eingreift, teils mit einer  Gleitnute 73     (Fig.        10)    versehen ist, in wel  cher eine Gleitstange 74 läuft, welche     mit-          telst    eines     Mitnehmerzapfens    mit einer auf  der Welle 54 befestigten Scheibe 75 verbun  den ist. Es geht daraus hervor, dass der Ab  stand zwischen den Zentren des Achsen  zapfens 70 und der Welle 54 bei der Einstel  lung der Schraube 65 verändert . wird, und  dass die Welle 54 dadurch eine ungleich  mässige Geschwindigkeit erhält, welche also  mit Hilfe der Schraube 6,5 auf den ge  wünschten Wert für den Augenblick einge  stellt werden kann, in dem das Messer 50  sich in der Lage befindet, in welcher es. in  Wirksamkeit tritt.

      Auf dem obern Teil der Riemen 59 setzt  der Papierschlauch seinen Weg unter Rollen  76     (Fig.    2 und 15), welche denselben gegen  die Riemen halten, gegen die Walze 11 fort,  bis, er gegen einen Anschlag 77     auf    demsel  ben stösst, indem die Riemen mit etwas grö  <I>sserer</I> Geschwindigkeit als die Umfangs  geschwindigkeit der in der     Pfeilrichtt-m.g          (Fig.    15)     gleichmässig    umlaufenden Walze  11 laufen.

       Wenn    das schlauchförmige     Beu-          telpapier    zum Anschlag 77 gelangt ist, so  dass dessen Geschwindigkeit durch diesen       bestimmt    wird, gleitet er zwischen den Rie  men 59 und den Rollen 76. Auf beiden Sei  ten der auf ihrer Welle 58a     (Fig.    16) lose  angebrachten Scheiben 58 sitzen Scheiben 78    auf der gleichen angetriebenen Welle 58a.  wobei um diese und um Scheiben 79 Riemen  80 laufen.

   Die     Scheiben    78 und 79 haben  einen nicht kreisförmigen, sondern derart. ge  formten Umfang, dass die Riemen 80 sich  abwechselnd gegen die Walze 11 und von  derselben wegbewegen, gegen welche das       Beutelpapier    während seiner Bewegung zu  sammen mit denselben mittelst Leisten 81  gehalten wird. In der     trommelähnlichen     Walze 11 sind Greifarme 83 auf Wellen 82  gelagert, welche von Federn 84 belastet wer  den und von einer auf der festen Lagerungs  welle 85 auf die Walze 11 fest angebrach  ten     Nocke    86 betätigt werden. gegen welche  die Greifarme 83 mit bei den     innern    Enden  derselben angebrachten Rollen 8 7 anliegen.

    Wie aus der     Fig.    15 zu ersehen ist, sind diese  Arme einander diametral gegenüber ange  ordnet, wobei immerhin zu bemerken ist, dass  dies ausschliesslich eine geeignete Ausfüh  rungsform ist, und dass die Walze ebensogut  mit nur einem Greifarm oder mehreren in  gleichen Winkelabständen -voneinander an  gebrachten Greifarmen ausgerüstet sein kann.  je nachdem die Walzen zur Belieferung von  einem einzigen Schlauchteil oder mehreren  solchen an die     Bodenfalttrommel    12 für jede  Umdrehung der Walze 11 vorgesehen sind:  in dem auf der Zeichnung gezeigten Ausfüh  rungsbeispiel ist die Walze 11 so ausgebil  det. dass bei jeder Umdrehung zwei Beutel  papiere zur     Bodenfaltt.rommel    12 geliefert  werden.  



  Wenn das von den Riemen gegen die  Walze 11 ankommende     Beutelpapier    den ent  sprechenden Anschlag 77 trifft. geht. die  durch den Einschnitt 7 gebildete. halbkreis  förmige Zunge 88     (Fig.    23) unter die durch  die Aussparung 89 im     Umfan;

      der Walze  zur Zeit hervorragende Spitze 90 des Greif  armes 8'3 hinein, welcher letzterer sich dann  unter     Einwirkung    der     Nocke    86 verdreht und  die Zunge durch die Aussparung 89 in die  Walze 11 hinein biegt, so dass die Seiten  des schlauchförmigen     Beutelpapieres    an dem  mit der Zunge 88 versehenen Ende, welcher  zum Boden des Beutels ausgebildet werden      soll, so     voneinandergetrennt    werden, dass der  auf der     Bodenfalttrommel    12 angeordnete  Haken 90a nur die gegen die Trommel 12  anliegende Seite des     Beutelpapieres,    welche  nicht mit der Zunge 88 versehen ist, im  Augenblicke, wo der     Schlauchteil    die Trom  mel 12 erreicht,

   greifen kann.  



  Die Walze 11 ist bei ihren Enden mit       Riemenbahnen    91     (Fig.    16) versehen, über  welche die mit Querstäben 9     verbundenen     Riemen 14     (Fig.    17) laufen. Wie aus     Fig.    2  zu ersehen ist, gehen die Riemen unter der  Walze 11 und danach     hinauf    um die Riemen  bahnen 98 auf der     Bodenfalttrommel    12 und  von dieser über die Führungsscheiben 13 und  weiter über die Scheiben 93, 94, 95     zurück     zur Walze 11. Die Querstäbe 9 legen sich  beim Gang über die Walze 11 in .die Ver  tiefungen 96     (Fig.    15) in derselben.

   Wenn  die Haken 90a die     Beutelpapiere    auf oben  angegebene Weise ergriffen haben, gehen die  Riemen 80 gegen die Walze 11 und halten  das     Beutelpapier    gestreckt, bis der Querstab  in der     entsprechenden    Vertiefung 96 dieselbe  verlässt und den Schlauch unter sich     drük-          kend    in eine Vertiefung 97 in den Umfang  der Trommel 12     eintritt.    Der Schlauch wird  somit vom     Querstabe    fest auf den Umfang  der Trommel 12 während seiner     ganzen    Be  wegung zusammen mit dieser gehalten, wäh  rend die Faltung des     Beutelbodens    geschieht.  



  Die Trommel 12     (Fig.    13 und 14) besteht  aus zwei Scheiben 98 und 99, welche an  ihrem Umfange die Riemenbahnen 92 bilden.  Diese werden nach aussen von Flanschen 100  begrenzt, in welchen in Reihe mit den Ver  tiefungen 97     Aussparungen    für die an den  Enden der Querstäbe 9     (Fig.    17) angebrach  ten Rollen angeordnet sind.

   Zwischen den  Scheiben 98, 99 ist eine Reihe untereinander  gleicher     Vorrichtungen    zur Ausführung der       hauptsächlichsten    Faltarbeit angebracht, und  gemäss der gezeigten     Ausführungsform    ent  hält die Trommel acht solche auf derselben  verteilte Faltvorrichtungen, von denen eine  in     Fig.    13 bei -derjenigen Stelle gezeigt wird,  wo die Scheiben 99 und 109 weggebrochen    sind.

   Gemäss der gezeigten Ausführungs  form werden acht Schläuche auf der Trom  mel 12 während einer     Umdrehung    derselben  zu Beuteln verarbeitet, -wobei ein Haken 90a  zu jeder der genannten     Faltvorrichtungen     gehört und ebenfalls für jede einzelne der  selben eine Vertiefung 9 7 im Umfang der       Trommel    zur Aufnahme eines Querstabes 9  zur Festhaltung des     Beutelpapieres,    welches  auf der erwähnten Faltvorrichtung behan  delt werden soll, vorhanden ist. Jede Aus  sparung 9 7 ist in einem besonderen, zwischen  den Scheiben 98, 99 befestigten Zwischen  stücke<B>101-</B> angebracht, in welchem eine  Gummileiste 102 angeordnet ist.

   Jeder  Haken 90a ist in einem Querstück 103 ge  lagert und ist durch eine Welle 104 drehbar,  welche sich durch einen     langgestreckten     Schlitz 105 in der Platte 99 erstreckt     und     aussen an derselben einen Arm 106 trägt. Die  Querstücke 103 verbinden die Scheiben 107  und 108 miteinander, welche an Hülsen 109,  110 befestigt sind, die drehbar auf der fest  stehenden Trommelwelle 111 gelagert sind und  auf welcher die beiden äussern Scheiben 98,  99 drehbar angeordnet sind. Die drehende  Bewegung wird der Trommel durch ein mit  der Hülse 110 verbundenes Zahnrad erteilt.  



  Nachdem der Haken 90a sich geschlossen  und     däs        Beutelpapier    gegriffen hat, und die  ses unter den sich in die     Vertiefung    97  legenden Querstab 9 fest gegen den Umfang  der Trommel 12- gelegt worden ist, geschieht  die Faltung des Schlauchendes längs diesem       Querstabe    zu derjenigen     Form,    welche aus       Fig.    24 zu ersehen ist, mittelst eines Bügels  115, indem sich dieser während der konti  nuierlichen Umdrehung der Trommel, wäh  rend sich die Vertiefung 97 von der den  Querstab empfangenden Lage a     (Fig.    13)  durch die Lagen<I>b,

  </I>     c    und<I>d</I> zur Lage e     be-          bewegt,    von in der Trommel vollständig ein  gezogener Lage unter der Zunge 88     hinein     in das     schlauchförmige        Beutelpapier        und     über dem     Querstabe    9 nach hinten im Ver  hältnis zur     Bewegungsrichtung    und     abwärts     gegen das Querstück 101 bewegt, so dass das  freie Ende 116 des Bügels 115. in dieser Lage e      die Zunge 8.8 gegen das     Querstück    101  drückt.

   Währenddessen werden die Leim  kanten 10 angebracht     (Fig.    25), indem Leim  von einem Leimbehälter 117     (Fig.    2) durch  eine Walze 118 auf einer Walze<B>119</B> befind  liche Segmente 120,     und    von diesen auf den       vorbeigehenden        Beutelpapieren    überführt  wird.

   Danach zieht sich der     Bügel    115 in die  Trommel 12 zurück, und während sich der  Haken 90a und das     Beutelpapier        loslässt,     drückt ein     Faltmesser    12.0 auf das Beutel  papier genau gegenüber der Gummileiste 102       (Fig.    18), um durch Einpressen einer     Falt-          linie    121 die Faltung des     Beutelpapieres    zu  der     Form    zu markieren, welche aus     Fig.    2.6  ersichtlich ist.

   Diese Faltung wird mittelst  Faltplatten 12-2     (Fig.    13, 14 und 18) durch  geführt, welche von der Trommel 12 getra  gen werden und sich zur Ausführung der       Faltung    aufwärts in einem Bogen nach hin  ten im Verhältnis zur     Bewegungsrichtung     der Trommel 12 bewegen und den auf     Fig.    26  mit 123 bezeichneten Teil des     Beutelpapieres     um die durch das Messer 12.0 eingedrückte  Faltlinie 121, wie aus der     Fig.    27 zu ersehen  ist, nach unten biegen.

   Gleichzeitig wie die       Faltplatten    122 die zweite Faltung ausfüh  ren, treten Zapfen 124     (Fig.    13, 14 und 18)  durch Löcher     1,2.5    in den     Querstücken    101  hervor und ein Lineal 126 berührt die Trom  mel 12, wodurch die Zunge 88 auf dem     Beu-          telpapier    um so viel gehoben wird, dass     Arme          12;

  7        (Fig.    18)     unter    dieselbe greifen können,  wodurch die letzte     Faltung    über den freien       Endkanten    128     (Fig.    27) der Faltplatten 122  ausgeführt werden kann.

   Die Arme 127 wer  den von     Ketten    129.     (Fig.    2, 18 und 19) ge  tragen, welche über Scheiben 130, 131 wen  den und von in denselben     eingreifenden     Kettenrädern 132     (Fig.    18) mit einer Ge  schwindigkeit getrieben werden, welche     etwas     grösser ist als die Umfangsgeschwindigkeit  der Trommel 12, während die Messer 120 und  die Lineale 12,6 auf der gleichen Welle 133  angeordnet sind, auf welcher die Scheiben  130 lose gelagert sind.

   Es. ist klar, dass die  Anzahl der Messer 12.01 und der Lineale 126  auf der Welle 133, sowie deren Umlaufs-         gesehwindigkeit    so gewählt werden müssen,  dass, die richtige     Zusammenwirkung    mit den  Faltvorrichtungen auf der Trommel 12 er  halten wird. Ebenso ist es klar, dass die Ket  ten 129 mit Armen<B>1-97</B> an geeigneten ab  ,gepassten Stellen versehen sein müssen, um  richtig mit den Faltvorrichtungen auf der  Trommel 12 zusammenzuarbeiten.

   Bei jeder  solchen Stelle tragen die Ketten auch eine       Spurwalze    134     und    eine Gummiwalze 135,  von denen die     Spurwalze        13.1    die gefalteten       Zungen    der     Beutelpapiere    niederdrückt,  gleichzeitig     wie    die     Faltplatten    122 zurück  gehen, während die nachfolgende Gummi  walze 135 die ganze Faltung und     Verlei-          mung    des     Kreuzbodens        zusammenpresst.     



       Der        Kreuzbodenbeutel    ist nunmehr fertig  und hat dasjenige Aussehen, welches bei  spielsweise aus der     Fig.    28 zu ersehen ist,  und folgt mit dem     Querstabe    9     iun    die Wal  zen oder Scheiben 13 herum. Der Riemen  .     1f$        (Fig.    2), welcher mit Griffnägeln 137  versehen ist, geht über die Scheiben 138 und  139. Die Griffnägel 137, welche nicht     ini     einzelnen gezeigt werden, sind federbelastet  und öffnen sich beim Passieren der Scheiben  138, 139 gegen die Federkraft.

   Einer dieser  Nägel ergreift den Beutel, Renn dieser unter  die Scheiben 13 kommt, und zieht ihn vom       Qüerstabe    9 weg, indem der Riemen 136,  welcher sich mit seinem obern Teil unmittel  bar unter den Riemen 14 auf deren Weg von  den     Scheiben    13 zu den Scheiben 9.3 er  streckt, mit etwas grösserer Geschwindigkeit  als die Riemen 14 läuft. Auf diese Weise  werden die Beutel aus, der     Haschine    zwischen  der Scheibe 13-9 und einer Walze 140 aus  geworfen.  



  Die     auf    der Trommel 12 anebrachten       Festhaltungs-    und Faltorgane     90a,'    115, l22  und 124, welche auf das     Beutelpapier    wir  ken, während dieses an der kontinuierlichen       Drehbewegung    derselben teilnimmt, können  selbstverständlich auf verschiedene Weise  zur Erhaltung ihrer erforderlichen Arbeits  bewegungen angeordnet werden, weshalb die  Erfindung nicht auf speziell diejenige hon-           struktion    beschränkt zu betrachten ist, wel  che zu diesem     Zwecke    zur Verdeutlichung  der Erfindung auf der Zeichnung veran  schaulicht wird.

   Diese     Konstruktion,    welche       besonders    aus den     Fig.    13 und 14 zu er  sehen ist, stellt somit nur eine geeignete Aus:       führun.gsform    dar, welche besonders zurecht  gelegt ist, um eine einfache Einstellung der  Maschine auf Beutel verschiedener Formate  zu gewähren.

   Somit kann der Abstand zwi  schen den Haken 90a     und    den entsprechen  den Nuten<B>97,</B> in welchen die     Beutelpapiere     von den     Querstäben    9 festgehalten werden  durch eine Verdrehung der Scheiben 98, 99  gegenüber den     Scheiben    107, 108 eingestellt  werden, um für das     Beutelformat    zu passen,  welches hergestellt werden soll.

   Diese Ein  stellung     geschieht        mittelst    eines Nebels 141,  welcher drehbar um einen Zapfen 142 auf  der     Scheibe    99 gelagert ist und mit einem  innerhalb     desselben    liegenden Arm 143 ver  bunden ist, welcher mit einem Zapfen 144  versehen ist, der in einem in einer     Steuerung     auf der Scheibe 108 verschiebbaren     Gleit-          klotz    145 gelagert ist. Der Hebel 141 kann       mittelst    eines Handrades 147 in eingestellter  Lage verriegelt werden.

   Weiter ist der Hebel       geeigneterweise    mit einem Zeiger 14.8 ver  sehen, welcher sich über eine Skala auf der  Scheibe 108 bewegt, um die Einstellung der  Maschine auf ein gewisses     Beutelformat    zu  erleichtern. In diesem     Zusammenhange    wird  erwähnt, dass die in der Walze 11     (Fig.    15)  für die Querstäbe 9 angebrachten Vertiefun  gen 96 genügend breit sind, um eine Lagen  veränderung der Querstäbe auf dieser Walze  zu ermöglichen, welche durch Einstellung  der Scheiben 98, 99 im     Verhältnis    zu den  Scheiben 107,<B>108</B> verursacht wird.

   Es ist  nämlich zu bemerken, dass die die     Scheiben     1.07, 10,8 verbindenden Querstücke 103, wel  che die Haken 90a tragen, immer die gleiche  bestimmte Stelle der Walze 11 berühren. Die  Haken     90a    sind federbelastet und werden  dadurch dazu gebracht, sich in den richtigen  Augenblicken zu öffnen und zu schliessen,       dass:    die auf den Armen 106 angebrachten  Zapfen oder     Rollen    149 in den     Steuerungen       150 und 151     (Fig.    2) eingeführt werden, wel  che auf dem Maschinengestell befestigt sind.

    Die Steuerungen     1.50    haben eine solche     Form,     dass ein Haken 90a gegen Federbelastung ge  öffnet wird, wenn die entsprechende Rolle       1.49    von unten nach oben ein Stück weit  durch die Steuerung geht, und     danach    wie  der sich zu schliessen beginnt, wenn die Rolle  weiter durch die Steuerung hinauf geführt  wird.

   Die     Steuerung    hat eine solche Form,       dass    der Haken 90a geöffnet wird, wenn die  Rolle 149 von oben nach unten durch die  Steuerung ein Stück weit geführt wird,     und     danach offen gehalten wird, während die  Rolle ihren Weg noch ein Stück weiter durch  die Steuerungsöffnung nach unten     fortsetzt.     



  Die     Bewegungen    aller der von der Trom  mel 12 getragenen Faltorgane 115, 12,2 gehen  von dreien auf der feststehenden Trommel  welle angebrachten     Nockenscheiben    mit  Kurvennuten 152, 153 und 154 aus. In der       Nockenscheibe    152 greift für jede der acht  Faltvorrichtungen ein Hebel 15.5 mittelst  einer Rolle 156 ein. Der Hebel 155 ist an  einer Nabe<B>1,57</B> befestigt, welche auf einer  Welle 15,8 gelagert     ist,    welche sich zwischen  den Scheiben     9$    und 99 erstreckt und von  denselben getragen wird.

   In der Nocken  scheibe 153 greift ebenfalls für jedes der     Falt-          organe    ein Hebel 159     mittelst    einer Rolle 160  ein, und dieser Hebel ist ebenfalls auf einer  auf der Welle 158 gelagerten Nabe 161 be  festigt.

   In der     Nockenscheibe    154 greift  ebenfalls für jede der in der Trommel 12  angebrachten     Faltvorrichtungen    ein Hebel  162 mittelst     einer    Rolle<B>163</B> ein, und dieser  Hebel 162 ist. auf einer Welle 164 gelagert,  welche von den Scheiben 98 und 99 getragen  wird.     Mittelst    eines Gelenkes 165 ist der  Hebel 162 mit zwei auf einer gemeinsamen  Nabe 166, welche auf der     'Welle    158 gelagert  ist, befestigten Armen<B>167</B> verbunden, wel  che die     Faltplatten    122 tragen.

   Auf der  Welle 158 ist weiterhin ein     Zahnsegment    168  gelagert, .welches in     Eingriff    mit einem  Zahnsegment 169 steht, welch letzteres auf  der Scheibe 108 befestigt ist. Das auf der  Welle 158 angebrachte     Zahnsegment    168     ist              mit        einem    Arm 170 versehen, welcher mit  telst eines Gelenkes 171 mit dem Gelenke  165 verbunden ist. Dieses letztgenannte Ge  lenk 165 ist mit dem Hebel 162 mittelst eines  in einem bogenförmigen Schlitz 172 in die  sem verschiebbaren Würfel 173 verbunden,  an welchem das Gelenk 165 mittelst seines  Führungszapfens 174 befestigt ist.

   Beim  Drehen der     Scheiben    98 und 99 im Verhält  nis zu den Scheiben 107 und 108     mittelst    des  Hebels 141 zur Einstellung der Maschine für  das     Beutelformat,    welches hergestellt werden  soll, wird das Zahnsegment 168 gedreht und  hiermit der Würfel 173 im Schlitze 172, ver  schoben, wodurch der Hub der die     Faltplat-          ten    tragenden Arme 167 verändert     wird.    Die       Faltplatten    122 sind drehbar um Zapfen 175  auf den Enden der Arme 167 angeordnet       und    untereinander mit     einem    Arme 176 ver  bunden,

   welcher gelenkartig     mit        einem    in  einer bogenförmigen Steuerung 177 ver  schiebbaren Würfel vereinigt ist, wobei die  Steuerung drehbar um eine in Augen 179 auf  dem Querstück 101 gelagerten Welle 178 ge  lagert ist.     Mittelst    eines Gelenkes. 180 ist die  Steuerung 177 mit     einem    Hebel 159     verb-ui-          den.    Wenn die auf diesem     angebrachte    Rolle  160 die Ausbuchtung 181 der Nute in der       Nockenscheibe        1,53    passiert, wird die in  Frage kommende     Faltplatte    122.

   nach     aussen     um die Zapfen 175 geschwenkt,     Evas,    zur  gleichen Zeit eintrifft, wie die Platten 122  im Verhältnis zu der     Drehrichtung    der  Trommel durch die Arme 167 nach hinten  geschwenkt werden, wobei die- Arme 167  ihre Bewegung von der     Nockenscheibe    154  über den Hebel 162 und das Gelenk     16.5    er  halten.

   Durch diese     zusammengesetzte     Schwenkbewegung werden die     Platten    122  während der Ausführung ihres Arbeitshubes  eine solche Bahn beschreiben, wie mit genü  gender Deutlichkeit     aus,    den in     Fig.    18 in  den verschiedenen Lagen während des Ar  beitshubes veranschaulichten, zu den aufein  ander folgenden     Faltvorrichtungen    gehören  den     Faltplatten    122 zu ersehen ist. Der  Bügel 115 ist an einem Arm des, Winkel  hebels 182 befestigt, dessen anderer Arm zu    einer Steuerung 183 für einen     'Würfel    184  ausgebildet ist, mit welcher das äussere Ende  des Hebels 155 gelenkig mittelst eines Zap  fens 1,85 verbunden ist.

   Der Winkelhebel 182  ist drehbar um einen Zapfen 186 auf dem  einen Arm eines Winkelhebels 187     (Fig.    14)  gelagert, welcher drehbar um einen Zapfen  18;8 auf der Scheibe 98 ist, und dessen an  derer Arm als eine Steuerung 189 ausgebil  det ist, welche auf einem mittelst eines Zap  fens 190 drehbar an der     Scheibe    107 be  festigten Würfel gleiten kann. Bei der Dre  hung der Scheiben 98, 99 im Verhältnis zu  den Scheiben 107, 108 für Einstellungs  zwecke, wird der den Lagerzapfen 186 für  den Winkelhebel 182 tragende Winkelhebel  187 gedreht, wodurch der Abstand zwischen  den Zapfen 185 und 186 verändert wird. Da  durch wird auch der Hub des den Bügel 115  tragenden Armes 182 verändert, welcher  seine Arbeitsbewegung von der Nocken  seheibe 152 durch den Hebel 155 erhält.

   Die  Zapfen 124 sitzen auf einem hebelartigen  Teil 190a, welcher um einen Zapfen 191 am  einen Ende des Hebels 192 gelagert ist, wel  cher auf der gleichen Welle 178 angebracht  ist, wie der Steuerungsarm<B>177.</B> und welcher  mit seinem andern Ende mittelst eines Ge  lenkes 193 mit der     Scheibe    107     verbunden     ist. Der Teil     190a    steht unter Einwirkung  einer Feder (nicht gezeigt), welche darnach  strebt, die Zapfen 124 in     zurüc,o-eschobener     Lage zu halten.

   Der Teil 190a trägt ausser  dem eine Rolle 194, welche dazu bestimmt  ist, mit einer festen Steuerung zu     arbeiten     (nicht gezeigt), durch welche sie nach unten  gedrückt wird, wobei der Zapfen 124 somit  gegen die Kraft einer Feder im     rechter,     Augenblicke nach vorn geschoben wird. Bei  der Drehung der Scheiben 98. 99 im Verhält  nis zu den Scheiben     107,    108 für Einstel  lungszwecke werden die Zapfen     12-1    näher  oder ferner von den entsprechenden     Vertie-          fungen    97 verschoben.

   Aus dem Gesagten  geht hervor,     da.ss    bei einer solchen Einstel  lung der Maschine zur Herstellung von       Kreuzbodenbeuteln    eines gewissen Formates  nicht nur der Haken 90a und die Zapfen 124      zu dem dem gewünschten Format entspre  chenden, geeigneten Abstand von den Ver  tiefungen 97 eingestellt werden, in welchen  die     Beutelpapiere    während des     Bodenver-          laufes    von den Querstäben 9 festgehalten  werden, sondern auch der     Ausschlag    der       Faltorgane    115 und 122 entsprechend einge  stellt werden,

       wobei    die ganze Einstellung  aller dieser Teile nur durch eine äusserst ein  fache Handhabung des     Hebels    141 und des       Verriegelungshandrades    146 geschieht. Es  ist also möglich, einfach und rasch von der  Herstellung von Beuteln eines Formates zu  einem andern überzugehen, und die Länge  der Beutel kann beliebig gewählt werden       und    vollständig     unabhängig    vom     Format    im  übrigen, durch eine kleine einfache Rege  lung der     Geschwindigkeit    der die zusammen  hängende Papierbahn von der     Vorratsrolle    1       (Fig.    1)

   vorschiebenden     Vorschubwalzen    33,  34     (Fig.    2 und 7), wie     oben    schon erklärt  worden ist. Dies ist ein Resultat, welches be  sonders in Vereinigung mit der     gleichzeitig     erreichten ausserordentlich grossen Leistungs  fähigkeit der     Maschine    einen     wichtigen     technischen     Fortschritt    auf dem in Frage       kommenden    Gebiete bedeutet.  



  Wie schon     einleitungsweise    angedeutet  worden ist, kann die     Maschine        unter    Bei  behaltung der prinzipiellen Züge in der Er  findung und nur mit zweckmässigen Verän  derungen in der     Konstruktion    der arbeiten  den     Faltvorrichtungen    dafür eingerichtet  werden, Beutel herzustellen, deren Böden auf  andere Weise, als     eben    die auf der Zeich  nung gezeigte, über Kreuz gefaltet     werden     können, und beispielsweise auch von Beuteln  mit einwärts gefalteten Böden.

   Die Erfin  dung darf somit nicht darauf     beschränkt        be-          betrachtet    werden, für die Herstellung von  Beuteln einer bestimmten     Ausführung    zu  gelten, denn die     Ausführung    der Beutel kann  geändert werden und dementsprechend auch  die     Konstruktion    der arbeitenden Organe,  ohne dass dies einen     Seitenschritt    vom Prin  zip der Erfindung bedeutet.

   In der vorliegen  den     Detailbeschreibung    der zur Verdeutli  chung der     Erfindung    gewählten Ausfüh-         rungsform    sind schon einige nahe bei der       Hand    liegende Änderungen angedeutet wor  den.

   Selbstverständlich können noch manche  andere Änderungen vorkommen, und     nur    um       weiterhin    ein Beispiel für eine solche zu  geben,     kann    erwähnt     werden,        dass@    die Ab  schneidevorrichtung beispielsweise aus einer       guillotineartigen        Absehneidevorrichtung    be  stehen, dass die an     verschiedenen    Stellen der  Beschreibung     vorkommenden    Haken durch  pneumatische     Festhaltungsvorrichtungen    er  setzt werden können, dass die endlosen Ket  ten 12.9     (Fig.    18)

   durch um Achsen rotie  rende Organe oder Räder ersetzt werden  können, welche sukzessive auf     die    Beutel  wirken usw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Umlaufende Kreuzbodenbeutelmaschine, bei welcher die Bedenfaltung der Kreuz bodenbeutel erfolgt, während sich diese auf dem Umfang einer dauernd umlaufenden Trommel befinden, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufende Trommel (12) mit meh reren auf ihrem Umfang verteilt angeordne ten Faltgliedern (115, 12,2) versehen ist, wel che sieh während der Bewegung der Trom mel in deren Umfangsrichtung hin- und her bewegen, um bei jeder Umdrehung der Trom mel einen Bodenfaltvorgang an je einem der aufeinander folgenden Beutelpapiere auszu führen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltung der Beutelpapiere bei der ersten Bodenfal tung mittelst der in der Umfangsrich tung der Trommel beweglichen Falt- glieder (115) längs die Beutelpapiere zwischen sich und dem Trommelumfang festhaltenden Linealen (9) geschieht.
    2. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die als Träger für die Lineale (9) dienenden Riemen (14) zur Trommel (12) um eine ungefähr in gleicher Höhe mit der Trommelwelle (111) gelagerte, die Trommel (12) annä=hernd berührende Walze (11) geführt sind, wobei zwischen dieser Walze und der gegen die. Walze (11) gewandten, sich nach oben bewegen den Trommelseite (12) die Beutelpapiere eingeschoben werden. 3.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2" dadurch gekeun- zeichnet, dass die Walze (11) am Um fange mit Öffnungen:
    (89) und im In nern mit Greifarmen (83) versehen ist, welche die in Bewegungsrichtung nach vorn gerichtete gante der gegen die Walze liegenden Seite des Beutelpapie- res in die Öffnungen (89) hineinziehen, um einen Greifhaken (90a) auf der Trommel (12) der Kante der entgegen gesetzten Seite des Beutelpapieres zu gänglich zu machen. 4.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die zur Förderung der Beutelpapiere (8) nach dem Ausschnei den aus einer ununterbrochen sich vor schiebenden Papierbahn (3) bis unter die Walze (11) dienenden Riemen (59) sich mit etwas grösserer Geschwindigkeit als der Umfang der Walze (11) bewegen, und dass die Walze (11) mit Anschlägen (77) versehen ist,
    gegen welche die Beu- telpapiere von den Riemen vorgeschoben werden, so dass die Beutelpapiere auf den Riemen (59) gleiten müssen. 5. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass unterhalb der Walze (11) Riemen ($0) über unrunde Scheiben (78, 79) laufen, so dass sie zeitweise gegen die Walze (11) aufwärts gedrückt wer den und eine Streckung des vom Haken (90a) auf der Trommel (12) gefassten Beutelpapieres bei dessen Übergang von der Walze (11) zur Trommel<B>(</B>12) her vorrufen. 6.
    Maschine nach Patentanspruch und Un- teransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn- zeichnet, da.ss unter der Walze (11) Füh rungsleisten (81) angeordnet sind, auf welchen das Beutelpapier während der Überführung von der Walze zur Trom mel (12) entlanggleitet. 7. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Trommel (12) auf ihrem Umfange mit Vertiefungen<B>(97)</B> versehen ist, in welche sich die von den Riemen (14) getragenen Querstäbe (9) zwecks Festklemmung der Beutelpapiere gegen den Umfang der Trommel hinein legen. B.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, dass der Abstand zwischen den in gleicher Anzahl wie die Faltvorrich tungen auf der Trommel (12) vorgesehe nen Vertiefungen und den zu den ent sprechenden Faltvorrichtungen gehören den Haken (90a) dadurch einstellbar ist, dass mit den Vertiefungen (97) versehene Teile (101) der Trommel gegenüber den die Haken (90a) tragenden Teilen um die Achse der Trommel drehbar sind. 9.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis. 8, dadurch gekenn zeichnet, dass die mit Vertiefungen (97) versehenen Teile in Form von Quer stücken (101) zwischen zwei mit den Riemenbahnen (92) für die Riemen (14) am Umfang der Trommel versehenen Endscheiben (98, 99) befestigt sind, wel che um die Achse der Trommel (12) in bezug auf innerhalb derselben ange brachte Scheiben (107, 108) einstellbar sind, zwischen denen die die Haken (90a) tragenden Teile in Form von Quer stücken (103) befestigt sind. 110.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 9, dadurch gekenn zeichnet, dass der zur Ausführung der ersten Faltung des, Beutelbodens dienende Bügel (115) einer jeden Faltvorrichtung und die zu jeder Faltvorrichtung gehö- rendeu, die zweite Faltung des Beutel- Bodens ausführenden Faltplatten (122), welche wie die genannten Bügel (115) in der Umfangsrichtung der Trommel wäh rend deren Drehbewegung hin- und her bewegt werden, durch verstellbare An ordnung der äussern Trommelscheiben (98, 99) gegenüber den innern Scheiben (107, 108) in ihrem Arbeitshub verän derbar sind. 11.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 10, dadurch gekenn zeichnet, dass jedes Querstück (101) mit in Löchern (12,5) verschiebbar geführten Zapfen (124) zum Anheben des Papieres bei der letzten Faltung des Beutelbodens mittelst eines nahe an der Trommel (12) befindlichen Faltvorganges (127) ver sehen ist. 12.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 11, dadurch gekenn zeichnet, dass der Abstand zwischen den Zapfen (124) und den entsprechenden Vertiefungen (97) durch Verdrehung der äussern Trommelscheiben (98, 99) gegen über den innern Scheiben (107, 108) ver änderbar ist. 13. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 12, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zapfen (124) auf hebelartigen Gliedern (190a) angebracht sind und diese durch Zusammenwirken mit ortsfesten Gliedern gesteuert wer den. 14.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 13, dadurch gekenn zeichnet, dass die federbelasteten Haken (90a) von mit feststehenden Steuerglie dern (150, 151) zusammenwirkenden Armen (106) getragen werden. 15.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 14, dadurch gekenn zeichnet, dass die Faltplatten (122) in jeder Faltvorrichtung drehbar von Armen (167) getragen werden, welche auf einer von den Scheiben (98, 99) getragenen Welle (158) gelagert sind und mittelst eines Lenkers (165) mit einem Hebel (162) verbunden sind, welcher mit einer auf der Trommelachse (111) angebrach ten Nockenscheibe (154) zusammen wirkt, wobei ein mit den Faltplatten (122) mittelst eines Armes (176) gelen kig verbundenes Gleitstück in einer in Augen (179) auf dem Querstück (101) drehbar befestigten Kulisse (177) ver schiebbar ist, und diese Kulisse mittelst eines Lenkers (180)
    mit einem auf der Welle (158) gelagerten Hebel (159) ver bunden ist, der mit einer auf der Trom melachse (11.1) sitzenden Nockenscheibe (153) zusammenwirkt. 16. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 15, dadurch gekenn zeichnet, dass der Hebel (162) mit einer Kulissenführung (172) für ein Gleit stück (178) versehen ist, in welchem der Zapfen (174) des Lenkers (165) befestigt ist, wobei der Lenker (165) mittelst eines weiteren Lenkers (171) mit einem auf der Welle (158) gelagerten, in ein auf der innern Scheibe (108) befestigtes Zahnsegment (169) eingreifendes Zahn segment (168) verbunden ist,
    so dass der Hub, der die Faltplatten (122) tragenden Arme (167) bei Drehung der Scheiben (98, 99) in Bezug auf die Scheiben (107, 108) verändert wird. 17. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 16, dadurch gekenn zeichnet, dass der Faltbügel (115) einer jeden Faltvorrichtung auf dem einen Arm eines Winkelhebels (182) befestigt ist, welcher von einem andern um einen Zapfen (188) auf der einen Endscheibe (9,8) drehbaren und mit einer Kulissen führung einen auf der angrenzenden in- nern Scheibe (107) gelenkig befestigten Zapfen umfassenden Winkelhebel getra gen wird,
    wobei der zweite Arm (183) des erstgenannten Winkelhebels (182) eine Kulisse für ein Gleitstück (184) bil det, mit welchem das eine Ende des Hebels (155) gelenkig verbunden ist, des sen anderes Ende mit einer auf der Trommelachse (111) angebrachten Nok- kenscheibe (152) zusammenwirkt. 18. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 17, dadurch gekenn zeichnet, dass die Endscheiben (98, 99) auf Hülsen (109, 110) gelagert sind, wel che auf der feststehenden Trommelachse (111) gelagert sind und die innern Schei ben (1Q7, 1.08) tragen, wobei diese Hül sen mit einem Zahnrade verbunden sind, durch welches die Trommel (12) ange trieben wird.
    19. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 1,8, dadurch gekenn zeichnet, dass zum Verstellen der End- scheiben (98, 99) gegenüber den innern Scheiben (107, 10:8) ein Handhebel (141) dient, welcher auf der einen Endscheibe (99) gelagert ist, und mittelst eines Handrades (147) verriegelbar ist und mit einem in einer Kulisse (146) der an grenzenden innern Scheibe (108) ver schiebbaren Gleitstück (145) verbunden ist. 20.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 19, dadurch gekenn zeichnet, dass die Walze (11) mit Ver tiefungen (96) für die Querstäbe (9) ver sehen ist, die eine derartige Verschiebung der Querstäbe in der Umfangsrichtung der Walze gestatten, wie sie durch die Einstellung der Endscheiben (98, 99) auf der Trommel (12) verursacht wird. 21.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 20, dadurch gekenn zeichnet, dass zur ununterbrochenen Zu führung der zusammenhängenden Pa pierbahn (3) zur Abschneidevorrichtung (50, 55) Walzen (33, '34) mit regelbarer Drehgeschwindigkeit dienen, und .dass die Abschneidevorrichtung aus einem auf einer untern Welle (54) angebrachten Messer (50) und auf einer obern Welle (55) angebrachten Gegendrucksegment (52) besteht,
    wobei die Drehgeschwindig keit dieser Wellen in Übereinstimmung mit der regelbaren Zuführungsgeschwin- digkeit der Papierbahn (3) dadurch regelbar ist, dass die Wellen über eine gleichmässig umlaufende Scheibe (71) angetrieben werden, welche exzentrisch gegenüber einer mit der einen Welle ver bundenen Scheibe einstellbar ist und diese durch eine Reibungskupplung (73. 74) antreibt. 22.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 21, gekennzeichnet durch ein von einer Welle (27) getra genes, zum Einschneiden einer halbkreis förmigen Zunge (17) in da.s Papier (3) vor dessen Eintritt zwischen die Speise walzen (33, 34) dienendes Messer (26). .
    welches mit einer Vertiefung (32) in einer Platte (22) zusammenwirkt, über welcher die Papierbahn auf ihrem Wege zu den Walzen (33, 34) in der Längs richtung in Form eines Schlauches gefal tet wird, und mit seiner Achse (27) in einem Bügel (2.8) angebracht ist, welcher einstellbar auf einem die obere Förder- walze (33) tragenden schwenkbaren Bügel (39) gelagert ist. 23. Maschine nach Patentanspruch und Un- teransprüchen 1 bis 22, dadurch gekenn zeichnet, dass die Breite der Platte (22) in der Bewegungsrichtung der darüber gleitenden Papierbahn abnimmt. 24.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 23, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Ausführung der letzten Faltung dienende Arme (127) neben den zum Pressen der gesamten Bodenfaltung dienenden Walzen (134, 136) auf end losen Ketten (129) angeordnet sind, deren eines.
    Trumm teilweise längs des Umfanges der Trommel (12) mit etwas grösserer Geschwindigkeit läuft, wobei diese Ketten oben um Scheiben (130) herumgeführt sind, deren Wellen Mes ser (l20) zum Einpressen von Faltlinien für die mittelst der Platten (122) auszu führende zweite Faltung in die vorbei gehenden Beutelpapiere auf der Trommel (12) und ausserdem Lineale (121) tragen, welche bei der letzten Faltung mit wirken.
    25. Maschine nach Patentanspruch und Un- teransprüchen 1 bis 24, dadurch gekenn zeichnet, dass die die Querstäbe (9) tra genden Riemen (14) sich über die Trom mel (12) von der Walze (11) bis zu den Scheiben (13) und von dort weiter zü den Scheiben (93) erstrecken, wobei längs dieser Riemen (14) auf der Strecke zwischen den Scheiben (13) und (93), in der gleichen Richtung, jedoch mit etwas grösserer Geschwindigkeit ein weiterer Riemen (13,6) läuft, welcher mit Greifer stiften (137) versehen ist, um die ferti gen Kreuzbodenbeutel von den Quer stäben (9)
    abzuziehen und die Beutel aus der Maschine hinauszubefördern.
CH159171D 1930-04-24 1931-04-10 Umlaufende Kreuzbodenbeutelmaschine. CH159171A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE826238C (de) * 1950-04-28 1951-12-27 Hettmannsperger & Loechner Verfahren zur Herstellung von Flachbeuteln
DE843201C (de) * 1949-05-06 1952-07-07 Bischof & Klein Papierverarbei Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Papiersaecken

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