Umlaufende Kreuzbodenbeutelmaschine. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur Herstellung von Beuteln mit überkreuztem Boden aus Papier oder ähnlichem Material, das heisst sogenannte Kreuzbodenbeutel. Das Falten des Bodens solcher Kreuzbodenbeutel geschieht in meh reren aufeinander folgenden Operationen mit- telst mehrerer Faltorgane, und die Leistungs fähigkeit bei Kreuzbodenbeutelmaschinen bisher bekannter Art ist deshalb verhältnis mässig begrenzt gewesen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, eine Kreuzbodenbeutelmaschine mit bedeutend erhöhter Leistungsfähigkeit zu schaffen, und zu diesem Zwecke ist die Maschine mit einer dauernd umlaufenden Trommel versehen, auf deren Umfang sich die Beutel wäh rend der Bodenfaltung befinden, wobei die dauernd umlaufende Trommel mit mehreren auf ihrem Umfang verteilten Faltgliedern versehen ist.
Diese Faltglieder bewegen sich während der Bewegung der Trommel in deren Umfangsrichtung hin und her, um bei
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jeder <SEP> Umdrehung <SEP> der <SEP> Trommel <SEP> einen <SEP> Boden faltvorgang <SEP> an <SEP> je <SEP> einem <SEP> der <SEP> aufeinanderfol genden <SEP> Beutelpapiere <SEP> auszuführen. <SEP> Die <SEP> Ma schine <SEP> kann <SEP> derart <SEP> eingerichtet <SEP> sein. <SEP> elass <SEP> sie
<tb> leicht <SEP> zur <SEP> Herstellung <SEP> von <SEP> Beuteln <SEP> verschie dener <SEP> Grössen, <SEP> sowohl <SEP> hinsichtlich <SEP> der <SEP> Länge
<tb> wie <SEP> hinsichtlich <SEP> der <SEP> Breite <SEP> eingestellt <SEP> werden
<tb> kann.
<tb> Die <SEP> Erfindung <SEP> ist <SEP> in <SEP> einer <SEP> Ausführungs form <SEP> in <SEP> der <SEP> beigefügten <SEP> Zeichnung <SEP> veran schaulicht.
<tb> Fig.
<SEP> 1 <SEP> zeigt. <SEP> schematisch <SEP> den <SEP> Weg <SEP> der
<tb> Papierbahn <SEP> bezw. <SEP> der <SEP> abgeschnittenen <SEP> und
<tb> geformten <SEP> schlauchförmigen <SEP> Beutelpapiere
<tb> durch <SEP> die <SEP> Maschine:
<tb> Fig. <SEP> 2 <SEP> zeigt <SEP> die <SEP> Maschine <SEP> in <SEP> Seitenansicht
<tb> und
<tb> Fig. <SEP> 3 <SEP> dieselbe <SEP> von <SEP> oben <SEP> gesehen <SEP> und <SEP> un ter <SEP> Weglassung <SEP> der <SEP> zur <SEP> Verdeutlichung <SEP> der
<tb> Erfindung <SEP> unwesentlichen <SEP> Teile <SEP> der <SEP> Bewe gungsüberführungsvorrichtungen <SEP> ;
<tb> Fig. <SEP> I <SEP> zeigt <SEP> einen <SEP> Detailschnitt <SEP> längs <SEP> der
<tb> Linie <SEP> IV-IV <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 2;
Fig. 5 und 6 zeigen in Seitenansicht bezw. Vorderansicht eine Vorrichtung zum Aus schneiden einer halbkreisförmigen Zunge im Papier; Fig. 7 zeigt in Seitenansicht die gleiche Vorrichtung mit der nebenan liegenden Vor schubvorrichtung für das Papier; Fig. 8 zeigt einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII in Fig. 7;
Fig. 9 zeigt die Abschneidevorrichtung mit dazugehörigem Einstellorgan in Seiten ansicht und Fig. 10 ein Detail dieser Anordnung von oben gesehen; Fig. 11 zeigt die gleiche Vorrichtung von vorn und Fig. 12 einen Schnitt ungefähr nach der Linie XI-XI in Fig. 11;
Fig. 13 zeigt in Seitenansicht die Boden- falttrommel mit zwei ihrer Scheiben teilweise weggebrochen, um eine der innerhalb der selben liegenden Faltvorrichtungen zu zeigen;
Fig. 14 zeigt die Bodenfalttrommel von hinten gesehen und teilweise im Schnitt; Fig. 15 zeigt in Seitenansicht und teil weise in Schnitt die Vorrichtung zur Vor speisung und Einregulierung der Lage der ausgeschnittenen Schlauchteile gegen den Umfang der Bodenfalttrommel; Fig. 16 zeigt einen Schnitt nach der Linie XV-XV in Fig. 15;
Fig. 17 zeigt ein Bruchstück von zwei Riemen mit Querstäben zur Festhaltung der schlauchförmigen Beutelpapiere gegen die Bodenfalttrommel während deren Bewegung zusammen mit dieser; Fig. 18 zeigt in Seitenansicht eine Vorrich tung zur Vollendung der Faltung des Bodens der Schlauchteile während deren Bewegung zusammen mit der Bodenfalttrommel; Fig. 19 zeigt die gleiche Vorrichtung von hinten gesehen;
Fig. 20 zeigt im Grundriss einen Teil der Papierbahn; Fig. 21 zeigt einen Schnitt durch dieselbe nach deren Faltung in Schlauchform; Fig. 22 zeigt einen Teil der derart gefal teten Papierbahn im Grundriss mit ausge- schnittener halbkreisförmiger Zunge und teil weise in getrennte Beutelpapiere zerschnitten;
Fig. 23 zeigt ein solches Beutelpapier mit einem dasselbe gegen den Umfang der Boden- falttrommel festhaltenden Stab, längs wel chem die erste Faltung des Bodens geschieht;
Fig. 2.4, 2.5, 26 und 27 zeigen verschie dene Stadien des Bodenfaltvorganges und Fig. 2:8 einen fertigen Kreuzbodenbeutel. Zur Vereinfachung der Beschreibung wird die Maschine im Nachfolgenden durch Angabe ihrer Wirkungsweise beschrieben, wobei die Konstruktion nur insoweit angege ben wird, als sie nicht ohne weiteres aus der Wirkungsweise zu ersehen ist und wobei die zum grössten Teil auf der Zeichnung weg gelassenen Bewegungsüberführungsvorrich- tungen nicht besonders genannt werden, aus genommen an den Stellen, wo dies zum deut lichen Verständnis der dargelegten Wir kungsweise erforderlich ist,
da diese Vorrich tungen leicht auf mancherlei Arten ausge- führt werden können.
Fig. 1 zeigt, wie oben schon erwähnt wor den ist, schematisch den Weg des Papieres durch die Maschine, während die Fig. 20 bis 28 die Arbeitsvorgänge erläutern, welche zur Herstellung der Kreuzbodenbeutel erforder lich sind.
Die Papierrolle 1 wird auf der Welle 2 aufgehängt und die Papierbahn 3 läuft von der Papierrolle 1 über die Walzen 4, 5, wird längs einer Fläche 6 (Fig. 20) für jeden Beutel der hergestellt werden soll, mit Leim versehen, wird, wie aus der Fig. 21 zu ersehen ist, in Form eines. Schlauches gefal tet und mit einer halbkreisförmig aus- geschnittenen Zunge 7 versehen und in ge trennte schlauchförmige Beutelpapiere 8 zer schnitten, wie aus den Fig. 2-1 und 22 zu er sehen ist,
wonach jedes solches Beutelpapier unter ein Festhaltungslineal oder einen Quer stab 9 (Fig. 23) gebracht wird und längs demselben gefaltet wird, wie aus der Fig. 24 zu ersehen ist, sowie mit Leim längs den Flächen 10 (Fig. 25) versehen und schliess lieh, wie aus den Fig. 2.6 bis 28 zu ersehen ist, gefaltet wird.
Das: Abschneiden der Beutelpapiere geschieht bevor diese durch eine Walze 11 auf den Umfang der Boden faIttrommel 12 gebracht werden, an deren kontinuierlichen Bewegung sie danach, wäh rend die Faltung der Beutelböden durchge führt wird, teilnehmen, bis sie die Scheiben 1:3 erreichen, über welche die die Lineale 9 tragenden Riemen 14 (Fig. 2, 3 und 17) um kehren und die fertigen Beutel zu einem mit Haken oder Griffnägeln 1-3,7 versehenen Rie men 13,6 führen, von welchem die Beutel aus der Maschine hinausgeführt werden.
Um einen gleichmässigen und ruhigen Gang der Papierbahn zu erhalten, liegt gegen diese während des Ganges der Maschine eine Reibungsrolle 15 (F'ig. 2 und 3) an, und der von derselben auf die Papierbahn ausgeübte Widerstand gegen deren Bewegung kann mittelst eines zur Bremsung der Rolle ange ordneten Bremsbandes eingestellt werden, des sen Spannung mittelst einer Schraube oder dergleichen geregelt werden kann.
Von der Reibungsrolle 15 geht die Papierbahn über zwei Walzen 4 und 5, von denen die Walze 4 um die Achse der Walze 5 mittelst eines Hebels 16 nach oben schwenkbar angeordnet ist, damit das Papier beim Anbringen einer neuen Papierrolle in die Maschine leicht zwi schen den Walzen 4 und 5 eingeführt wer den kann. Zur Anbringung des Leimrandes 6 (Fig. 20) dient eine Leimrolle 17, welche in einem von beweglichen Armen 19 getra genen Leimkasten 18 gelagert ist, so dass die ser von der Papierbahn weg nach hinten ge zogen werden kann.
An den obern Enden der Arme 19 sind Querstangen 20 ange bracht, auf denen der Leimkasten 19 ab nehmbar und in Seitenrichtung verschiebbar angebracht ist, damit der Leimrand an die gewünschte Stelle gebracht werden kann, je nach der Grösse der Beutel, welche herzustel len sind. Die Leimrolle 17 erhält ihre Bewe gung durch eine mit derselben verbundene Antriebsrolle 21, welche gegen die Walze 5 anliegt.
Von der Walze 5 läuft die Papierbahn 3 über eine in deren Bewegungsrichtung schmäler werdende Formplatte 22, und über diese wird die Papierbahn in ihrer Längs richtung in Form eines Schlauches gefaltet, wie oben schon erwähnt worden ist. Zu die sem Zwecke ist über dein Papier auf der Formplatte ein Filz- oder Lederstück 2,3 (Fig. 4) angebracht, welches durch Schnüre 24 und Gewichte 25 dazu gebracht wird, die Platte zu umhüllen und somit das Papier da zu zwingt, sich an derselben anzuschmiegen.
Nach der Formung der Papierbahn über der Platte 2.2. werden in derselben in Ab ständen. welche der Länge der herzustellen den Schlauchteile entspricht, die vorher genannten halbkreisförmigen Einschnitte 7 (Fig. 2'2) mittelst eines Messers 26 (Fig. 5 bis 7) angebracht, welches auf einer Achse 2.7 angebracht ist, welche ihrerseits für jeden Beutel um eine Umdrehung gedreht wird.
Die Achse 27 ist in einem Bügel 28 gelagert, welcher mit Lagerlöchern 29 für Lager zapfen 30 (Fig. 8) versehen ist, um welche der Bügel in: Höhenrichtung mittelst einer Stellschraube 31 (Fig. 7) eingestellt werden kann. Die Platte 22 ist mit einer Vertie fung 32 (Fig. 7) versehen., in welcher sich das Messer 26 beim Ausschneiden der halb kreisförmigen Zunge im Papier bewegt. Von der Platte 22: läuft die über derselben zu einem Schlauch geformte Papierbahn zwi schen Walzen 33, 34, welche zum Vorschie ben der Papierbahn dienen.
Die untere Vor- achubwalze 34, welche auf einer im Maschi nengestell gelagerten Welle 35 angebracht ist, ist in zwei auf der Welle befestigten Scheiben aufgeteilt, welche je mit einem Gummiring 36 versehen sind, und zwischen welchen eine lose angeordnete Scheibe 37 an geordnet ist, welche ebenfalls mit einem Gummiring versehen ist und zum Anpressen der Verleimung 6 (siehe Fig. 20) dient.
Die obere Vorschubwalze 3,3 ist mit ihrer Welle 38 zentral in den Lagerzapfen 30 des Bügels 28 gelagert und die Lagerzapfen 30 werden von einem Bügel 39 getragen, welcher dreh bar um im Maschinengestell gelagerte Zap fen 40 gelagert ist und mittelst einer im Ma schinengestell gelagerten Hebenocke 41 ge hoben werden kann, wobei die Hebenocke 41 mittelst eines Handhebels 42 (Fig. 7) ge dreht werden kann.
Eine in einem Auge 43 auf dem Bügel 3,9 einstellbar angebrachte Schraube 44 ist dazu bestimmt, beim Heben des Bügels 39 mittelst der Nocke 41 auch den Bügel 28 mitzunehmen, und das Papier kann dadurch beim Einsetzen leicht zwischen den Vorschubwalzen 33 und 3:1 eingeführt werden.
Die durch ein Zahnradgetriebe 45 (Fig. 8) miteinander verbundenen Vorschubwalzen 33, 34, erhalten ihre Bewegung von der Haupt antriebswelle 46 (Fig. 2 und 3) der Ma schine über eine Gesehwindigkeitsregulie- rungsvorrichtung, durch welche die Ge schwindigkeit der Vorschubwalzen im Ver hältnis zur Geschwindigkeit der Hauptan triebswelle und der ihre Bewegung ebenfalls von dieser erhaltenden übrigen arbeitenden Organe in der Maschine genau zur Verände rung der Länge der herzustellenden Beutel eingestellt werden kann.
Wenn die Um fangsgeschwindigkeit der Vorsehubwalzen 33, 34 erhöht oder vermindert wird; während die Geschwindigkeit der übrigen arbeitenden Organe in der Maschine die gleiche bleibt, wird die Länge der herzustellenden Beutel vergrössert bezw. vermindert. Es ist somit möglich, die Maschine zur Herstellung von Beuteln irgend welcher beliebigen Länge in nerhalb gewisser Grenzen einzustellen.
Ge mäss der gezeigten Ausführungsform besteht die zu dieser Einstellung dienende Geschwin- digkeitsregelungsvorrichtung aus zwei einan der gegenübergestellten konischen Riemen scheiben 47 und 48, und einem über dieselben laufenden Riemen 49 (Fig. 2). Es ist klar, dass eine Geschwindigkeitsregelungsvorrich- tung irgend welcher andern Art verwendet werden kann.
Das Abschneiden der Papierbahn in ge trennte Beutelpapierschläuche geschieht, nachdem diese zwischen den Vorschubwalzen geführt worden ist, mittelst eines Messers 50 (Fig. 12), welches beim Ausführen des Schnittes in eine Nute 51 hineinreicht, wel che in einem Steuerungs- und Gegendruck- segment 52 gebildet ist.
Diesem ähnliche Steuerleisten 53 sind auf beiden Seiten des Messers 50 angebracht, und diese und das Gegendrucksegment 52 werden von Wellen 54, 55 getragen, welche untereinander mit- telst ineinander eingreifenden Zahnrädern 54a, 55a (Fig. 11) verbunden sind, und eine Umdrehung für jeden vorbeigehenden Schlauchteil machen.
Auf der Hauptwelle 46 (F'ig. :3 und 9), welche beispielsweise mit einer Riemenscheibe: 56 zur Zuführung der Antriebskraft zur Maschine mittelst eines Treibriemens von einem Motor versehen ist, sind zwei Riemenscheiben 57 angebracht. Über diese und über zwei Riemenscheiben 5,8 (Fig. 2, 9, 15 und 10<B>)</B> laufen Gummiriemen 59, gegenüber welchen eine Streckwalze 60 angebracht ist, dessen Umfang in Segmente 61, 62, 63, 64 mit verschiedenen Radien an gebracht sind.
Somit läuft das Papier frei zwischen dem Riemen 59 und der Streck walze 60, wenn diese letztere das Segment 61 gegen das Papier wendet, während dagegen das Segment 62, wenn dieses in Berührung mit dem Papier kommt, dieses greift, doch finit der l#Mglichkeit für das Papier zu glei ten, so dass dieses auf der Strecke zwischen den Vorschubwalzen 3,3, 34 und der Berüh rungsstelle zwischen der Walze 60 und den Scheiben 57 bezw. den über dieselben laufen den Gummiriemen 59 gestreckt wird.
In dem Zeitpunkte, wo das Messer 50 sich in der Lage befindet, in welcher es in Wirksamkeit tritt, ergreift das Segment 63 das Papier ohne Möglichkeit für dieses, zu gleiten, so dass eine starke Streckung des Papieres ge rade in dem Augenblicke erzeugt wird, wo dieses abgeschnitten wird, wonach der abge schnittene Schlauch ohne Aufenthalt in der stetig fortschreitenden Bewegung des Papie- res vom Segment 64 weiter durch die Ma schine befördert wird.
Die Umfangsgeschwindigkeit des Messers 50 bezw. der Steuerleisten 52, 53 soll in dem Augenblicke, in welchem das Abschneiden stattfindet, gleich gross wie die Vorschubs geschwindigkeit des. Papieres sein, und da die Geschwindigkeit des letzteren je nach der Länge eingestellt wird. welche die Beutel er halten sollen, ist ebenfalls eine Vorrichtung zur Änderung der Umfangsgeschwindigkeit des Messers im Zeitpunkte des Abschneidens vorgesehen.
Diese Regelung wird in der ge zeigten Ausführungsform durch eine Schraube 65 (Fig. 9) ausgeführt, welche in einem Auge 66 am Maschinengestell gelagert ist und durch eine Mutter 67 geht, welche am Hebel 68 gefestigt ist, welcher seinerseits auf einem Achsenzapfen 69 am Maschinengestell gelagert ist. Auf einem am Hebel 6,8 be festigten Zapfen 70 ist ein Teil 71 gelagert, welcher teils als Zahnrad 72 (Fig. 11) aus gebildet ist, in welchem ein dasselbe mit kon stanter Geschwindigkeit antreibendes Zahn rad.
(nicht gezeigt) eingreift, teils mit einer Gleitnute 73 (Fig. 10) versehen ist, in wel cher eine Gleitstange 74 läuft, welche mit- telst eines Mitnehmerzapfens mit einer auf der Welle 54 befestigten Scheibe 75 verbun den ist. Es geht daraus hervor, dass der Ab stand zwischen den Zentren des Achsen zapfens 70 und der Welle 54 bei der Einstel lung der Schraube 65 verändert . wird, und dass die Welle 54 dadurch eine ungleich mässige Geschwindigkeit erhält, welche also mit Hilfe der Schraube 6,5 auf den ge wünschten Wert für den Augenblick einge stellt werden kann, in dem das Messer 50 sich in der Lage befindet, in welcher es. in Wirksamkeit tritt.
Auf dem obern Teil der Riemen 59 setzt der Papierschlauch seinen Weg unter Rollen 76 (Fig. 2 und 15), welche denselben gegen die Riemen halten, gegen die Walze 11 fort, bis, er gegen einen Anschlag 77 auf demsel ben stösst, indem die Riemen mit etwas grö <I>sserer</I> Geschwindigkeit als die Umfangs geschwindigkeit der in der Pfeilrichtt-m.g (Fig. 15) gleichmässig umlaufenden Walze 11 laufen.
Wenn das schlauchförmige Beu- telpapier zum Anschlag 77 gelangt ist, so dass dessen Geschwindigkeit durch diesen bestimmt wird, gleitet er zwischen den Rie men 59 und den Rollen 76. Auf beiden Sei ten der auf ihrer Welle 58a (Fig. 16) lose angebrachten Scheiben 58 sitzen Scheiben 78 auf der gleichen angetriebenen Welle 58a. wobei um diese und um Scheiben 79 Riemen 80 laufen.
Die Scheiben 78 und 79 haben einen nicht kreisförmigen, sondern derart. ge formten Umfang, dass die Riemen 80 sich abwechselnd gegen die Walze 11 und von derselben wegbewegen, gegen welche das Beutelpapier während seiner Bewegung zu sammen mit denselben mittelst Leisten 81 gehalten wird. In der trommelähnlichen Walze 11 sind Greifarme 83 auf Wellen 82 gelagert, welche von Federn 84 belastet wer den und von einer auf der festen Lagerungs welle 85 auf die Walze 11 fest angebrach ten Nocke 86 betätigt werden. gegen welche die Greifarme 83 mit bei den innern Enden derselben angebrachten Rollen 8 7 anliegen.
Wie aus der Fig. 15 zu ersehen ist, sind diese Arme einander diametral gegenüber ange ordnet, wobei immerhin zu bemerken ist, dass dies ausschliesslich eine geeignete Ausfüh rungsform ist, und dass die Walze ebensogut mit nur einem Greifarm oder mehreren in gleichen Winkelabständen -voneinander an gebrachten Greifarmen ausgerüstet sein kann. je nachdem die Walzen zur Belieferung von einem einzigen Schlauchteil oder mehreren solchen an die Bodenfalttrommel 12 für jede Umdrehung der Walze 11 vorgesehen sind: in dem auf der Zeichnung gezeigten Ausfüh rungsbeispiel ist die Walze 11 so ausgebil det. dass bei jeder Umdrehung zwei Beutel papiere zur Bodenfaltt.rommel 12 geliefert werden.
Wenn das von den Riemen gegen die Walze 11 ankommende Beutelpapier den ent sprechenden Anschlag 77 trifft. geht. die durch den Einschnitt 7 gebildete. halbkreis förmige Zunge 88 (Fig. 23) unter die durch die Aussparung 89 im Umfan;
der Walze zur Zeit hervorragende Spitze 90 des Greif armes 8'3 hinein, welcher letzterer sich dann unter Einwirkung der Nocke 86 verdreht und die Zunge durch die Aussparung 89 in die Walze 11 hinein biegt, so dass die Seiten des schlauchförmigen Beutelpapieres an dem mit der Zunge 88 versehenen Ende, welcher zum Boden des Beutels ausgebildet werden soll, so voneinandergetrennt werden, dass der auf der Bodenfalttrommel 12 angeordnete Haken 90a nur die gegen die Trommel 12 anliegende Seite des Beutelpapieres, welche nicht mit der Zunge 88 versehen ist, im Augenblicke, wo der Schlauchteil die Trom mel 12 erreicht,
greifen kann.
Die Walze 11 ist bei ihren Enden mit Riemenbahnen 91 (Fig. 16) versehen, über welche die mit Querstäben 9 verbundenen Riemen 14 (Fig. 17) laufen. Wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, gehen die Riemen unter der Walze 11 und danach hinauf um die Riemen bahnen 98 auf der Bodenfalttrommel 12 und von dieser über die Führungsscheiben 13 und weiter über die Scheiben 93, 94, 95 zurück zur Walze 11. Die Querstäbe 9 legen sich beim Gang über die Walze 11 in .die Ver tiefungen 96 (Fig. 15) in derselben.
Wenn die Haken 90a die Beutelpapiere auf oben angegebene Weise ergriffen haben, gehen die Riemen 80 gegen die Walze 11 und halten das Beutelpapier gestreckt, bis der Querstab in der entsprechenden Vertiefung 96 dieselbe verlässt und den Schlauch unter sich drük- kend in eine Vertiefung 97 in den Umfang der Trommel 12 eintritt. Der Schlauch wird somit vom Querstabe fest auf den Umfang der Trommel 12 während seiner ganzen Be wegung zusammen mit dieser gehalten, wäh rend die Faltung des Beutelbodens geschieht.
Die Trommel 12 (Fig. 13 und 14) besteht aus zwei Scheiben 98 und 99, welche an ihrem Umfange die Riemenbahnen 92 bilden. Diese werden nach aussen von Flanschen 100 begrenzt, in welchen in Reihe mit den Ver tiefungen 97 Aussparungen für die an den Enden der Querstäbe 9 (Fig. 17) angebrach ten Rollen angeordnet sind.
Zwischen den Scheiben 98, 99 ist eine Reihe untereinander gleicher Vorrichtungen zur Ausführung der hauptsächlichsten Faltarbeit angebracht, und gemäss der gezeigten Ausführungsform ent hält die Trommel acht solche auf derselben verteilte Faltvorrichtungen, von denen eine in Fig. 13 bei -derjenigen Stelle gezeigt wird, wo die Scheiben 99 und 109 weggebrochen sind.
Gemäss der gezeigten Ausführungs form werden acht Schläuche auf der Trom mel 12 während einer Umdrehung derselben zu Beuteln verarbeitet, -wobei ein Haken 90a zu jeder der genannten Faltvorrichtungen gehört und ebenfalls für jede einzelne der selben eine Vertiefung 9 7 im Umfang der Trommel zur Aufnahme eines Querstabes 9 zur Festhaltung des Beutelpapieres, welches auf der erwähnten Faltvorrichtung behan delt werden soll, vorhanden ist. Jede Aus sparung 9 7 ist in einem besonderen, zwischen den Scheiben 98, 99 befestigten Zwischen stücke<B>101-</B> angebracht, in welchem eine Gummileiste 102 angeordnet ist.
Jeder Haken 90a ist in einem Querstück 103 ge lagert und ist durch eine Welle 104 drehbar, welche sich durch einen langgestreckten Schlitz 105 in der Platte 99 erstreckt und aussen an derselben einen Arm 106 trägt. Die Querstücke 103 verbinden die Scheiben 107 und 108 miteinander, welche an Hülsen 109, 110 befestigt sind, die drehbar auf der fest stehenden Trommelwelle 111 gelagert sind und auf welcher die beiden äussern Scheiben 98, 99 drehbar angeordnet sind. Die drehende Bewegung wird der Trommel durch ein mit der Hülse 110 verbundenes Zahnrad erteilt.
Nachdem der Haken 90a sich geschlossen und däs Beutelpapier gegriffen hat, und die ses unter den sich in die Vertiefung 97 legenden Querstab 9 fest gegen den Umfang der Trommel 12- gelegt worden ist, geschieht die Faltung des Schlauchendes längs diesem Querstabe zu derjenigen Form, welche aus Fig. 24 zu ersehen ist, mittelst eines Bügels 115, indem sich dieser während der konti nuierlichen Umdrehung der Trommel, wäh rend sich die Vertiefung 97 von der den Querstab empfangenden Lage a (Fig. 13) durch die Lagen<I>b,
</I> c und<I>d</I> zur Lage e be- bewegt, von in der Trommel vollständig ein gezogener Lage unter der Zunge 88 hinein in das schlauchförmige Beutelpapier und über dem Querstabe 9 nach hinten im Ver hältnis zur Bewegungsrichtung und abwärts gegen das Querstück 101 bewegt, so dass das freie Ende 116 des Bügels 115. in dieser Lage e die Zunge 8.8 gegen das Querstück 101 drückt.
Währenddessen werden die Leim kanten 10 angebracht (Fig. 25), indem Leim von einem Leimbehälter 117 (Fig. 2) durch eine Walze 118 auf einer Walze<B>119</B> befind liche Segmente 120, und von diesen auf den vorbeigehenden Beutelpapieren überführt wird.
Danach zieht sich der Bügel 115 in die Trommel 12 zurück, und während sich der Haken 90a und das Beutelpapier loslässt, drückt ein Faltmesser 12.0 auf das Beutel papier genau gegenüber der Gummileiste 102 (Fig. 18), um durch Einpressen einer Falt- linie 121 die Faltung des Beutelpapieres zu der Form zu markieren, welche aus Fig. 2.6 ersichtlich ist.
Diese Faltung wird mittelst Faltplatten 12-2 (Fig. 13, 14 und 18) durch geführt, welche von der Trommel 12 getra gen werden und sich zur Ausführung der Faltung aufwärts in einem Bogen nach hin ten im Verhältnis zur Bewegungsrichtung der Trommel 12 bewegen und den auf Fig. 26 mit 123 bezeichneten Teil des Beutelpapieres um die durch das Messer 12.0 eingedrückte Faltlinie 121, wie aus der Fig. 27 zu ersehen ist, nach unten biegen.
Gleichzeitig wie die Faltplatten 122 die zweite Faltung ausfüh ren, treten Zapfen 124 (Fig. 13, 14 und 18) durch Löcher 1,2.5 in den Querstücken 101 hervor und ein Lineal 126 berührt die Trom mel 12, wodurch die Zunge 88 auf dem Beu- telpapier um so viel gehoben wird, dass Arme 12;
7 (Fig. 18) unter dieselbe greifen können, wodurch die letzte Faltung über den freien Endkanten 128 (Fig. 27) der Faltplatten 122 ausgeführt werden kann.
Die Arme 127 wer den von Ketten 129. (Fig. 2, 18 und 19) ge tragen, welche über Scheiben 130, 131 wen den und von in denselben eingreifenden Kettenrädern 132 (Fig. 18) mit einer Ge schwindigkeit getrieben werden, welche etwas grösser ist als die Umfangsgeschwindigkeit der Trommel 12, während die Messer 120 und die Lineale 12,6 auf der gleichen Welle 133 angeordnet sind, auf welcher die Scheiben 130 lose gelagert sind.
Es. ist klar, dass die Anzahl der Messer 12.01 und der Lineale 126 auf der Welle 133, sowie deren Umlaufs- gesehwindigkeit so gewählt werden müssen, dass, die richtige Zusammenwirkung mit den Faltvorrichtungen auf der Trommel 12 er halten wird. Ebenso ist es klar, dass die Ket ten 129 mit Armen<B>1-97</B> an geeigneten ab ,gepassten Stellen versehen sein müssen, um richtig mit den Faltvorrichtungen auf der Trommel 12 zusammenzuarbeiten.
Bei jeder solchen Stelle tragen die Ketten auch eine Spurwalze 134 und eine Gummiwalze 135, von denen die Spurwalze 13.1 die gefalteten Zungen der Beutelpapiere niederdrückt, gleichzeitig wie die Faltplatten 122 zurück gehen, während die nachfolgende Gummi walze 135 die ganze Faltung und Verlei- mung des Kreuzbodens zusammenpresst.
Der Kreuzbodenbeutel ist nunmehr fertig und hat dasjenige Aussehen, welches bei spielsweise aus der Fig. 28 zu ersehen ist, und folgt mit dem Querstabe 9 iun die Wal zen oder Scheiben 13 herum. Der Riemen . 1f$ (Fig. 2), welcher mit Griffnägeln 137 versehen ist, geht über die Scheiben 138 und 139. Die Griffnägel 137, welche nicht ini einzelnen gezeigt werden, sind federbelastet und öffnen sich beim Passieren der Scheiben 138, 139 gegen die Federkraft.
Einer dieser Nägel ergreift den Beutel, Renn dieser unter die Scheiben 13 kommt, und zieht ihn vom Qüerstabe 9 weg, indem der Riemen 136, welcher sich mit seinem obern Teil unmittel bar unter den Riemen 14 auf deren Weg von den Scheiben 13 zu den Scheiben 9.3 er streckt, mit etwas grösserer Geschwindigkeit als die Riemen 14 läuft. Auf diese Weise werden die Beutel aus, der Haschine zwischen der Scheibe 13-9 und einer Walze 140 aus geworfen.
Die auf der Trommel 12 anebrachten Festhaltungs- und Faltorgane 90a,' 115, l22 und 124, welche auf das Beutelpapier wir ken, während dieses an der kontinuierlichen Drehbewegung derselben teilnimmt, können selbstverständlich auf verschiedene Weise zur Erhaltung ihrer erforderlichen Arbeits bewegungen angeordnet werden, weshalb die Erfindung nicht auf speziell diejenige hon- struktion beschränkt zu betrachten ist, wel che zu diesem Zwecke zur Verdeutlichung der Erfindung auf der Zeichnung veran schaulicht wird.
Diese Konstruktion, welche besonders aus den Fig. 13 und 14 zu er sehen ist, stellt somit nur eine geeignete Aus: führun.gsform dar, welche besonders zurecht gelegt ist, um eine einfache Einstellung der Maschine auf Beutel verschiedener Formate zu gewähren.
Somit kann der Abstand zwi schen den Haken 90a und den entsprechen den Nuten<B>97,</B> in welchen die Beutelpapiere von den Querstäben 9 festgehalten werden durch eine Verdrehung der Scheiben 98, 99 gegenüber den Scheiben 107, 108 eingestellt werden, um für das Beutelformat zu passen, welches hergestellt werden soll.
Diese Ein stellung geschieht mittelst eines Nebels 141, welcher drehbar um einen Zapfen 142 auf der Scheibe 99 gelagert ist und mit einem innerhalb desselben liegenden Arm 143 ver bunden ist, welcher mit einem Zapfen 144 versehen ist, der in einem in einer Steuerung auf der Scheibe 108 verschiebbaren Gleit- klotz 145 gelagert ist. Der Hebel 141 kann mittelst eines Handrades 147 in eingestellter Lage verriegelt werden.
Weiter ist der Hebel geeigneterweise mit einem Zeiger 14.8 ver sehen, welcher sich über eine Skala auf der Scheibe 108 bewegt, um die Einstellung der Maschine auf ein gewisses Beutelformat zu erleichtern. In diesem Zusammenhange wird erwähnt, dass die in der Walze 11 (Fig. 15) für die Querstäbe 9 angebrachten Vertiefun gen 96 genügend breit sind, um eine Lagen veränderung der Querstäbe auf dieser Walze zu ermöglichen, welche durch Einstellung der Scheiben 98, 99 im Verhältnis zu den Scheiben 107,<B>108</B> verursacht wird.
Es ist nämlich zu bemerken, dass die die Scheiben 1.07, 10,8 verbindenden Querstücke 103, wel che die Haken 90a tragen, immer die gleiche bestimmte Stelle der Walze 11 berühren. Die Haken 90a sind federbelastet und werden dadurch dazu gebracht, sich in den richtigen Augenblicken zu öffnen und zu schliessen, dass: die auf den Armen 106 angebrachten Zapfen oder Rollen 149 in den Steuerungen 150 und 151 (Fig. 2) eingeführt werden, wel che auf dem Maschinengestell befestigt sind.
Die Steuerungen 1.50 haben eine solche Form, dass ein Haken 90a gegen Federbelastung ge öffnet wird, wenn die entsprechende Rolle 1.49 von unten nach oben ein Stück weit durch die Steuerung geht, und danach wie der sich zu schliessen beginnt, wenn die Rolle weiter durch die Steuerung hinauf geführt wird.
Die Steuerung hat eine solche Form, dass der Haken 90a geöffnet wird, wenn die Rolle 149 von oben nach unten durch die Steuerung ein Stück weit geführt wird, und danach offen gehalten wird, während die Rolle ihren Weg noch ein Stück weiter durch die Steuerungsöffnung nach unten fortsetzt.
Die Bewegungen aller der von der Trom mel 12 getragenen Faltorgane 115, 12,2 gehen von dreien auf der feststehenden Trommel welle angebrachten Nockenscheiben mit Kurvennuten 152, 153 und 154 aus. In der Nockenscheibe 152 greift für jede der acht Faltvorrichtungen ein Hebel 15.5 mittelst einer Rolle 156 ein. Der Hebel 155 ist an einer Nabe<B>1,57</B> befestigt, welche auf einer Welle 15,8 gelagert ist, welche sich zwischen den Scheiben 9$ und 99 erstreckt und von denselben getragen wird.
In der Nocken scheibe 153 greift ebenfalls für jedes der Falt- organe ein Hebel 159 mittelst einer Rolle 160 ein, und dieser Hebel ist ebenfalls auf einer auf der Welle 158 gelagerten Nabe 161 be festigt.
In der Nockenscheibe 154 greift ebenfalls für jede der in der Trommel 12 angebrachten Faltvorrichtungen ein Hebel 162 mittelst einer Rolle<B>163</B> ein, und dieser Hebel 162 ist. auf einer Welle 164 gelagert, welche von den Scheiben 98 und 99 getragen wird. Mittelst eines Gelenkes 165 ist der Hebel 162 mit zwei auf einer gemeinsamen Nabe 166, welche auf der 'Welle 158 gelagert ist, befestigten Armen<B>167</B> verbunden, wel che die Faltplatten 122 tragen.
Auf der Welle 158 ist weiterhin ein Zahnsegment 168 gelagert, .welches in Eingriff mit einem Zahnsegment 169 steht, welch letzteres auf der Scheibe 108 befestigt ist. Das auf der Welle 158 angebrachte Zahnsegment 168 ist mit einem Arm 170 versehen, welcher mit telst eines Gelenkes 171 mit dem Gelenke 165 verbunden ist. Dieses letztgenannte Ge lenk 165 ist mit dem Hebel 162 mittelst eines in einem bogenförmigen Schlitz 172 in die sem verschiebbaren Würfel 173 verbunden, an welchem das Gelenk 165 mittelst seines Führungszapfens 174 befestigt ist.
Beim Drehen der Scheiben 98 und 99 im Verhält nis zu den Scheiben 107 und 108 mittelst des Hebels 141 zur Einstellung der Maschine für das Beutelformat, welches hergestellt werden soll, wird das Zahnsegment 168 gedreht und hiermit der Würfel 173 im Schlitze 172, ver schoben, wodurch der Hub der die Faltplat- ten tragenden Arme 167 verändert wird. Die Faltplatten 122 sind drehbar um Zapfen 175 auf den Enden der Arme 167 angeordnet und untereinander mit einem Arme 176 ver bunden,
welcher gelenkartig mit einem in einer bogenförmigen Steuerung 177 ver schiebbaren Würfel vereinigt ist, wobei die Steuerung drehbar um eine in Augen 179 auf dem Querstück 101 gelagerten Welle 178 ge lagert ist. Mittelst eines Gelenkes. 180 ist die Steuerung 177 mit einem Hebel 159 verb-ui- den. Wenn die auf diesem angebrachte Rolle 160 die Ausbuchtung 181 der Nute in der Nockenscheibe 1,53 passiert, wird die in Frage kommende Faltplatte 122.
nach aussen um die Zapfen 175 geschwenkt, Evas, zur gleichen Zeit eintrifft, wie die Platten 122 im Verhältnis zu der Drehrichtung der Trommel durch die Arme 167 nach hinten geschwenkt werden, wobei die- Arme 167 ihre Bewegung von der Nockenscheibe 154 über den Hebel 162 und das Gelenk 16.5 er halten.
Durch diese zusammengesetzte Schwenkbewegung werden die Platten 122 während der Ausführung ihres Arbeitshubes eine solche Bahn beschreiben, wie mit genü gender Deutlichkeit aus, den in Fig. 18 in den verschiedenen Lagen während des Ar beitshubes veranschaulichten, zu den aufein ander folgenden Faltvorrichtungen gehören den Faltplatten 122 zu ersehen ist. Der Bügel 115 ist an einem Arm des, Winkel hebels 182 befestigt, dessen anderer Arm zu einer Steuerung 183 für einen 'Würfel 184 ausgebildet ist, mit welcher das äussere Ende des Hebels 155 gelenkig mittelst eines Zap fens 1,85 verbunden ist.
Der Winkelhebel 182 ist drehbar um einen Zapfen 186 auf dem einen Arm eines Winkelhebels 187 (Fig. 14) gelagert, welcher drehbar um einen Zapfen 18;8 auf der Scheibe 98 ist, und dessen an derer Arm als eine Steuerung 189 ausgebil det ist, welche auf einem mittelst eines Zap fens 190 drehbar an der Scheibe 107 be festigten Würfel gleiten kann. Bei der Dre hung der Scheiben 98, 99 im Verhältnis zu den Scheiben 107, 108 für Einstellungs zwecke, wird der den Lagerzapfen 186 für den Winkelhebel 182 tragende Winkelhebel 187 gedreht, wodurch der Abstand zwischen den Zapfen 185 und 186 verändert wird. Da durch wird auch der Hub des den Bügel 115 tragenden Armes 182 verändert, welcher seine Arbeitsbewegung von der Nocken seheibe 152 durch den Hebel 155 erhält.
Die Zapfen 124 sitzen auf einem hebelartigen Teil 190a, welcher um einen Zapfen 191 am einen Ende des Hebels 192 gelagert ist, wel cher auf der gleichen Welle 178 angebracht ist, wie der Steuerungsarm<B>177.</B> und welcher mit seinem andern Ende mittelst eines Ge lenkes 193 mit der Scheibe 107 verbunden ist. Der Teil 190a steht unter Einwirkung einer Feder (nicht gezeigt), welche darnach strebt, die Zapfen 124 in zurüc,o-eschobener Lage zu halten.
Der Teil 190a trägt ausser dem eine Rolle 194, welche dazu bestimmt ist, mit einer festen Steuerung zu arbeiten (nicht gezeigt), durch welche sie nach unten gedrückt wird, wobei der Zapfen 124 somit gegen die Kraft einer Feder im rechter, Augenblicke nach vorn geschoben wird. Bei der Drehung der Scheiben 98. 99 im Verhält nis zu den Scheiben 107, 108 für Einstel lungszwecke werden die Zapfen 12-1 näher oder ferner von den entsprechenden Vertie- fungen 97 verschoben.
Aus dem Gesagten geht hervor, da.ss bei einer solchen Einstel lung der Maschine zur Herstellung von Kreuzbodenbeuteln eines gewissen Formates nicht nur der Haken 90a und die Zapfen 124 zu dem dem gewünschten Format entspre chenden, geeigneten Abstand von den Ver tiefungen 97 eingestellt werden, in welchen die Beutelpapiere während des Bodenver- laufes von den Querstäben 9 festgehalten werden, sondern auch der Ausschlag der Faltorgane 115 und 122 entsprechend einge stellt werden,
wobei die ganze Einstellung aller dieser Teile nur durch eine äusserst ein fache Handhabung des Hebels 141 und des Verriegelungshandrades 146 geschieht. Es ist also möglich, einfach und rasch von der Herstellung von Beuteln eines Formates zu einem andern überzugehen, und die Länge der Beutel kann beliebig gewählt werden und vollständig unabhängig vom Format im übrigen, durch eine kleine einfache Rege lung der Geschwindigkeit der die zusammen hängende Papierbahn von der Vorratsrolle 1 (Fig. 1)
vorschiebenden Vorschubwalzen 33, 34 (Fig. 2 und 7), wie oben schon erklärt worden ist. Dies ist ein Resultat, welches be sonders in Vereinigung mit der gleichzeitig erreichten ausserordentlich grossen Leistungs fähigkeit der Maschine einen wichtigen technischen Fortschritt auf dem in Frage kommenden Gebiete bedeutet.
Wie schon einleitungsweise angedeutet worden ist, kann die Maschine unter Bei behaltung der prinzipiellen Züge in der Er findung und nur mit zweckmässigen Verän derungen in der Konstruktion der arbeiten den Faltvorrichtungen dafür eingerichtet werden, Beutel herzustellen, deren Böden auf andere Weise, als eben die auf der Zeich nung gezeigte, über Kreuz gefaltet werden können, und beispielsweise auch von Beuteln mit einwärts gefalteten Böden.
Die Erfin dung darf somit nicht darauf beschränkt be- betrachtet werden, für die Herstellung von Beuteln einer bestimmten Ausführung zu gelten, denn die Ausführung der Beutel kann geändert werden und dementsprechend auch die Konstruktion der arbeitenden Organe, ohne dass dies einen Seitenschritt vom Prin zip der Erfindung bedeutet.
In der vorliegen den Detailbeschreibung der zur Verdeutli chung der Erfindung gewählten Ausfüh- rungsform sind schon einige nahe bei der Hand liegende Änderungen angedeutet wor den.
Selbstverständlich können noch manche andere Änderungen vorkommen, und nur um weiterhin ein Beispiel für eine solche zu geben, kann erwähnt werden, dass@ die Ab schneidevorrichtung beispielsweise aus einer guillotineartigen Absehneidevorrichtung be stehen, dass die an verschiedenen Stellen der Beschreibung vorkommenden Haken durch pneumatische Festhaltungsvorrichtungen er setzt werden können, dass die endlosen Ket ten 12.9 (Fig. 18)
durch um Achsen rotie rende Organe oder Räder ersetzt werden können, welche sukzessive auf die Beutel wirken usw.