CH159274A - Signaleinrichtung. - Google Patents

Signaleinrichtung.

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CH159274A
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Aktiengesellschaft Autophon
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Autophon Ag
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J36/00Parts, details or accessories of cooking-vessels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description


  Signaleinrichtung.         In    Signalanlagen, bei denen eine Mehr  zahl von Signalen oder     Fernsteuerungen     über eine Verbindungsleitung gesandt wird,  werden in der Regel auf der Sende- und .der  Empfangsstelle synchron bewegte Verteiler  wähler vorgesehen. Um diese Verteilerwähler  in Synchronismus zu halten, ist bereits vor  geschlagen worden, den     Fortschaltestrom-          kreis    für beide Wähler über je einen Schalt  arm und ein Kontaktfeld beider Wähler zu  leiten und hierbei die Schaltkontakte gleicher  Stellung der Verteilerwähler abwechselnd an  verschiedenes Potential zu legen.

   Diese Ein  richtung hat jedoch den Nachteil, dass der       Fortschaltestrom    über die Schaltkontakte der       Verteilerwähler    fliessen muss, so dass infolge  der Grösse dieses Stromes leicht ein Verbren  nen der Kontakte eintritt.  



  Diese Nachteile werden bei bekannten  Antriebsschaltungen für die     Verteilerwähler     vermieden, bei denen über die Verbindungs  leitung Stromstösse gesandt werden, die so  wohl den Verteilerwähler der Sendestelle wie  den der     Empfangsstelle        fortschalten.        Eine       absolute Gewähr für den Synchronlauf ist.  jedoch bei diesen Einrichtungen nicht vor  handen, da aus mechanischen Gründen einer  der Verteilerwähler ausser Tritt fallen kann.  



  Die Erfindung     betrifft    nun eine Signal  einrichtung, bei der in einem Stromkreis, der  über je einen Schaltarm und Schaltkontakte  beider Verteilerwähler verläuft, die Schalt  kontakte gleicher Stellung der Verteiler  wähler abwechselnd an verschiedenem Poten  tial liegen. Erfindungsgemäss sind in diesem  Stromkreis Relais angeordnet, die derart aus  gebildet sind, dass sie durch den bei aufein  anderfolgenden übereinstimmenden Wähler  stellungen fliessenden Strom verschiedener       Richtung    ihre Anker dauernd in dem glei  chen     .Schaltzustand    halten und die bei ihrem  Abfallen     Überwachungsstromkreise    betätigen.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung  ist in der Abbildung dargestellt.  



  Wenn eine     Signalgabe    eingeleitet wird,  beispielsweise dadurch, dass der Kontakt     Sig     nach unten umgelegt wird, so wird ein  Stromkreis geschlossen:           +,    Kontakt     Sig,    Wicklung<I>L</I> von Relais  <I>E,</I>     es6,   <I>p2,</I> Relais<I>An, -.</I>  



  Relais<I>An</I> erregt das verzögerte Relais V,  so dass mit Kontakt v4 der Verteilerwähler S  durch stossweise Einschaltung des Magnetes  D angeschlossen wird. Im Stromkreis:     +,    Un  terbrecher     IIU,   <I>v4,</I> Relais<I>J, p4,</I> Magnet<I>D, -,</I>  wird auch Relais J stossweise erregt. Bei  jedem .Schritt öffnet es seinen Kontakt     i4     und dadurch den durch Kontakt     a 6    über die  Ader 1 der     Verbindungsleitung        VL    für Re  lais     JN    in der     Signalempfangsstelle    vorberei  teten Erregungsstromkreis.  



  Dementsprechend fällt Relais     JN    bei  jedem Schritt des Wählers S kurzzeitig ab.  Da es mit seinem     Kontakt        in4    das verzögerte  Relais I eingeschaltet und dieses mit seinem  Kontakt 12 den     Fortschaltestromkreis    für  den     Drehmagneten        DI    des     Empfangsschalt-          werkes        8I    vorbereitet hatte, wird bei jedes  maligem Abfall durch Kontakt     in2    der  Stromkreis     geschlossen:

            -f-,   <I>12,</I>     in2,    Relais<I>11, p14,</I> Magnet     DI,   <I>-.</I>       In    diesem Stromkreis liegt das, verzögerte  Relais 11, das sich während der Stromstoss  reihe erregt hält. Im Falle des Beispiels wird  der Sonderwähler     S    nach zwei Schritten still  gesetzt, denn dann wird der durch Kontakt       e14    vorbereitete Stromkreis vollendet:       -f-,    v2, Relais P, Arm b von Wähler S in       Stellung    2,     e14,    Wicklung S des Relais E, -.

    Relais P ist empfindlich und öffnet so  fort mittelst Kontakt p4 den     Fortschalte-          stromkreis    für den Wähler S. Auch das  Stufenrelais E spricht an, jetzt aber in die  zweite Stufe, nachdem es über seine     Wick-          hing    1 nur in erster     Stufe    erregt worden war.  Es unterbricht mit seinem Kontakt     es6    den       Anlassstromkeris    und veranlasst den verzöger  ten Abfall von Relais     V.    Der Kontakt     es2     schafft über den noch umgelegten Kontakt       Sig    einen Kurzschluss für Relais P.  



  Inzwischen wurde auch durch Abfall von  Relais<I>An</I> Relais     JN        aberregt    und öffnete  den Erregerstromkreis für Relais I. In des  sen Abfallzeit jedoch besteht der Stromkreis,  der durch einen in seiner     Wirkungsweise       weiter unten zu beschreibenden Kontakt     x4     vorbereitet war:       -I-,   <I>x4, 114,</I> 14, Relais<I>PI,</I> Arm b von  Wähler     SI    in Stellung 2, Relais     B,   <I>-.</I>  



  In diesem Stromkreis spricht mit Relais  <I>PI</I> Relais     R    an. Kontakt     pI4    öffnet den  Stromkreis für den     Drehmagneten        DI    und  setzt den Wähler     SI    still.

   Kontakt r2 schafft  für Relais     R    einen Haltestromkreis unter       gleichzeitigem        Kurzschluss    des Relais<I>PI. r4</I>  schaltet die Signallampe<I>EL</I> ein zur Kenn  zeichnung der in der fernen Stelle geschehe  nen Umschaltung von Kontakt     Sig.    Die  Überwachungsperson hat nicht näher zu be  schreibende Mittel in der Hand, Massnahmen  zu treffen zur Rückgängigmachung der das  Signal verursachenden Schaltmassnahmen und  zur Auslösung der eingestellten     Schaltmittel.     also beispielsweise die Öffnung des Halte  stromkreises für Relais     P.     



  Infolge des Kurzschlusses der Relais P       und   <I>PI</I> und deren dadurch bewirkten Wie  derabfall werden in der Sende- und Emp  fangsstelle die Schaltwerke unabhängig von  einander wieder in die Ruhelage zurück  gestellt. Beim ersten Schritt der Schaltwerke  wurden ihre Wellenkontakte umgelegt. In  der     Signalsendestelle    besteht also nach Ab  fall des Relais     V    unter Umgehung des Relais  J ein     Heimlaufstromkreis    über den Wellen  kontakt     w1    für den Wähler S, welcher  Stromkreis erst in der Ruhelage des Wählers  unterbrochen wird.

   Auch in der Empfangs  stelle war durch Schliessen des Kontaktes w3  ein Stromkreis. vorbereitet, der über den Un  terbrecher     ITU    nach Abfall des Relais<I>I</I>     mit-          telst    Kontakt 16 geschlossen wird. Auch die  ser Stromkreis wird in der Ruhestellung des  Wählers     SZ    wieder unterbrochen.  



  Andere Signale, beispielsweise das Signal  AL werden über die gleichen Verteilerwähler  S und     S1    über die gemeinsame     Verbindungs-          leitung        VL    gesandt. Die ins Einzelne  gehende Beschreibung dieser Signalgaben  dürfte sich nach Kenntnis der Einschaltung  von Signal<I>EL</I> erübrigen.  



  Mit Anlassen des Signals wurde     mittelst     Kontakt     an3    Minuspotential an den     a-Arm         des Wählers S gelegt, so dass über die Ader  2 der     Verbindungsleitung        VL    und den     a-Arm     des Empfangswählers SZ die Wicklung I des  Relais X nach Erde erregt werden     konnte.     Gleichzeitig wird dieses     Potential    an die     ge-          radzahligen    Kontakte der Kontaktbank von     S     gelegt,

   während über Kontakt     anl        Erdpoten-          tial    an die     ungeradzahligen    Kontakte gelegt  wird. Beim     Empfangsschaltwerk    liegt im  Gegensatz dazu; angeschaltet durch Kontakte  x2 und x6, Erdpotential an den     geradzah-          ligen,    Minuspotential an den     ungeradzahligen     Kontakten von     S1.    Bei der synchronen Wei  terschaltung beider Wähler bleibt Relais X  daher einmal über Wicklung 1 und das an  dere Mal über Wicklung     II    erregt und hält  seine Kontakte<I>x2, x3,</I> x4 und x6 umgelegt.

    Wenn auch beim ersten Schritt von     S1    über  Wellenkontakt     w4    Relais C erregt wird, so  wird daher kein Stromkreis für Relais Y ge  bildet.  



  Erst     wenn    aus irgend einer Ursache her  aus Sende- und Empfangswähler ausser Tritt  fallen und     Relais.    X dadurch abfallen     muss,     wird der Stromkreis: geschlossen:       +,   <I>c4, x3, p12,</I>     Relais    Y, -.  



  Der Kontakt y2 schliesst den     Stromkreis     für das     Hitzdrahtrelais        Th.    Dieses erwärmt  sich, ohne jedoch seinen Kontakt     th4    um  legen zu können. Der Stromkreis für die       Signalempfangsrelais    R     bezw.    Q kann, da  der Kontakt x4 geöffnet ist, nicht geschlos  sen werden. Die Wähler, die     in    die Ruhelage  weiterlaufen, werden, da der Anreiz durch  Kontakt     Sig    bestehen bleibt, daher von  neuem angelassen.  



  Wenn bei diesem neuerlichen Anlauf der  Wähler Relais PI ansprechen kann, so wird  der Stromkreis für das     Hitzdrahtrelais        Th     mittelst Kontakt     p16,    geöffnet und dessen  Abkühlung     erzwungen.     



  Fallen jedoch die Wähler bei ihrer Ein  stellung beim zweiten oder dritten Mal wie  der ausser Tritt, so kann Relais<I>TH</I> so warm  werden, dass es seinen Kontakt umlegt und  die Einschaltung des Relais     Stö    bewirkt. Um       einen    weiteren Energieverbrauch zu vermei-    den, wird mittelst Kontakt     stö    der Erreger  stromkreis für Relais     Th    unterbrochen.

   Es  wird ein Haltestromkreis mittelst Kontakt       stö2    über die     Trenntaste        Tr    gebildet und     mit-          telst        stö4    die Störungslampe     SL    an Stelle der  Signallampen zum Aufleuchten gebracht.  Der     Bedienungsbeamte    erkennt. dass eine  Störung durch     Aussertrittfallen    der Wähler  entstanden ist und kann dieses Signal durch  Öffnung des     KontaktesTr    wieder rückgängig  machen.  



  Ohne von dem Erfindungsgedanken ab  zuweichen, liessen sich auch Schaltungsanord  nungen entwerfen, bei denen die Störungs  meldung im Augenblicke des     Aussertrittfal-          lens    durch unmittelbare Erregung des Relais       Stö    ohne Zwischenschaltung des     Thermo-          relais        Th    gegeben     wird.    Die Einrichtung  kann derart ausgebildet sein, dass die Stö  rungsmeldung erst nach wiederholtem Ver  such zur Signalgebung veranlasst wird;

   bei  spielsweise können bei .den im Beispiel ver  wendeten Verteilerwählern nach dem     start-          stop-Prinzip    durch das     Aussertrittfallen    die  Störungsmeldungen durch Erregung eines  Vorbereitungsrelais angereizt werden. wel  ches erst bei neuerlichem     Aussertrittfallen    der  Verteilerwähler die Meldungen bewirkt. Zur  Ersparnis von Relais können diese     Vorberei-          tungs@    und Störungsrelais zusammengefasst  werden und in Form von Doppelanker- oder  Stufenrelais in der     Signalempfangsstelle    an  gebracht sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Signaleinrichtung, bei der eine Mehrzahl von Signalen durch synchron bewegte Ver teilerwähler über eine Verbindungsleitung ge sandt werden kann und bei der in einem Stromkreis, der über je einen Schaltarm und Schaltkontakte beider Verteilerwähler ver läuft, die Schaltkontakte gleicher Stellung der Verteilerwähler abwechselnd an verschie denem Potential liegen, dadurch gekennzeich net, dass in diesem Stromkreis Relais angeord net sind, die derart ausgebildet sind, dass sie durch den bei aufeinanderfolgenden überein stimmenden Wählerstellungen fliessenden Strom verschiedener Richtung ihre Anker dauernd in dem gleichen Schaltzustand- hal ten, und dass sie beim Abfallen Über wachungsstromkreise betätigen.
    UNTERANSPRÜUCRE 1. Signaleinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, däss die Relais zwei Wicklungen besitzen, über welche ver schiedene Batteriepotentiale an aufeinan- derfolgende Schaltkontakte eines Ver- teilerwählers gelegt werden. 2. Signaleinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass. nur der der Ruhestellung der Verteilerwähler entsprechende Kon takt unmittelbar über eine Wicklung mit einem Potential verbunden ist, während die andern Schaltkontakte des.
    Verteiler wählers erst über Kontakte des Relais ab- wechselnd mit einer der beiden Wickluä- gen bezw. den Batteriepotentialen verbun den sind. 3. Signaleinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2 mit Ver teilerwählern nach dem Start-stop-Prinzip, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zeit schalteinrichtung (Th) in der Signal empfangsstelle vorgesehen ist, die erst bei wiederholtem Aussertrittfallen eine Stö rungsmeldung gibt.
    1-. Signaleinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Schaltmittel (PI, pI6) vorgesehen sind, die die Zeitschalt- einrichtung (Th) ausser Wirkung .setzen, wenn bei erneutem Anlassen der Verteiler wähler Synchronismus sich wieder ein stellt.
CH159274D 1931-11-09 1931-11-09 Signaleinrichtung. CH159274A (de)

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