CH159336A - Bienenkasten. - Google Patents

Bienenkasten.

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Publication number
CH159336A
CH159336A CH159336DA CH159336A CH 159336 A CH159336 A CH 159336A CH 159336D A CH159336D A CH 159336DA CH 159336 A CH159336 A CH 159336A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
honey
brood
hive
chamber
chambers
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Application number
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English (en)
Inventor
Schwegler-Schumacher Niklaus
Adolf Emil
Original Assignee
Schwegler Schumacher Niklaus
Adolf Emil
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K47/00Beehives

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description


  



     Bienenkasten.   



   Praktische   Bienenkästen    für den Zwei volk-und   Doppelzweivolkbetrieb.-'ind bislier    noch nicht bekannt.



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein solcher Bienenkasten, genannt   Zweibeute,    worin zwei Voler nebeneinander leben   kön-    nen, getrennt durch eine vertikale Mittel wand im Kasten.



   Ein Ausführungsbeispiel des   Erfindungs-    gegenstandes ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt.



   Fig.   1    zeigt den Bienenkasten im Hori    zontalsehnitt nach    der Linie   A-t1    in   Fig. 3 ;   
Fio.   2    zeigt einen Vertikalschnitt nach der Linie B-B in Fig.   1    ;
Fig. 3 zeigt einen weiteren   Vertikal-    schnitt nach Linie C-C in Fig.   l.   



   Der   dargestellte Bienenkasten    ist durch eine vertikale Zwischenwand 16 in zwei nebeneinanderliegende Hälften getrennt, und jede dieser Hälften ist durch eine ungefähr in halber Hohe angeordnete horizontale Trennwand 4, genannt Schied, in zwei  übereinanderliegende Räume,   Brutraum    und
Honigraum, unterteilt. Die   4    ist mit einer über den Grossteil derselben sich erstreckenden Öffnung 4' versehen, welche durch einen Schieber 3   abgeschlos-    sen ist. Unter dem Schieber ist in der   Off-    nung 4' ein aus Rundeisenstäben bestehendes
Gitter 2 angebracht, dessen Stäbe in einem solchen Abstand voneinander angeordnet sind, dass sie den Bienen den Durchgang ge statten, der grösseren   Königin    denselben aber verwehren.

   Vorn ist unter dem   Absperrgit-    ter 2 noch ein   Feingitter      1    angebracht. Der
Schied 4 ist auf seitlichen Leisten   verschieb-    bar angeordnet, so dass er nach   Offnen    der   Xastentüren      14    gehoben, oder aus dem   Ka-    sten herausgezogen werden kann, je nach der am Volk zu   leistenden    Arbeit. Jeder Honigraum ist oben durch ein   Deekbrett    8 abgedeckt, zwischen welchem und der   Kastendiele    9 ein freier Raum (Handraum)   10    vorgesehen ist und welches nach dem Hochklappen mit seinem hintern Ende   an der Eastendiele    angehängt werden kann.

   Durch den Handraum 10 ist nach Anhängen des   Deckbrettes    an der Diele ein bequemes Operieren im Honigraum auch   mit Brutwaben ermöglicht.   



  5 sind zwei Durchgänge in der vertikalen Zwischenwand 16, notig fiir den   Doppelzwei-      volkbetrieb.    Diese zwei Durchgänge sind   wie-    derum mit einem Absperrgitter 17 für die   Königin    abgedeckt und können mittelst Schieber 6 abgeschlossen oder geöffnet werden. Mit 15 sind je zwei Fluglöcher über dem Kastenboden und über dem Schied 4 in der   Kastenvorderwand    bezeichnet.

   Letztere ist mit einer Isolation 18 versehen. 11 ist ein   Futtergeschirr    und 13 sind bewegliche Fenster und 12 sind Wabenrahmen, welche auf Tragleisten 7 aufruhen. 7a sind Tragleisten im ersten Honigraum, welche nötig sind für   t/2      Honigwaben,    wenn Schied 4 nicht benützt wird.   1H2      Honigwaben    sind die Hälfte einer   Brutwabengrösse.   



   Mit dem beschriebenen Kasten kann nun der Zweivolkbetrieb im Ereislauf eines Jahres wie folgt durchgeführt werden.



   Nach der zweiten Ernte, also Anfang August, wird der   Kasten bevölkert,    in den Bruträumen mit je einem Volk und über dem Schied 4 in den Honigräumen mit je einem zweiten Volk, eventuell oben nur mit je einem   Jungvolk    (Reservevolk). Unabhängig voneinander, hingegen in der Wärmeausstrahlung einander gegenseitig unterstützend, besonders im zeitigen   Frühjahr,    entwickeln sich diese vier   Völker    bis Ende April zu vier normalen Standvölkern, in den Bruträumen wie in den   Honigräumen.    Da nun um diese Zeit im gewöhnlichen Betrieb die wenigsten   Völker    in der Lage wären, einen Honigraum zu besetzen und eine   Frühtracht    voll auszunützen,

   werden nun im   Zweivolkbetrieb    um genannte Zeit die je zwei   Völker    (Brut-und   Honigraumvölker) zusammengespannt.    Die   Königinnen    der obern   Völker    werden ausgesucht und kommen mit zwei bis drei Waben als   Ableger,    das heisst mit einem Teil eines Volkes, in einen andern Kasten. Die Honigraumvölker werden sich nun sofort der   Weisellosigkeit-bewusst, und    sind froh, wenn sie sich an ein anderes Volk anschliessen können. Deshalb werden die Schieber 3 der Schiede 4 um die Breite des   Feingitters      1    gezogen.

   Durch das Feingitter erhalten nun die obern Volker den Geruch und nach einigen Stunden können die Schieber vollends gezogen werden, die   Volker    vereinigen sich   anstandslos, und    die gewünschten starken   Völker    sind erreicht. Natürlich müssen im   Honigraumvolk    alle Waben, welche etwa noch alte Vorräte aufweisen, nach unten in den Brutraum genommen werden.



   Diese verstärkte   Kra. ft reicht nun aber    nur für   die erste Trachtzeit bis Mitte    Juni.



  Nachher ist in den Bruträumen wieder nur je ein   Normalvolk. Um nun auch    auf die zweite   Trachtzeit,    Juli eventuell August, wieder ein verstärktes Volk zu erhalten, wird im   Doppelzweivolkbetrieb    die Kraft des Nebenvolkes zu Hilfe gezogen, und dies wird erreicht, indem wieder die Königin des einten Volkes in ihren Honigraum hinaufkommt, nachdem der Schieber 3 gestossen ist.



  Der Schieber   6    wird nun gezogen und die Hauptkraft des   entweiselten      Arolkes. schlieBt    sich nun an das gewünschte   Doppelvolk    an.



   Die Absperrgitter 2 und 17 sind nötig. damit eine   brutlustige      Königin    nicht neben ihrem Brutnest auch noch das Brutnest des ihr zugeteilten   entweiselten    Nebenvolkes mit Eier bestiften kann. Also im   Zweivolkbetrieb    im Honigraum und im   Doppelzweivolk-    betrieb im   Nebenfach.    Das Absperrgitter verwehrt   der Rönigin    den Durchgang hierzu.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Zweibeuter-Bienenkasten für Zweivolkund Doppelzweivolkbetrieb, dadurch gekenn- zeichnet, dass derselbe zwischen dem Honig- raum und dem Brutraum jeder Beute je eine Trennwand besitzt, mit einer über den GroB- teil derselben sich erstreckenden Öffnung, welche mittelst eines Schiebers freigegeben werden kann und in welcher ein Rundstab- gitter vorgesehen ist, welches bei geöffnetem Schieber den Bienen den Durchgang vom Brutraum in den Honigraum gestattet, der Königin aber denselben verwehrt, ferner dadurch gekennzeichnet dass über den beiden Honigräumen noch je ein Handraum vorha.
    n- den ist, in welchen die Honigraumdeckbret- ter hochgeklappt wd in der aufgeklappten Lage angehängt werden können an der Kastendiele, um so ein bequemes Operieren im Honigraum auch mit Brutwaben zu ermög- lichen, ferner dass eine Vereinigung von zwei Brutraumvölkern durch die Mittelwand der % weibeute ermöglicht ist mittelst in der Mittelwand vorgesehenen Durchgängen mit Schieber, und dass das Wegnehmen der Trennwände zwischen den Bruträumen und Honigräumen möglich ist, und dann infolge Vorhandensein einer zweiten Tragleiste (7a) im ersten Honigraum. die Möglichkeit geboten ist, Honigwaben in richtiger Hohe ein- hängen zu können.
CH159336D 1932-03-24 1932-03-24 Bienenkasten. CH159336A (de)

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CH159336D CH159336A (de) 1932-03-24 1932-03-24 Bienenkasten.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE922743C (de) * 1952-01-05 1955-01-24 Gerhard Dipl-Ing Brauer Zwillingsbeute fuer Bienen mit Unterboden und Waben im Querbau

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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