CH159404A - Verfahren zur Herstellung von Äthern und Estern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Äthern und Estern.

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CH159404A
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Inventor
Lonza Elektrizitaetswer Gampel
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Lonza Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C41/00Preparation of ethers; Preparation of compounds having groups, groups or groups
    • C07C41/01Preparation of ethers
    • C07C41/09Preparation of ethers by dehydration of compounds containing hydroxy groups
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C67/00Preparation of carboxylic acid esters
    • C07C67/08Preparation of carboxylic acid esters by reacting carboxylic acids or symmetrical anhydrides with the hydroxy or O-metal group of organic compounds

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


      Verfahren.    zur Herstellung von     Ätlaern    und     Estern.       Es ist bekannt, dass     Verätherungs-    und       Veresterungsreaktionen    umkehrbar sind und  als solche .dem     Massen-Wirkungsgesetz    unter  liegen. Es folgt hieraus,     dass    man, um die       Reaktion    möglichst vollständig verlaufen zu       lassen,    das eventuell vorhandene und das       -furch    die Reaktion entstandene Wasser so  weit als möglich zu binden und zu entfernen  trachtet.

   Zu diesem Zweck dienen einerseits       wasserbindende    Mittel, die teils, wie zum  Beispiel Schwefelsäure, auch als     Katalysator     wirken können: anderseits kann durch Ab  destillieren der Reaktionsmasse vor oder bei  Erreichung des Reaktionsgleichgewichtes und  Abtrennen des Wassers in gesonderter Ope  ration dasselbe erreicht werden.  



  Es ist ferner bekannt, bei der Herstellung  von Estern das Wasser aus dem     R.eaktions-          gemiscli    durch Destillation zu entfernen, wo  bei man die mit dem Wasser überdestillier  ten Reaktionsbestandteile von dem letzteren  trennt und wieder in das     Reaktionsgemisch          zurückführt.       Es wurde nun gefunden, dass man die  Herstellung von Estern, sowie auch die Her  stellung von     Äthern    durch Aufeinander  wirkenlassen entsprechender     liydrogylhal-          tiger    Ausgangsstoffe unter Wasserbildung  besonders günstig     durchführen    kann,

   wenn  man das Reaktionswasser einschliesslich des  in den Ausgangsmaterialien vorhandenen  Wassers während der     Veresterung    in einem  mit dem Siedegefäss in Verbindung stehen  den     Wasserabscheider        kontinuierlich    oder       intermittierend    bei gewöhnlichem Druck oder  bei von demselben abweichenden Pressungen  aus dem Kondensat der Dämpfe entfernt und  die nicht wässerige Phase in das Siedegefäss  zurückleitet, wobei Massnahmen getroffen  werden, welche die Trennung des Wassers  von den organischen Bestandteilen begün  stigen.

   Als solche Massnahme hat sich als  besonders vorteilhaft der Zusatz     .derartiger     Verbindungen erwiesen, welche für die orga  nischen Bestandteile des Reaktionsgemisches  eine gute, für das Wasser dagegen eine sehr      geringe Lösefähigkeit besitzen. Es gelingt  unter diesen Umständen, das Wässer in so  vollkommener Weise abzuscheiden, dass das  anfallende     Reaktionsprodukt    ohne vor- oder       nachherige    Trocknung in hochkonzentrierter  wasserarmer Form     gewonnen    wird.  



  Diese besondere Ausführungsart -der vor  liegenden Erfindung lässt sich in verschie  dener Weise     verwirklichen.     



  Man kann einerseits den     wasserschwer-          oder    nichtlösenden Stoff direkt im     Wasser-          abscheider    zugeben. Man kann ihn aber auch  mit ins Reaktionsgemisch geben, wobei er  alsdann in Dampfform     zusammen    mit :den  übrigen     Bestandteilen    in den Kühler und  n     aeh        Kondensation    in den     Wasserabscheider          gelangt.    Besonders einfach gestaltet sich die  Durchführung, wenn zur Begünstigung der       Wasserabscheid:

  ung    von dem herzustellenden       Xther    oder Ester selbst dem System eine ge  wisse Menge hinzugefügt wird. Man kann  dabei so verfahren, dass man dem Reaktions  gemisch das Reaktionsprodukt von vorn  herein in passender Menge zusetzt.  



  Eine weitere Möglichkeit, die Trennung  der organischen Bestandteile vom Wasser  möglichst vollkommen zu machen, besteht  darin, dass der wässerigen Phase im Wasser  abscheider solche Stoffe zugesetzt werden,  welche ihre Lösungskraft für organische  Stoffe erniedrigen, beispielsweise organische  Salze.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Athern und Estern durch Aufeinanderwirkenlassen entsprechender hydroxylhaltiger Ausgangs stoffe unter Wasserbildung, dadurch gekenn zeichnet, dass das Reaktionswasser einschliess lich des in den Ausgangsmaterialien vorhan denen Wassers während der Veresterung in einem mit dem Siedegefäss in Verbindung stehenden Wasserabscheider aus dem Kon densat der Dämpfe entfernt und die nicht wässerige Phase in das Siedegefäss zurück- geleitet wird, wobei Massnahmen getroffen werden,
    welche die Trennung -des Wassers von den organischen Bestandteilen begün stigen. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch dadurch gekennzeichnet, dass man das Wasser kontinuierlich aus dem Kondensat der Dämpfe entfernt. Verfahren gemäss Patentanspruch, -dadurch gekennzeichnet, dass man das Wasser intermittierend aus dem Kondensat der Dämpfe entfernt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch.
    gekennzeichnet, dass man zur Begünsti gung der Phasentrennung im Wasser- abschei.der dem System solche Stoffe zu gibt, welche eine geringe Lösungskraft . für Wasser besitzen. -t. Verfahren gemäss Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, .dass_zur Begünstigung .der Wasserabschei- dung dem System von dem herzustellen den Reaktionsprodukt selbst zugefügt wird.
    ' Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Wasser abtrennung begünstigender Stoff dem Reaktionsgemisch zugefügt wird, aus wel chem er während der Destillation in den Wasserabscheider gelangt. 6. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem sich im Wasserabscheider ansammelnden Wasser Stoffe zusetzt, welche seine Lösungskraft für organische Körper erniedrigen. 7.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, tlass es bei vom gewöhn lichen Druck abweichenden Pressungen vorgenommen wird.
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