CH159476A - Pulverschlupfkupplung. - Google Patents

Pulverschlupfkupplung.

Info

Publication number
CH159476A
CH159476A CH159476DA CH159476A CH 159476 A CH159476 A CH 159476A CH 159476D A CH159476D A CH 159476DA CH 159476 A CH159476 A CH 159476A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
wings
driver
coupling according
spring
dependent
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
August Rudquist Carl
Original Assignee
August Rudquist Carl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by August Rudquist Carl filed Critical August Rudquist Carl
Publication of CH159476A publication Critical patent/CH159476A/de

Links

Landscapes

  • One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)

Description


      Pulverschlupfkupplung.       Vorliegende Erfindung bezieht sich auf       Pulverschlupfkupplungen    mit zwischen einem  treibenden und einem angetriebenen Teil,  zum Beispiel einer Kraftmaschine und einer       Arbeitsmaschinenwelle    befindlichen Kupp  lungselementen, von welchen das eine aus  einem oder mehreren auf dem einen dieser  Teile, zum Beispiel Wellen, anzubringenden       Mitnehmerflügeln    besteht, während das an  dere Kupplungselement ein auf dem andern  Teil, zum Beispiel auf der andern Welle, zu       befestigendes,    diese Flügel umgebendes Ge  häuse bildet, in welchem das pulverförmige  Material untergebracht ist.  



       Pulverschlupfkupplungen    dieser Art, die  mit festen     Mitnehmerflügeln    versehen sind,  weisen den Nachteil auf, dass sie, insbeson  dere bei grossen Pulverfüllungen, ein allzu  grosses     Anlassmoment    haben, und     dass    sie im  Leerlauf oder einer kleinen Belastung ent  gegen kein Anlassen gestatten. Dies ist dar  auf zurückzuführen, dass die Flügel beim  Anlassen sofort in das pulverförmige Mate-         rial    eingreifen, das dabei im untern Teil des  Gehäuses angehäuft liegt. Erst beim Schlüp  fen unter Drehung verteilt sich das pulver  förmige Material gleichmässig an die Flügel,  jedoch nur unter der Voraussetzung, dass die  Sekundärseite belastet ist.

   Beim Anlassen im  Leerlauf oder einer kleinen Belastung ent  gegen werden die Flügel ohne Schlüpfen so  gleich im pulverförmigen Material stecken  bleiben, wodurch ein     unbalancierter    Zustand  und ein     unbestimmtes    Drehmoment ent  stehen.  



  Die Erfindung bezweckt, diese Übelstände  in einfacher Weise zu beseitigen und Kupp  lungen dieser Art ein sicheres, selbsttätiges  und sukzessives Ein- und Ausrücken beizu  bringen.  



  Dies wird gemäss der Erfindung dadurch  erreicht, dass die federbelasteten     Mitnehmer-          flügel    mit dem sie tragenden Teil derart     be=     weltlich     verbunden    sind, dass sie unter der  Ein     zvirkung    der Zentrifugalkraft und unter      Überwindung der Federkraft auswärts ge  schleudert werden.  



  Die     Erfindung    soll anhand einiger, auf  der beigefügten Zeichnung dargestellter Aus  führungsbeispiele näher beschrieben werden,  in welchem Zusammenhang auch andere,  Ausführungsbeispiele kennzeichnende Merk  male angegeben werden sollen.  



       Fig.    1 und 2 zeigen eine erste Ausfüh  rungsform der Erfindung, bei welcher die  Flügel mit der sie tragenden Welle drehbar  gelagert     sind.     



  .     Fig.    1 ist ein     Querschnitt    nach der Linie       1-I    in     Fig.    2, die einen     Achsialschnitt    .der  Kupplung darstellt;       Fig.    3 zeigt einen     Querschnitt    einer zwei  ten     Ausführungsform,    die in     Fig.    4 im Ach  sialschnitt veranschaulicht ist;       Fig.    5 ist ein Schnitt nach der Linie       V-V    in     Fig.    3;       Fig.    6 stellt einen     Querschnitt    einer .drit  ten Ausführungsform dar.  



  In den     Fig.    3, 4 und 6 sind die     Mit-          nehmerflügel    in der obern Hälfte in wirk  samer und in der untern Hälfte in unwirk  samer Stellung dargestellt;       Fig.    7 ist ein     Achsialschnitt    einer vierten  Ausführungsform, die zum senkrechten Be  trieb bestimmt ist.  



  Bei der in     Fig.    1 und 2 dargestellten  Ausführungsform ist das eine Kupplungsele  ment ein     Schwingarmpaar,    das an einem  Paar Flanschen 1, 2, die durch Bolzen 3, 4  miteinander verbunden sind, befestigt ist.  Flansch 1 ist an der treibenden Welle 6 be  festigt, während Flansch 2 von einem Lager  zapfen 5 getragen wird. Die Schwingarme  7, 8 sind an ihrem einen Ende an den Bolzen  3, 4     befestigt    und am andern Ende als     Mit-          uehmerflügel    9     bezw.    10 ausgebildet.

   Die  Arme 7, 8 sind mit Nasen 11     bezw.    12, sowie  mit Ohren 13     bezw.    14 versehen, welch letz  tere zur Befestigung einer Schraubenfeder  15 dienen,     welche,die    Arme miteinander ver  bindet. Flansch 2 ist mit Anschlägen 16 und  17 versehen.  



  Das andere Kupplungselement, somit das       angetriebene,    besteht aus     einem    Gehäuse 18,    das von Lagern 19, 20 getragen wird und  durch eine Nabe 21     mit    der angetriebenen  Welle 22 fest     verbunden    ist. Dichtungen<B>23,</B>  24 verhindern ein Auslecken des     PulverrnatF,-          rials    aus :dem Gehäuse 18.  



  In der Ruhestellung der Kupplung neh  men die Schwingarme 7, 8 die in     Fig.    1 ge  strichelt angedeutete Stellung ein. Das Pul  vermaterial P liegt dabei im untern Teil de.,  Gehäuses 18 angehäuft. Wird die Welle 6  angelassen, bekommen die Arme 7, 8 eine  Neigung unter der     Einwirkung    der Zentri  fugalkraft -die in     Fig.    1 mit vollgezogenen  Linien dargestellte Stellung einzunehmen.  Während der Beschleunigungsperiode wer  den die     Mitnehmerflügel    immer mehr aus  wärts bewegt, wobei sie gradweise in das  Pulvermaterial P eingreifen, das dadurch  eine Verriegelung zwischen den Flügel und  dem Gehäuse vermittelt.

   Die     Aufziehzeit     der Kupplung ist von der Spannung der Fe  der 15, sowie von der Grösse der Pulverfül  lung abhängig. Die Spannung der Feder ist  in     zweckmässiger    Weise der Drehzahl der  treibenden Welle 6 angepasst. Die Nasen 11,  12 und Anschläge 16, 17 begrenzen den Aus  schlag der Arme 7, B.  



  Bei der in     Fig.    3 bis 5 dargestellten Aus  führungsform bezeichnet 30 die treibende  Welle, an welcher zwei Paare von Führungs  organen 31. in der Form von Flanschen oder  Kämmen befestigt sind, deren gegeneinander  gerichtete Kanten 32 zu einer oder mehreren  Schneiden abgeschrägt sind     (Fig.    5).     Diese     Flanschen dienen als Führungen für die als  Platten ausgebildeten     Mitnehmerflügel    33.  Die in diesen Figuren veranschaulichte  Kupplung ist mit zwei :solchen Flügeln ver  sehen, die diametral zueinander angeordnet  sind.

   Die Flügel 33 weisen an ihren Kanten  34 eine oder mehrere Schneiden auf     (Fig.    5)  und sind mit kleinen Stiften 35 versehen, die  mit Nasen 36 an     .den    Flanschen 31 zur Be  grenzung der äussersten Lage der Flügel zu  sammenwirken. Die Flügel sind je durch  eine Feder 37 mit der treibenden Welle 30  verbunden. Die Federn 37 bestehen aus  Schraubenfedern, die     durch    eine Bohrung 38      in der Welle 30 geführt und an einem diese  Welle durchsetzenden Bolzen 39 befestigt  sind.  



  Der angetriebene Teil der Kupplung be  steht, wie vorher, aus einem Gehäuse 40,  welches das pulverförmige Material P ent  hält. Das Gehäuse 40 ist an der angetrie  benen     Welle    42 festgekeilt und. wird von       Büchsungen    43, 44 getragen.  



  Die     Wirkungsweise    der Kupplung geht  ohne weiteres aus den Figuren hervor. In  der Ruhestellung nehmen die Flügel     33    die  in der     untern    Hälfte der     Fig.    3 und 4 dar  gestellte Stellung ein, und wenn die Welle  30     an,relassen    wird, verschieben sich die Flü  gel radial auswärts unter der Einwirkung  der Zentrifugalkraft und     -unter    Überwin  dung der Spannung der Federn 37 in die in  der obern Hälfte der     Fig.    3 und 4 gezeigte  Stellung, wobei. sie gradweise mit dem pul  verförmigen Material P in Eingriff gebracht  werden.  



  Beider in     Fig.    6 gezeigten Ausführungs  form bestehen die Federn aus Blattfedern 45.  Den Stellungen der Flügel entsprechend wird  die Feder in der obern Hälfte der Figur in  gespannter, in der untern Hälfte in     un-          gespannter    Lage gezeigt. Die Anordnung  kann dabei eine solche sein,     dass    während der  Beschleunigungsperiode die Federspannung  sich proportional zur Grösse der Zentrifugal  kraft ändert, was in beliebiger Weise be  wirkt werden kann, zum Beispiel dadurch,  dass bei jedem Flügel zwei oder mehrere Fe  dern angeordnet sind, die     nacheinander    zur  Wirkung kommen.  



  Selbstverständlich können die Flügel der  art durch die Flanschen geführt sein, dass  sie unter der     Einwirkung    der Zentrifugal  kraft sich nicht genau radial, sondern mehr  oder weniger schräg auswärts bewegen.  



  Bei der in     Fig.    7 gezeigten Ausführungs  form. die, wie erwähnt, zum senkrechten Be  trieb bestimmt ist, ist der untere Teil des  Gehäuses, in     achsialer    Richtung gerechnet,  als ein Behälter ausgebildet, der im Ruhe  zustand der Kupplung das Pulvermaterial  aufnimmt, wobei die die     Nitnehmerflügel    be-         einflussende    Federkraft derart     abgepasst    ist,       dass    die Flügel in dieser Lage der Kupplung  im genannten Material herabgesenkt liegen.  



  Die treibende Welle 50 ist mit einer  Nabe 51 in einem Stück     ausgeführt,    die zwei       3Titnehmerflügel    52 trägt, die an den Bolzen  53 drehbar gelagert sind. An der angetrie  benen Welle 54 ist eine Nabe 55 festgekeilt,  die ein. Gehäuse 56 trägt, das durch die       Büchsung    57 an der Welle 50 gelagert ist.  Die Flügel 52 sind mit Ohren 58 versehen,  die zur Befestigung der gemeinsamen Feder  <B>59</B> dienen. Die wirksamen Flächen der Flü  gel sind an der äussern Kante derart geformt,  dass sie beim Ausschwingen sich den Wan  dungen des Gehäuses 56 anschmiegen.  



  Das Gehäuse ist mit pulverförmigem Ma  terial P teilweise gefüllt, das in der Ruhe  stellung der Kupplung sich im untern, scha  lenförmigen Teil .des Gehäuses befindet.  



  Die Flügel werden durch die Feder 59  in wirksamer Stellung im pulverförmigen  Material     herabgeschwenkt    gehalten, welche  Stellung in der Abbildung gestrichelt an  gedeutet ist. Demzufolge, dass die Eingriffs  lage der Flügel mit dem Pulvermaterial beim  Anlassen näher dem Wellenzentrum liegt,  als wenn die Kupplung sich in normaler Ar  beitslage befindet, wird das     Anlassmoment     kleiner als .das     Schlupfmoment.    Beim An  lassen der Welle 50 wird das Gehäuse 56  durch den Eingriff der Flügel im Pulver P  allmählich in Drehung gesetzt.

   Je nachdem  die Drehzahl steigt, wird das Pulver P zu  folge der Zentrifugalkraft aufwärts gegen  den Umfang des Gehäuses verschoben, wel  che Bewegung die Flügel mitmachen, bis die  in .der Abbildung dargestellte Arbeitsstel  lung erreicht wird.  



  Die Erfindung ist auf die in den Zeich  nungen dargestellten Ausführungsformen  nicht beschränkt, indem diese in mehreren  Hinsichten verändert werden können, ohne  die Tragweite der     Erfindung    zu überschrei  ten. So zum Beispiel können bei den Aus  führungsformen, bei welchen eine gemein  same Feder verwendet wird, die Flügel ,je  mit einer Feder versehen sein, die aus einer      um den betreffenden Bolzen herum     gewun-          .denen    Schraubenfeder bestehen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Pulverschlupfkupplung mit zwischen einem treibenden und einem angetriebenen Teil befindlichen Kupplungselementen, von welchen das eine aus einem oder mehreren auf dem einen Teil anzubringenden Mitneh- merflügeln besteht, während das andere Kupplungselement ein auf dem ändern Teil zu befestigendes, die Flügel umgebendes Ge häuse bildet, in welchen das pulverförmige Material untergebracht ist, dadurch gekenn zeichnet,
    dass der oder die federbelasteten Mitnehmerflügel mit dem sie tragenden Teil derart beweglich verbunden sind, dass sie unter der Einwirkung der Zentrifugalkraft und unter Überwindung der Federkraft aus wärts geschleudert werden. UNTERANSPRüCHE 1. Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der treibende und der getriebene Teil aus zwei Wellen bestehen. 2. Kupplung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ,die Mitnehmerflügel mit der sie tragenden Welle drehbar ver bunden sind.
    3. Kupplung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, :dass die Mitnehmerfliigel mit der sie tragenden Welle derart be- weglich verbunden sind, ,dass sie unter der Einwirkung der Zentrifugalkraft und unter Überwindung ,der Federkraft. radial auswärts verschoben werden. 4.
    Kupplung nach Unteranspruch 3, dadureli gekennzeichnet, dass an der die Mitneh- merflügel tragenden Welle Führungs organe angeordnet sind, die mit Schnei den versehen sind, gegen welche die Flii- gel geführt werden. 5. Kupplung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die gegen die Ge häusewandung gerichteten ganten der Mitnehmerflügel als Schneiden ausgebil det sind.
    6. Kupplung nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil des Gehäuses, in achsialer Richtung gereeh- net, als ein Behälter ausgebildet ist, der in .der Ruhestellung der Kupplung das pulverförmige Material aufnimmt, wobei die die Mitnehmerflügel beeinflussende Federkraft derart abgepasst ist, dass in dieser Stellung die Flügel im genannten Material herabgeschwenkt liegen.
    7. Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Federkraft durch eine die Mitnehmerflügel miteinander ver bindende Feder hervorgerufen wird.
CH159476D 1930-11-12 1931-11-03 Pulverschlupfkupplung. CH159476A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE159476X 1930-11-12
SE100431X 1931-04-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH159476A true CH159476A (de) 1933-01-15

Family

ID=26655746

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH159476D CH159476A (de) 1930-11-12 1931-11-03 Pulverschlupfkupplung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH159476A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1520117A1 (de) Drehmomentübertragungseinrichtung
DE102008033955A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Verhinderung des Spiels unter Verwendung von Schraubenfedern
CH625022A5 (en) Device for maintaining the contact between a drive part and a driven part
DE3330528C2 (de)
DE1575956B2 (de) Fliehkraftkupplung
DE2713661B2 (de) Überbrückungskupplung mit selbsttätiger Drehmomentbegrenzung
DE557774C (de) Fluessigkeitsgetriebe nach Art des Foettinger-Getriebes mit Umschaltvorrichtung fuerdirekten Antrieb, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE2736827A1 (de) Zerkleinerungsmaschine
DE3522174C1 (de) Hydrodynamische Kupplung
CH159476A (de) Pulverschlupfkupplung.
AT129987B (de) Pulverschlupfkupplung.
DE3345524C2 (de)
CH689390A5 (de) Tragbare Seilzugmaschine.
DE3231368C1 (de) Hydrodynamische Kupplung
DE2135552B2 (de) Mittels Fliehkraft betätigbare Scheibenreibungskupplung
DE345178C (de) Trommelfoermig ausgebildetes rueckkehrendes Reibraedergetriebe
DE2151293B2 (de) Klemmkoerperfreilaufkupplung
DE438493C (de) Wechselgetriebe fuer Motorfahrzeuge
AT241282B (de) Selbsttätig wirkende, durch Fliehkraft betätigte Kupplung für Kraftfahrzeuge
DE966938C (de) UEberlastungssicherung fuer Antriebe, insbesondere fuer Kettenfoerderer u. dgl. in Untertagebetrieben
DE1575956C (de) Fliehkraftkupplung
DE2700929C3 (de) Vorrichtung zum mechanischen Verbinden eines Stellantriebes mit einem zu verstellenden Element
DE202023103110U1 (de) Vorrichtung zum Schneiden von Holz mittels Trägheitskraft
DE613586C (de) Traegheitsanlasser fuer Brennkraftmaschinen
DE681662C (de) Vorrichtung zur Vermeidung des Flatterns in Getrieben oder an Kupplungen zum Betriebvon Magnetzuendern