CH159500A - Mit einem Kühlmittel, vorzugsweise Trockeneis zu betreibender Konservator, vorwiegend für den Transport und die Konservierung von Speiseeis. - Google Patents
Mit einem Kühlmittel, vorzugsweise Trockeneis zu betreibender Konservator, vorwiegend für den Transport und die Konservierung von Speiseeis.Info
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Description
Mit einem Kühlmittel, vorzugsweise Trockeneis zu betreibender Konservator, vorwiegend für den Transport und die Konservierung von Speiseeis. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein mit einem Kühlmittel, vorzugsweise Trockeneis, zu betreibender Konservator, mit in einen Schutzmantel eingebautem Thermo- gefäss, das ist ein Glasgefäss mit innen- verspiegelter evakuierter Doppelwandung.
Bei den bisher bekannten Konservatoren dieser Art ist in das Thermogefäss eine das Konservierungsgut aufnehmende Hülle ein gebaut, welche auf ihrem ganzen Umfang an der Innenwandung des Thermogefässes dicht anliegt. Dieser Konservator besitzt den Nachteil, dass bei längerer Kühldauer -das Fruchteis (Glace) oben zu hart und um gekehrt unten zu weich wird.
Dieser Übelstand soll durch die vor liegende Erfindung beseitigt werden, da durch, dass zwischen der Innenwandung des Thermogefässes und der Einsatzhülle wenig stens am Umfang ein Raum vorhanden ist, in welchem die Luft zirkulieren kann, so dass eine von unten bis oben gleichmässige Kühlung des Kühlgute.. ätattfinden kann.
Auf .der Zeichnung, die drei bevorzugte Ausführungsformen des Erfindungsgegen standes beispielsweise darstellt, ist Fig.1 ein Vertikalschnitt der ersten Ausführungs form, und Fig. 2 ein Vertikalschnitt der zweiten Ausführungsform: Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie III-III der Fig. <B>2</B>; Fig. 1 und 5 zeigen die dritte Ausführungs form m einem Vertikalschnitt bezw. ein Horizontalschnitt nach Linie V -V der Fig. 4.
Der in Fig. 1 gezeichnete Konservator besitzt ein doppelwandiges, innen verspie- geltes, evakuiertes Gefäss 2, zum Beispiel aus Stahlglas, welches aussen von einem Mantel 3 umgeben ist. Im Innern des Thermogefässes 2 ist, konzentrisch zu die sem, eine Einsatzhülle 5 für die Aufnahme von Speiseeis fest oder herausnehmbar an geordnet, wobei zwischen Thermogefäss und Einsatz ein Ringraum 6 vorhanden ist.
Die Einsatzhülle ruht auf einer im Gefäss untergebrachten elastischen Einlage 4.. Die Fixierung der Einsatzhülle 5 erfolgt bei spielsweise durch elastische Zentriernocken 7. Die Einsatzhülle 5 kann noch ähnlich wie bei der Ausführungsform nach Fig. durch Einsetzen eines ein- oder mehrteiligen Achsenkreuzes 8 (Fig. 3 )in verschiedene Räume unterteilt werden.
Der Kühldeckel<B>9,</B> welcher zur Aufnahme des Kältemittels 10 bestimmt ist, sitzt, zum Schutze der Glas wandung mit Gummidichtungsring versehen, auf dem Thermogefäss 2 auf und ragt in den obern Teil desselben hinein. Den Ab schluss bildet eine mit Gewinde versehene Haube 11. Das Innere des Kühldeckels kann durch Einlegen von Schaumgummiplatten 12 noch weiter isoliert werden, sofern der Wärmeausgleich durch den Boden des Deckels zu gross sein sollte.
Die Ausführungsform nach Fig. 2 unter scheidet sich der beschriebenen gegenüber ,dadurch, dass .die Einsatzhülle 5 nur von solcher Höhe ausgeführt und nur so tief in das Thermogefäss eingelassen ist, dass zu unterst noch Raum für einen Eisbehälter 13 vorhanden ist, in welchem Eis untergebracht werden kann.
Zur Aufnahme des Eises kann statt des Behälters 13 ein Sack vorgesehen sein, in welchem das Eis, ohne das Glas zu berühren, untergebracht wird. Zwischen Ein satzhülle 5 und Eisbehälter ist zweck mässigerweise ein Isolationskissen 14 vor handen. Zwischen .diesem und dem Boden der Einsatzhülle kann ein freier Zwischen raum gelassen sein, um auch hier eine Zir kulation der Luft zu ermöglichen.
Bei der in Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsform ist in dem Thermogefäss 2 eine zweiteilige Einsatzhülle 5 angeordnet, deren im Horizontalquerschnitt kreisab- schnittförmige Teile zwischen sich einen Raum freilassen, in den ein Behälter 17 zur Aufnahme von Trockeneis eingesetzt ist.
Zwischen den ebenen Wänden der Einsatz hüllenteile und dem Behälter 17 sind Zwi schenräume 18 freigelassen, in denen kalte, mit gohlensäuredämpfen gemischte Luft durch Konvektion zirkulieren kann. Hier- durch wird auch auf den einander zugekehr ten innern Seiten der Einsatzhüllenteile von unten bis oben eine gleichmässige Kühlung des Inhaltes derselben erzielt.
Die Einsatz hüllenteile sind mittelst Haken 19 am Rand des Thermogefässes 2 aufgehängt, und die Einhaltung eines Zwischenraumes zwischen der Innenwandung des letzteren und den Hüllenteilen kann durch am untern und obern Ende derselben angebrachte, nicht ge zeichnete Distanzkörper erzielt werden. Der Zwischenraum zwischen dem Behälter 17 und den Hüllenteilen ist durch Distanzkör per 20 gewahrt.
Diese dritte Ausführungsform hat gegen über den in Fig. 1 bis 3 gezeigten Beispielen den Vorzug, dass der Deckel 9 nicht als Eis behälter und somit einfacher ausgeführt ist. Ferner erfolgt die Kühlung des Inhaltes der Einsatzhüllenteile gleichmässiger sowohl in der Höhen-, als in -der Tiefenrichtung.
Die Einsatzhülle könnte auch in drei oder mehr Teile unterteilt sein.
Durch die beschriebene Erfindung wird nun sowohl dem Hersteller, wie dem Ver braucher von Speiseeis erst ein Konseivator in die Hand gegeben, der nicht nur für .den Transport auf grösste Entfernungen allen Anforderungen entspricht, sondern zugleich auch dem Verkäufer die Möglichkeit gibt, das Speiseeis je nach Bedarf mehrere Tage in der richtigen Konsistenz aufzubewahren.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Mit einem Kühlmittel, vorzugsweise Trockeneis, zu betreibender Konservator, vorwiegend für den Transport und die Kon servierung von Speiseeis, mit in einem Schutzmantel eingebautem Thermogefäss mit Einsatzhülle zur Aufnahme des Speiseeises, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Innenwandung des Thermogefässes und .der Einsatzhülle wenigstens am Umfang ein Raum vorhanden ist, in welchem die darin enthaltene Luft zirkulieren kann,so dass eine von unten bis oben gleichmässige Küh lung des Kühlgutes stattfinden kann. UNTERANSPRtrCHE 1. Konservator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss zu unterst im Thermogefäss ein Raum für die Auf nahme von Eisvorräten vorhanden ist. 2. Konservator nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Thermogefäss im untersten Teil einen Eisbehälter aufnimmt, der zu gleich als Abstützung der Einsatzhülle dient.Konservator nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und \3, dadurch ge- kennzeichnet, dass zwischen dem untern Eisbehälter und der Einsatzhülle ein aus Isolierstoff bestehendes Polster vorhan den ist. 1. Konservator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Einsatz hülle in der Höhenrichtung geteilt und zwischen den Teilen der Einsatzhülle ein Raum zur Aufnahme eines Eisbehälters vorhanden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH159500T | 1931-08-01 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH159500D CH159500A (de) | 1931-08-01 | 1931-08-01 | Mit einem Kühlmittel, vorzugsweise Trockeneis zu betreibender Konservator, vorwiegend für den Transport und die Konservierung von Speiseeis. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH159500A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2467268A (en) * | 1943-12-08 | 1949-04-12 | Sherman Paper Products Corp | Shipping package using dry ice |
| US4561262A (en) * | 1983-07-11 | 1985-12-31 | Ilsbo Industrier Ab | Top structure |
-
1931
- 1931-08-01 CH CH159500D patent/CH159500A/de unknown
Cited By (2)
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| US4561262A (en) * | 1983-07-11 | 1985-12-31 | Ilsbo Industrier Ab | Top structure |
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