CH159562A - Mittelpufferkupplung. - Google Patents
Mittelpufferkupplung.Info
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Description
lflittelpufferkupplung. Die Erfindung bezieht sich auf eine Mit telpufferkupplung mit einem im Fahrzeug- untergestell gelenkig gelagerten Kuppelkopf- schaft und bezweckt, bei derartigen Kupp lungen das Auftreten von quer zur Gleisrich- iung wirkenden Kräften zu verhindern.
Auf der Zeichnung zeigt: Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel des Ge genstandes der Erfindung in axialem Schnitt, Fig. 2 eine teilweise im Schnitt gehaltene Qberansieht zu Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1, von links gesehen, Fig. 4 einen Teil der Fig. 1 bei anderer Stellung der Teile, Fig. 5 ein zweites Ausführungsbeispiel in einer der Fig. 1 entsprechenden Darstellung.
Fig. 6 in gleicher Darstellung wie Fig. 5 ein drittes Ausführungsbeispiel, und Fig. 7 eine schematische Darstellung mehrerer durch Mittelpufferkupplungen ver bundener Eisenbahnwagen. Bei langen Eisenbahnzügen laufen die hintern Wagen des Zuges insbesondere dann heftig auf die vordern Wagen auf, wenn bei plötzlichem Bremsen die Bremse im vordern Teil des Zuges früher zur Wirkung kommt als im hintern Teil.
Hierbei treten an den Wagen beispielsweise durch die Massenwir kung in den Wagen ungleichmässig verstau ten Ladegutes quer zur Gleisrichtung wir kende Trägheitskräfte auf, die den Wagen quer zur Gleisrichtung verschieben und hier bei, falls die Wagen mit Mittelpufferkupp- lungen ausgerüstet sind, auch diese quer stel len (Fix. 7). Bei einem Stoss können dann unter Umständen die Kupplungen Kraftkom ponenten auf die Fahrzeuge übertragen, die diese zur Entgleisung bringen.
Bei dem Ausführungsbeispiel des Erfin dungsgegenstandes nach Fig. 1 bis 4 bezeich net A .den Kuppelkopfschaft, der mit zwei Gabelarmen a1 über ein Gelenkstück B greift und an diesem mittelst eines senkrechten Zapfens C schwingbar gelagert ist. Das G.e- lenkstück B trägt seitliche Zapfen b', mit denen es in entsprechende Bohrungen zweier in Schienen dl der Längsträger D des Fahr zeuges verschiebbarer Gleitstücke E ein greift.
Im Gleitstück E ist auch .die Zug- und Stossstange K der (nicht besonders dar gestellten) Zug- und Stossvorrichtung schwing bar gelagert. Die Gabelarme a1 des Kuppel kopfschaftes tragen je zwei Rippen a2 bezw. a3, die an ihren freien Enden als Lageraugen a4 bezw. d ausgebildet sind.
In den Lager augen a4 ist ein Lenkerarm F drehbar ge lagert, :der mittelst eines Gelenkzapfens f' an einer in den Augen ca' gelagerten Kurbel G angreift. An den Trägern D sind schliesslich noch zwei Rahmen H und J befestigt.
Während .der normalen Fahrt nehmen die Teile die aus Fig. 1 bis 3 ersichtliche Stel lung ein, in der die Kurbel G auf dem Quer steg des Rahmens H aufliegt und der Kup- pelkGpfschaft A ungehindert um den Zapfen C schwingen kann. Erhält der Schaft A einen starken Stoss, so, gleitet er entgegen der Wirkung der Federn der Zug- und Stoss vorrichtung in der Ebene der Fig. 1 nach rechts, bis,die Kurbel G gegen,den Quersteg des Rahmens J trifft und durch diesen in der Richtung des Uhrzeigers ausgeschwun gen wird.
Dies hat dann zur Folge, dass der Lenker F und die Kurbel G die Gabelarme a' des Kuppelkopfschaftes gegen das Gelenk- stück <I>B</I> pressen und dadurch das Gelenk a' <I>C</I> ausschalten, so dass der Schaft A nicht mehr seitlich ausschwingen kann. Die Anordnung ist hierbei so.
getroffen, dass nach Zurück- legung,des vollen Hubes,der Zug- und Stoss vorrichtung die drei Gelenkzapfen der Teile F und G gerade ihre Totpunktlage erreicht haben.
Es wird hierdurch also in einfacher Weise vermieden, dass@ die Kupplungen in die aus Fig. 7 ersichtliche Lage geraten können. Nach dem Aufhören des Stosses bringen die Federn der Zug- und Stossvorrichtung den Schaft A in seine Anfangslage zurück; hier bei schwingt dann auch der Quersteg des Rahmens H die Kurbel G in ihre Anfangs lage.
Bei,dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 steht die der Kurbel G des ersten Ausfüh- rungsbeispiels entsprechende Kurbel L durch einen Lenker M mit :dem Kolben ih' eines Zylinders N in Verbindung, der mit dem Gleitstück P starr verbunden und durch einen Schlauch Q an :die Bremsleitung des Zuges angeschlossen ist.
Eine im Zylinder N untergebrachte Feder rz' ist bestrebt, den Kolben N' in seiner Lage nach Fig. 5 zu hal ten. Wie die Vorrichtung wirkt, bedarf keiner weiteren Erläuterung. Die Anordnung kann hierbei auch so getroffen werden, dass bei Schnellbremsungen zuerst die Zylinder N und dann erst. die Bremszylinder der Fahr zeuge Druckluft erhalten. In diesem Falle kann .das Klemmgesperre durch eine einfache Verriegelungsvorrichtung, zum Beispiel eine in Aussparungen des Kuppelkopfschaftes einspringende Falle oder einen Riegelbolzen ersetzt werden.
Der Kolben N' nimmt in der Stellung nach Fig. 5 noch nicht eine Grenz- lage ein, so dass er bei Schwingungen des Kuppelkopfschaftes in der Ebene der Fig. 5 kleine Bewegungen ausführen kann, ohne das Klemmgesperre zu beeinflussen. Derar tige Bewegungen des Kolbens treten natür lich nicht auf, wenn der Zylinder an dem Kuppelko.pfschaft selbst befestigt wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F'ig. 6 ist der das Klemmgesperre steuernde Zylin der B zwischen dem Gelenkzapfen S des Kuppelkopfschaftes und der Zug- und Stoss stange T angeordnet, so dass eine besondere Stopfbüchse für seine Kolbenstange entbehr lich wird.
Wenn der Kuppelkopfschaft ohne Verwendung einer Zug- und Stossvorrichtung unmittelbar am Wagenuntergestell mittelst eines Universalgelenkes befestigt ist, so kann der Zylinder auch an einem starr mit dem Untergestell verbundenen Teil befestigt wer den.
Claims (1)
- P ITENTANSPRUCH Mittelpufferkupplung mit einem im Fahr zeuguntergestell gelenkig gelagerten Kuppel kopfschaft, dadurch gekennzeichnet. dass das Gelenk des Kuppelkopfschaftes mit einem Getriebe in Verbindung steht, das bei Stössen das Gelenk ausschaltet. UETERA\SPRtCHE: 1. Mittelpufferkupplung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet. d.ass das Getriebe als Klemmgesperre ausgebildet ist.2. Mittelpufferkupplung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1. dadurch gekennzeichnet. da.ss Teile des Klemm- gesperres so zueinander angeordnet sind, dass sie sich in der Klemmstellung min destens in der Nähe einer Totpunktlage befinden. 3. Mittelpufferkupplung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass am Fahrzeug untergestell zwei Anschläge befestigt sind, die in der Bahn eines Organes des Klemmgesperres liegen.d. Mittelpufferkupplung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass das Klemm- gesperre aus einem an Gabelarmen des Kuppelkopfschaftes befestigten Kurbel getriebe besteht. 5. Mittelpufferkupplung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, da.ss ein Organ des Klemmgesperres mit einem Druckluft zylinder in Verbindung steht. 6. Mittelpufferkupplung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 2 und 5.dadurch gekennzeichnet, dass der Druck luftzylinder an die Bremsleitung des Zuges angeschlossen ist. 7. Mittelpufferkupplung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck luftzylinder an einem den Kuppelkopf- schaft tragenden Gleitstück befestigt ist. B. Mittelpufferkupplung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck luftzylinder am Kuppelkopfschaft - be festigt ist.9. Mittelpufferkupplung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 2, 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckluftzylinder zwischen dem Gelenk des Kuppeikopfschaftes und einer Zug- und Stossstange angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE159562X | 1931-05-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH159562A true CH159562A (de) | 1933-01-15 |
Family
ID=5680465
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH159562D CH159562A (de) | 1931-05-01 | 1932-02-08 | Mittelpufferkupplung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH159562A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1051893B (de) * | 1953-12-12 | 1959-03-05 | Bergische Stahlindustrie | Selbsttaetige Starrkupplung |
| US2956693A (en) * | 1956-09-13 | 1960-10-18 | Symington Wayne Corp | Draft rigging |
-
1932
- 1932-02-08 CH CH159562D patent/CH159562A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1051893B (de) * | 1953-12-12 | 1959-03-05 | Bergische Stahlindustrie | Selbsttaetige Starrkupplung |
| US2956693A (en) * | 1956-09-13 | 1960-10-18 | Symington Wayne Corp | Draft rigging |
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