CH159608A - Gemüselagerschuppen. - Google Patents

Gemüselagerschuppen.

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CH159608A
CH159608A CH159608DA CH159608A CH 159608 A CH159608 A CH 159608A CH 159608D A CH159608D A CH 159608DA CH 159608 A CH159608 A CH 159608A
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CH
Switzerland
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storage shed
walls
roof
vegetables
air
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English (en)
Inventor
Barten Hans
Original Assignee
Barten Hans
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
    • A01F25/02Clamps; Pits

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description


  



  Gemüselagersehuppen.



   Gegensta. nd der Erfindung ist ein Lager schuppen für Gemüse, bei welchem sowohl in den Umfassungswssnden, als auch in der    Bedachung Isolationsstellen gegen äussere   
Wanne und Kälte vorhanden sind, während die   Umfassungswände    von Kanälen zum
Eintritt von Aussenluft durchsetzt sind, wel che an der Innenseite zwei   übereinander-    liegende, regulierbare und abschliessbare
Mündungen besitzen, und dass zum Abführen der Feuchtigkeit und Dunst enthaltenden   Tnnenluft zmter    dem Daeh angeordnete, die Wände durehsetzende Kanäle, ferner regu  lierbare    und abschliessare Abzugsschlote und   endlieh    im First angebrachte, durch ein Dach   iiberdeckte    ins Freie führende Offnungen vorgesehen sind,

   wobei in letzteren Öffnungen Kanäle einmünden, welche unter dem Dach vom First bis zum Dachrand führen.



   Auf der Zeichnung ist eine Ausfiihrungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen :
Fig. 1 und 2 je einen Quersehnitt durch (len Lagerschuppen, gemäss den Linien A-B bezw. C-D der Fig.   4,   
Fig. 3 einen Grundriss des   Lagerschup-    pens,
Fig. 4 einen Längsschnitt des Lager schuppens,
Fig. 5 ein Schaubild,
Fig. 6 eine Einzelheit.



   Die   Umfassungswände l    bestehen aus    Ziegelma, uerwerk,    in welchem   Luftzwischen-    räume 2 frei gelassen sind, welche gegen das Eindringen von   Exalte    und Wärme schützen. Statt durch Lufträume ka, nn die Iso  lierung    der Wände auch durch eine beson  dere    Isoliermasse bewirkt werden. Die von    den Luftzwischenraumwänden @ getrennten    Mauerteile sind durch verzinkte Koppeldrä hte miteinander verbunden, welche die Luftzwischenräume 2 nur wenig verkleinern und nur eine geringe   Temperatur-Leitfähig-    keit haben.

   Das Dach besteht aus Holzsparren 3, welche oben und unten durch Bretter 4 überdeekt sind und in dem Luftraum 5 zwischen den Brettern   befindet sieh    eine Torfmullschicht 6. die auf den   untern    Brettern aufliegt und von Luft bestrichen wird, die durch   Wandkanäle 12 a. von aussen    eintritt.



   In den Wänden befinden sich unten   Lufteintrittska.    näle 7, die im Mauerwerk ein Stick nach oben gehen, ehe sie nach innen in den   Schuppenraum      miinden,    um der eintretenden Luft Gelegenheit zu geben, sieh der Mauerwerktemperatur, die auch annähernd im   Schuppenraum herrscht, anzugleichen,    damit nicht zu kalte Aussenluft unvermittelt mit dem Gemüse in Berührung kommt.

   Die zwei Austrittsöffnungen 10 und 11 besitzen Kanäle 7 und sind an der Aussenseite des Mauerwerkes mit einem Sieb 8 versehen, um Insekten und dergleichen den Zugang zu nehmen, während an der Innenseite des Mauerwerkes Regulierschieber 9 angebracht sind, die in Eisenschienen gleiten und mittelst denen die Kanäle 7 in ihrem   Durch-    gangsquerschnitt nach einer auf den Eisenschienen befindlichen Masseinteilung verändert, auch ganz abgeschlossen werden können.



   Ferner sind in den Wänden direkt unter dem Dach zwischen je einem   Binderfeld    je zwei gerade durch die Wände führende Ka  näle    12 vorhanden, die nach Bedarf mit Sieben 8 und   Regulierschiebern    9 ausgerüstet sein können.



   Zur Entlüftungsanlage gehören weiter eine Anzahl   Abzugsschlote    oder   Luftschäch-    ton   13,    die sowohl ein   Stick    über das Dach hinausragen, als auch sich ein Stiiek nach innen erstrecken und von vier Hohlwänden gebildet werden, die an der Dachkonstrukt. ion befestigt sind.

   Der Hohlraum der Schlotoder Schachtwände ist mit   Torfmull    oder   sonstigem Isolationsstoff ausgefüllt,    die Wände selbst sind innen und aussen mit   Dachpappe verkleidet.    Am untern Ende sind   die Sehlote 13    mit einem Schieber 14 zum Regulieren und Abschliessen versehen,   wäh-    rend oben ein Aufsatz 15 mit jalousieartigen.

   verstellbaren Brettchen angeordnet ist Ausserdem sind noch im First von einem Dach 16 überdeckte Öffnungen 17 angebracht, die mit dem Innenraum des   Schup-    pens und mit den Lufträumen 5 zwischen den Schalbrettern 4 in Verbindung stehen, so dass durch diese   Firstöffungen    17   sowoh]    Innenluft, als auch von aussen einströmende Luft abziehen kann, wie die Pfeile erkennen lassen. Durch die   Firstöffnung    wird die Luft im Raum zwischen dem Dach und der Isolierung erneuert, und etwa im Schuppen sich bildender Dunst abgesaugt. Auf den obern Schaltbrettern. 4 sind vor den   First-    öffnungen 17 dreieckige Leisten 18 befestigt, die das Einwehen von Schnee usw. verhüten.



   Die Fenster 19 der vier Wände sind in verschiedener Höhe über dem Fussboden versetzt angeordnet. Die Türen 20 sind doppel  wandig    und zwischen beiden Wänden mit   Torfmull    oder   sonstigem      Isolationsstoff aus-    gefüllt.



   Zur Sicherung gegen das Eindringen von   Grund-und Regenwasser    sind in dem, den Schuppen umgebenden Erdreich Drainageröhren zum   Wegleiten    des Wassers vom Schuppen in ziemlicher Tiefe angebracht.



   Da es zeitweise notwendig ist, die Lichtund Sonnenstrahlen fernzuhalten, um das ein Platzen der   Eohlköpfe verursachende    Wachsen und Treiben zu verhindern, sind die Fenster durch innen angebrachte, lichtundurchlässige Vorhänge, durch Läden, Ja  lousien    oder dergleichen ganz oder teilweise verschliessbar eingerichtet. Es ist auch eine künstliche Beleuchtung (zweckmässig durch elektrische Lampen) vorgesehen.



   Durch die Luftkanäle 7 tritt Aussenluft in das Innere des Schuppens. Reichen die   Gemüsestapel    bis über die   Austrittsöffnun-    gen 11, so werden diese geschlossen, dagegen die Öffnungen 10 geöffnet, um eine direkte Berührung von Aussenluft mit dem Gemüse zu vermeiden. Bei Frostwetter werden   sämt-    liche   Lufteintrittskanäle    7 fast völlig   abge-    schlossen. Die über das Gemüse   hinstrei-    chende, aus den Kanälen 7 kommende   AuBen-    luft nimmt den   Gemüsedunst    auf.

   Der Abzug des Dunstes wird durch die   Abzugs-      schlote      13,    die infolge ihrer   Torfmullfüllung      eine Eondenswasserbildung    verhindern, durch die Firstöffnungen 17 und durch die Kanäle 12 bewerkstelligt. Der Abzug wird ferner von den Lufträumen 5. an welche sich die Maucrkanäle 12a anschliessen, unterstützt.



   Die durch die   Mauerkanale 12a eintre-    tende, durch die Lufträume 5 streichende, hierbei den   Torfmull    6 trocknende und durch die   Firstöffnungen 17 entweichende Aussen-    luft wirkt hierbei auf die aus dem Innern   aufsteigende und abziehende    Innenluft nachsaugend. Die Schieber werden nach Bedarf gleichmässig eingestellt, An der   Windseite    können gegebenenfalls (je nach Wetterlage) die Sehieber vorübergehend geschlossen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Lagerschuppen far Gemüse, dadurch ge- kennzeiohnet. dass sowohl in den Umfas- sungswänden, als auch in der Bedachung Tsolationsstellen gegen äussere Wärme und Kälte vorhanden sind, während die Umfas sungswände von Kanälen (7) zum Eintritt von Aussenluft durchsetzt sind, welche an der Innenseite zwei übereinanderliegende. regu- lierba.
    re besitzen, und dass zum Abführen der Feuchtigkeitund Dunst enthaltenden Innenluft unter dem Dach angeordnete, die Wände durchsetzende Kanäle (12) ferner regulierbare und abschliesshare Abzugsschlote (13) und endli (h im First angebrachte, durch ein Dach (16) überdeckte, ins Freie führende Offnun- gen (17) vorgesehen sind, wobei in letzteren Offnungen Luftkanäle (5) einmünden, welche unter dem Dach vom First bis zum Dachrand führen.
    UNTERANSPRÜCHE: l. Lagerschuppen für Gemüse, nach Patent- anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolationsstellen an den Umfassungswän- den durch Hohlräume (2) gebildet sind. wobei die durch die Hohlräume getrennten Wandteile (1) durch Drähte miteinander verbunden sind.
    2. Lagerschuppen für Gemüse nach Patent anspruch und Unteranspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftkanäle (5) von oben und unten an den Dachsparren (3) befestigten Sehalbrettern (4) gebildet werden.
    3. Lagerschuppen für Gemüse nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daB die Abzugs- schlote (13), sowie die Türen (20) Doppel wände besitzen, deren Zwischenraum mit Isolationsstoff ausgefüllt ist.
    4. Lagerschuppen für Gemüse nach Patent ansprueh und Unteransprüchen 1 3, dadurch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten der Firstöffnungen (17) Schnee schutzleisten (18) angeordnet sind.
    5. Lagerschuppen für Gemüse nach Patent- anspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, da- durch gekennzeichnet, daB sich im Erd- reich Drainageröhren zum Wegführen des Wassers befinden.
    6. Lagerschuppen für Gemüse nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daB die Fenster (19) in verschiedener Höhe versetzt zuein- ander angeordnet und gegen das Eindrin- gen von Licht-und Sonnenstrahlen ver schliessbar sind.
CH159608D 1931-12-04 1931-12-04 Gemüselagerschuppen. CH159608A (de)

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