CH159613A - Maschine zur Herstellung von Pflanzentöpfen. - Google Patents
Maschine zur Herstellung von Pflanzentöpfen.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B1/00—Producing shaped prefabricated articles from the material
- B28B1/02—Producing shaped prefabricated articles from the material by turning or jiggering in moulds or moulding surfaces on rotatable supports
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Description
Naschine zur Herstellung von Pflanzentöpfen. Vorliegende Maschine bezweckt die Mas- senherstellung von Pflanzentöpfen, zum Beispiel aus Erde oder Torfmull. Es sind zwar bereits solche Maschinen bekannt, deren Leistung ist aber so gering, da,ss es im Früh ling in der Zeit drängendster Arbeit nicht möglich war, eine grössere Anzahl solcher gepresster Töpfe in kurzer Zeit herzustellen.
Wohl bestände,die Möglichkeit, während des Winters solche Töpfe herzustellen; doch be nötigt die Lagerung derselben einen frost freien, grösseren Raum.
Bei der Maschine gemäss der Erfindung ist in einem zweckmässig auf einen Bock montierbaren Gestell eine durch eine An triebsvorrichtung in rotierende Bewegung gesetzte Stempelwelle auf und abbeweglich angeordnet und wirkt.
mittelst eines Ge3tän- ges mit .dem aufstossbaren Boden einer unter der Welle liegenden Pressform zusammen, das Ganze derart, dass durch Handbetätigung eines Hebels die in der Form befindliche Pressmasse gepresst und der fertige Topf aus gestossen werden kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispiels weisen Ausführungsform zur Darstellung ge bracht und es zeigt von derselben: Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Detailansicht von hinten, Fig. d eine Detailansicht von vorne. Nach der Zeichnung hat das Gestell rx die Form von einem E. Der untere Arm ca' des Gestelles trägt eine Tischplatte b.
Diese dient einerseits zur Aufnahme des Press- materials; anderseits kann durch sie die Ma schine leicht auf Böcke oder sonst eine andere Unterlage befestigt werden. Die Gestellarme a" und a"' tragen vertikal stehende Lager c Lind c', in denen eine Welle d, welche am untern Ende einen auswechselbaren Stempel e trägt, geführt ist.
Die Welle d wird über die Antriebsscheibe h mit der Rille g", sowie mittelst der Saite f, welche über die Leit- rollen g' und die Rolle g geführt ist, in Ro tation versetzt. Die Antriebsscheibe h kann durch Kurbel von Hand oder durch einen Motor mittelst Riemen angetrieben werden. In Gärtnereien kommt hauptsächlich die Bo- denfrä.se als Antriebsorgan in Frage.
Das Lager der Scheibe lz ist mittelst einer mit Schlitzen versehenen Fussplatte am Gestell verschiebbar befestigt und kann durch Schrauben h' in verschiedenen Stellungen fixiert werden. Diese Verschiebbarkeit er möglicht ein Nachspannen der Saite f. Durch den Hebel<I>m</I> und die Gestängeteile n und o kann die Welle d, während sie rotiert, auf und abwärts bewegt werden.
Die Feder p zieht jeweils die Gestängeteile n und o und damit auch die Welle d selbständig hinauf, sobald der Handhebel nz losgelassen wird. In der Tischplatte<I>b</I> ist die Topfform<I>i</I> aus wechselbar eingelassen. Der Boden derselben besteht aus dem Teller und einem Führungs stück 1e, welches im Lager l verschiebbar an geordnet ist. Durch Anheben des Hand hebels m kann der Formboden gehoben wer den.
Die Bedienung der Maschine während des Betriebes ist folgende: Eine Person wirft, um ein Ankleben der Pressmasse zu verhindern, eine Prise trockenen Torfmulls in die Form. Eine zweite Person streift und drückt mit der einen Hand von der auf dem Tisch bereitliegenden Pressmasse in die Form. Mit der andern Hand bewegt sie nun den Hand hebel in nach abwärts, wobei die rotierende Stempelwelle in die zu pressende Masse ge drückt wird. Beim Aufwärtsbewegen des. Hebels wird die rotierende Welle durch Fe der und Gestänge wieder in die Ruhelage gezogen.
Durch Weiterbewegen des Hand hebels nach aufwärts wird nun der Boden in der Form gehoben, wobei gleichzeitig der gepresste Topf mitkommt. Der Boden wird soweit gehoben, bis er die Höhe der Tisch platte erreicht hat, damit der fertige Topf von der ersten Person bequem weggenommen werden kann. Hernach wird der Handhebel losgelassen, so dass er mit dem Formboden in die Ausgangsstellung zurück fällt. Durch Wiederholung dieser Bewegungen ist es mög lich, in kurzer Zeit eine grosse Anzahl sol cher Erd- oder Torfmulltöpfe herzustellen.
Claims (1)
- .PATENTANSPRUCH: Maschine zur Herstellung von Pflanzen töpfen, gekennzeichnet durch ein Gestell, in dem eine durch eine Antriebsvorrichtung in rotierende Bewegung gesetzte Stempelwelle auf und abbeweglich angeordnet ist und mit- telst eines Gestänges mit dem aufstossbaren Boden einer unter der Welle liegenden Press- form zusammenwirkt, das Ganze derart, dass durch Handbetätigung eines Hebels die in der Form befindliche Pressmasse gepresst und der fertige Topf ausgestossen werden kann.UNTERANSPRüCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, mit einer zLun Antrieb der Welle mittelst einer Saite dienenden. Riemenscheibe, dadurch ge kennzeichnet, dass die R.iemenscheiben- ächse zum Zwecke des Spannens der Saite in einer Fussplatte gelagert ist, welche mittelst in Schlitzen derselben geführten Schrauben am Gestell verstellbar befestigt ist. 2.Maschine nach Patentanspruch und U nter- anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Abwärtsbewegung des Hebels mittelst des Gestänges die Stempelwelle zum Zwecke des Pressens abwärts gezogen und bei Aufwärtsbewegung der Boden der Form zum Zwecke des Entleerens dersel ben gehoben wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH159613T | 1931-12-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH159613A true CH159613A (de) | 1933-01-31 |
Family
ID=4413364
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH159613D CH159613A (de) | 1931-12-10 | 1931-12-10 | Maschine zur Herstellung von Pflanzentöpfen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH159613A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE918798C (de) * | 1952-04-25 | 1954-10-04 | Heinrich Kairies | Erdtopfformmaschine |
-
1931
- 1931-12-10 CH CH159613D patent/CH159613A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE918798C (de) * | 1952-04-25 | 1954-10-04 | Heinrich Kairies | Erdtopfformmaschine |
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