Besen. Die Erfindung betrifft einen Besen, ins besondere zur Reinigung von Kaminen, Rauch zügen, Feuerungen und dergleichen, der durch Aufreihen von einzelnen, mit Borsten wie zum Beispiel Stahlborsten versehenen Elemen ten auf einem Schaft gebildet wird, wobei die Elemente zum Beispiel mittelst einer am Schaft angeordneten Spannschraube, bezie hungsweise Spannmutter eingespannt sein können.
Die bisher bekannten Besen dieser Art besitzen zylindrische Gestalt, sowie radial vom Schaft ausgehende Borsten und werden meist aus kreisscheibenförmigen, in der Mitte gelochten Elementen zusammengesetzt, die an ihrem Rande eine Reihe radial angeordneter Lappen, beziehungsweise Zungen besitzen, die zwecks Bindung der auf die Scheiben ent sprechend aufgelegten Stahlborsten nach innen gegen die Scheibenmitte über die Borsten= Büschel gebogen werden.
Diese Besen sind zur Handhabung als Kehrbesen nicht geeignet und in ihrer An- Wendung beschränkt. Demgegenüber kann der Besen gemäss der Erfindung die Gestalt eines gebräuchlichen Handbesens besitzen, dessen Borsten nicht radial, sondern schräg oder im wesentlichen parallel zur Schaftachse angeordnet sind. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erzielt, dass die Borsten nicht in scheiben-, sondern in trichterförmige Elemente eingebunden werden, die dann auf einen Schaft aufgereiht, die genannte Besenform ergeben.
Eine beziehungsweise Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung darge stellt. Hierbei zeigen Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Besen, die Fig. 2 und 3 Seitenan sichten der Elemente, Fig. 4 eine Draufsicht auf ein Element und Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie I-T der Fig. 1.
Wie die Fig. 2 und 3 erkennen lassen, bestehen die einzelnen Elemente aus Blech kegelstümpfen beziehungsweise Trichtern<I>1, k,</I> und zwarteils aus solchen (1), die an ihrem wei teren, obern Rande durch schräge Einschnitte gebildete, nach innen gebogene Zungen t aufweisen, und teils aus einfachen glatten Blechtrichtern (k).
Wie weiters Fig.4 zeigt, erfolgt das Binden der Stahlborsten n in der Weise, dass die haarnadelförmig gebogenen Stahlborsten n von der untern, kleineren Öffnung her so auf den Trichtermantel geschoben werden, dass sie längs einer Mantelerzeugenden, undzwarneben eine Zunge<I>na</I> zu liegen kommen, wobei sich die eine Borstenhälfte im Innern des Trich ters, die andere aussen befindet, worauf durch Umbiegen der Zungen gegen den innern Trich- terrand die innern Borstenhälften gebunden werden (Fig.4)
. Die Zungen können auch durch T-förmige Einschnitte in dem Kegel stumpf gebildet werden. Der so mit Borsten versehene Trichter l wird nun in einen .glatten Trichter k gesteckt. Dadurch wird auch von aussen die Borste festgehalten. Neben oder an Stelle von Stahlborsten kann auch ein an deres Borstenmaterial Verwendung finden. Die auf diese Art gebildeten Elemente werden nun gemäss Fig. 1 auf einem aus einem Holzgriff a vorragenden Ende eines Schaftes f aufgereiht und mittelst der Mutter d eingespannt. Der Schaft f ist durchlaufend mit Ge winde versehen und mit dem einen Ende in der Bohrung des Holzgriffes a befestigt.
Zur Befestigung des Schaftes f in der Griffboh rung, ist ersterer mit einer Vierkantmutter c versehen, die in das vierkantig gestaltete Ende der Griffbohrung passt und in dieser durch zwei Stifte b (Fig. 5) gehalten wird. Ferner ist noch an dem vom Besen abge wendeten, aus der Griffbohrung vorschauen- den Schaftende eine Flügelmutter j vorge sehen, die als Gegenmutter dient und ein Verdrehen, beziehungsweise Lockern des Schaftes<I>f</I> im Griff<I>a</I> verhindert.
Beide Enden des Holzgriffes a sind noch mit Metallhülsen<I>h</I> und<I>i</I> versehen, die ein Sprengen des Griffes verhindern, sowie für die Flügelmutter j und die Besenelemente je ein Widerlager bilden. Der Holzgriff kann auch voll ausgebildet sein und der Besen wird dann nur mit einer Schraube in den Holzgriff oder in eine in dem Griff versenkte Mutter eingeschraubt. Es ist zweckmässig, Stifte zu verwenden, um ein Lockern der Schraube während der Be nützung des Besens auszuschliessen.
Die am Schaftende aufgereihten Trichter werden sohin zwischen dem vordern Rande der Hülse<I>h</I> und der Mutter<I>d</I> eingespannt. Letztere ist der Form der Trichter entspre chend kegelförmig ausgebildet und mit einem Schlitz g versehen, um das Anziehen der Mutter zu ermöglichen.