CH159683A - Giesswerk zum Herstellen von Stereotypplatten. - Google Patents

Giesswerk zum Herstellen von Stereotypplatten.

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CH159683A
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Maschinenfabrik Augsburg-Nue G
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Maschf Augsburg Nuernberg Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D3/00Casting stereotype plates; Machines, moulds, or devices therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Manufacture Of Alloys Or Alloy Compounds (AREA)

Description


  Giesswerk     znm        Heistellen    von     Stereotypplatten.       Um bei     Stereotypplattengiessmaschinen          Mais    Metall in die Giessform zu bringen,        wurden    bisher in der Hauptsache zwei Wege  beschritten: Das Metall     wurde    durch eine  im Kessel befindliche Pumpe in die Giess  form gefördert oder es wurde mit Hilfe eines  Hahnes, eines Schiebers oder eines Ventils  aus dem höher gelegenen Kessel in die Form  eingelassen.

   Die Maschinen der ersten Art  haben den Vorteil, dass das     Abschlussorgan     nicht dauernd unter dem Druck des Kessel  inhaltes liegt und daher leichter dicht ge  halten werden kann; anderseits nehmen aber  die Pumpen im Kessel viel Platz weg und  müssen öfters gereinigt werden. Dies ist auch  bei denjenigen Giesswerken der Fall, bei de  nen in dem Schmelzkessel ein mit einer     Press-          luftleitung    verbundener Behälter angeordnet  ist, in dessen Boden ein Ventil eingesetzt ist  und aus dem eine Leitung zur Giessform  führt.

      Erfindungsgemäss sind Mittel vorgesehen,  um das Giessmetall durch Unterdruck in  einen oberhalb des Metalleinlaufes in die  Giessform befindlichen, oben geschlossenen  Raum anzuheben, und es aus diesem von     oben     in die Giessform einströmen und in dieser  unter dem Druck einer Säule flüssigen     Me-          talles    erstarren zu lassen.  



  An sich ist es in der     Giesstechnik        nicht     neu, die Giessform zu evakuieren und das  Giessmetall in die Form durch Unterdruck  an dem     untern    Giessformende einzuführen.  Durch die Anordnung aber, dass das Giess  metall durch Unterdruck gehoben wird, dann  aber von oben in die Giessform einströmt und  auf die blasenfrei gegossene erstarrende  Platte mindestens noch der     Überdruck    des       Giegmetalles    einwirkt, wird eine     besonders     dichte     Platte    erzielt.  



  Weiterhin kann das Giesswerk in der  Weise     ausgebildet    werden,     dass    das Ab-           sperrorgan    der Giessform nicht unter Druck  liegt, solange die Giessform abgesperrt ist;  es     kann    dadurch ein Ausfliessen des     Metalles     infolge von     Undichtheit    des Absperrorganes       vermieden    werden.  



  Die     Zeichnung    zeigt in den     Fig.    1 bis 3  ein     Ausführungsbeispiel    des Erfindungs  gegenstandes, wobei       Fig.    1 das Giesswerk in einem senkrech  ten     Schnitt    darstellt; die       Fig.    2 und 3 zeigen eine Stellung zweier  Steuerorgane; die       Fig.    4 bis 6 zeigen drei verschiedene  Stellungen eines Steuerorganes bei einem  zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung.  



  Bei dem Giesswerk nach     Fig.    1 führt  vom Boden des Schmelzkessels 1 eine Lei  tung 2 zum     Hahngehäuse    3, in dem sich  ein     Dreiwegeküken    4 drehen kann. Das In  nere des     Hahngehäuses    3     kann    mit Hilfe  des Kükens 4 mit der Giessform 5 und mit  dem oben geschlossenen Steigrohr 6 verbun  den werden. Vom     obern    Ende des Steig  rohres 6 führt eine     Leitung    7, 8 nach dem  Behälter 9, aus dem durch eine     nicht    dar  gestellte Saugpumpe     mittelst        eines    Rohres 11       dauernd    Luft abgesaugt wird.

   In die     Lei-          tung    7, 8 ist ein     Dreiwegehahn    12 ein  geschaltet, der in der einen Stellung die Lei  tung 7 mit der Leitung 8 und dem Behäl  ter 9,     in    der andern Stellung die     Leitung    7  mit der     Öffnung    13 verbindet, die in die  Aussenluft oder zu einem     Druckwiudkessel     führt.  



  Der Giessvorgang spielt sich bei diesem  Giesswerk folgendermassen ab:  Sobald die Saugpumpe zu laufen     beginnt,     steigt das Metall durch die Leitung 2 und  das     Halmgehäuse    3 in das Steigrohr 6, das  oberhalb der     Einlaufstelle    des     Metalles    in  die Giessform 5 liegt. Die Höhe des Unter  druckes wird     selbsttätig    so eingestellt, dass  das Metall immer     etwa    bis zu einer Linie       A-A    steigt. Die Leitung 2, das Hahn  gehäuse 3 und das Steigrohr 6 werden in  an sieh bekannter Weise beheizt so dass das    Metall in diesen Teilen sich nicht abkühlen  und nicht erstarren     kann.     



  Ist     nun    die Giessform 5 geschlossen und  in die in     Fig.    1 gezeichnete Giessstellung ge  kommen, so wird das Küken 4     in.    an sich       bekannter    Weise aus der Stellung nach     Fig.l     in die Stellung nach     Fig.    2 gebracht; zweck  mässig geschieht dies selbsttätig. Gleichzeitig  wird der     Dreiwegehahn    12 in die Stellung  nach     Fig.    3 gebracht.

   Die Aussenluft dringt  dann durch die Öffnung<B>13</B> und die Lei  tung 7 in das Steigrohr 6 ein     und    drückt  das Giessmetall durch den     Schlitz    14 in die  Giessform 5, wobei der Metallspiegel von  der Linie     A-A    auf die Linie     B-B    sinkt.  Das Metall in der Giessform erstarrt nun  unter dem der Höhe h entsprechenden Druck  des flüssigen     Metalles.    Nach dem Erstarren  der gegossenen Platte werden das Küken 4  und der     Dreiwegehahn    12 in die in     Fig.    1  dargestellte Lage zurückgedreht. Die Giess  form 5 kann jetzt geöffnet und die Stereotyp  platte herausgenommen werden.

   Durch das       Umstellen    des     Dreiwegehahnes    12 ist das  Steigrohr 6     wieder    mit dem Unterdruck  behälter 9 verbunden worden; das Metall  steigt daher in dem Steigrohr 6     wieder    bis  zur Linie     A--A;    das Giesswerk ist     nun    für  den nächsten Guss bereit.    Durch ein     Druckregelventil    15     wird    der  Unterdruck im Behälter 9 so eingestellt,  dass das Giessmetall     unabhängig    vom Metall  stand im Schmelzkessel 1 immer bis zur  Linie     A-A    gehoben wird.

   Zu diesem Zweck  ist ein Schwimmer 16 vorgesehen, der auf  der Metalloberfläche schwimmt und sich um  einen Zapfen 17 dreht. Auf dem Zapfen 17  ist auch ein Hebel 18 mit einer Stellschraube  19 befestigt. Diese drückt auf eine Feder  20, die wiederum auf den Ventilkegel 15  drückt, der in der Regel die Leitung 8 und  den Behälter 9 nach aussen     abschliesst.     



  Bei hohem Stand des     Metalles    im Kessel  1, also in der in     Fig.    1     mit    ausgezogenen  Linien dargestellten Lage des Schwimmers  16, ist der Druck der Feder 20 auf den       Ventilkegel    15 gering. Es wird also nur ein      geringer Unterdruck, bezogen auf die Aussen  luft, erreicht werden können, da von einem  bestimmten Druck ab der Ventilkegel 15  Aussenluft eintreten lässt. Bei tiefem Metall  stand im Kessel 1 ist der Druck der Feder 20  stärker; der Unterdruck nähert sich einem  vollkommenen Vakuum, so dass das Metall  auch in diesem Falle bis zur Linie<B>A- A</B>  behoben wird. Das Metall erstarrt also immer  unter dem gleichen Druck h, unabhängig da  von, ob wenig oder viel Metall im Schmelz  kessel 1 ist.  



  Die Leitung 7 kann, wie bereits oben  angedeutet wurde, in der in     Fig.    3 gezeich  neten Stellung durch die Öffnung 13 anstatt  mit der Aussenluft auch mit einem Über  druckerzeuger, also beispielsweise mit einem       Druckwindkessel    verbunden werden. Die  Anordnung kann in diesem Falle so getroffen  werden, dass die Saugseite einer     doppeltwir-          kenden    Pumpe mit dem Unterdruckbehälter  9, die Druckseite mit einem     Druckwindkessel     verbunden wird, der mit der Öffnung 13 ver  bunden ist.  



  Bei der Ausführungsform des     Halm-          gehäuses    nach den     Fig.    4, 5 und 6 ergibt  sich die Möglichkeit, beim Giessen die Luft  aus der Giessform 5 abzusaugen. Steht näm  lich bei. geöffneter Giessform das Küken 4  in der Stellung nach     Fig.    6 und der Drei  wegehahn 12 in der Stellung nach     Fig.    3, so  steht das Metall in der Leitung 2 in gleicher  Höhe wie das Metall im Kessel. Nach dem  Schliessen der Giessform 5     wird    das Küken 4  in die Lage nach     Fig.    4 gedreht, während  das Steigrohr 6 durch Drehen des Dreiwege  bahnes 12 in die Stellung nach     Fig.    1 mit  dem Behälter 9 verbunden wird.

   Durch den       Unterdruck    im Behälter 9 wird sowohl die  Luft aus der dicht     schliessenden    Giessform 5  abgezogen, als auch das Metall aus dem  Kessel 1 durch die Leitung 2 bis zu einer  Stellung     C-C    gehoben     (Fig.    4). Das Me  tall füllt aber auch die Giessform, aus der  infolgedessen der Rest der Luft durch das  Steigrohr 6 entweicht.

   Dieser Vorgang dauert  etwa zwei bis drei     Sekunden.    Sobald das Me  tall bis zur Linie     C:-C    gestiegen ist,     wird       das Küken 4 in die Stellung nach     Fig.    5 und  der     Dreiwegehahn    12, in die Stellung     nachFig.    3  gedreht. Der Aussenluftdruck kann jetzt voll  auf das Metall einwirken und die Platte er  starrt unter dem der Druckhöhe h entspre  chenden Druck. Nach dem Drehen des Kü  kens 4 in die Stellung nach     Fig.    6 läuft das  Metall aus dem Steigrohr 6 in den Kessel 1  zurück, und die Giessform 5 kann geöffnet  werden. Beim nächsten Guss wiederholt sich  der gleiche Vorgang.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Giesswerk zum Herstellen von Stereotyp- platten, gekennzeichnet durch Mittel, um das Giessmetall durch Unterdruck in einen ober halb des Metalleinlaufes in die Giessform be findlichen, oben geschlossenen Raum anzu heben und es aus diesem von oben in die Giessform einströmen und in dieser unter dem Druck einer Säule flüssigen Metalles erstar ren zu lassen. UNTERANSPRüCHE 1.
    Giesswerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mit ihrem einen Ende in den Schmelzkessel eintauchende Leitung (2, 3, 6) an ihrem andern Ende abwechselnd mit einem Unterdruckerzeu ger und mit einem Raum, in dem wenig stens Atmosphärendruck herrscht, verbun den werden kann. 2.
    Giesswerk nach Unteranspruch 1, gekenn zeichnet durch ein am Giessformeinlauf angeordnetes Steuerorgan, das beim Gie ssen zunächst so viel Metall in den ober halb des Steuerorganes gelegenen Teil der Leitung treten lässt, wie dies zu einer Platte samt Aufguss erforderlich ist, und das nach Umstellen diesen Teil der Lei tung vom Kessel absperrt und mit der Giessform verbindet, während gleichzeitig der Unterdruck in diesem Teil der Leitung durch Einlassen von Luft aufgehoben wird, so dass das Metall die Giessform füllt. 3.
    Giesswerk nach Unteranspruch 1 gekenn zeichnet durch ein Steuerorgan, über das unter dem Einfluss des Unterdruckes die Giessform evakuiert und dann mit Giess metall gefüllt wird, das bis in den obern Teil der Leitung gehoben wird und wel ches Steuerorgan nach Umstellung den Rücklauf des Metalles in den Kessel ab sperrt und infolge der Umstellung bewirkt, dass der Unterdruck in dem obern Teil der Leitung durch Einlassen von Luft aufgehoben wird. 4.
    Giesswerk nach Unteranspruch 1, gekenn zeichnet durch ein einstellbares Regel ventil, durch welches der Unterdruck der art beeinflusst werden kann, dass das Me tall in der Steigleitung (2, ä, 6) unab- hängig vom Metallstand im Kessel immer auf die gleiche Höhe gehoben wird. 5. Giesswerk nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, da.ss das Regelventil (15<B>)</B> durch einen Schwimmer (16), der auf dem Metall im Kessel schwimmt, beein flusst wird, so dass bei höherem Metall stand im Schmelzkessel (1) der Druck unterschied gegenüber der Aussenluft klei ner und bei niedrigem Metallstand grösser ist.
CH159683D 1930-10-04 1931-09-17 Giesswerk zum Herstellen von Stereotypplatten. CH159683A (de)

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US3074128A (en) * 1958-12-11 1963-01-22 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Casting stereotype plates

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US1887917A (en) 1932-11-15
DE551340C (de) 1932-05-30
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GB376091A (en) 1932-07-07

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