CH159727A - Device for the production of seamless tubes from regenerated cellulose. - Google Patents

Device for the production of seamless tubes from regenerated cellulose.

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CH159727A
CH159727A CH159727DA CH159727A CH 159727 A CH159727 A CH 159727A CH 159727D A CH159727D A CH 159727DA CH 159727 A CH159727 A CH 159727A
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CH
Switzerland
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core
snout
regenerated cellulose
hose
production
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German (de)
Inventor
Aktiengesellschaft Kalle Co
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Kalle & Co Ag
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  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

Description

  

  Vorrichtung zur Herstellung nahtloser Schläuche aus regenerierter Zellulose.    Es sind eine grössere Anzahl von Verfah  ren zur Herstellung nahtloser Schläuche aus  regenerierter Zellulose bekannt, bei denen die  aus einer ringförmigen Düse     austretende    Vis  kose über einen Kern geleitet     und    dabei mit  einem zumeist aus     Ammonsalzen    bestehenden       Fällbad    behandelt wird.  



  Bei dem Verfahren der deutschen Patent  schrift Nr. 321223 wird der aus einer in der  Luft hängenden ringförmigen Düse austre  tende     Viskoseschlauch    mit     Fällbad    behandelt,  das aus zwei innerhalb und ausserhalb der  ringförmigen Düsenöffnung liegenden Düsen  gegen den Schlauch gespritzt wird, wobei der  Schlauch gleichzeitig über einen mit Luft  aufgeblasenen Kern gezogen wird. In der  englischen Patentschrift Nr.<B>304717</B> ist     ein     diesem Verfahren ähnliches Verfahren be  schrieben, das sich von dem genannten nur  dadurch unterscheidet,     dass    der Kern aus  Glas besteht, und dass der Schlauch nicht auf  ein Förderband, sondern in eine mit     Fällbad     beschickte Kufe fällt.

   Bei beiden Verfahren    ist es. schwierig, bei dem     Bespülen    des in der  Luft hängenden     Viskoseschlauches    eine Be  schädigung- des Schlauches zu vermeiden und  dabei trotzdem eine     Durchfällung    des Schlau  ches zu erzielen.     In    der Schweizer Patent  schrift Nr.<B>137527</B> und der deutschen Patent  schrift Nr.

   513242 ist erstmalig gezeigt wor  den, dass es mit Hilfe einer     in    ein     Fällbad     eintauchenden Spinndüse     gelingt,    einen  Schlauch aus regenerierter Zellulose herzu  stellen und glatt     in    die für die weitere Bear  beitung zweckmässige     Bandform    überzufüh  ren,     wenn    man unterhalb der     Spinndüse    einen  verschiebbaren, an seinem untern Ende mit  einem Breithalter versehenen Kern     anbrinjt.     Der bei diesen     Vorrichtungen    zum ersten Mal  angebrachte Breithalter besteht     aus:    einem  dreieckig gebogenen Stab.  



  Bei den     Vorrichtungen    der Schweizer Pa  tentschrift Nr. 137527 und der deutschen  Patentschrift Nr. 513242 sind     mitunter     Schwierigkeiten dadurch     aufgetreten,    dass der  Sehlauch beim     Spinnen    Falten zieht     und    sich      an den gern anlegt, der einen wesentlich ge  ringeren Durchmesser als .der Schlauch be  sitzt. Diese Falten werden     während    des     Fäl-          lungsprozesses        fixiert    und lassen sich durch  den Breithalter nicht mehr glätten, wodurch  die Eigenschaften der erhaltenen Schläuche       ungünstig    beeinflusst werden.  



  Es ist nun gefunden worden,     dass    man  diese     Nachteile        beheben    kann,     wenn    man  zum     Spinnen    die den Gegenstand vorliegen  der     Erfindung    bildende Vorrichtung benützt,  die     einen    im     Mittelteil        röhrenförmigen,    zweck  mässig hohlen Kern besitzt, der sich nach  oben hin verjüngt     und    unten einen flach  gedrückten,     schnauzenförmigen,    als Breit  halter .dienenden Teil aufweist,

   wobei der  Umfang des röhrenförmigen Mittelteils des  Kernes in allen     Teilen    nahezu der gleiche ist       wie    der Umfang des flachgedrückten,     schnau-          zenförmig    gestalteten Teils, und wobei der  Durchmesser .des röhrenförmigen     Mittelteils     gleich oder grösser ist als der Durchmesser  der     Spinndüse.    Durch .die Verwendung eines  solchen     Kernes    kann     erreicht    werden, dass  beim Spinnen alle Teile des Schlauches, der  infolge der Fällung     etwas    schrumpft, sich  ständig, auch beim Flachlegen an den Kern  und Breithalter anlegen.

   Infolgedessen ist es  für den Schlauch unmöglich, in irgendeinem  Stadium der Fällung Falten zu ziehen. Beim       Spinuprozess    kann durch die freie Öffnung  der Spinndüse     Fällbad        eingeführt    werden,  wodurch erreicht wird, dass die     Innenwan-          dung    des Schlauches, besonders in ihrem  obern Teil ständig mit frischem     Fällbad    in  Berührung kommt. Hierdurch kann die     Fäll-          geschwindigkeit    wesentlich erhöht werden,  so dass man     selbst    bei verhältnismässig  hoher Spinngeschwindigkeit Schläuche hoher  Festigkeit erhält.  



  Es kann zweckmässig sein, den Kern aus  einem Stück anzufertigen.     Man    kann hierzu       eine    Röhre benützen, die an ihrem untern  Ende     schnauzenförmig    abgeflacht wird. Der  röhrenförmige     Mittelteil    und der Breithalter  sollen in allen Teilen möglichst den gleichen       Umfang    haben, doch ist eine geringe Ver-         jüngung    des genannten Mittelteils nach unten  zu oder der Schnauze möglich, wenn die Ver  jüngung kleiner ist als .die Schrumpfung, die  der Schlauch bei der Fällung erleidet. Damit  der Schlauch sieh möglichst gut flachlegt, ist  es zweckmässig, die Schnauze möglichst flach  auszubilden.

   Für das Wesen der Erfindung  ist es ohne Belang, ob der röhrenförmige oder  der     schnauzenförmige    Teil des Kernes die  grössere Länge besitzt. Dicht unterhalb der  Schnauze wird zweckmässig eine Walze oder  ein Stab angeordnet, über die der     Schlauch     gezogen wird.  



  Eine derart ausgebildete Spinnvorrich  tung ist     in    den     Fig.    1 und 2 in     Vorder-    und  Seitenansicht dargestellt. --   In einer mit dem     Fällbad    F gefüllten  Kufe A hängt eine ringförmige     Spinndüse     D. Der aus der     Spinndüse    austretende     Vis-          koseschlauch    wird gleich nach dem     Austritt     aus der     .Spinndüse    über den flaschenförmig       ausgebildeten.    Kern     K    gezogen.

   Dieser ist an  seinem untern Ende     schnauzenförmig    aus  gebildet, so dass der Schlauch den Kern als  Band verlässt. Oberhalb des     Kernes    ist die  Düse B angebracht, aus der das zur Fällung  ,der     Innenwandung    des Schlauches dienende       Fällbad    ständig zugeführt wird. Unterhalb  des Kernes     befindet    sich eine Walze W,  durch die der flachgelegte Schlauch weiter  befördern wird.  



  Inder Zeichnung     ist,der        Kern    aus einem  Stück bestehend dargestellt. Es ist natür  lich auch möglich, den Kern aus mehreren  Stücken anzufertigen und diese Einzelteile  so aneinander zu passen, dass nach .der Zu  sammenstellung der     Kern    sich genau so ver  hält, als ob er aus einem Stück her  gestellt wäre, so     dass    also auch der zusam  mengesetzte Kern unten einen flachgedrück  ten,     schnauzenförmigen    Teil aufweist. Die  Entfernung der Spinnöffnung von dem  Punkt,     in    dem der Schlauch den Kern zuerst  berührt,     richtet    sich     nach.    dem Durchmesser  der herzustellenden Schläuche.

   Bei Schläu  chen geringeren Durchmessers kann sie ziem  lich gross sein,     während--sie    . bei .Schläuchen      grösseren Durchmessers zweckmässig nicht  über wenige Zentimeter hinausgehen soll.



  Device for the production of seamless tubes from regenerated cellulose. There are a large number of Verah ren for the production of seamless hoses from regenerated cellulose are known in which the emerging from an annular nozzle viscose passed over a core and treated with a mostly consisting of ammonium salts precipitation bath.



  In the process of the German Patent No. 321223 from a hanging in the air annular nozzle ausre tend viscose hose is treated with precipitation bath, which is sprayed against the hose from two inside and outside of the annular nozzle opening, the hose at the same time via a is pulled with air inflated core. In the English patent specification no. <B> 304717 </B> a method similar to this method is described, which differs from the above only in that the core is made of glass and that the hose is not on a conveyor belt, but in a skid loaded with a precipitation bath falls.

   In both procedures it is. It is difficult to avoid damage to the hose when rinsing the viscose hose hanging in the air and still achieve precipitation of the hose. In the Swiss patent specification no. <B> 137527 </B> and the German patent specification no.

   513242 was shown for the first time that with the help of a spinneret immersed in a precipitation bath, it is possible to produce a tube made of regenerated cellulose and smoothly convert it into the tape shape that is useful for further processing, if you place a slidable one on his at the bottom with a temple provided with a core. The temple attached to these devices for the first time consists of: a triangular curved rod.



  In the devices of the Swiss patent specification No. 137527 and the German patent specification No. 513242, difficulties have sometimes arisen in that the tube wrinkles while spinning and likes to lay on the person who has a much smaller diameter than the tube. These folds are fixed during the precipitation process and can no longer be smoothed out by the temple, which has an unfavorable effect on the properties of the tubes obtained.



  It has now been found that these disadvantages can be remedied by using the device forming the subject matter of the invention for spinning, which device has a tubular, appropriately hollow core in the middle that tapers upwards and a flattened one below , snout-shaped part serving as a spreader,

   wherein the circumference of the tubular central part of the core in all parts is almost the same as the circumference of the flattened, snout-shaped part, and wherein the diameter of the tubular central part is equal to or greater than the diameter of the spinneret. By using such a core it can be achieved that during spinning all parts of the tube, which shrinks slightly as a result of the precipitation, constantly rest against the core and temple, even when laying flat.

   As a result, it is impossible for the tube to wrinkle at any stage of the precipitation. During the spin-up process, a precipitation bath can be introduced through the free opening of the spinneret, which ensures that the inner wall of the hose, especially in its upper part, constantly comes into contact with fresh precipitation bath. As a result, the rate of precipitation can be increased significantly, so that tubes of high strength are obtained even at a relatively high spinning speed.



  It can be useful to make the core from one piece. You can use a tube that is flattened at its lower end like a snout. The tubular middle part and the temple should have the same circumference in all parts, but a slight tapering of said middle part down to or towards the snout is possible if the taper is smaller than .die shrinkage that the tube in the Suffers precipitation. So that the hose looks as flat as possible, it is expedient to make the snout as flat as possible.

   For the essence of the invention, it is irrelevant whether the tubular or the snout-shaped part of the core has the greater length. A roller or a rod over which the hose is drawn is expediently arranged just below the snout.



  Such a trained Spinnvorrich device is shown in Figs. 1 and 2 in front and side views. A ring-shaped spinneret D hangs in a vat A filled with the precipitation bath F. The viscose hose emerging from the spinneret is immediately after the exit from the spinneret over the bottle-shaped. Core K drawn.

   This is formed like a snout at its lower end, so that the hose leaves the core as a band. Above the core is the nozzle B, from which the precipitation bath used for precipitation, the inner wall of the hose, is continuously fed. Below the core is a roller W through which the flattened tube is conveyed on.



  The drawing shows the core consisting of one piece. It is of course also possible to make the core from several pieces and to fit these individual parts together in such a way that after the assembly, the core behaves exactly as if it were made from one piece, so that the Composed core below has a flattened, snout-shaped part. The distance of the spinning orifice from the point at which the tube first touches the core depends on. the diameter of the hoses to be produced.

   In the case of hoses with a smaller diameter, it can be quite large, while - it. In the case of hoses with a larger diameter, it is advisable not to go beyond a few centimeters.

 

Claims (1)

PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Spinnen nahtloser Schläuche aus regenerierter Zellulose, die durch eine ringförmige Düse in ein Fällbad gesponnen wird, gekennzeichnet durch einen Kern, der im Mittelteil röhrenförmig gestal tet ist, sich nach oben hin verjüngt und unten einen flachgedrückten, schnauzenförmig ge- stalteten, als Breithalter dienenden Teil auf weist, wobei der Umfang des röhrenförmigen Mittelteils des Kernes in allen Teilen nahe zu der gleiche ist, wie der Umfang des flach gedrückten, schnauzenförmig ausgestalteten Teils und wobei der Durchmesser des röhren förmigen Mittelteils gleich oder grösser ist, PATENT CLAIM: Device for spinning seamless tubes made of regenerated cellulose, which is spun through an annular nozzle into a precipitation bath, characterized by a core, which is tubular in the middle part, tapers towards the top and a flattened, snout-shaped shaped, serving as a temple part, wherein the circumference of the tubular middle part of the core is in all parts close to the same as the circumference of the flattened, snout-shaped part and wherein the diameter of the tubular middle part is the same or greater, als der Durchmesser der Spinndüse. than the diameter of the spinneret.
CH159727D 1931-01-23 1932-01-20 Device for the production of seamless tubes from regenerated cellulose. CH159727A (en)

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