CH159732A - Mechanischer Hammer mit Motorantrieb. - Google Patents

Mechanischer Hammer mit Motorantrieb.

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CH159732A
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Erfass Ragnar
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Description


      Mechanischer    Hammer mit     Notorantrieb.       Es sind bereits motorgetriebene Hämmer  bekannt, deren Schlagkörper seine Hin- und       Herbewegung    durch Vermittlung einer mit  der Treibwelle rotierenden und schräg zu  ihr stehenden Scheibe erhält. Vorliegende  Erfindung betrifft     einen.    Hammer der ge  rannten Art, der sich dadurch auszeichnet,  dass zwischen die besagte Scheibe und den  Schlagkörper eine Gelenkverbindung     ein-          .eschaltet    ist, mittelst welcher die     Bewegung     auf den Schlagkörper ungefähr in der Ver  längerung der Treibwelle übertragen wird.

         Vorteilhafterweise    ist besagte Scheibe ausser  dem einstellbar zwecks Veränderung der  Hublänge; ferner können     Mittel    vorgesehen  sein, um die Lage des zum Hammer gehören  den Werkzeughalters der Hublänge anzu  passen.  



  Die beigegebene Zeichnung veranschau  licht eine beispielsweise Ausführungsform  des Erfindungsgegenstandes, wobei       Fig.    1 den Hammer in seitlicher Ansicht,  teilweise im     Schnitt,            Fig.    2 einen Einzelteil in seitlicher An  sicht, und       Fig.   <B>3</B> einen andern Einzelteil zeigt.  Der Hammer besteht der Hauptsache nach  aus einem Mantel 1 und     einem    Werkzeug  halter 2, der durch eine aufgeschraubte Hülse       S        mit    dem Mantel 1 verschiebbar verbunden  ist. Oben trägt der Mantel einen elektrischen  Motor 4 und einen Griff 5.

   Die Motorwelle  6 ist mit einer Scheibe 7 verbunden, die  mittelst     Kugellagern        rotierbar    in einem Füh  rungsring 8 gelagert ist. Die Welle 6 greift  in die Scheibe 7 in der Weise ein, dass keine  axialen     Beanspruchungen    von der Scheibe  auf die Welle übertragen werden können.  Der Ring 8, dessen Aussenfläche kugelförmig  gewölbt ist, ist in einem Hohlraum des Man  tels 1 angebracht und     auf    diametral ent  gegengesetzten Zapfen 16 gelagert, wodurch  seine Drehung in dem Hohlraum ermöglicht  wird, und gleichzeitig nehmen die genannten       Zapfen    alle Stösse des Hammers auf.

   An die  Scheibe 7 ist eine Gelenkverbindung an-      geschlossen, bestehend aus einem Befesti  gungsarm 9 und einer daran aasgelenkten       Gelenkstange    10, wobei der Arm 9 fest mit  der Scheibe verbunden ist, während die Ge  lenkstange     mittelst        eines    Kugelgelenkes mit  einem Kolben 11 in Verbindung steht, der  durch     Vermittlung    einer Feder 12 einen  Schlagkörper 13 betätigt. Eine innerhalb  der Hülse 3 angebrachte Hülse 14 dient zur       Führung        ,sowohl    des Kolbens 11 und des  Schlagkörpers 13, als auch des Werkzeug  balters 2.  



  Ausserhalb des untern Teils :des Mantels  1 und des obern Teils der Hülse 3 ist dreh  bar eine in     Fig.    2 besonders veranschaulichte  Regulierhülse 15 angebracht, deren Bewe  gung durch einen Lenkzapfen 17 geführt  und begrenzt     wird.    Auf ,der entgegengesetz  ten Seite hat die Hülse eine schräge Nute  18 für die Führung eines an :dem einen, von  der     Motorwelle    weg geneigten Ende des  Ringes 8 angebrachten     Sperrzapfens    19, der  sich durch eine entsprechende Nute in der       Mantelwandung    erstreckt.

   Hierdurch kann       mittelst        Drehens    der Hülse 15 die Neigungs  lage des     Führungsringes    8 im     Verhältnis    zur  Motorwelle und dadurch auch die Hublänge  der Bewegung     ,des    Kolbens 11 verändert wer  den. Der Sperrzapfen 19 ist so angeordnet,  dass er, um den Führungsring in bestimmter  Neigungslage festzuhalten, , in eine von  mehreren Kerben 20 in der Mantelwandung  eingreift.  



  Die Hülse 15 ist in ungefähr derselben       Axialebene    und in derselben schrägen Win  kellage     wie    die Nute 18 mit einer Nute 21  versehen,     in    der ein auf der Hülse 3 be  festigter Zapfen 22 läuft. Beim Drehen der  Hülse 15 stellt sich die Hülse 3 und hier  durch der Werkzeughalter 2 nach der Hub  länge ein. Auf der     entgegengesetzten    Seite  der Hülse, ungefähr gegenüber der Nute 21,  befindet sich ein im Mantel 1 befestigter       Führungsstift    25, für den eine Nute in der  Hülse 3 vorhanden ist.  



  Die     Wirkungsweise    ist folgende. Bei der  Umdrehung der     Motorwelle    erhält der  Schlagkörper durch Vermittlung der Teile 9,    10 des Kolbens 11 und der Feder 12 eine  Hin- und     Herbewegung.    Da die Teile 9, 10  drehbar miteinander vereinigt und letzterer  durch ein Kugelgelenk mit dem     achsial    ge  führten Kolben 11 verbunden ist,

   wird die       Bewegung    der Scheibe ohne Verdrehung und  ungefähr in der Verlängerung der Treibwelle       i        auf        den        Schlagkörper        übertragen.        Um        eine     Veränderung der Hublänge zu     bewirken,        wird     die Hülse 15 entsprechend gedreht. Nach  dem der Sperrzapfen 19 aus seiner Sperrlage  befreit ist, ändert nämlich beim Drehen der  Hülse der Führungsring 8 durch Vermitt  lung der Nute 18 und durch Drehen um die  beiden Zapfen 16 seine Neigungslage, wo  durch die Hublänge verändert wird.

   Zu  gleich wird aber auch der Werkzeughalter 2  durch Vermittlung -des in die geneigte Nute  21 eingreifenden Zapfens 22 .der Hülse<B>3</B> in  entsprechendem Grade verschoben. Hier  durch     wird    verhindert, dass bei     Veränderung     der Hublänge der Schlagkörper etwa nicht  zur Wirkung käme. Nachdem die gewünschte  Veränderung der Hublänge bewirkt ist,     wird     der Sperrzapfen zum Eingriff in die der  neuen Lage entsprechende     bezw.    nächst  lieueude Kerbe in der Mantelwandung -e  bracht.  



  Auch andere     Ausführungsformen    sind  innerhalb des Rahmens der Erfindung denk  bar. So kann die Gelenkstange 10 mit dem  Kolben 11 statt durch das Kugelgelenk     mit-          telst    eines Zapfengelenkes verbunden sein,  wobei der Kolben so angeordnet ist, dass er  in dem Zylinderfutter     rotiert    und zweck  mässig eine nicht rotierende Scheibe oder der  gleichen     zwischen    dem Kolben und der  Feder 12 angebracht wird.  



  Der Sperrzapfen 19 kanneventuell durch  einen gewöhnlichen Zapfen ersetzt werden,  wobei die gerben in -den Nuten der Mantel  wandung unnötig sind. Durch Anwendung  einer Hülse und ihre     Anbringung    an der  jenigen Stelle des Mantels, auf welcher der  Arbeiter gewöhnlich seine Hand halten muss,  lässt sich die Regelung der Hublänge jeder  zeit in bequemster Weise bewerkstelligen,      ohne dass ein neuer Griff seitens des Arbei  ters erforderlich ist.  



  Der die Antriebskraft liefernde Motor  kann natürlich an einer andern Stelle als  an. dem Hammer selbst angebracht sein; er  kann zum Beispiel ortsfest angeordnet sein.       wobei    dann die Kraft dem Hammer bei  spielsweise durch ein Kabel zuzuführen  wäre.  



  Das, gegenseitige Neigungsverhältnis der  schrägen Nuten der Hülse 15 kann natür  lich verschieden gewählt werden, je nach  der     Lagenveränderung    zwischen Werkzeug  halter und Schlagkörper, die im Verhältnis  zur Neigungsveränderung der Scheibe 8  wünschenswert     erscheinen    kann.  



  Die Einstellung der Scheibe 7 zur Rege  lung der Hublänge     kann    natürlich mittelst  einer andern Vorrichtung als der beschrie  benen geschehen, und zwar sowohl bei grö  sseren, wie bei kleineren Hämmern. Bei grö  sseren, zum Beispiel für Schmiedearbeiten,  kann man die Vorrichtung vorteilhaft so an  ordnen, dass sie sieh     mittelst    eines Fusstrittes  betätigen lässt. Besonders bei Handhämmern  kann die Umstellvorrichtung zum Einstellen  der     Scheibe    in eine der beiden Grenzlagen  mit einer Feder oder dergleichen kombiniert  sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Motorgetriebener Hammer, dessen Schlag körper seine Hin- und Herbewegung durch Vermittlung einer mit der Treibwelle (6) rotierenden und schräg zu ihr stehenden Scheibe (7) erhält, dadurch gekennzeichnet. dass zwischen diese Scheibe und den Schlag körper (13) eine Gelenkverbindung (9, 10) eingeschaltet ist, durch welche die Bewegung ungefähr in der Verlängerung der Treibwelle (6) auf den Schlagkörper (13) übertragen wird. UN TER ANSPRü CHE 1.
    Motorgetriebener Hammer nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkellage der Scheibe (7) im Ver- hältnis zur Treibwelle (6) zwecks Ände rung der Hublänge einstellbar ist. ?'. Motorgetriebener Hammer nach PaLent- anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (7) mit- telst Kugellagern rotierbar in einem Führungsring (8) gelagert ist,
    der dreh bar in einem Hohlraum des Hammer mantels liegt und zwecks Einstellung der Neigungslage mit einem ausserhalb des Mantels betätigbaren Umstellzapfen (19) versehen ist, der in einer schrägen Nute (18) einer ausserhalb des Mantels an gebrachten drehbaren Regulierhülse (15) laufen kann. 3. Motorgetriebener Hammer nach Patent anspruch, versehen mit einem Werkzeug halter, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeughalter (2) in seiner Lage zum Schlagkörper (13) einstellbar ist. 4. Motorgetriebener Hammer nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (7) und der Werkzeughalter (2) so mit einander verbunden sind, dass sie bei Ver änderung der Neigung der ersteren ihre Lage gleichzeitig und gemeinsam ver ändern.
    5. Motorgetriebener Hammer nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf dem untern zylindrischen Teil des Mantels verschiebbar angebrachte, mit dem Werkzeughalter (2) festverbundene Hülse (3) mit einem Zapfen (22) ver sehen ist, der in eine schräge Nute (21) der Regulierhülse (15) eingreift, damit beim Drehen der Hülse der Werkzeug halter (2) seine Lage zum Schlagkörper gleichzeitig verändert, wenn die Scheibe in eine andere Neigungslage gebra2ht wird. 6.
    Motorgetriebener Hammer nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkverbindung (9, 10) mittelst eines Kugelgelenkes mit einem gerad linig geführten Kolben (11) in Wir kungsverbindung steht, der durch Ver- mittlung einer Feder (12) die Bewegung auf den Schlagkörper (13) überträgt. 7. Motorgetriebener Hammer nach Patente anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkverbindung durch ein Zapfen gelenk gebildet ist, wobei ein geradlinig geführter, die Bewegung auf den Schlag körper übertragender Kolben gleichzeitig so angeordnet ist, dass er rotieren kann. B.
    Motorgetriebener Hammer nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (19) als Sperrorgan ausgebildet ist, das in eine von mehreren Kerben (20) in. der Mantel wandung eingreifen kann, um den Füh- rungsring (8) in bestimmter Neigungs lage festzuhalten.
    9. Motorgetriebener Hammer nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Treib welle (6) so in die Scheibe (7) eingreift, dass keine axialen Beanspruchungen vor, der Scheibe auf die Welle übertragen werden, wobei der die Scheibe auf nehmende Ring (8) auf den Zapfen (16) im. Hammermantel gelagert ist, die auf die Scheibe bezw. auf den Ring wirkende Stösse des Hammers aufnehmen.
CH159732D 1931-01-12 1931-11-25 Mechanischer Hammer mit Motorantrieb. CH159732A (de)

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