CH159745A - Schraubengetriebe. - Google Patents
Schraubengetriebe.Info
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-
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- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B13/00—Gearwork
- G04B13/001—Gearwork with the choice of adjustable or varying transmission ratio
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Description
Sehranbengetriebe. Schraubengetriebe haben iir_ allgemeinen die Aufgabe, eine Drehung in fortschreitende Be wegung umzuwandeln und sind unter der Bezeichnung Schraubenketten bekannt.
Die Erfindung bezweckt im Gegensatz dazu, mittelst eines Schraubengetriehes die Drehung in eine andere Drehbewegung um zuwandeln und nützt dazu die Relativdrehung eines Gliedes der Schraubenkette aus.
Die Erfindung betrifft nun ein Schrauben getriebe mit einem oder mehreren, in zwei gleichachsige Schraubengewinde mit ver- schiedenei# Steigung eingreifenden Schrauben- zwischengliedern, das Mittel aufweist, die wohl die Drehung, nicht aber die achsiale Bewegung der Zwischenglieder mitmachen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes schematisch, teilweise im Schnitt, teilweise in Ansicht dargestellt.
Die gegen achsiale Verschiebung im (-e- häuse 1 gesicherte Schraube 2 wird mittelst Handkurbel 3 angetrieben. Das ringförmige Schraubenzwischenglied 4 hat Innen- und Aussengewinde und läuft mit dem Innenge winde auf der Schraubenspindel 2, mit dem Aussengewinde im Muttergewinde des Ge häuses 1. Diese beiden Schraubengewinde haben verschiedene Steigungen, und es wird sich daher der Ring 4 einerseits achsial ver schieben, anderseits drehen, wobei die Ver drehung gegenüber dem Gehäuse 1 eine andere Grösse hat als die Verdrehung der Spindel 2 gegenüber dem Gehäuse 1.
Die Relativver drehung der Spindel 2 zum Ring 4 ist dabei ebenfalls durch die beiden Sehraubensteigun- geii bestimmt. Durch den Ring 4 sind pris matische oder runde Stangen 5 gesteckt, welche an beiden Enden mit zwei ringförmi gen Scheiben 6 und 7 fest verbunden sind. Der Ring 6 läuft innen auf einer zylindri schen Fläche des Bundes 8, aussen in einer Zylinderfläche des Gehäuses 1. Der Ring 7 ist gleichfalls im Gehäuse 1 und an einem Bund der Spindel 2 drehbar gelagert und ausserdem noch gegen achsiale Verschiebung gesichert.
Die beschriebene Anordnung ermöglicht es nun, die Drehung des Ringes 4 nach aussen zu leiten, indem man vom Ring 7 mittelst geeigneter Abnahmeorgane die Drehung wei terleiten kann. Die achsiale Verschiebung des Ringes 4 während seiner Drehung kann längs der Stangen 5 ungehindert erfolgen, wird jedoch nicht nach aussen weitergeleitet, son dern nur der Verdrehungseffekt der Schrau- bung wird durch die Stangen 5 auf den Ring 7 übertragen.
Das bisher beschriebene Getriebe kann so lange bewegt werden, bis der Ring 4 bei seiner Achsialverschiebung das -eine oder andere Ende der Schraube 2 erreicht hat, worauf deren Drehrichtung umgekehrt werden müsste. Um aus dem beschriebenen Getriebe ein kontinuierlich arbeitendes Getriebe zu machen, brauchen nur die Spindel 2 und das Gehäuse 1 mit an sich bekannten, in sich zurückkehrenden Rechts- und Linksschrau- bennuten versehen zu sein, in die am Ring 4 statt der Gewindegänge vorgesehene Zapfen eingreifen.
Dadurch wird der Ring 4 befähigt, bei kontinuierlicher Antriebsdrebung der Schraube 2 sich ebenfalls ständig in gleichem Sinne zu drehen, indem er hierbei ständig durch die gegenläufigen, ineinander überge henden Gewindenuten hin- und hergeführt wird.
Ausserdem ist es dadurch möglich, die achsiale Baulänge des Getriebes klein zu halten, was sowohl für die räumliche Unter bringung des Getriebes, wie auch für die Beanspruchung der die Drehung ableitenden Mittel 5 von Vorteil ist.
An den Stellen, an denen die Gewinde nuten der Spindel 2 und des Gehäuses 1 aus dem Rechtsgang in den Linksgang be ziehungsweise umgekehrt übergehen, ist der Drehsinn des Ringes 5 durch den der Schraube 2 nicht zwangläufig gegeben. Es werden da her zwei oder mehrere Ringe 4 in der Achs richtung zueinander derart versetzt auf den Stangen 5 verschiebbar angeordnet, dass sie zu verschiedenen Zeitpunkten die Umkehr stellen ihrer zugehörigen Gewindenuten er reichen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schraubengetriebe zur Umsetzung einer Drehbewegung in eine andere, mit einem oder mehreren, in zwei gleichachsige Schrauben gewinde mit verschiedener Steigung eingrei fenden Schraubenzwischengliedern; gekenn zeichnet durch Mittel, die die Drehbewegung der Zwischenglieder, nicht aber deren ach- siale Bewegung nach aussen ableiten.UNTERANSPRüCHE 1. Schraubengetriebe nach Patentanspruch, mit nur einem Zwischenglied, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannten Mittel aus das Zwischenglied durchsetzenden Stan gen bestehen, die in achsialer Richtung unverschiebbar mit Drehungsmöglichkeit um dieselbe Achse wie das Zwischenglied gelagert sind. 2. Schraubengetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schraubengewinde durch ineinander rück= kehrende Rechts- und Linksschraubennuten gebildet sind, so dass ein kontinuierlich arbeitendes Getriebe mit gleichbleibender Drehrichtung der antreibenden wie auch der getriebenen Teile entsteht.3. Schräubengetriebe nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Schraubenzwischengliedern.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT159745X | 1930-12-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH159745A true CH159745A (de) | 1933-01-31 |
Family
ID=3650557
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH159745D CH159745A (de) | 1930-12-11 | 1931-12-07 | Schraubengetriebe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH159745A (de) |
-
1931
- 1931-12-07 CH CH159745D patent/CH159745A/de unknown
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