CH159761A - Rotierendes Klopfgerät. - Google Patents

Rotierendes Klopfgerät.

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CH159761A
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CH
Switzerland
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striking
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Inventor
V Alphen J C
Haak P Ter
Lechelt Theodor
Original Assignee
V Alphen J C
Haak P Ter
Lechelt Theodor
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Description


  Rotierendes Klopfgerät.    Die Erfindung bezieht sich auf ein rotie  rendes Klopfgerät,     welches    zum Reinigen  von mit Rost, dicken Farbanstrichen, Kessel  stein und     andern    Überzügen versehenen Ei  senteilen, zum Glattarbeiten von Beton- und  Steinoberflächen und für ähnliche Zwecke  der Oberflächenbearbeitung dient. Das Klopf  gerät besteht aus einem Halter, an welchem  ein oder mehrere Sätze um exzentrisch lie  gende Drehpunkte drehbarer Schlagarme be  festigt sind.  



       Bei    den bisher bekannten     Klopfgeräten     dieser Gattung besteht der Halter für die  Schlagarme aus     exzentrisch    in     bezug    auf die  Drehungsachse des Halters     angeordneten     Wellen, auf welche das mit einer Öffnung  versehene Ende der Schlagarme geschoben  wird. Zufolge der fortwährenden Bewegung  der Schlagarme sind diese Wellen einer gro  ssen Abnutzung ausgesetzt, wodurch die La  gerung der     Schlagarme    unzuverlässig ist.

      Die Erfindung bezweckt durch Verbesse  rung .der     Halterkonstruktion        und    eine hier  durch ermöglichte abgeänderte Befestigung  der Schlagarme am Halter, das Arbeiten mit  einem derartigen Gerät weniger gefährlich  zu machen und den Nutzeffekt des Gerätes  zu erhöhen.  



  Nach der Erfindung ist hierzu der Hal  ter für die Schlagarme als     ein.    massiver Kör  per ausgebildet, der am Umfang     mit    einem  oder mehreren     Längsschlitzen    versehen ist,  welche in der     Richtung    zur Mittellinie des  Halters zu zylindrischen Kammern erweitert  sind, und sind die Schlagarme mit .scheiben  förmigen Enden versehen, welche     in,den    zy  lindrischen Kammern passend     aufgenommen     sind, während die Schlagarme selber mit  Spielraum .durch die Schlitze reichen.

   Die  Konstruktion kann derart     ,sein,    dass die  Schlitze und Kammern     ,sich    nur bis zu  einem der Enden des Halters erstrecken, wel  ches Ende mit einer     Schraubenkappe    ver-      sehen ist zum Einschliessen der scheibenför  migen Enden in .den Kammern.  



  Durch die     Konstruktion    nach der     Erfin-          clung    wird der Vorteil .erhalten, dass trotz der  beim Arbeiten mit der     Vorrichtung    auf die  Schlagarme ausgeübten grossen Kräfte, keine  Gefahr besteht, dass die Verbindung zwi  schen den Schlagarmen und .dem Halter un  terbrochen wird, so dass das Gerät hohen     Si-          cherheitsansprüchen    gewachsen ist.

   Ein wei  terer Vorteil ist, dass die Zuverlässigkeit des  Gerätes durch so einfache     Mittel    erreicht  wird, dass diese     keinen    Einfluss auf die  leichte Auswechselbarkeit -der     Schlagarme    im  Halter ausüben. Überdies ist das Klopfgerät  viel weniger als die bisher     bekannten        Vor-          richtungen        Schwingungen    ausgesetzt, wo  durch die Handhabung des Gerätes erleich  tert wird.  



  Zwecks Erläuterung der Erfindung wird  unter Hinweis auf die Zeichnung ein Aus  führungsbeispiel des rotierenden Klopfgerä  tes im nachstehenden beschrieben werden.  



       Fig.    1 ist teilweise eine Seitenansicht und  teilweise ein     Längsschnitt    des Klopfgerätes;       Fig.    2 ist eine Seitenansicht dieses     Ge-          rätes    in einer andern Stellung;       Fig.    3     ist    eine Vorderansicht des Gerätes  von der     Antriebsseite    gesehen;       Fig.    4 ist ein     -Querschnitt    des Gerätes,  wobei einer der Sätze Schlagarme fortgelas  sen ist.  



  Nach der     Zeichnung    besteht das rotie  rende Klopfgerät aus einem Halter 1, der am  Umfang mit     Längsschlitzen    2 versehen ist.  Diese Schlitze 2 sind in der Richtung zur  Mittellinie des Halters zu zylindrischen       Kammern    3 erweitert     (Fig.    4).  



  Die Längsschlitze 2 und die zylindrischen       Kammern    3 erstrecken sich nur bis zu einem  der Enden des Halters 1, welches Ende von  einer     Schraubenkappe    6 verschlossen ist. Am  andern Ende ist .der Halter     mit    einer Kopf  fläche 8 versehen, welche die Schlitze und  Kammern abschliesst und dem Halter eine  grosse Festigkeit erteilt.  



  Die     Schlagarme    5 sind je mit einem schei  benförmigen Ende 4 versehen, dessen Mittel-         linie    derjenigen der Kammern 3 genau ent  spricht, während die Schlagarme selber  schmaler als die     Längsschlitze    im Halter  sind.  



  Nach Entfernung .der     Schraubenkappe        (i          können    die scheibenförmigen Enden der  Schlagarme in die     zylindrischen    Kammern  eingeschoben werden.. Um den Schlagarmen  eines und desselben Satzes einen genügenden  gegenseitigen     Zwischenraum    zu geben, kön  nen entweder die     scheibenförmigen    Enden  breiter als die eigentlichen     Schlagarme    auf  geführt oder können .die aufeinanderfolgen  den Enden jeweils durch eine Füllscheibe     t     getrennt werden.

   Durch Anwendung letzte  rer     Massnahme    kann Sorge dafür getragen  werden, dass die Schlagarme jedes Satzes in  bezug auf die Schlagarme der andern Sätze  versetzt     angeordnet    werden, wodurch beim       Rotieren    des Gerätes eine ununterbrochene       Zylinderfläche    gebildet wird.  



  Nachdem die Schlagarme mit den schei  benförmigen Enden in den zylindrischen  Kammern des Halters .angeordnet und darin       mittelst    der     Schraubenkappe    6     eingeschlossen     sind, ist das Gerät gebrauchsfertig.  



  Beim Rotieren des Halters werden die  Schlagarme 5 dadurch,     dass    sie mit Spiel  durch die     Schlitze    2 reichen, .sich zufolge der  Wirkung der Zentrifugalkraft radial in  bezug auf den Halter 1 einstellen. Der ro  tierende Halter     wird    nun parallel     zu,der    zu       reinigenden    Fläche gehalten und daran so  nahe     herangedrückt.        :dass    die     verzahnten    En  den der Schlagarme 5 mit dieser Fläche in  Berührung kommen.  



  Zufolge der Berührung     mit    dieser Fläche  werden .die Schlagarme zeitweilig gebremst  und aus der radialen Lage in bezug auf den  Halter     herausbewegt.    Unmittelbar nachdem  sie an der Fläche     vorbeibewegt    sind, werden  die Schlagarme ihre ursprüngliche radiale  Lage     wieder    einnehmen, so dass eine fortwäh  rende nachgiebige Schlagwirkung auf die zu  reinigende Fläche ausgeübt wird.  



  Zufolge der massiven Ausbildung des  Halters 1 werden die durch die Schlagwir-           kung    erzeugten Schwingungen bei der Hand  habung des Klopfgerätes nur wenig Erschüt  terungen verursachen.

Claims (1)

1'ATENTANSPRUCa3 Rotierendes Klopfgerät, aus einem Halter bestehend, an welchem ein oder mehrere Sätze um exzentrische Drehpunkte drehbarer Schlagarme befestigt sind, dadurch gekenn zeichnet, dass der Halter aus einem massiven Körper besteht, der am Umfang mit einem oder mehreren Längsschlitzen versehen ist, welche in der Richtung zur Mittellinie des Halters zu zylindrischen Kammern erweitert sind, und class die Schlagarme mit scheiben- fürmimen Enden versehen sind,
welche pas- send in den zylindrischen Kammern auf genommen :sind, während die Schlagarme sel ber mit Spiel durch die Schlitze reichen. UNTERANSPRUCH: Rotierendes Klopfgerät nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, .dass die Schlitze und Kammern sieh nur zu einem der Enden des Halters erstrecken, welches Ende mit einer Schraubenkappe zum Ein schliessen der scheibenförmigen Enden der Schlagarme in den Kammern versehen ist.
CH159761D 1930-10-16 1931-10-13 Rotierendes Klopfgerät. CH159761A (de)

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CH159761D CH159761A (de) 1930-10-16 1931-10-13 Rotierendes Klopfgerät.

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