CH159890A - Schienenstossverbindung für Eisenbahngeleise. - Google Patents

Schienenstossverbindung für Eisenbahngeleise.

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CH159890A
CH159890A CH159890DA CH159890A CH 159890 A CH159890 A CH 159890A CH 159890D A CH159890D A CH 159890DA CH 159890 A CH159890 A CH 159890A
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Rolshoven Eduard
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Rolshoven Eduard
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      Schienenstossverbindung    für     Eisenbahngeleise.       Es sind bereits     Schienenstossverbindun-          L,-en    bekannt geworden, bei denen zur Her  stellung des Blattstosses Profilveränderungen  an den Schienenenden beim Stoss erforderlich  sind, die eine schädliche Verkleinerung des       Trägheitsmomentes    der Schienen zur Folge  haben.  



  Ferner sind     Schienenstossverbindun    en  bekannt geworden, bei. denen die zu verbin  denden     Schienenenden    mit im rechten Winkel  nach unten oder seitlich abgebogenen La  schen versehen sind und wobei keine Schwä  chung der Schienenprofile verursacht wird.  Die Verbindung dieser Laschen miteinander  ist jedoch umständlich und bietet infolge  Federung der frei herabhängenden     Laschen     keine Gewähr für einen stossfreien Übergang  des rollenden Materials von einer Schiene  zur andern.  



  Ferner ist auch schon eine Schienenstoss  verbindung mit Stossbrücke bekannt gewor  den,     bei    welcher das eine mit einer     vorsprin-          gende-        Fussplatte    versehene Schienenende    mit der     Platte    in dem vertieften (durch  gekröpften) mittleren Teil der Stossbrücke  mit Spielraum für die Längenänderungen  aufruht, während das andere     Schienenende     teils auf dem vorstehenden Teil der Fuss  platte, teils auf .der Stossbrücke gelagert ist,  mit welcher seine Fussränder     zusammen-          ,geschweisst    sind.  



  Durch die Anordnung der Stossbrücke  zwischen den beiden Querschwellen wird  aber die     Bettung    der Schienenenden an der  gefährlichsten Stelle, nämlich unter der  Stossfuge, geschwächt.  Gegenstand der Erfindung ist eine     Schie-          nenstossverbindung    für nur in einer Rich  tung befahrene Eisenbahngeleise.  



  Die Vorzüge der neuen Schienenverbin  dung bestehen darin, dass neben einem     prak-          tisch-stossfreien    Übergang -des rollenden Gu  tes von einer Schiene zur andern ein frevel  haftes Lösen der Schienenverbindung durch  Entfernen der seitlichen Laschen     unmög-          lieh    ist.

        In der     Zeichnung    sind zwei beispiels  weise     Ausführungsformen    des Erfindungs  gegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:  '     Fig.    1 eine Seitenansicht der ersten Aus  führungsform mit     Schnitt    nach     Linie    I=1  der     Fig.    2,       Fig.    2 einen senkrechten     Schnitt    nach  Linie     II-II    .der     Fig.    1,

         Fig.    3 eine Seitenansicht der zweiten  Ausführungsform ohne seitliche Lasche und       Fig.    4 einen senkrechten Schnitt nach  Linie     III-III    der     Fig.    3 unter     Fortlassung     der     Vorschiene    a.  



  Bei der ersten     Ausführungsform        (Fig.    1  und 2) ist mit dem Fuss der Nachschiene     a     die     Platte    b     mittelst        Vernietung    oder     Schwei-          ssung    starr verbunden, welche der Vor  schiene c als Unterlage dient. Beide Schie  nenenden ruhen auf der ebenen Fläche eines  Schienenbettes d, welches auf' den zwei dicht  nebeneinander     verlegten    Querschwellen     e     liegt.

   Der     Raum    unter der Nachschiene     n     im Schienenbett d wird     zum        einen    Teil von  der Platte b ausgefüllt und zum andern Teil  von einer Futterplatte f.  



  Der praktisch     .stassfreie    Übergang des  rollenden Gutes von einer Schiene zur an  dern ist dadurch gesichert,     .dass    mit dem Fuss  der Nachschiene a die     Platte    b fest verbun  den ist, welches als Unterlage für die Vor  schiene dient, so     dass    das rollende Gut schon  auf die Nachschiene     a    drückt und dieselbe  nach unten zieht, bevor es die befahrene       Schiene    c     verlässt.    Dadurch wird die.

       Lauf-          fläche        eher    Nachschiene c stets in gleicher  Höhe mit der befahrenen     Vorschiene    gehal  ten, so dass     Anfahrstösse        vermieden    werden.  



  Bei der zweiten Ausführungsform, die  verschieden hohe Laufflächen der Schienen  aufweist, ist die mit der     Nachschiene    a fest  verbundene Platte b; die der     Vorschiene    c  als Unterlage     .dient,    nach dem Stoss unter  halb der     Vorschiene    c um ein Geringes ver  stärkt, so     .dass    die Lauffläche der Nach  schiene a etwas tiefer liegt     als    die Lauf  fläche der     Vorschiene    c,

   wodurch ein prak  tisch stossfreies Abrollen des     rollenden.    Gutes  von der     Vorschiene    c auf die etwas     tiefer       liegende Nachschiene a erreicht     wird.    Das       Höherlagern    der     Vorschiene    c könnte hier  bei auch durch ein dünnes, in das Schienen  bett eingelegtes     Unterlagsblech    vorgenom  men werden.  



  Beide Enden der Schienen a und c ruhen  mit der Platte b auf einer ebenen Fläche des  Schienenbettes d, welches auf den dicht  nebeneinander verlegten Schwellen e ge  lagert ist.  



  Bei beiden Beispielen     wird    die Vergrösse  rung .der Festigkeit der Lagerung und Ver  bindung der Schienenenden dadurch erreicht,  dass die     Schienenenden    in einem ebenen       Schienenbett    ruhen, welches auf zwei dicht  nebeneinander verlegten Querschwellen liegt.  



  Die     Nachschiene        ist    in     Fahrtrichtung     hinter der     Vorschiene    angeordnet.  



  Bei beiden Ausführungsformen werden  zur Verbindung der Schienenenden seitliche  Winkellaschen     g    verwendet, die durch Quer  bolzen h miteinander verbunden werden,       während    ihre     wagrechten    Schenkel durch  senkrechte, von unten in     dieWinkellaschen    y  eingeführte Bolzen<I>i</I> mit .der     Platte   <I>b</I> und  den Schienenfüssen     verbunden    sind, wobei die  Bolzen     i,    wie in     Fig.    2 dargestellt, derart  in Aussparungen des Schienenbettes d und  der     Querschwellen    e gehalten werden, dass  sie nicht,

   nach oben gezogen und nicht nach  unten gestossen werden     können.     



  Dadurch     wird    die Sicherung der     Schie-          nenverbindung    gegen frevelhaftes Lösen  durch     Entfernen    der Laschen erreicht.  



  Es ist bei den     fertig        verlegten    Gleisen       unmöglich.,    ohne auffällige Massnahmen die  Laschen     y    aus     dem        Schienenstoss    zu entfer  nen, selbst nach dem Lösen und Abschrau  ben der Muttern, da die mit ihren senkrech  ten     Schenkeln    dicht     unter    den Schienenkopf  fassenden Laschen g weder über .die .senk  rechten     Bolzenenden    gehoben, noch seitlich  abgenommen oder nach unten herausgenom  men werden     können.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRTTCH : Schienenstossverbindung für nur in einer Um-hluag. befahrene Eisenhahngeleise,. da- durch gekennzeichnet, dass an dem Fuss der Nachschiene eine der Vorschiene als Unter lage dienende Platte starr befestigt ist, wo bei beide Schienenenden mit dieser Platte auf der ebenen Fläche des Schienenbettes ruhen, welches auf zwei dicht nebeneinander verlegten Querschwellen ruht, und dass die Verbindung der Schienenenden durch Win kellaschen erfolgt,
    deren wagrechte Schen kel durch Schrauben mit dem Schienenbett verbunden sind, wobei diese Schrauben gegen achsiale Verschiebung gesichert sind, um ein unbefugtes Entfernen der Winkellaschen zu verhindern. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schienenstossverbindung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lauffläche der Nachschiene (a) tiefer liegt als die Lauffläche der Vorschiene (c).
    ?. Schienenstossverbindung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (b) von der Stossfuge an unterhalb der Vorschiene (c) verstärkt ist. G. Schienenstossverbindung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Tieflage der Lauf fläche der Nachschiene (a) durch ein in das Schienenbett (d) unterhalb der Vor schiene (c) eingelegtes Unterlagsblech herbeigeführt wird.
CH159890D 1930-07-08 1931-06-01 Schienenstossverbindung für Eisenbahngeleise. CH159890A (de)

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DE159890X 1930-07-08
DE180331X 1931-03-18

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CH159890D CH159890A (de) 1930-07-08 1931-06-01 Schienenstossverbindung für Eisenbahngeleise.

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