CH159993A - Innenschleifmaschine für die Bearbeitung der Rollenlaufflächen von Aussenbord- Rollenlager-Ringen. - Google Patents

Innenschleifmaschine für die Bearbeitung der Rollenlaufflächen von Aussenbord- Rollenlager-Ringen.

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CH159993A
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CH
Switzerland
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grinding
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Inventor
Aktieng Spezialmaschinenfabrik
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Fortuna Werke Spezialmaschinen
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
    • B24B19/02Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding grooves, e.g. on shafts, in casings, in tubes, homokinetic joint elements
    • B24B19/06Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding grooves, e.g. on shafts, in casings, in tubes, homokinetic joint elements for grinding races, e.g. roller races

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description


  Innenschleifmaschine für die Bearbeitung der Rollenlaufflächen von     Aussenbord-          Rollenlager-Ringen.       Einen wichtigen Sonderzweig in der  modernen Schleiftechnik stellt die Bear  beitung der Rollenlaufflächen von Aussen  bord-Rollenlagerringen, das heisst von Rollen  lagerringen mit Aussenbord dar. Hierbei ist  die Aufgabe gestellt, die ringförmigen  Werkstücke, die im Ringquerschnitt U-Form  aufweisen, unter Einhaltung enger Toleran  zen auf den geforderten Innendurchmesser  und eine bestimmte Laufbahnbreite, gemes  sen zwischen den Bordinnenflächen zu brin  gen.

   Naturgemäss kommt für die Herstellung  solcher Lagerringe nur Reihenfertigung in  Frage, und dieser Umstand ruft zusammen  mit den geforderten hohen Genauigkeits  graden in der Bearbeitung das Bedürfnis  nach Schaffung einer Sondermaschine wach,  die als Ein-Zweck-Innenschleifmaschine in  Aufbau und Wirkungsweise den besonderen  Verhältnissen weitestgehend Rechnung trägt.  



  Mit der Erfindung ist eine solche Ma  schine geschaffen. Diese Maschine ist durch    verschiedene Einrichtungen gekennzeichnet,  die einerseits die Erzeugung der Relativ  bewegung zwischen Werkstück und Werk  zeug in Richtung der Werkstückdrehachse  und anderseits die Erzeugung der radial zum  Werkstückdurchmesser gerichteten Bei- und  Abstellbewegung des Schleifwerkzeuges be  zwecken, das Ganze zum Zwecke bei der  Reihenfertigung gleiche Werkstückabmes  sungen zwangläufig zu erzielen.  



  1. Erzeugung der Relativbewegung zwi  schen Werkstück und Werkzeug in Richtung  der Werkstückdrehachse. Zur Erzielung  hoher Schleifleistungen empfiehlt sich die  Verwendung einer Schleifscheibe mit einer  Breite, die derjenigen der Werkstücke zwi  schen den Bordinnenflächen (in Fig. 1 der  Zeichnung mit a bezeichnet) nahezu gleich  ist. Man kommt damit angenähert auf Ver  hältnisse, wie sie beim Aussenrundschleifen  von Werkstücken nach dem     sogenanuten        Ein-          stechverfahren    schon seit längerer Zeit be-      kannt sind; dabei ist das Werkstück gegen  über dem Schleifwerkzeug nur über eine  kurze Strecke in axialer Richtung hin- und  herzubewegen und die radiale Werkzeugbei  stellung in Richtung der Spanabnahme kann  ununterbrochen vor sich gehen.  



  Bei der Maschine gemäss der Erfindung  bezweckt eine Einrichtung die Hin- und Her  bewegung des Werkstückspindelstockes in  Richtung der Werkstückdrehachse auf einer  der Rollen-Laufflächenbreite abzüglich der  Schleifscheibenbreite entsprechenden Strecke.  Diese Einrichtung besteht aus einer in Ab  hängigkeit von der Umlaufgeschwindigkeit  der Werkstückspindel angetriebenen     Taumel-          Scheibe,    deren Hubwirkung innerhalb zweier  gegebener Grenzlagen stufenlos verändert,  bis auf Null gebracht und bei beliebiger Ein  stellung des wirksamen Scheibenhubes wäh  rend der Arbeit vollkommen ausgeschaltet  werden kann, wobei der Werkstückspindel  stock in eine (Ruhe-) Lage gegenüber dem  Schleifwerkzeug übergeführt wird,

   in wel  cher diese in Mittelstellung zwischen den  Bordinnenflächen des Werkstückes steht. Die  Veränderung der Hubwirkung der Taumel  scheibe ist aus dem Grunde vorgesehen, weil  die zu bearbeitende Breite (Mass a) bei den  verschiedenen Gattungen der Rollenlager  ringe naturgemäss wechselt, ein entsprechen  der Wechsel in der Breite der Schleifschei  ben aber nicht zweckmässig ist. Durch die  genannte Einrichtung wird der Werkstück  spindelstock in ,jeder seiner Umkehrstellungen  für eine Zeit stillgesetzt, die unabhängig  von der wirksamen Scheibenhubeinstellung  in einem gleichbleibenden Verhältnis zur  Gesamtdauer eines Bewegungsspiels steht.  



  Eine weitere Einrichtung dient zur Fest  stellung des Werkstückspindelstockes in  axialer Richtung in einer Stellung, bei der  das Schleifwerkzeug in der Mittellage  zwischen den Bordinnenflächen (b, c) der  Werkstücke steht. Diese Einrichtung be  steht aus einem mit dem in Richtung der  Werkstückdrehachse verschieblichen, den  Werkstückspindelstock tragenden Maschinen-    Lisch verbundenen Anschlag, der mit einem  am Maschinenbett ortsfest angeordneten Ge  genanschlag zusammenarbeitet.  



  Im weiteren ist eine Einrichtung vorge  sehen zur Verriegelung des Maschinentisches  gegenüber dem Schleifspindelstock während  der Zeit, in welcher der Werkstückspindel  stock unter der Wirkung der Taumelscheibe  seine hin- und hergehenden Bewegungen  ausführt. Zu diesem Zwecke besteht diese  Einrichtung aus einem am Maschinenbett orts  fest, aber schwenkbar angeordneten, gabel  förmigen Hebel, der über einen am Maschi  nentisch sitzenden Doppelanschlag geklappt  werden kann und nach dem Einrücken diesen  Anschlag mitsamt dem Maschinentisch un  verrückbar festhält.  



  Weiter machen es die engen Toleranzen,  welche für das obgenannte Mass a vorge  schrieben sind, notwendig, das Anschleifen  der Bordinnenflächen (bei b und c, Fig. 1)  mit grösster Sorgfalt und gegen fest einstell  bare Anschläge von Hand auszuführen. Es  ist daher erfindungsgemäss eine weitere Ein  richtung getroffen zum Hin- und Her  bewegen des Maschinentisches von Hand mit  dem für sich stillstehenden Werkstückspin  delstock über eine Strecke, die ein genaues  (stirnseitiges) Anschleifen der einander ge  genüberliegenden     Bordinnenflächen        (b,    c) der  Lagerringe gestattet.

   Diese Einrichtung be  sitzt einen gabelförmigen Doppelanschlag am  Maschinenbett, der zum und ausser Eingriff  mit einem Gegenanschlag am Maschinentisch  gebracht werden kann und dessen Anschlag  flächen in bezug auf ihre     Entfernung    von  einander einstellbar sind.  



  2. Erzeugung der radial zum Werk  stückdurchmesser     gerichteten    Bei- und Ab  stellbewegung des     Schleifwerkzeuges.    Der       I-förmige    Ringquerschnitt der Werkstücke  macht es notwendig, die Schleifscheibe, nach  dem das nicht umlaufende Werkstück über  sie bis in Arbeitsstellung eingefahren wor  den ist, radial zum Werkstück um eine  Strecke zu verschieben, die etwa der Bord  höhe (d, in     Fig.    1) entspricht, im allgemei  nen also zwischen<B>3</B> und 8 mm     misst.    Wollte      man diese Verschiebung unter Benützung  eines Feinbeistellgetriebes, wie es bei allen  bekannten Schleifmaschinen in Form eines  Schrauben- oder Schneckengetriebes vorhan  den ist, durchführen, so wäre dafür ein Zeit  aufwand nötig,

   der mit Rücksicht auf die  grosse Stückzahl der Werkstückreihen eine  unzulässige Höhe erreichen würde. Es ist  daher erfindungsgemäss eine von Hand zu  bedienende weitere Einrichtung vorgesehen,  welche eine Schnellverstellung des Schleif  spindelstockes über die erwähnte Strecke in  beiden Richtungen gestattet, zugleich aber  auch vollkommene Sicherheit gegen das     Über-          oder    Unterschreiten dieser Strecke bietet.  Diese Einrichtung besteht aus einem von  Hand zu bewegenden Exzentergetriebe, wel  ches einen die Schleifspindel tragenden  Schlitten über einem zweiten, von der Bei  stellwelle aus anzutreibenden Schlitten zwi  schen. zwei einstellbaren Anschlägen zu ver  schieben gestattet.  



  Schliesslich ist erfindungsgemäss noch eine  Einrichtung vorgesehen zum ununterbro  chenen Beistellen des Schleifwerkzeuges ge  genüber dem Werkstück zwecks Erzielung  einer gleichmässigen Spanabnahme. Diese  Einrichtung weist ein (Mehrfach-)     Schnek-          kengetriebe    auf, das über eine Rutschkupp  lung auf die Beistellwelle des     Schleifspindel-          supportes    arbeitet. Diese Einrichtung ist  zweckmässig so getroffen, dass die Span  abnahme ununterbrochen bis zur Erreichung  des vorgeschriebenen Durchmessermasses am  Werkstück erfolgt und dann selbsttätig auf  hört.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt, und zwar zeigt:  Fig. 1 einen Längsschnitt durch den  Werkstückspindelstock,  Fig. 2 eine stirnseitige Ansicht desselben  mit Blickrichtung auf das Taumelscheiben  getriebe,  Fig. 3 die Einrichtung zur Änderung des  Taumelscheibenhubes in Grundrissdarstel  lung,    Fig. 48 bis 4d die Taumelscheibe in ver  schiedenen Darstellungen nebst einer Ab  wicklung der Widerlager-Rollenbahn in grö  sserem Massstab,  Fig. 5 einen Längsschnitt durch den  Schleifspindelstock mit dem Beistellgetriebe,  Fig. 6 den Schleifspindelstock teils in  Vorderansicht, teils im Querschnitt.    I. Der Werkstückspindelstock.  



  Über dem Maschinenbett 1 ist auf     Gleit-          führungen    2 und 3 in üblicher Weise ein  Tisch 4 längsbeweglich gelagert, der bei 5  eine Schwalbenschwanzführung für den  Werkstückspindelstock 6 aufweist, womit  die Möglichkeit geschaffen ist, dem letzteren  eine die Tischbewegung überlagernde Eigen  bewegung in Richtung der Tischlängsachse  zu geben.  



  Die Werkstückspindel 7 wird durch eine  nicht dargestellte Kraftquelle mit Hilfe der  Riemenscheibe 8 in Umdrehung versetzt. Sie  trägt auf ihrem dem die Schleifspindel 12'  tragenden Support 9     zugekehrten    Ende eine       Spannvorrichtung    10 für das Werkstück 11.  Die Form der auf der Maschine zu bearbei  tenden Werkstücke stimmt unabhängig von  den Massunterschieden zwischen den einzel  nen Lagerringgattungen stets mit der in  Fig. 1 gezeigten überein.

   Das Schleifwerk  zeug 12 hat also in allen Fällen mit seiner  Umfangsfläche die im Querschnitt als Strecke       a    erscheinende zylindrische     _    Rollenlauf  fläche und mit seinen beiden     Stirnseiten    die  mit b und c bezeichneten kreisringförmigen  Bordinnenflächen zu bearbeiten.  



  In der gezeichneten Stellung befindet sich  der Werkstückspindelstock gegenüber der  axial unverschieblich angeordneten Schleif  scheibe in seiner Mittelstellung. In diese     wird     er durch Verschiebendes Maschinentisches 4  aus einer linksseitigen Endlage mit Hilfe  eines durch das Handrad 13 zu bedienenden,  nicht dargestellten     Zahnstangengetriebes    un  mittelbar vor Beginn der Arbeit übergeführt.  Während der Bewegung des Tisches ist der       Werkstückspindelstock    auf diesem in einer  bestimmten Stellung verriegelt, und zwar      durch eine     Klinke    14, die mit Hilfe eines  Handhebels 14a um einen auf dem Tisch 4  angeordneten Zapfen 15 geschwenkt und über  einen am Werkstückspindelstock 6 sitzenden  Zapfen 16 geklappt wird.  



  Die Bewegung des Tisches nach rechts  beim Einfahren des Werkstückes über die       Schleifscheibe    wird begrenzt durch ein An  schlagsystem 17-22, dessen einer<B>-</B>Teil 17  starr mit dem     Maschinentisch    4 verbunden  ist und dessen anderer Teil 20-22 ortsfest  am     Maschinenbett    liegt.  



  Der Teil 17 wird gebildet durch einen  T-förmigen Körper, der mit seinem Oberteil  auf einer Gleitschiene 18 an der Vorderfläche  des Maschinentisches 4 verschoben und  durch Schrauben 19 an jeder     gewünschten     Stelle festgeklemmt werden kann. Seine nach  unten gerichtete Verlängerung weist zwei  nach     entgegengesetzten        Stellen    liegende An  schlagflächen 17a, 17b auf, denen als Gegen  anschläge die Bolzen 20, 21a, 21b und 22a,  22b an einem gabelförmigen Körper 23 zu  geordnet sind. Dieser ist auf einem Zapfen  24     schwenkbar    an einem am Maschinengestell  1 befestigten Bock gelagert und kann mit  Hilfe des Handhebels 25 aus der in Fig. 1 und  2 gezeigten Stellung gegen den Maschinentisch  4 zu ein- und abwärts geschwenkt werden.

    Die erwähnten Anschlagbolzen sind in den  seitlichen Schenkeln 23a, 23b des     Körpers    2,3  angeordnet. Der Schenkel 23b ist um so viel  schmäler ausgebildet, als der Schenkel     23a,     dass beim     Einfahren    des Tisches 4 von links  her die die Anschlagflächen 17a, 17b tragende  Zunge des Körpers 17 frei vor ihm vorbei  gehen     kann,    wenn der     Körper    23 in die aus  Fig. 2 ersichtliche Stellung geschwenkt ist.  



  Die Stirnflächen der Anschläge 20 und  21a liegen in einer und derselben, senk  recht zur Tischbewegungsrichtung stehenden       Ebene.    Der dem Anschlag 21a auf dem  Schenkel     23b    gegenüberliegende Anschlag  21b befindet sich in einer solchen Entfernung  von dem     erstgenannten,    dass beim Abwärts  schwenken des Körpers 23 nach dem Einfahren  des Maschinentisches 4 in seine durch das  Auftreffen der Anschlagfläche 17a auf den    Gegenanschlag 20 gegebene rechtsseitige  Endstellung auch der Anschlag 21b zu prak  tisch spielfreiem Aufliegen auf der An  schlagfläche 17b kommt.

   Der Tisch     wird     also durch das Zusammenwirken bder An  schlagpaare 17a, 21a und 17b, 21b in einer  bestimmten Stellung verriegelt, und zwar  wird diese durch entsprechende Einstellung  des     Anschlagkörpers    17 auf der     Leitschiene     18 so gewählt, dass bei gleichzeitiger Verrie  gelung des Werkstückspindelstockes 6 gegen  über dem Tisch 4 durch die Klinkvorrich  tung 14, 16 das Werkstück vor Beginn der  Arbeit in der Mittellage gegenüber der  Schleifscheibe 12 steht.  



  Das Anschlagpaar 22a,     22b        wird    durch  die freien Endflächen von Schrauben 27 ge  bildet, welche in den     Schenkeln    23a und     23b     des Anschlagträgers 23 verstellt und durch  Gegenmuttern 28 gesichert werden können.

    Diese Anschläge werden von     Hand    symme  trisch zu den benachbarten Anschlägen 21a,  21b eingestellt, und zwar auf eine solche Ent  fernung, dass sie nach dem Einschwenken in  die Lage, in der sie mit den     Anschlägen        17a,     17b     zusammenwirken,    eine Hin- und Her  bewegung des Maschinentisches 4 mit Hilfe  des erwähnten Zahnstangengetriebes über  eine Strecke gestatten, um welche das Werk  stück 11 aus seiner Mittellage verschoben  werden muss, wenn die Bordinnenflächen 1)  und c bis zur Erreichung des geforderten  Masses a abgeschliffen werden sollen.  



  Der zuletzt angedeutete Arbeitsvorgang  stellt den Schlussabschnitt in der Bearbeitung  der Rollenlagerringe dar und wird erst  durchgeführt, nachdem die Laufbahnen in  ihrer Breite zwischen den     Eckeinstichen    auf  das geforderte     Durchmessermass    gebracht sind.  Zur Erzielung eines einwandfreien Schliffes  muss aber schon vom     Beginn    .der     Arbeit     ab     eine    Hin- und     Herbewegung    des Werk  stückes gegenüber der     Schleifscheibe    ange  wendet werden.

   Dazu genügt es     allerdings,     nur -die eigentliche Rollenlaufbahn von der  Breite a' zu überstreichen; ein     Anschleifen     der     Bordinnenflächen    b und c ist noch nicht  notwendig. Der Hub des Werkstückspindel-      stockes kann entsprechend klein eingestellt  werden, ohne dass dabei die gleiche Sorgfalt  wie bei der Schlussbearbeitung anzuwenden  ist.  



  Zur Erzeugung der Relativbewegung  zwischen Werkstück und Schleifscheibe zu  Beginn der Bearbeitung wird erfindungs  gemäss ein Taumelscheibengetriebe benützt,  durch welches der Werkstückspindelstock 6  in der Führung 5 auf dem Maschinentisch  4 hin- und herbewegt wird, wenn die oben  behandelte Verriegelungsvorrichtung, beste  hend aus der Klinke 1.4 und dem Bolzen 16,  ausgerückt ist.  



  Die Taumelscheibe 29 ist drehbar auf  einem Bolzen 30 am Werkstückspindelstock  körper gelagert und erhält ihren Antrieb  durch ein Zahnräderpaar 31, 32 von der  Werkstückspindel aus. Das Zahnradgetriebe  kann auch durch einen andern Antrieb er  setzt werden; wichtig ist nur, dass die Dreh  zahl der Taumelscheibe in einem bestimmten  Verhältnis zur Umlaufgeschwindigkeit des  Werkstückes 11 steht. So ist es zum Bei  spiel möglich, sie durch einen Kettentrieb un  mittelbar von der Kraftquelle aus antreiben  zu lassen, die auch die Spindel 7 treibt.  



  Die Widerlagerrolle 33, die gegen die  Taumelscheibe anliegt ist freilaufend auf  einer Achse 34 angeordnet, die in zwei Ar  men 35 eines als Doppelhebel     ausgebildeten     Körpers 36 gelagert ist. Dieser sitzt schwenk  bar auf einem Zapfen 37, der in zwei Lager  stellen     3$    fest mit dem Maschinentisch 4 ver  bunden ist.

   Der kurze Arm 39 des Hebels  36 arbeitet zusammen mit einer nocken  artigen, nach rückwärts gerichteten Verlän  gerung 40 der Klinke 14, und zwar in der  Weise, dass der Nocken 40 einerseits den  Hebel 36 freigibt, sobald die     Klinke    14 über  den Bolzen 16 am Werkstückspindelstock  körper geklappt wird, diesen also gegenüber  dem Tisch 4 verriegelt, dass der Nocken 40  anderseits den kurzen Arm 39 des Hebels  36 gegen eine Anschlagfläche am Tisch 4  presst und so die Widerlagerrolle 33 in einer  bestimmten Stellung gegenüber der Taumel  scheibe 29 festhält, wenn die Verriegelung    des Werkstückspindelstockes gegenüber dem  Tisch 4 durch Hochschwenken des Hand  hebels     14a    aufgehoben     wird.     



  Ist der Hebel 36 entriegelt, so liegt die  Rolle 33 infolge ihres Eigengewichtes zwar  auch auf der am ortsfest verriegelten Werk  stückspindelstock dauernd umlaufenden Tau  melscheibe 29 auf, bietet ihr aber kein festes  Widerlager, sondern schwingt frei um den  Zapfen 37.  



  Der notwendige Kraftschluss zwischen  Widerlagerrolle und Taumelscheibe während  des Arbeitens der letzteren wird hergestellt  durch Zugfedern 41, die bei 42 am. Tisch 4,  bei 43 am Werkstückspindelstockkörper an  geschlossen sind und diesen dauernd nach  rückwärts (auf der Zeichnung nach links)  zu     ziehen    trachten.

   Wird die     Klinke.    14 in  die Verriegelungsstellung über den Bolzen  16 eingeschwenkt, so hat sie den Werkstück  spindelstock 6 je nach seiner augenblicklichen  Auslenkung aus der Mittelstellung entweder  entgegen der Zugwirkung der Federn 41 nach  vorwärts zu drücken oder bei der Freigabe des  Hebelarmes 39 durch den Nocken 40 seine  Rückwärtsbewegung zu unterbrechen, sobald  er     unter,der        Zugwirkung    der Federn 41 seine       Mittelstellung    durchläuft. Der Werkstück  spindelstock     wird    also stets beim Einrücken  der Klinke 14 auf den Bolzen 16 in einer  solchen Stellung verriegelt, dass das Werk  stück der Schleifscheibe gegenüber in Mittel  stellung steht.

   Dies ist von besonderer Be  deutung für Fälle, in denen der Schleif  vorgang plötzlich unterbrochen werden muss.  Eine Beschädigung der Werkstücke durch  Unachtsamkeiten des Arbeiters ist dabei  völlig ausgeschlossen.  



  Da das Mass a mit den verschiedenen       Werkstückgattungen    wechselt, wird erfin  dungsgemäss auch er Hub der Taumel  scheibe verstellbar gemacht, und zwar da  durch, dass die radiale Einstellung der     Wi-          derlagerrolle    33     gegenüber    der     Taumelscheibe     29 geändert werden kann.  



  Zu diesem Zweck ist die die - Rolle 33  tragende Achse 34 an ihrem einen Ende mit      einer Kappe 44 versehen, die bei 45 ein  Innengewinde trägt und mit diesem auf einer  im Lagerauge 46 festgeklemmten Büchse 47  aufgeschraubt ist. Durch Verdrehen der  Kappe 44 über dem Büchsengewinde 45 wird  die ganze Achse 34 in der einen oder andern  Richtung     verschoben    und die Rolle     33    dabei  mitgenommen, so dass sich die Stelle, in (welcher  sie auf der Taumelscheibe 29 aufliegt, radial  zu deren Mittelpunkt verschiebt.

   Eine Be  wegung der Rolle 33 nach aussen bedingt eine       Vergrösserung    des     wirksamen.    Taumel  scheibenhubes; bei     Einstellung    der Rolle auf  den Mittelpunkt der Scheibe ist die Hub  wirkung derselben vollkommen ausgeschaltet.  



  Um eine ungleichmässige Bearbeitung der  Rollenlaufflächen gegen die Bordinnen  flächen zu und eine zu starke Abnützung der  Schleifscheibe an den Kanten zu vermeiden,  ist es wünschenswert, den Werkstückspindel  stock in seinen Umkehrstellungen jeweils eine  kurze Zeit anzuhalten.    Dies geschieht     erfindungsgemäss    dadurch,  dass die Taumelscheibe an ihrer höchsten  und tiefsten Stelle (bezogen auf die Mittel  ebene) eine Oberflächenform erhält, bei wel  cher die kreisförmige     Laufbahn    der Wider  lagerrolle unabhängig von deren radialer Ein  stellung auf der Scheibe mit einer Linie glei  cher Scheibenhöhe zusammenfällt.

   Die wirk  same Oberfläche der Taumelscheibe muss zur  Erfüllung dieser Forderung aus vier Sek  toren zusammengesetzt sein, von denen zwei  diametral einander     gegenüberliegende    den       ansteigenden    und     abfallenden    Ast des rela  tiven Rollenweges bestimmen, während die  beiden andern, von ihnen eingeschlossenen       Sektoren    die ohne Höhenänderung zu durch  laufenden     Wegstrecken    ergeben müssen. Die  Taumelscheibe setzt sich daher zusammen.  aus den beiden spiegelbildlich gleichen Sek  toren I und II, welche je einen Ausschnitt  aus einem keilförmigen Körper mit dem Drei  eck ABC (Fug. 4e) als Querschnittsform  bilden.

   Man kann sich die Sektoren I und II  auch entstanden denken als Ausschnitte aus  einem geraden Kreiszylinder, der durch eine         n     zu seiner Achse unter dem Winkel CAB der  Keilfläche geneigte Ebene abgeschnitten  worden ist. Der     Ausschnitt    ist so gewählt,  dass die niedrigste Stelle der Taumelscheibe  in der Ebene des untern Punktes A des  Keilquerschnittes liegt, während die Er  hebung des     höchsten    Scheibenpunktes über  die durch die Strecke<I>AB</I> zur Darstellung  kommende Grundfläche des Keils durch den  Endpunkt C der Strecke BC gegeben ist. Die  Strecke BC stellt also den grösstmöglichen  Scheibenhub dar.

      Die beiden Keilsektoren I und II sind  durch Zwischenschaltung von Kegelaus  schnitten III und IV so miteinander verbun  den, dass die Taumelscheibe eine kreisrunde  Umfangsfläche erhält und die die Sektoren  I und II verbindenden Flächenstücke durch  zur Drehachse der Taumelscheibe konzen  trisch geführte Zylinderschnitte in Kreis  linien     geschnitten    werden, deren Entfernung  von der Grundfläche des Keils<I>ABC</I> über  die Länge eines jeden     Schnittes    konstant ist.

    Dies bedingt, dass der Sektor III als Ober  fläche eines     Aussenkegels    mit dem Taumel  scheiben-Mittelpunkt M als Spitze und der  Strecke A'M' als Grundkreishalbmesser, der  Sektor IV dagegen als Oberfläche eines  Hohlkegels mit M als Spitze und der Strecke  M''C' als Grundkreishalbmesser ausgeführt:  ist.    In den Fig. 4a und 4b sind zur Verdeut  lichung der vorstehenden Erklärungen je  vier Linien gleicher Höhe     (1-1    bis     4-4)     eingezeichnet, Fig. 4d zeigt die Abwicklung  der halben Rollenbahn bei Einstellung des  Rollenlaufbahn-Halbmessers auf die Strecke  <B>310.</B> Solange die Rolle sich auf der Strecke       0A"    bewegt, steht der     Werkstückspindel-          stoek    still.

   Auf der Strecke     A"C"    wird er  durch die     T'aumelscheibe    gegen den Schleif  spindelstock zu vorgeschoben, und zwar um  die Strecke     B"C".    Von der Erreichung des  Punktes C" ab tritt wieder Stillstand in der  Bewegung ein. Von Punkt 0' ab wieder  holen sich die Bewegungen in der     umge-          kehrten    Reihenfolge. _      Man erkennt, dass für jede mögliche  radiale Einstellung der Widerlagerrolle 33  gegenüber der Taumelscheibe 29 das Ver  hältnis der Bewegungs- zu den Stillstands  zeiten des Werkstückspindelstockes für eine  gegebene Ausführung der Taumelscheibe  konstant ist und dass es bestimmt wird durch  das Verhältnis der Zentriwinkel zweier be  nachbarter Sektoren, zum Beispiel I und IV,  zueinander.

    



  Um für das Taumelscheibengetriebe auch  bei Einstellung auf kleinste Hübe und auf  den Hub Null ein einwandfreies Arbeiten zu  gewährleisten, ohne die Widerlagerrolle 33  in einer     scharfen    Schneide auf der Scheibe  ?9 aufliegen lassen zu müssen, ist die letztere  zweckmässig erweise in ihrer Mitte mit einer  kreisförmig begrenzten Aussparung 48 ver  sehen.    II. Der Schleifspindelstock.  



  Der Schleifspindelstock liegt auf einer  Platte 50, die den Maschinentisch 4 über  brückt, axial unverschieblich auf dem Ma  hchinenbett 1 auf. Es wird gebildet von  einem Unterschlitten 51 und einem     dien     Schleifspindelbock 9 tragenden Oberschlit  ten 52, die beide gegeneinander und gegen  die Platte 50 senkrecht zur Längsachse des  Werkstückspindelstockes verschoben werden  können.  



  Der Unterschlitten 51 trägt in bekannter  Weise eine Zahnstange 53, in welche ein  Kitzel 54 eingreift. Dieses steht über einen  Schneckentrieb 55 mit der Beistellwelle 56  in Verbindung, die von einem Handrad 5 7  aus im einen oder andern Sinn gedreht wer  den     kann.     



  Erfindungsgemäss ist neben diesem. Hand  antrieb für die Schleifscheiben-Feinbeistel  lung ein ununterbrochen wirkender     mechani-          cher    Antrieb vorgesehen, der beispielsweise  vom     Hauptantrieb    der Maschine aus unmit  telbar oder unter Zwischenschaltung von  Stufenscheiben für die Änderung der Über  setzungsverhältnisse betätigt werden kann.  Er besteht aus einem Ein- oder     Mehrfach-          Schneckengetriebe    58, dessen Schneckenwelle    59 mit der gewählten Kraftquelle in Verbin  dung steht, einer Rutschkupplung 60 und  einem Kettentrieb 61, 62, der die Verbindung  der vorgenannten Teile mit der Beistellwelle  56 herstellt.  



  Um die Bedienung der Maschine aufs  äusserste zu vereinfachen, ist vorgesehen, dass  das oder die Schneckengetriebe 58 dauernd,  also auch während der     Arbeitspausen,    zum  Beispiel beim Werkstückwechsel, laufen und  dass bei Erreichung des Fertigmasses an  einem Werkstück (in bezug auf den Rollen  laufbahn-Durchmesser) die     Abschaltung    des  Beistellwellenantriebes von der Beistellwelle  selbsttätig vor sich geht.  



  Dieses Abschalten wird dadurch erreicht,  dass in an sich bekannter Weise mit der  hinter dem Handrad 57     angeordneten    Mass  skalenscheibe 63 ein nicht dargestellter An  schlag zusammenarbeitet, dem gegenüber die  Skalenscheibe so eingestellt werden     kann,     dass die Drehung der     Beistellwelle    56 bei  Erreichung des richtigen Durchmessermasses  am Werkstück 11 aufgehalten wird. So  bald diese Hemmung eintritt, beginnt das  mit dem     Kettenrad    61 in Verbindung ste  hende Glied er     Rutschkupplung    60 im  andern Kupplungsteil zu rutschen und das  oder die Schneckengetriebe 58 laufen leer  um.  



  Ein Schaltknopf 64, der einen -durch eine  Druckfeder 65 belasteten Bolzen zu bedienen  gestattet, ermöglicht es, den für gewöhnlich  durch den Bolzen 66 geschaffenen Kraft  schluss zwischen den beiden Teilen der  Rutschkupplung 60 aufzuheben, worauf der  innere Kupplungsteil durch die Druck  wirkung einer Feder 67 vollkommen aus  gerückt wird. Dieses Ausrücken empfiehlt  sich in den Fällen, wo mit einer längeren  Unterbrechung der     Arbeit    gerechnet werden  muss, ohne dass die Maschine ganz abgestellt  werden soll.

      Soll die Schleifscheibe nach Beendigung  eines Arbeitsspiels, das heisst nach Fertig  stellung eines Werkstückes, um das Mass der  notwendig gewesenen     Feinbeistellung    -wieder      zurückgeführt werden, so kann dies     ohne     weiteres durch Rückwärtsdrehen der Beistell  welle 56 mit Hilfe des Handrades 57 ge  schehen. Der innere Teil der Rutschkupp  lung 60 bewegt sich dabei im entgegengesetz  ten Drehsinn wie der gleichzeitig umlau  fende,     mit    dem Schneckengetriebe 58 ver  bundene äussere     Kupplungsteil,    ohne dass  ein übermässiger Kraftaufwand für das Dre  hen der Welle 56 notwendig wäre.  



  Das beschriebene Getriebe gestattet eine  ununterbrochene Beistellung der Schleif  scheibe in Richtung einer Spanabnahme am  Werkstück und damit ein Arbeiten nach dem  vom Aussenrundschleifen her bekannten  sogenannten Einstechverfahren.  



  Der Oberschlitten 52 des     Schleifspindel-          supportes    ist während des     Arbeitens    kraft  schlüssig so mit dem Unterschlitten 51 ver  bunden, dass er sich in beiden Richtungen  vollkommen gleichmässig mit ihm bewegt.  Seine Eigenbeweglichkeit wird nur ausge  nützt unmittelbar vor Beginn und nach Be  endigung der Bearbeitung eines Werkstückes,  und zwar um die Schleifscheibe aus der Mit  telstellung, die sie beim Ein- und Ausfahren  des Werkstückes diesem gegenüber einneh  men muss, in die Arbeitsstellung über- oder  aus dieser in die Mittelstellung zurückzu  führen.

      Die Schnellverstellung des Oberschlit  tens 52 wird     bewirkt    durch einen Exzenter  trieb 68, dessen Welle 69 mit einem Hand  griff 70 im Schlittenkörper gelagert ist und  dessen Exzenter zwischen zwei gabelförmigen  Leisten 71 im Unterschlitten 51 geführt       wird.    Diese Anordnung vermittelt die starre  Verbindung der beiden- Schlitten miteinan  der während des Arbeitens. Der Hub des  Exzentertriebes entspricht angenähert der  grössten zu erwartenden Verstellstrecke, die,  wie oben erwähnt ist, durch die Höhe der  Lagerringborde d bestimmt wird.

   Der Ver  stellweg des Schlittens 52 wird in beiden  Richtungen genau begrenzt durch Anschläge  72a, 72b und 73a, 73b, von denen die An  schlagflächen 72a, 73a am Oberschlitten, die    Flächen 72b,     73b    am Unterschlitten angeord  net sind. Der Anschlag 72 begrenzt die Vor  wärtsbewegung; der Anschlag 73 die Rück  wärtsbewegung. Der letztere ist einstellbar,  um dem Wechsel in den Schleifscheiben  durchmessern     Rechnung    zu tragen; es fällt  ihm     nämlich    die Aufgabe zu, das Anstossen  der Schleifscheibe an den der Schleifstelle  gegenüberliegenden (rückwärtigen) Teilen  der Werkstücke beim Zurückführen des  Schlittens aus der Arbeits- in die Ruhestel  lung zu verhindern.

   Die Anschläge 72a,<B>721)</B>  sind dabei als die unveränderlich festliegen  den Ausgangspunkte für die Schleifscheiben  verstellung anzusehen; durch sie wird für  alle auf der Maschine zur Verwendung kom  menden Schleifscheiben der Weg für die  Schnellverschiebung aus und in die     Scheiben-          Mittelstellung    festgelegt.    III. Die Arbeitsweise der Maschine.  Beim Einspannen eines Werkstückes in  die Spannvorrichtung 10 ist der Maschinen  tisch 4 bei der in Fig. 1 gewählten Darstel  lungsweise nach links so weit zurückgezogen,  dass der Arbeiter ausserhalb des Bereiches der  dauernd umlaufenden Schleifscheibe 12 han  tieren kann. Der Werkstückspindelstock 6  ist durch Einklinken der Klinke 14 über dem  Bolzen 16 gegenüber dem Maschinentisch  verriegelt.

   Die Werkstückspindel 7 und mit  ihr die Taumelscheibe 29 stehen still. Der  Oberschlitten 52 des Schleifspindelsupportes  9 steht in seiner rückwärtigen Stellung; die  Anschläge 73a, 73b liegen aufeinander auf.  Ober- und Unterschlitten 52, 51 sind ausser  dem gemeinsam mit Hilfe des Handbeistell  getriebes 53-57 um das Mass der zu erwar  tenden Arbeits-Feinbeistellung, beispiels  weise 0,15 mm, hinter die Nullstellung der  Massskalenscheibe 63 gegenüber dem ihr zu  geordneten     Ausrückanschlag    zurückgescho  ben; durch eine nicht     dargestellte    Sperr  klinke     kann    die     Beistellwelle    zunächst an  einer Bewegungsübertragung auf den Unter  schlitten 51 verhindert werden.

   Das     Schnek-          kengetriebe    58, 59 läuft zwar dauernd um,  die Rutschkupplung 60 schleift aber infolge      des von der Beistellwelle auf das Ketten  getriebe 61, 62 ausgeübten Widerstandes.  Statt die Beistellwelle durch eine Sperrklinke  zu verriegeln, kann man auch die Rutsch  kupplung 60 mit Hilfe des Schaltknopfes 64       vollständig        ausgerückt    halten; wegen der  ausserordentlich kleinen Beistellgeschwindig  keit, welche die Getriebe 53-62 dem  Schleifspindelsupport 9 erteilen, kann übri  gens auch auf die Unterbrechung der Fein  beistellbewegung während des Werkstück  wechsels unter normalen Verhältnissen voll  kommen verzichtet werden.  



  Nach Beendigung der Spannarbeit wird  die Werkstückspindel 7 in Umlauf gesetzt.  Die Taumelscheibe 29 läuft zunächst leer,  da ihr Kraftschluss mit der Widerlagerrolle  33 infolge der Freigabe des Hebelarmes 39  durch den Nocken 40 noch nicht herge  stellt ist.  



  Der Anschlagträger 23 steht in der aus  Fig. 1 und 2 ersichtlichen Stellung; An  schlag 20 befindet sich in der Bahn der  Anschlagfläche 17a und begrenzt somit bei  der nunmehr mit Hilfe des Handrades 13  erfolgenden Verschiebung des Tisches 4 nach  rechts dessen Weg. Das eingespannte Werk  stück 11 steht bei Beendigung der Tischver  schiebung in Mittelstellung gegenüber der  Schleifscheibe 12.  



  Darauf wird der Anschlagträger 23 so  weit gegen den Maschinentisch zu ge  schwenkt, dass die Anschlagflächen 21a, 21b  den Doppelanschlag     17a,        17b    zwischen sich  aufnehmen, womit der Tisch 4 gegenüber  dem Schleifspindelstock 9 verriegelt ist.  



  Die Klinke 14 wird vom Bolzen 16 ab  gehoben; der Nocken 40 verriegelt gleich  zeitig die Widerlagerrolle 33 gegenüber der  Taumelscheibe 29 und die Hin- und Her  bewegung des Werkstückspindelstockes über  die durch die radiale Einstellung der Rolle  33 gegenüber der Scheibe 29 bestimmte Hub  strecke beginnt.  



  Durch Umlegen des Exzenterhebels 70  wird der Oberschlitten 52 des     Schleifspindel-          supportes    so weit radial gegen die zu schlei  fende Rollenlaufbahnfläche des Werkstückes    11 vorgeschoben, dass die Anschläge 72a, 72b  aufeinander auftreffen, wobei die Schleif  scheibe 12 in unmittelbare Nähe dieser Flä  che gelangt. Hierauf wird die Sperrung der  Beistellwelle gegebenenfalls gelöst oder die  Rutschkupplung 60 mit Hilfe des     Knopfes     64 wieder eingerückt, falls das Beistell  getriebe überhaupt ausgeschaltet war. So  gleich beginnt im letzteren Fall das ununter  brochene Zustellen der Schleifscheibe 12  gegen das Werkstück 11 und     damit    nach  kurzer Zeit die Spanabnahme.  



  Diese setzt sich fort, bis die Massskalen  scheibe 63 gegenüber dem ihr     zugeordneten     Anschlag ihre Endstellung und das Werk  stück damit das Fertigmass hinsichtlich des  Rollenlaufbahndurchmessers erreicht hat. Die  Beistellwelle wird in diesem Augenblick  durch den Nullanschlag der Skalenscheibe  wieder stillgesetzt; die     -Rutschkupplung     schleift.    Es folgt nun die Bearbeitung des Werk  stückes in. bezug auf die Erzeugung der Rol  lenlaufbahnbreite mit dem Mass a.

      Der Werkstückspindelstock selbst wird  durch Zurückklappen der Klinke 14 über den  Bolzen 16 wieder gegenüber     denn    Tisch 4 ver  riegelt, die Taumelscheibe 29 gleichzeitig auf  Leerlauf geschaltet; das Werkstück 11 steht  in     Mittelstellung    gegenüber der Schleif  scheibe. Der Anschlagträger 23 wird vollends  nach innen geschwungen, so dass die An  schläge 22a,     22b    den Anschlägen<B>178,</B>     17b     gegenübertreten.

   Die einander zugeordneten  Anschlagflächen stehen um eine gewisse  Strecke     voneinander    ab, und zwar ist das  Spiel so gross bemessen, dass der Werkstück  spindelstock nach beiden Seiten so weit aus  einer Mittellage     verschoben    werden kann, als  zur Erzeugung des geforderten Masses     a     zwischen den     Bordinnenflächen    der Lager  ringe durch die Stirnseiten der Schleifscheibe  notwendig ist.

   Für die Ausführung dieser  Arbeit wird der Maschinentisch 4 mit dem  auf ihm verriegelten     Werkstückspindelstock     mit Hilfe des Handrades 13 zuerst langsam  nach der     einen,    dann nach der andern Seite      jeweils bis     zum    Auftreffen der einander zu  geordneten Anschlagpaare aufeinander ver  schoben. Mit der Erreichung der Endstel  lungen ist der ganze Bearbeitungsvorgang  beendet.  



  Das Feinbeistellgetriebe des     Schleif-          spindelsupportes    wird, nachdem das Werk  stück in die Mittelstellung gegenüber der       Schleifscheibe    zurückgeführt ist, in seine       Anfangsstellung    zurückgedreht und der  Oberschlitten 52 durch Umlegen des Exzen  terhebels 70 bis zum Auftreffen des Anschla  ges 73a auf dem Gegenanschlag 73b schnell  zurückgestellt, womit auch die axiale Mittel  stellung der Schleifscheibe     gegenüber    dem  Werkstück erreicht wird.  



  Die Maschine ist für ein neues Arbeits  spiel vorbereitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Innenschleifmaschine (Ein-Zweck-Ma schine), für die Bearbeitung der Rollenlauf flächen von Aussenbord-Rollenlagerringen, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Hin- und Herbewegung des Werkstück spindelstockes in Richtung der Werkstück drehachse auf einer der Rollen-Laufflächen breite abzüglich der Schleifscheibenbreite entsprechenden Strecke, welche Einrichtung aus einer in Abhängigkeit von der Umlauf geschwindigkeit der Werkstückspindel ange triebenen Taumelscheibe (29) besteht, deren Hubwirkung innerhalb zweier gegebener Grenzlagen stufenlos verändert, bis auf Null gebracht und bei beliebiger \Einstellung des wirksamen Scheibenhubes während der Ar beit vollkommen ausgeschaltet werden kann, wobei der Werkstückspindelstock (6)
    in eine (Ruhe)- Lage gegenüber dem Schleifwerk zeug (12) übergeführt wird, in welcher dieses in Mittelstellung zwischen den Bordinnen flächen (b, c) des Werkstückes (11) steht, und welche Einrichtung den Werkstück spindelstock in jeder seiner Umkehrstellungen für eine Zeit stillsetzt, die unabhängig von der wirksamen Scheibenhubeinstellung in einem gleichbleibenden Verhältnis zur Ge- samtdauer eines Bewegungsspiels steht;
    wei ter gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Feststellung des Werkstückspindel stockes (6) in axialer Richtung in einer Stel lung, bei der das Schleifwerkzeug (12) in der Mittellage zwischen den Bordinnen flächen (b, c) der Werkstücke steht, beste hend aus einem mit dem in Richtung der Werkstückdrehachse verschieblichen, den Werkstückspindelstock (6) tragenden Ma schinentisch (4) verbundenen Anschlag (17), der mit einem am Maschinenbett (1) ortsfest angeordneten Gegenanschlag (20) zusammen arbeitet;
    im weiteren gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Verriegelung des Ma schinentisches gegenüber dem Schleifspindel stock (9) während der Zeit, in welcher der Werkstückspindelstock unter der Wirkung der Taumelscheibe (29) seine hin- und her gehenden Bewegungen ausführt, bestehend aus einem am Maschinenbett (1) ortsfest, aber schwenkbar angeordneten, gabelförmi gen Hebel (23), der über einen am Maschinen Lisch (4) sitzenden Doppelanschlag (17a, 17b) geklappt werden kann und nach dem Ein rücken diesen Anschlag mitsamt dem Ma schinentisch (4) unverrückbar festhält;
    wei terhin gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Hin- und Herbewegen des Maschinen tisches (4) von Hand mit dem für sich still stehenden Werkstückspindelstöck (6) über eine Strecke, die ein genaues (stirnseitiges) Anschleifen der einander gegenüberliegenden Bordinnenflächen (b, c) der Lagerringe ge stattet, welche Einrichtung einen gabelförmi gen Doppelanschlag (22) am Maschinenbett (1) besitzt, der zum und ausser Eingriff mit einem Gegenanschlag (17)
    am Maschinen- tisch gebracht werden kann und dessen An schlagflächen in bezug auf ihre Entfernung voneinander einstellbar sind; ferner gekenn zeichnet durch eine Einrichtung zum unun terbrochenen Beistellen des Schleifwerk- zeuges (12) gegenüber dem Werkstück '(11) zwecks Erzielung einer gleichmässigen Span abnahme, bestehend aus einem (Mehrfach-) Schneckengetriebe (58, 59), das über eine Rutschkupplung (60) auf die Beistellwelle (56) des Schleifspindelsupportes (9) arbeitet;
    im ferneren gekennzeichnet durch eine Ein richtung zum schnellen Vor- und Zurück führen des Schleifspindelsupportes (9) in Richtung einer Werkzeugbeistellung und um gekehrt über eine Strecke, die der radialen Verschiebung des Schleifwerkzeuges (12) ge genüber dem Werkstück (11) beim Übergang aus der Einfahrstellung in die Arbeitsstel lung und umgekehrt entspricht, bestehend aus einem von Hand zu bewegenden Exzen tergetriebe (68), welches einen die Schleif spindel (12') tragenden Schlitten (52) über einem zweiten, von der Beistellwelle (56) aus anzutreibenden Schlitten (51) zwischen zwei einstellbaren Anschlägen 72,73) zu verschie ben gestattet, das Ganze zum Zwecke bei der Reihenfertigung gleiche Werkstückabmes sungen zwangläufig zu erzielen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Innenschleifmaschine nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch die Aus bildung des den Werkstückspindelstock (6) auf dem Maschinentisch (4) hin- und herbewegenden Taumelscheibengetriebes (29, 33) in der Weise, dass die Taumel scheibe (29) drehbeweglich im Werk stückspindelstock (6) gelagert ist, mit- telst Zahnrädergetriebes (31, 32) von der Werkstückspindel (7) aus angetrieben wird 'und während ihres Arbeitens sich gegen eine Rolle (33) stützt, die an dem einen Arm (35) eines am Maschinen tisch (4) schwenkbar, aber ortsfest gela gerten Winkelhebels (36) angeordnet ist und durch eine auf den andern Hebelarm (39) sich auflegende, an einem schwenk baren Handhebel (14a) sitzende Nocke (40) starr in ihrer wirksamen Stellung gehalten wird.
    ?. Innenschleifmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Änderung des Taumelscheibenhubes durch radiale Verschiebung der Wider lagerrolle (33) gegenüber der Taumel scheibe (29) bewirkt wird. 3. Innenschleifmaschine nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Ermöglichung einer Änderung des Taumelscheibenhubes die Achse (34) der Widerlagerrolle (33) in Gleitlagern gelagert ist und mit Hilfe eines Schrau bentriebes (44, 45) in einer zur Dreh achse der Taumelscheibe (29) senkrech ten Ebene verschoben werden kann. 4.
    Innenschleifmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Taumelscheibe auf zwei einander .diametral gegenüberliegenden, gleich grossen Sektoren (I, II) durch keilförmig ansteigende ebene Flächen und auf zwei andern, von diesen Flächen stücken eingeschlossenen, die Scheiben- umfangslinie zu einem im Grundriss vollen Kreis ergänzenden Sektoren (TU, IV) durch Kegelmantelflächen gebildet wird, wobei der die ebenen Flächenstücke auf der niederen Seite verbindende Sek tor (III) als Aussenkegel, der ihm ge genüberliegende Sektor (IV) als Hohl kegel ausgeführt sind, beide Kegel glei che Spitzenwinkel und ihre gemeinsame Spitze im Mittelpunkt der Taumelscheibe (29) haben, und weiter dadurch gekenn zeichnet,
    dass in der Mitte der Taumel scheibe eine kreisförmig begrenzte Aus sparung (48) sich befindet, um ein stö rungsfreies Abrollen der Widerlagerrolle (33) auf der Scheibe (29) bei der Ein stellung des kleinstmöglichen Scheiben hubes und bei .dessen Zurückführung auf den Wert Null zu ermöglichen. 5.
    Innenschleifmaschine nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch eine Ein richtung zur Ausschaltung der durch das Taumelscheibengetriebe (29, 33) erzeug ten hin- und hergehenden Bewegung des Werkstückspindelstockes (6) unter gleichzeitiger Überführung desselben in eine (Ruhe-) Lage gegenüber dem Schleifwerkzeug (12), in welcher dieses in seiner Mittelstellung zwischen den Bordinnenflächen (b, c) eines Werkstük- kes (11) steht, bestehend aus einem von - --Hand zu bedienenden, auf dem Maschi- nentisch -(4)
    schwenkbar angeordneten doppelarmigen Hebel (14, 40), dessen einer Arm als Klinke (14) ausgebildet ist, die in Eingriff - mit einem im Werkstückspindelstockkörper befestigten Haltebolzen (16) gebracht werden kann, und dessen anderer Arm eine Nocke (40) bildet, durch welche der Kraftschluss zwischen der Taumelscheibe (29) und ihrer Widerlagerrolle (33) beim Fest stellen des Werkstückspindelstockes (6) aufgehoben wird. 6.
    Innenschleifmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Einrichtungen zur Sicherung einer bestimmten Stellung des Maschi nentisches (4) in einem einzigen Bau teil vereinigt sind, der als schwenkbarer Hebel (23) am Maschinenbett (1) ange ordnet ist und nach Wahl den erwähn ten Anschlag (20) oder einen der Doppel- anschläge (21, 22) zu benützen gestattet. 7.
    Innenschleifmaschine nach Patentan spruch mit einer Einrichtung zum feinen Beistellen des Werkzeuges (12) gegen- über ,dem Werkstück (11) in radialer Richtung, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Beistellskalenscheibe (63) des Beistellgetriebes ein am Maschinenbett (1) ortsfest angeordneter Anschlag zu sammenarbeitet, der ein Weiterdrehen der Beistellwelle (56) verhindert, sobald das Fertigmass des Werkstückes (11) in bezug auf den Laufbahndurchmesser er reicht ist, und dass mit dem Wirksam werden dieses Anschlages die kraft schlüssige Verbindung zwischen dem un unterbrochen arbeitenden Beistellgetriebe (Schneckengetriebe 58, 59) und der Bei stell-welle (56) innerhalb der Rutsch kupplung (60)
    gelöst wird. B. Innenschleifmaschine nach Unteran spruch 7. gekennzeichnet durch einen Schaltknopf (64), der die Rutschkupp lung (60) zu jedem beliebigen Zeitpunkt ein- oder auszurücken gestattet.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN115431138A (zh) * 2022-08-19 2022-12-06 浙江万众精密轴承股份有限公司 一种轴承沟道磨削装置

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CN115431138A (zh) * 2022-08-19 2022-12-06 浙江万众精密轴承股份有限公司 一种轴承沟道磨削装置

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