CH160000A - Krananlage zum Heben von Fahrzeugen, insbesondere Kraftwagen. - Google Patents

Krananlage zum Heben von Fahrzeugen, insbesondere Kraftwagen.

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CH160000A
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CH
Switzerland
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crane
chains
crane system
dependent
gripper arms
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Application number
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English (en)
Inventor
Steffen Ing Prohaczka
Roessler Hugo
Gutmann Otto Baron
Original Assignee
Steffen Ing Prohaczka
Roessler Hugo
Gutmann Otto Baron
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C1/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
    • B66C1/10Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
    • B66C1/12Slings comprising chains, wires, ropes, or bands; Nets
    • B66C1/20Slings comprising chains, wires, ropes, or bands; Nets specially adapted for handling vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description


      lirananlage    zum Heben von Fahrzeugen, insbesondere     Kraftwagen.       Die Krananlage gemäss der Erfindung  ist dazu bestimmt, Fahrzeuge aller Art, vor  zugsweise Kraftwagen, in relativ engen Räu  men, zum Beispiel Garagen, Magazinen, Fa  briken, Reparaturwerkstätten und derglei  chen an andere Plätze zu bringen, wie auch  in diese Räume hinein- und aus denselben  herauszuschaffen und kann auch dazu die  nen, Kraftwagen und andere Fahrzeuge auf  ein Transportmittel zu überstellen     bezw.    von  diesem wieder zu entfernen.  



  Die Unterbringung von Kraftwagen in  Garagen, Magazinen und dergleichen bietet  insofern Unzukömmlichkeiten, als ein ge  nügend grosser, freier Platz notwendig     ist,     um die Kraftwagen mit eigener Kraft an  den     zu:5ewiesenen    Platz zu fahren     bezw.    von  diesem wieder fortzufahren, wobei, wenn der  Raum voll ausgenützt werden soll, zu wenig  freier Raum für ein ungehindertes Ein- und  Ausfahren der Kraftwagen zur Verfügung  steht, wodurch ein grosser Zeitverlust und ge-         gebenenfalls    Beschädigungen der Kraft  wagen bedingt sind.  



  Die Krananlage gemäss der Erfindung  beseitigt diese Übelstände, indem diese An  lage es ermöglicht, das Fahrzeug, insbeson  dere den Kraftwagen in einfachster Weise  sicher zu erfassen und leicht anzuheben und  auf den Platz zu bringen, an welchem er  abgestellt     bezw.    weitergefahren werden soll.  



  Dies     wird    erfindungsgemäss durch die  Anordnung schmiegsamer Tragorgane er  reicht, die     mit    dem fahrbaren Hubwerk des  Kranes verbunden und unter die zu hebende  Last bewegbar sind, derart, dass letztere beim  Anheben der Tragorgane von diesen ab  gestützt und mitgenommen wird.  



  Die Anordnung kann derart getroffen  sein, dass an einer Laufkatze der Krananlage       verschwenkbare    und mit .dieser     anhebbare          Greiferarme    bei ihrer     Gegeneinanderbewe-          gung    mit dem untern Ende die Räder des  Fahrzeuges erfassen und, diese insbesondere      in lotrechter     Richtung    unterstützend, fest  halten.  



  Hierzu können     vorteilhafterweise    an den  untern Enden der     Greiferarme        schmiegsame,     die Räder des Fahrzeuges beim     Gegenein-          anderbewegen    der     Greiferarme    unter-     bezw.          umgreifende    Stahlbänder vorgesehen sein,  welche sich vermittelst an ihren Enden an  greifender, an den     Greiferarmen    befestigter  Zugbänder, nach Untergreifen des     Rad-          reifens    und Anheben der     Greiferarme,    an  den Radreifen, diese fest umspannend, an  legen.  



  Die Anordnung kann auch so getroffen  sein, dass eine,     gegebenenfalls    mehrteilige,  den anzuhebenden Kraftwagen oder derglei  chen tragende     Unterlagsfläche    vorgesehen ist,  die, mit dem     verfahrbaren    Hubwerk der  Krananlage verbunden, den auf der Unter  lagsfläche     stehenden    Kraftwagen oder der  gleichen anzuheben und nach     Verfahren    des       Kranes    am gewünschten Orte abzusenken  und abzustellen     gestattet.     



  Hierzu kann ein mit dem Hubwerk des  Kranes verbundenes, den anzuhebenden  Kraftwagen oder dergleichen in abgesenkter  Lage seitlich umschliessendes Fachwerk Ver  wendung finden, an welchem unter den       Kraftwagen    oder dergleichen bewegbare,  schmiegsame     Unterlagsflächen,    in     Führungen     laufend, vorgesehen sind.

   Hierzu können  in an den lotrechten und     wagrechten,    als       Führungsschienen    ausgebildeten     Streben    des  Fachwerkes über je drei an diesem drehbare  Rollen je zwei Paare von Gelenkketten ge  führt sein, wobei die Ketten je eines Paares  an einem Teil ihrer Längserstreckung durch  Querstäbe derart verbunden sind, dass die  nebeneinander liegenden Querstäbe eine Art       Lattentuch    bilden.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungs  formen von Krananlagen gemäss der Erfin  dung beispielsweise zur Darstellung gebracht  und zeigt     Fig.    1 die eine     Ausführungsform     im     Aufriss,        Fig.2    das untere Ende eines  Greifers in Seitenansicht, und     Fig.3        eine     Einzelheit, teilweise im     Schnitt;

          Fig.    4 zeigt  die zweite Ausführungsform der     Krananlage       im Aufriss in angehobener Stellung des Hub  werkes,     Fig.    5 eine Draufsicht,     Fig.    6 einen       Seitenriss,    während     Fig.7    eine Draufsicht  auf eine abgeänderte Ausführungsform dar  stellt; die     Fig.    8 und 9 zeigen eine Einzel  heit in Querschnitt und Seitenansicht.  



  Auf den im Gebäude     angebrdneten        Ge-          leisbahnen    1     (Fig.    1 bis 3) laufen die Räder  2 des Kranes 3, welche vermittelst einer be  kannten     Druckknopfsteuerung    von einem  Elektromotor aus angetrieben werden. An  dem Kran 3 sind vier lotrechte - Schienen 4  vorgesehen, welche je eine Zahnstange 5  tragen.

   An diesen     Schienen    4 ist die Kran  brücke 6 geführt, indem an den äussern  Enden derselben je eine Laufrolle 6' angeord  net ist, die sich auf der     Schiene    4 führt und  beim Heben und     Senken    der     Kranbrücke    -6  abrollt und dabei verhindert, dass die Zahn  räder 7, welche gleichfalls am Ende der       Kranbrückenträger    6 angeordnet sind, ausser  Eingriff mit den Zahnstangen 5 der Füh  rungsschiene 4 treten.  



  Je zwei dieser vier Zahnräder 7 sitzen  paarweise an einer gemeinsamen welle<B>8,</B>  an welcher je ein Schneckenrad 9     befestigt     ist, in welches je eine     Schnecke    10 eingreift.  Je zwei dieser     Schnecken    10 sitzen gemein  sam auf einer Welle 11, welche von einem  Elektromotor angetrieben wird. Die Welle  11 kann hierbei gleichzeitig die Welle des  Elektromotors bilden, in welchem Falle sie  die     Rotorwicklung    trägt.

   Da die Schnecken  10 so ausgebildet sind, dass sie trotz Kugel  Iagerung selbsthemmend wirken, ist die je  weilige Höhenlage der Kranbrücke     @6    jeder  zeit ohne     Hinzufügung        einer    besonderen       Sperrvorrichtung    gewährleistet. Für die  Maximalstellungen der Höchst- und Tieflage  der Kranbrücke 6     sind        selbsttätig        wirkende     Endausschalter vorgesehen, die das Hubwerk  selbsttätig ausschalten, sobald die Kran  brücke 6 in eine dieser beiden Endstellungen  eingefahren ist.  



  Die heb- und senkbare Kranbrücke 6 ist  derart gebaut, dass auf dieser sich eine auf  Schienen laufende Laufkatze 12 quer     zur         Laufrichtung des Kranes 3 bewegen kann.  Diese Laufkatze 12 ist mit einem eigenen       .Motor    ausgestattet, der     seine    Antriebskraft  durch Räderübersetzungen auf die Lauf  räder 13 überträgt. Die Einleitung dieser  Bewegungen der Laufkatze 12 erfolgt eben  falls durch     Druckknopfsteuerung,    wobei  selbsttätige Endausschalter vorgesehen sind,  welche die Bewegung ausschalten, sobald die       Taufkatze    in ,die linke oder rechte     End-          stellung    eingefahren ist.  



  Auf dieser Laufkatze 12 sind wieder zwei  kleinere, untereinander gleiche Laufkatzen  14 angeordnet, die voneinander unabhängig  auf den     Schienen    15 der Laufkatze 12 ge  führt sind, welche im rechten Winkel zu  den Schienen der Laufkatze 13     bezw.    parallel       züi    den     Sehienen    1 des Kranes 3 liegen.  



  Das Verfahren der beiden kleineren Lauf  katzen 14 wird dadurch bewirkt, dass zwi  schen den Laufschienen 15 eine Gewinde  spindel 16, vorzugsweise auf Kugellagern,       angeordnei:    ist, die sowohl Links-, als auch  Rechtsgewinde trägt, wobei beide Gewinde  ineinander laufen. Diese kombinierte Ge  windespindel 16     wird    von einem Elektro  motor angetrieben. Jede der beiden Lauf  katzen 14 trägt je ein Führungsgestell 17,  das mit dem Fahrzeuggestell der Laufkatze  14 fest verbunden ist.

   In diesem Führungs  gestell 17 gleiten in lotrechter Richtung die  Hälften einer Schraubenmutter 18, 19,     wel-          ehe    so ausgebildet sind, dass die eine wag  rechte Hälfte 18 der     Mutter    mit Links  gewinde, die andere 19 mit Rechtsgewinde  derselben Steigung und mit demselben Ge  windeprofil, wie es die Gewindespindel auf  weist, ausgestattet ist. Die zweiteilige Mut  ter 18, 19 umschliesst mit ihren beiden Hälf  ten die Gewindespindel 16, wobei das untere  Ende durch ein entsprechendes Gegengewicht  beschwert sein kann, während die obere  Hälfte 18 an einem Hubmagnet angeschlos  sen ist.

   Hierzu kann die     Anordnung    auch so  getroffen sein, dass die beiden     Mutterhälften     18 und 19 in einem die Spindel 16 umschlie  ssenden Gehäuse 22 sitzen, das an einem um  den Bolzen 23     verschwenkbaren    Hebel 24 be-    festigt ist, während das Gegengewicht 20  nahe dem freien Ende des Hebels 24 sitzt,  das den Kern 25 des Hubmagnetes 21 trägt.  Dieser Hubmagnet 21 ist, wie auch das Füh  rungsgestell 17, an dem Rahmen der     kleinen     Laufkatze 14 befestigt.  



  Soll eine der beiden kleineren Laufkatzen  14 oder sollen beide parallel zu den Schienen  1 des Kranes 3 bewegt werden, so schaltet  man den Elektromotor der     Gewindespindel     16 ein, welche Spindel sich stets im gleichen  Sinne dreht. Wird die Bewegung gewünscht,  welche durch das Anpressen der untern  Mutterhälfte 19 an die     Gewindespindel    16  eingeschaltet wird, so wird durch     geeignete-          Schaltung    des elektrischen Stromkreises der  Hubmagnet 21 erregt, wodurch der Anker 2.5  angezogen und der Hebel 24 nach aufwärts       verschwenkt    wird und wodurch die Mutter  hälfte<B>19</B> in das     Gewinde    der Spindel 16 ein  tritt.

   Wird hingegen die     Bewegung    in der  entgegengesetzten Richtung verlangt, so  bleibt durch entsprechende     Schaltung    des  Stromkreises der Hubmagnet 21 stromlos,  und das Gegengewicht 20 hält die obere  Mutterhälfte 18 mit der     Gewindespindel    16  in Eingriff. Der Hubmagnet 21     kann    auch  für eine Mittelstellung eingerichtet sein, in  welcher keine der Mutterhälften 18 und 19  mit der     Gewindespindel    16 in Eingriff  steht. In diesem Falle bleiben die beiden  Laufkatzen 14 ohne Bewegung.

      Die beiden Laufkatzen 14 können somit  sowohl jede für sich, als auch beide gemein  sam an die Gewindespindel 16 mit entspre  chender     Bewegungsrichtung    angeschlossen  werden, so dass sie gegeneinander und vonein  ander, einzeln, sowie gemeinsam verstellt  werden können. Diese Verstellung dient  dazu, die an den Laufkatzen 14 vorgesehenen       Greiferarme    26 genau an die Laufräder des  anzuhebenden Kraftwagens oder dergleichen  anstellen und hierbei den jeweils bestehenden  Radstand einhalten zu können.

   Die Greifer  arme 2.6 sind     verschwenkbar    am rechten und       linken    Ende einer jeden Laufkatze 14 an  geordnet und tragen ein Schneckenrad-           segment    27; das 'in je     eine    Schnecke 28 einer  gemeinsamen Welle 29 eingreift. Auf der  Welle 29 sitzt in der Mitte - ein weiteres  Schneckenrad 30, das von der durch einen  Elektromotor     angetriebenen    Schnecke 31 be  tätigt wird, wodurch, je nach der Drehungs  richtung des Motors     bezw.    der Schnecken 2,8,  die     Greiferarme    nach aussen oder nach innen       verschwenkt    werden können.

   Die Arme 2,6  sind an ihrem     untern    Ende gegeneinander  gebogen und tragen gemäss dem dargestellten  Ausführungsbeispiel je ein Stahlband 32,  das     vermittelst    der Zugbänder 33 an dem       Greiferarm    26 befestigt ist.

   Wird der     Grei-          ferarm    2.6 in der Pfeilrichtung a der     Fig.    1  gegen die Laufräder 3'4 eines Kraftwagens  bewegt, so werden die Stahlbänder 32 bei  richtiger Einstellung der Laufkatze 14 an       bezw.    unter die Luftreifen 34 gebracht, so       dass    sich, wenn sich die     Greiferarme    2.6 beim  Anheben der Kranbrücke 6 nach aufwärts  bewegen,

   die Stahlbänder 32 zufolge der  Zugwirkung der Bänder 33 an die Luft  reifen 34 fest anschliessen und der Kraft  wagen in fest eingespanntem Zustande hoch  gehoben und in angehobenem Zustande ver  mittelst der Krananlage an den gewünschten  Platz gebracht und an diesem durch     Senken     der Kranbrücke 6 wieder auf den- Boden ge  stellt     werden    kann, wobei die Stahlbänder 32  die Laufräder 34 freigeben und durch     Ver-          schwenken    der     Greiferarme    26 in der     Pfeil-          richtung    b der     Fig.    1 der     Kraftwagen    frei  gegeben werden kann.  



  Der Bedienungsvorgang des beschrie  benen     Greiferkranes    ist     wie    folgt: Soll ein  Fahrzeug von einem bestimmten Platz eines  mit Kraftwagen oder dergleichen Fahr  zeugen ganz oder teilweise gefüllten Raumes  auf einen andern Platz gebracht werden, so  fährt man mit dem Kran 3 annähernd über  das -fortzuschaffende Kraftfahrzeug. Nun  schaltet man die     Senkvorrichtung    ein und  lässt damit die     Greiferarme    26 herab. Hier  auf schaltet man die beiden kleinen Lauf  katzen 14 ein und stellt sie auf den Rad  stand des wegzuschaffenden Kraftwagens  ein.

   Ist dies geschehen, so werden die         Greiferarme    26 eingeschaltet, die sich jetzt  paarweise zueinander bewegen und die elasti  schen Stahlbänder 3,2 an die Reifen 34 an  legen. Die     Greiferarme        2'6    nähern sich paar  weise aneinander so lange, bis jeder an den  Reifen ansteht, wodurch ein Kontakt aus  gelöst werden kann, der die Weiterbewegung  der     Greiferarme    zueinander     selbsttätig    unter  bricht.  



  Nun wird     mittelst    des Druckknopfes das  Hubwerk eingeschaltet, wobei die geschlos  senen     Greiferarme    die     Aufwärtsbewegung     mitmachen und sich die Stahlbänder an die  Reifen des Kraftwagens anschmiegen, so dass  der erfasste     Kraftwagen,    angehoben wird, wo  bei er seine Lage parallel zum Boden bei  behält. Ist die Kranbrücke 6 in der höchsten  Stellung angelangt, so schaltet sich die Be  wegung nach aufwärts selbsttätig aus, und  der Kran steht still. Man kann durch 'Be  wegen der Laufkatze 12 auf der Kranbrücke  6     bezw.    dieser mit dem     Kran    3 auf den  Schienen 1 den Kraftwagen auf den ge  wünschten Platz bringen.

   Während dieser  Bewegung sind das     Greiferöffnen,        sowie    das  Absenken und das Verfahren der kleinen  Laufkatzen 14     durch.        Unterbrechung    der     be-          züglichen    Stromkreise     gesperrt    und bleiben  es so lange, bis die Krananlage die entspre  chende Einstellung vollendet hat. Ist der  Kran über dem Platze angelangt, auf wel  chem der Kraftwagen abgestellt werden soll,  so kann mittelst Druckknopfes die Senk  bewegung eingeschaltet werden. Ist der  Kraftwagen wieder auf dem Boden an  gelangt, so ist der Stromkreis für die Bewe  gung der Greifer     wieder    eingeschaltet und  können die Räder 34 freigegeben werden.

    Die     Kranbrücke    6 wird nun     wieder    in die  Höchststellung gebracht, um neuerlich wie  der zur Überstellung eines     andern    Fahr  zeuges verwendet zu werden. Hierbei kann  an geeigneter Stelle der     Krananlage,        bei-.          spielsweise    an der Kranbrücke 6, eine Dreh  scheibe angebracht sein;

   durch welche es  möglich ist, das angehobene -Kraftfahrzeug  oder dergleichen in beliebigem Winkel ver  drehen zu können,      Die in     Fig.    4, 5 und 6. dargestellte Aus  führungsform der Krananlage besteht aus  der auf den Schienen 35 der Mauerbänke 36  fahrbaren Kranbrücke 37, an welcher die  Laufkatze 38 auf Rollen 39 bewegbar ist,  welch letztere durch den Motor 40 nach bei  den Seiten angetrieben werden können. An  der Laufkatze 38 sind vier lotrechte Schie  nen 41 vorgesehen, deren unteres Ende nach  auswärts gebogen ist. Zwischen den Schienen  41 ist ein Fachwerk 42 geführt, dessen Ein  treten zwischen den Schienen 41 dadurch er  leichtert wird, dass diese nach auswärts ge  bogen sind.

   Das Fachwerk 42 ist an vier  Seilen, Ketten oder dergleichen Zugorganen  befestigt, welche durch ein an der Laufkatze  38 sitzendes, durch den Elektromotor 43 an  getriebenes     Hubwerk    44 auf die Trommel 45  aufgewunden     bezw.    von derselben abgerollt  werden können. Hierdurch kann das Fach  werk 42 in der durch die Laufkatze 38 ein  gestellten Lage abgesenkt     bezw.    angehoben  werden. An den Schienen des Tragwerkes  42 sind drei Rollenpaare 46, 47 und 48 dreh  bar gelagert, von welchen die Rollenpaare  46 an den     obern    Längsschienen des Fach  werkes 42 und die Rollenpaare 47, 48 an  den untern, als Führung ausgebildeten  Längsschienen 49 angeordnet sind.

   Hierdurch  werden an jeder Seitenfläche des Tragwerkes  42, wie     Fig.    4 zeigt, je zwei Dreiecke gebil  det, deren Eckpunkte die die Rollen eines  Rollenpaares tragenden Wellen bilden.     Über     die Rollen 46, 47 und 48, welche als Ketten  rollen ausgebildet sind, laufen zu jeder Seite  des Fachwerkes 42 Ketten     @50,    so dass ins  gesamt zwei Paare endloser Ketten vor  gesehen sind, deren Verlauf über die Rollen  46, 47, 48 aus     Fig.4    ersichtlich ist.

   Die  Ketten 50 je eines Paares sind an einem Teil  ihrer Längserstreckung durch Querstäbe 51,  52 miteinander dadurch verbunden, dass die  die Augen der Kettenglieder verbindenden  Bolzen 53 Winkel     @54    tragen, auf welchen  die Querstäbe 51     bezw.    52 aufruhen. Auf  den die Rollenpaare 46 verbindenden Wellen  55 sitzt in der Mitte dieser Wellen je ein  Kettenrad 5:6, das von einem Elektromotor    57 und dem Getriebe     J'8    aus durch die bei  den durch das     Ritzel    59 und die     in    Eingriff  stehenden Zahnräder 60, welche mit den  Kettenrädern 61 auf gleicher Welle befestigt  sind, angetrieben werden.

   Durch gegen  läufiges Antreiben der Kettenräder 56 wer  den die     Rollenpaare    46 gegenläufig an  getrieben, so dass die in den als Führung aus  gebildeten Längsschienen 49 des Fachwerkes  42 zwischen den     Führungsplatten    62 auf den  Leitschienen 63 gleitenden Bolzen 53 gegen  einander oder voneinander bewegt werden.

    Der erste Querstab 52 ist keilförmig ge  staltet, so dass beim     Gegeneinanderbewegen     des nach Art eines     Lattentuches    ausgebil  deten Teils der beiden     Kettenpaare    50 die  Querstäbe 52 leicht unter die Räder 6.4     bezw.     65 eines Kraftwagens geschoben werden  können, so dass der Kraftwagen bei Be  endigung der     Gegeneinanderbewegung    der  Kettenpaare auf einer schmiegsamen, jedoch  steifen Unterlage steht und nunmehr durch  Anheben des Fachwerkes 42 in die Höhe ge  zogen und durch die Laufkatze 38     bezw.     durch die Kranbrücke 37 an eine beliebig  andere Stelle gebracht, dort abgesenkt und  durch gegenläufige Bewegung der Ketten  paare,

       sowie    Aufziehen des Fachwerkes ab  gestellt und freigegeben werden kann.  



  Um die     Gegeneinanderbewegung    der als  Lattentuch ausgebildeten Teile der Ketten  paare 50 dann zu begrenzen, wenn die Räder  des anzuhebenden Kraftwagens auf die  Unterlage gebracht sind, ist an dem letzten  der Querstäbe 51 eines jeden Kettenpaares  je ein Anschlag 6,6 vorgesehen.

   Um hierbei  das     Weiterbewegen    des     einen        Kettenpaares     von dem für beide Kettenpaare     vorgesehenen     Antriebsmotor 57 aus zu ermöglichen, wenn  der eine Anschlag     @6,6    bereits an das Rad 64  des Kraftwagens angetroffen ist,     sind    gemäss  der in     Fig.    5 dargestellten Ausführungsform  zwei Rutschkupplungen 67, je eine auf einer  der Wellen 55, derart vorgesehen, dass das  eine Kettenpaar .50 noch weiter mit' seinem  untern Teil gegen den Kraftwagen zu be  wegt werden kann,

       wenn    das andere Ketten  paar durch Auftreffen des Anschlages 6.6 an      das Rad 64 des Kraftwagens in seiner     Bewe-          (Yung    gehemmt wird, wodurch die zugehörige  Rutschkupplung in Funktion tritt.

   Wird  nach Absenken des Fachwerkes 42 der       Kraftwagen    durch rückläufige Bewegung  der Kettenpaare 50 freigegeben, so ist durch       Anordnung    von Anschlägen<B>68</B> an den lot  rechten Streben des Fachwerkes 42 Vor  sorge getroffen,     .dass    die als Lattentuch aus  gebildeten Teile der     Kettenpaare    in gleiche  Ruhestellung gelangen, wobei auch bei un  gleichmässig vorgeschobenen Kettenpaaren  die     Rutschkupplungen    67 zur     Wirkung    kom  men. Statt der Rutschkupplungen 67 kann  auch, wie     Fig.7    zeigt, ein Differential  getriebe zur Anwendung kommen.

   Hierbei       wird    von dem Motor ,57 aus über das Ge  triebe     @6,9    ein Kegelrad 70 angetrieben, das  auf der Welle 71 befestigt ist. Auf dieser  Welle sitzt weiters das Kegelrad 72, wäh  rend an einer zweiten Welle 73 das Kegelrad  74 befestigt ist. Die beiden Kegelräder 72  und 74 stehen in Eingriff mit dem     Kegel-          räderpaar    75, dessen Welle in     einem    Ge  häuse 76 drehbar ist, das mit dem Kegel  rad 70 fest verbunden ist. Am andern Ende  der Wellen 71 und 78 sitzt je ein Kegelrad  77, welche beiden Kegelräder mit je einem  Kegelrad 7,8 der Wellen ,55 der     Kettenrad-          paare    46 in Eingriff stehen.

   Das Differen  tialgetriebe, welches nach Art der Differen  tialantriebe der Hinterräder von Kraftwagen  gebaut ist, hat eine ähnliche Wirkung wie  die Rutschkupplungen 67, da, wenn der     eine     Anschlag 66 des einen     Kettenpaares    -50 an  das eine Rad 64 des     Kraftwagens    angestossen  ist, die eine Welle 71 oder 73 bei Stillstand  der andern sich weiter drehen kann, wobei  die Differentialräder 75 in     Funktion    treten  und die Kraft     übertragen.     



  Bei der     Ausführungsform    der Kran  anlage nach     Fig.4    und ,6 ist     ein.    Führersitz  79 vorgesehen, doch kann die Anlage auch  durch Fernsteuerung betätigt werden, wobei  selbsttätige     Ausschaltvorrichtungen    vorge  sehen sein können,     um,    das Verfahren des  Kranes, - das Heben und Senken des Fach  werkes und die Betätigung der     Kettenpaare       gegenseitig auszuschliessen, sobald nicht die  eine dieser Funktionen vollständig     und    sach  gemäss erfüllt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Krananlage zum Heben von Fahrzeugen, insbesondere Kraftwagen, gekennzeichnet durch schmiegsame Tragorgane, die mit dem verfahrbaren Hubwerk des Kranes verbun den und unter die zu hebende Last beweg bar sind, derart, dass letztere beim Anheben der Tragorgane von diesen abgestützt und mitgenommen wird. UNTERANSPRtICHE: 1. Krananlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an einer Laufkatze (14) Greiferarme (26) sitzen, welche bei ihrer Gegeneinanderbewegung mit dem untern Ende die Räder (34) des Fahrzeuges erfassen und sie unter stützend festhalten. 2.
    Krananlage nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeich net, dass die Greiferarme (26) an ihrem untern Ende schmiegsame, die Räder des Fahrzeuges beim Gegeneinanderbewegen der Greiferarme teilweise umgreifende Tragorgane in Form je eines Stahl bandes (32) tragen. 3.
    Krananlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass jedes Stahlband (32) vermittelst an seinen Enden angreifender Zugbänder (33) an den Greiferarmen (26) befestigt ist, so dass es nach Unter greifen des Radreifens beim Anheben der Greiferarme an den Radreifen, die sen fest umspannend, sich anlegt. 4.
    Krananlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass an einem Laufkran (3) an lotrechten Schienen (4) eine Kran brücke (6) auf- und abbeweglich an geordnet ist, auf welcher eine.quer zur Laufrichtung des Laufkranes (3) fahr bare Laufkatze (12) vorgesehen ist, auf welcher in der Bewegungsrichtung des Laufkranes (3) zwei unabhängig zuein- ander bewegbare Laufkatzen (14) an geordnet sind, welche die verschwenk- baren Greiferarme (22) tragen. 5.
    Krananlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden auf der Kranbrücke (6) fahrbaren Laufkatzen (14) durch eine gemeinsame Schrauben spindel (16) bewegt werden können, wel che durchlaufendes Rechts- und Links gewinde trägt, wobei an den beiden Laufkatzen (14) je eine in zwei Hälften geteilte Mutter vorgesehen ist, von wel chen die eine Hälfte (18) Rechtsgewinde, die andere Hälfte (19) Linksgewinde trägt, so dass, je nach Eingreifen der einen oder der andern Mutterhälfte (18, 19), die Laufkatzen in der einen oder andern Richtung bewegt werden. 6.
    Krananlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Mutter hälften (18, 19) die Gewindespindel (16) mit Zwischenraum in Führungen des Fahrgestelles der Laufkatzen (14) gleit bar an einem gewichts- oder feder belasteten Hebel (24) sitzen, welcher, durch einen Hubmagnet (21) beeinfflusst, nach Bedarf die eine oder die andere Mutterhälfte (18, 19) oder keine mit der Spindelmutter (16) in Eingriff bringt. 7.
    Krananlage nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein mit dem Hub werk (43, 44, 45) des Kranes verbun denes, den anzuhebenden Kraftwagen oder dergleichen in abgesenkter Lage seitlich umschliessendes Fachwerk (42), an welchem unter den Kraftwagen oder dergleichen bewegbare, schmiegsame Tragorgane (50, 51, 52) in Führungen (49) laufend vorgesehen sind. B.
    Krananlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass an den teilweise als Führungs schienen (49) ausgebildeten Streben des Fachwerkes (42) über je drei an diesem drehbare Rollen (46, 47, 48) je zwei Paare von Gelenkketten (50) geführt sind, wobei die Ketten je eines Paares an einem Teil ihrer Längserstreckung durch Querstäbe (51, 52) derart verbun den sind, dass die nebeneinander liegen den Querstäbe eine Art Lattentuch bil den. 9.
    Krananlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 7 und @8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wellen (55) des am obern Teile des Fachwerkes (42) für je ein Gelenkkettenpaar (50) vor gesehenen Rollenpaares (44) von gemein samem Antrieb aus in gegenläufige Um drehung versetzt werden, wodurch die beiden Kettenpaare in ihrem horizontal geführten Teile gegeneinander bewegt werden, wobei infolge Nachgiebigkeit von Übertragungsmitteln das eine Ket tenpaar seine Bewegung noch weiter fortsetzen kann, wenn das andere durch einen an ihm angebrachten Anschlag (66) in seiner Laufbewegung stillgesetzt ist. 10.
    Krananlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 7 und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass von einem Elektro motor (57) aus die beiden die Ketten paare (50) antreibenden Wellen (5,5) un ter Zwischenschaltung eines Differential getriebes (70 bis 7.6) angetrieben werden, so dass ein weiteres Antreiben des einen Kettenpaares ermöglicht wird, wenn das andere Kettenpaar durch den Anschlag (6,6, 6,8) in seiner Bewegung angehalten wird. 11.
    Krananlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 7 bis 10, dadurch ge kennzeichnet, dass der erste, der die bei den Ketten je eines Kettenpaares (50) verbindenden Querstäbe (52) im Quer schnitt keilförmig gestaltet ist, um ein leichtes Unterschieben der Querstäbe unter die Räder des Kraftwagens oder dergleichen zu sichern.
CH160000D 1931-12-28 1931-12-28 Krananlage zum Heben von Fahrzeugen, insbesondere Kraftwagen. CH160000A (de)

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