CH160036A - Elektrische Anlage mit mindestens einer Entladungsröhre, die eine Gasfüllung, eine Kathode und mindestens zwei Anoden enthält. - Google Patents

Elektrische Anlage mit mindestens einer Entladungsröhre, die eine Gasfüllung, eine Kathode und mindestens zwei Anoden enthält.

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CH160036A
CH160036A CH160036DA CH160036A CH 160036 A CH160036 A CH 160036A CH 160036D A CH160036D A CH 160036DA CH 160036 A CH160036 A CH 160036A
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anodes
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cathode
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gas filling
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Elektrische Anlage mit mindestens einer Entladungsröhre, die eine Gasfüllung,  eine Kathode und mindestens zwei Anoden enthält.    Die Erfindung bezieht sich auf eine elek  trische Anlage mit mindestens einer Ent  ladungsröhre, die eine Gasfüllung, eine Ka  thode und mindestens zwei Anoden enthält,  welche periodisch eine gleich hohe Maximal  spannung in verschiedenen Zeitpunkten erhal  ten. Die Entladungsröhre kann eine Gleich  richterröhre oder eine Leuchtröhre, zum Bei  spiel eine Neonröhre sein.  



  Enthält eine derartige Entladungsröhre  zwei oder mehr Anoden und     ist    keine Hilfs  zündvorrichtung vorhanden, so stösst man bei  der Zündung auf Schwierigkeiten, die in ähn  lichen Entladungsröhren nicht auftreten, in  denen nur eine Anode vorhanden     ist.     



  Diese Schwierigkeiten scheinen dem Um  stand zugeschrieben werden zu müssen,     da.ss     in dem Augenblick, in dem die Spannung an  einer der Anoden den Höchstwert erreicht,  eine oder mehrere der weiteren Anoden sehr  stark negativ in     bezug    auf die Glühkathode  sind, wodurch die Feldverteilung in der Ent-         ladungsröhre    ungünstig für .die Zündung  wird.  



  Gemäss der Erfindung wird dieser Übel  stand dadurch beseitigt, dass diesen Anoden  einer und derselben Entladungsröhre ge  trennte Einschaltvorrichtungen zugeordnet  sind, derart, dass bei der     Inbetriebsetzung     eine der Anoden vor, den     andern    eingeschaltet  werden kann, und dass alle Schalter     während     des normalen Betriebes eingeschaltet bleiben.  



  Es wird dadurch erreicht, dass beim Zün  den einer Entladungsröhre nur eine Anode  unter Spannung gebracht werden kann, wäh  rend die     weiteren    Anoden erst nach erfolgter  Zündung angeschlossen     werden    können.  



  Dies kann zum Beispiel auf sehr einfache  Weise dadurch erzielt werden, dass jede     Ano-          denzuführungsleitung    mit einem besonderen  Relais zum Einschalten dieser Anode ver  sehen wird, wobei die verschiedenen zu der  selben Entladungsröhre gehörigen Relais eine  verschiedene Verzögerung haben. Es ist in      den meisten Fällen gar nicht nötig, den Re  lais absichtlich eine     Verzögerung    zu geben,  da die     Relais    bereits naturgemäss mit einem  verschiedenen     Zeitzwischenraum    einschalten,  der dazu ausreicht, die Zündung an einer ein  zigen Anode einzuleiten, bevor die weiteren  Anoden unter     Spannung    sind.  



  Die Zeichnung veranschaulicht eine bei  spielsweise     Ausführungsform    des, Erfin  dungsgegenstandes. Dieses. Beispiel bezieht  sich auf     .den    Fall, in dem zwei Gleichrichter  parallel     geschaltet    sind.  



  In .der Zeichnung sind die Gleichrichter  mit 1 und 2 bezeichnet. Der Gleichrichter 1  weist zwei     Anoden    3 und 4 und eine Kathode  5 und der Gleichrichter 2 zwei Anoden 6 und  7 und eine Kathode 8 auf. Die Anoden 3, 4,  6 und 7 sind über Widerstände 9, 10, 11     und     12 mit den     Enden    der Sekundärwicklung 13       verbunden,    von der     eine        Mittenanzapfung    zu       :der    Gleichstromklemme 14 führt. Die andere  Gleichstromklemme 15 steht mit den Mitten  anzapfungen der beiden     Heizstromtransfor-          matoren    16 und 17 in Verbindung.

   Die Pri  märwicklung     1$    des Transformators steht mit  den     Wechselstromklemmen    19 und 20 in Ver  bindung.     In    die Zuführungsleitungen zu den  Anoden sind Einschaltrelais 21, 22, 23 und  24 eingeschaltet. Diese     Reläis    sind hier der  Einfachheit halber als Schalter dargestellt.  



       Im    dargestellten Fall wird die     Zündungs-          störung    durch den Umstand gefördert, dass  zwei Gleichrichter parallel geschaltet sind.  Sobald einer dieser Gleichrichter gezündet  ist, liegt zwischen Anode und Kathode des  zweiten.

   Gleichrichters nur noch die Span  nung, :die durch den Spannungsverlust im  ersten Gleichrichter und in dem Teil des  Gleichstromkreises bestimmt wird, zu dem  :der zweite Gleichrichter parallel geschaltet       ist.    In diesem Teil des     greises    liegen ge  wöhnlich der     Heizstromtransformator    und ein       Vorschaltwiderstand.    Die auf der Anode des       zweiten    Gleichrichters stehende     Spannung     wird daher herabgesetzt,

   und diese störende  Wirkung wird     überdies    noch     durch    die Feld  verteilung     in.    den     Gleichrichterröhren    infolge    des Vorhandenseins von zwei Anoden ver  stärkt. Bei dem Einschalten des Wechsel  stromes mit Hilfe     des    Schalters 25 werden  alle Relais in Tätigkeit gesetzt, aber infolge  der :stets vorhandenen Unterschiede bringt  von ,den beiden Relais 21 und 24, die zu den       Anoden    3     und    4 der Entladungsröhren ge  hören, das eine die Spannung etwas früher  auf die zugehörige Anode als das andere, so  dass die Zündung stattfindet, bevor die     zwei'e     Anode Spannung führt.

   Die     Einschaltung    der  Entladungsröhre 2 erfolgt auf ähnliche  Weise.  



       Statt    verschiedener Relais wäre es auch  möglich, gewöhnliche Schalter oder eine  Schaltwalze zu benutzen, welche die Anoden  einer und derselben Entladungsröhre nach  einander einschaltet. Die Anordnung der ver  schiedenen Schalter oder Relais kann auf ver  schiedene Weise erfolgen. Ist nur ein einziger       Gleichrichter    mit zwei Anoden vorhanden  und sind die     Phasenwicklungen    des Trans  formators gesondert nach     aussen    geführt, so       können    die Relais auch in den     Verbindungen     .der     Phasenwicklungen    mit der Gleichstrom  klemme 14 angebracht     werden.     



  Die Enden der Widerstände 11 und 9       können    auch unmittelbar miteinander ver  bunden werden, und in die Verbindungslei  tung mit dem Ende der     Sekundärwicklung     kann     nur    ein einziges Relais aufgenommen  werden. Es können. auf ähnliche Weise die  Enden     :der    Widerstände 10 und 12 unmittel  bar verbunden werden und in die Verbin  dungsleitung mit der     Sekundärwicklung    kann  ein Relais aufgenommen werden. Es werden  auf diese Weise in bezug auf die dargestellte       Schaltanordnung    zwei Relais erspart und es  wird trotzdem erzielt, dass die Anoden einer  und derselben Entladungsröhre nacheinander  eingeschaltet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Anlage mit mindestens einer Entladungsröhre, die eine Gasfüllung, eine Kathode und mindestens zwei Anoden auf weist, welche periodisch eine gleich hohe Maximalspannung in verschiedenen Zeit- punkten erhalten, dadurch gekennzeichnet.
    da.ss diesen Anoden einer und derselben Ent ladungsröhre getrennte EinschaItvorrichtun- gen zugeordnet sind, derart, dass beider In betriebsetzung eine der Anoden vor den an dern eingeschaltet werden kann, und dass alle Schalter während des normalen Betriebes ein geschaltet bleiben. UNTERANSPRUCH: Elektrische Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Anoden zuführungsleiter mit einem besonderen Relais zum Einschalten der Anode versehen ist, wo bei die verschiedenen zu einer und derselben Entladungsröhre gehörigen Relais eine ver schiedene Verzögerung haben.
CH160036D 1930-11-08 1931-11-07 Elektrische Anlage mit mindestens einer Entladungsröhre, die eine Gasfüllung, eine Kathode und mindestens zwei Anoden enthält. CH160036A (de)

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CH160036D CH160036A (de) 1930-11-08 1931-11-07 Elektrische Anlage mit mindestens einer Entladungsröhre, die eine Gasfüllung, eine Kathode und mindestens zwei Anoden enthält.

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