Haltereinsetzmasehine für die Traggestelle elektrischer Glühlampen. Das Hauptpatent Nr. 124434 betrifft eine ll:altereinsetzmaschine für die Traggestelle elektrischer Glühlampen, bei der die dreh- baren Wickelköpfe Schlitze zum Einlegen eines Wendelleuchtkörpers aufweisen, so dass bleichzeitig mit der Herstellung der lesen an den Haltedrähten die Einschliessung des Wendelleuchtkörpers in die Ösen erfolgt.
Uni bei dieser Maschine das vor dem Ein sehliessen des Wendelleuchtkörpers notwen- dibe Festklemmen desselben an den Strom- zuführungsdrähten zu vereinfachen, wurde bereits vorgeschlagen, der Maschine eine schrittweise geschaltete Zubringerplatte und c,inen oberhalb derselben schwingenden Saug kopf zuzuordnen, der in der einen Endlage einen der vielen, parallel gelagerten Wendel- Ieuehtli:
örper der Zubringerplatte durch An- sattgen aufnimmt und in der andern Endlage (lert erfassten Leuchtkörper in die Haken enden der Stromzuführungsdrähte des in die Festklemmstellung der Maschine eingelau- fenen Traggestelles einlegt.
Diese mit einem schwenkbaren Saugkopf arbeitende Zuführ- einrichtung arbeitet zwar sehr zuverlässig, gestattet es jedoch nicht, Wendelleuchtkörper von verschiedener Länge ohne weiteres und damit ohne Zeitverlust mit der gleichen Zu führeinrichtung an die Stromzuführungs- drähte der umlaufenden Haltereinsetzma- schine heranzuführen.
Sollen Wendelleucht körper von anderer Länge zugeführt werden, so müssen erst verschiedene Einzelteile der Zuführeinrichtung, wie beispielsweise die Düsen des Saugkopfes und die die Wendel- leuchtkörper in den Rinnen der Zubringer platte zurechtrückenden seitlichen Stossplat ten, entsprechend eingestellt werden, was naturgemäss mit einem nicht unerheblichen Zeitverlust und Arbeitsaufwand verknüpft ist.
Des weiteren ist bei dieser Zuführein- richtung auch das vor Inbetriebnahme der Maschine notwendige Einlegen der Wendel- leuchtkörper in die Rinnen der Zubringer- platten und das in gewissen Zeitabständen notwendige Aufsetzen der beschickten Zu- bringerplatten auf die Gleitbahn mit einem nicht unbeträchtlichen Arbeitsaufwand ver bunden.
Die Erfindung bezweckt, Wendelleucht- körper von verschiedener Länge ohne irgend welche Umstellung der Zuführeinrichtung an die Stromzuführungsdrähte der Trag gestelle heranzuführen und in diesen fest zuklemmen, sowie gleichzeitig auch die bis her für das Einlegen der Wendelleucht- körper in die Rinnen der Zubringerplatten und deren Aufsetzen auf die Gleitbahn er forderliche Handarbeit zu beseitigen.
Zu die sem Zwecke ist erfindungsgemäss an einer der Arbeitsstellen der Maschine ein Falltrichter vorgesehen, welcher bei jeder Teildrehung der Maschine das untere Ende eines einge worfenen Wendelleuchtkörpers in eine sich über dem Hakenteil des einen Stromzufüh- rungsdrahtes schliessende Klemme einführt.
An einer folgenden Arbeitsstelle der Ma schine ist ferner eine schwenkbare Zange vor gesehen, welche den noch an der voraufgehen den Arbeitsstelle durch Heben des Tragge stelles aus dem Falltrichter herausgezogenen und nur am einen .Stromzuführungsdraht an geklemmten Wendelleuchtkörper am herab hängenden freien Ende erfasst und in eine sich über dem Hakenteil des zweiten Stromzuführungsdrahtes schliessende zweite Klemme einführt. Da der Wendelleucht- körper nunmehr an zwei aufeinanderfolgen- den Arbeitsstellen jeweils nur am einen der.
beiden äussersten Enden erfasst und am zuge hörigen .Stromzuführungsdraht festgeklemmt wird, so spielt die Länge des zwischen den beiden Festklemmstellen des Wendelleucht körpers befindlichen Wendeldrahtteils natur gemäss keine Rolle.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel der neuen Zuführungseinrichtung in Abb. 1 -sehaubildlich dargestellt; die Abb. 2, 3 und 4 zeigen ebenfalls schau bildlich andere Stellungen einer Überfüh rungszange und ihrer Tragorgane; die Abb. 5 zeigt die Überführungszange und ihre Tragorgane nach vollständig vollführ ter Verschwenkung im Aufriss; die Abb. 6 ist ein Grundriss; die Die Abb. 7 ist eine Seitenansicht;
die Abb. 8 zeigt einen im grösseren Massstabe gehaltenen Schnitt durch einen über der Überführungszange liegenden Führungs trichter.
An zwei für die Heranbringung und Fest- klemmung des Wendelleuchtkörpers in Be tracht kommenden, aufeinanderfolgenden Arbeitsstellen der Haltereinsetzmaschine be finden sich zwei Klemmen, die je aus einer festen, keilförmigen Backe 207 und einer nasenartigen, beweglichen Backe 208 beste hen. Die festen Backen 207 sind durch eine Leiste 209 untereinander verbunden, die den obern Abschluss einer auf der festen Grund platte 210 befestigten senkrechten Wand 211 bildet.
Die beweglichen Backen 208 bilden ein Stück mit den um .die Bolzen 212 der Wand 211 drehbaren Klemmhebeln 218. Letztere stehen unter der Wirkung von Fe dern 214, die bestrebt sind, die Klemm hebel in die Offenlage zu ziehen und die an den einwärts gerichteten Hebelenden vorge sehenen Rollen 215 in ständiger Anlage an zwei Einstellschrauben 21-6 eines an der Stange 217 angebrachten Kopfes 218 zu halten.
Die Stange<B>217</B> führt sich in einer Buchse \219 der Grundplatte 210 und wird nach jeder Teildrehung der Haltereinsetz- inaschine vom Maschinenantrieb aus zwang läufig auf- und abbewegt.
An einer senkrechten Stange 220 der Grundplatte 210 ist mittelst einer Schelle 221 ein Falltrichter 222 befestigt, der ein an nähernd wagrecht umgebogenes, düsenartig verengtes Auslaufrohr 223 besitzt. Das Aus laufrohr endigt kurz vor dem sich nach oben öffnenden Maul der in der ersten Festklemm- stellung befindlichen rechten Klemme 207, 208.
Senkrecht oberhalb der beiden Klemmen befinden sich nach jeder vollzogenen Teil drehung der Maschine zwei senkrecht beweg liche Halteköpfe 5 für die aus einem Teller fussrohr 6, einem Pumpröhrchen 7, einer stabförmigen Mittelstütze 8 und den beiden Stromzuführiingsdrähten 9 bestehenden Trag gestelle. Die beiden Halteköpfe 5 werden während des Stillstandes der Maschine in den beiden Festklemmstellungen gemeinsam ge senkt und auch gemeinsam wieder angehoben.
Die beiden Klemmen 207, 208 sind in bezug auf die Halteköpfe 5 ein wenig versetzt, so dass beim Herabsenken des rechten Trag gestelles der Hakenteil 9' des linken Strom zuführungsdrahtes 9 in die rechte Klemme und beim Herabsenken des linken Tragge stelles der Hakenteil 9' des rechten Strom \ zuführungsdrahtes 9 in die linke Klemme ?07, 208 eintritt. Sobald beide Traggestelle gesenkt sind, wird ein Wendelleuchtkörper 4,5 von Hand oder selbsttätig, etwa mittelst einer gesteuerten, schwingbaren Zange oder auch einer Gleitbahn, in den Falltrichter ein geworfen.
Der Wendelleuchtkörper gleitet hierbei durch Eigengewichtswirkung ab wärts, bis sein unteres, aus der düsenartigen Mündung des Auslaufrohres 223 vortretendes Ende im offenen Maul der rechten Klemme 207, 208 liegt und in der Anschlagleiste 2(?9 eine Begrenzung findet. Kurz darauf schliesst sieh durch Aufwärtsgehen der Stange 21-i und des Hebels 213 die rechte Klemme, wobei diese das vom Auslaufrohr 223 vor tretende Ende des Wendelleuchtkö rlpers 45 unter Zudrücken des Hakenteils 9' des linken Stromzuführungsdrahtes in letzterem fest klemmt.
Die Stange 217 geht. dann sofort wieder abwärts, wobei der Klemmhebel 213 dieser Bewegung durch Wirkung der Feder ?14 unter Öffnen der Klemme folgt. Ln- mittelbar anschliessend gehen sodann die Traggestelle wieder aufwärts in ihre An fangslage.
Das rechte Traggestell zieht hier bei den an seinem linken Stromzuführungs- draht festgeklemmten Wendelleüehtkörher -15 aus dem Auslaufrohr<B>223</B> heraus, so dass er am Ende der Aufwärtsbewegung des Traggestelles von dessen linkem Stromzufüh- rungsdraht, wie punktiert angedeutet, frei herabhängt.
Durch die dann einsetzende Teildrehung der Maschine gelangt das Trag gestell mit dem herabhängenden Wendel- leuehtkörper in die zweite Festklemmstellung der Maschine und damit über die linke Klemme 207, 208.
Damit das düsenartig verengte Auslauf rohr 228 des Falltrichters 222 infolge der Feuchtigkeit der umgebenden Luft innen nicht beschlagen kann, was ein Hindurch gleiten der Wendelleuchtkörper erschweren würde, ist das Auslaufrohr von einer Heiz drahtwicklung 224 umschlossen, die das Aus laufrohr dauernd auf etwa 40 C erwärmt.
Durch das Fehlen eines Traggestelles in dem in die erste Festklemmstellung einge laufenen Haltekopf oder aber auch durch das Fehlen eines linken Stromzuführungsdrahtes des in diese Festklemmstellung eingelaufenen Traggestelles kann es vorkommen, dass ein Wendelleuchtkörper in dem Auslaufrohr<B>223</B> des Falltrichters 221 liegen bleibt und dann die weitere Zufuhr von Wendelleuchtkörpern in die Haken der nächstfolgenden Tragge stelle unmöglich macht.
Um dies zu vermei den, ist das Auslaufrohr 223 mit einem Druckluftanschlussstutzen 225 versehen, durch den hindurch nach jedem Hochgehen eines in die erste Arbeitsstellung eingelau fenen Haltekopfes ein Luftstoss gegeben wird. Ein etwa im Auslaufrohr liegengebliebener Wendelleuchtkörper wird dann durch die Druckluft sicher aus dem Auslaufrohr her ausgeblasen.
In der linken zweiten Festklemmstellung der Maschine ist in einem Bock 22-6 der Grundplatte 210 eine senkrechte Stange 2,27 gelagert, die durch nicht dargestellte Mittel vom Maschinenantrieb aus sowohl gehoben und gesenkt, als auch um<B>180</B> gedreht wer den: kann. An der Stange 227 ist ein auf wärtsstrebender Tragbügel 228 befestigt, an dessen oberem Ende mittelst eines wagrech- ten Bolzens 229 eine Platte 230 drehbar ge lagert ist. Der Drehbolzen 229 trägt ausser der Platte 230 einen Arm 231, durch den ein Anschlagstift 232 hindurchgesteckt ist.
Letzterer wird durch eine zwischen ihm und einem Stift 233 des Tragbügels 228 ausge spannte Feder 234 derart in Anlage an eine feste Daumenplatte 285 gehalten, dass die Tragplatte 230 für gewöhnlich, also bei noch nicht gesenktem Traggestell, :die in Abb. 1 gezeigte wagrechte Lage einnimmt.
An der Unterseite der Tragplatte 230 ist mittelst des Bolzens 236 eine aus einer festen Backe 237 und einer beweglichen Backe 238 bestehende Überführungszange befestigt, die dazu bestimmt ist, sich nach Senken des linken Traggestelles über dem-freien untern Ende des herabhängenden Wendelleucht- körpers 45 zu schliessen und diesen in den Hakenteil 9' des rechten Stromzuführungs- drahtes einzulegen. Die Tragplatte 280 ist zu .diesem Zwecke im Bereiche des Mauls der Überführungszange 287, 288 mit einem Aus schnitt 2.39 versehen.
Unter der Überfüh rungszange 237, 238 befindet sich eine feste Platte 240 mit einem das freie Wendelleucht- körperende aufnehmenden, als Begrenzungs anschlag für den herabgesenkten Wendel- leuchtkörper dienenden versenkten Loch 241. Um den herabgesenkten Wendelleuchtkörper mit Sicherheit durch den Ausschnitt 289 der Tragplatte hindurch in die Überführungs zange<B>2</B>37, 238 einzuführen, ist oberhalb der Tragplatte 230 ein aus zwei Teilen 242, 243 bestehender, zangenartig aufklappbarer Führungstrichter vorgesehen.
Der rechte Trichterteil 242 ist, wie aus Abb. 6 ersicht lich, an einem starren Zangenschenkel 244 angebracht, der mit einem verschwenkbaren Haltebügel 245 ein Stück bildet. Der linke Trichterteil 243 ist an einem beweglichen Zangenschenkel 246 angebracht, der an einem Bolzen 247 des starren Zangenschen kels 244 verschwenkbar gelagert und durch eine Feder 248 von letzterem abgestützt ist.
Der Haltebügel 245 ist an einem Bolzen 249 der Grundplatte 210 drehbar gelagert und unter die 'Wirkung einer Feder 250 gestellt, die eine am Haltebügel angebrachte Stell schraube 251 an die Grundplatte 210 heran zieht und damit die Zangenschenkel 244, 246 samt den beiden für gewöhnlich geschlos senen Trichterhälften 242, 243 in der vor geschwenkten Lage hält, in welcher sich diese oberhalb der Überführungszange 237, 22 38 befinden.
An dem Bolzen 249 ist noch ein Hebel 252 gelagert, der mittelst einer am vordern freien Ende angebrachten auf- und abbeweg- lichen Stange 253 zwangläufig in Schwin gung versetzt werden kann. Der Hebel 252 besitzt am hintern Ende eine quergerichtete Anschlagleiste 254, an der ein winkelförmig abgebogener Anschlagfinger 255 (Abb. 6) befestigt ist. Letzterer legt sich für gewöhn lich derart gegen den rückwärtigen Schenkel 2'56 der beweglichen Backe 238 der Über führungszange, dass letztere entgegen der Wirkung der Feder 257 in der Offenstellung gehalten wird.
Bei Stillstand des die Halteköpfe 5 tra genden Umlaufkranzes erfolgt, wie schon be merkt, ein gleichzeitiges Senken der jeweils in den beiden Festklemmstellungen befind lichen Halteköpfe und Traggestelle. Der am linken Stromzuführungsdraht des linken Traggestelles hängende Wendelleuchtkörper tritt hierbei in den Führungstrichter 249, 243 ein und wird durch diesen derart ge leitet, dass sein unteres Ende mit Sicherheit durch den Plattenausschnitt 239 und das offene Maul der Überführungszange 237, 238 hindurch in das Senkloch 241 (Abb. 1 und 8)
eintritt. Bei der weiteren Abwärtsbewe gung des Traggestelles legt sich der Wen- delleuchtkörper 45 im geschlossenen Trichter 242, 243 in einigen Windungen lose ein, wie in Abb. 8 dargestellt. Nach beendeter Ab wärtsbewegung des Traggestelles wird die Stange 253 aufwärts bewegt und damit der die Anschlagleiste \254 nebst Anschlagfinger 255 tragende, rückwärtige Teil des l3ebels 252 in Pfeilrichtung (Abb.1) abwärts ge schwenkt.
Der Anschlagfinger 255 gleitet dabei von dem Zangenschenkel 256 aV, uas zur Folge hat, .dass sich die bewegliche Backe 288 der Überführungszange durch Wirkung der Feder 257 in die Schliesslage bewegt. Das herabhängende untere Ende des -Wendel- leuchtkörpers ist dann zwischen den Backen 237, 238 der Überführungszange einge klemmt. Nach Abgleiten des Anschlag- fingers 255 von dem Zangenschenkel 256 setzt der schwingende Hebel jedoch seine Abwärts- bezw. Zurückschwingung noch wei ter fort.
Hierbei veranlasst der Anschlagarm 254 vorerst durch Auftreffen auf die vor tretende Keilfläche 258 des beweglichen Zan genschenkels 246 ein Offnen der beiden Trichterhälften 242, 243 und dann durch Auftreffen auf den am Haltebügel 245 der Trichterzange vorgesehenen Anschlag 259 ein Zurückschwingen des Haltebügels 245 und damit dann auch des geöffneten Führungs trichters 242, 243. Dieser gibt dabei den Wendelleuchtkörper vollkommen frei und steht für die Überführung des letzteren an den noch freien rechten Strom.zuführungs- draht 9 nicht mehr hinderlich im Wege.
Sobald diese Zurückschwenkung des ge öffneten Führungstrichters 242, 243 beendet ist, wird vom Maschinenantrieb aus auch die Stange 227 nebst Tragbügel 228 aufwärts bewegt. Die Feder 234 zieht hierbei den An schlagstift 232 unter Drehen des Armes 231, des Bolzens 229 und der die Überführungs zange 237, 238 tragenden Platte 230, stän dig an die feste Daumenplatte 235 heran, wie in Abb. 2 gezeigt ist. Am Ende der Auf wärtsbewegung des Tragbügels 228 gleitet der Stift 232 von der Daumenplatte 235 ab, um, wie in Abb. 3 dargestellt, in eine an der Rückseite des Tragbügels vorgesehene Rast 260 einzufallen.
Die Platte 230 nimmt dann zusammen mit der an ihr gelagerten Überführungszange 237, 238 eine senkrechte Lage ein, wobei der mit dem freien Ende in der Überführungszange eingeklemmte Wen- delleuchtkörper 45 hinter der Platte 230 eine aufwärtsgerichtete Schlaufe bildet. Nach be endeter Aufwärtsbewegung des Tragbügels 228 wird letzterem durch seine Lagerstange 227 noch eine Schwenkung um 180 erteilt. Die Abb. 4 zeigt den Tragbügel 228 nebst der Überführungszange 237, 238, während seiner Schwenkbewegung, wogegen die Abb. 5 den Tragbügel 228 am Ende der Schwenkbewegung zeigt.
Durch diese Schwenkung des Tragbügels 228 wird die die Überführungszange tragende Platte 230 ebenfalls um 180 gedreht, so dass alsdann, wie aus Abb. 5 ersichtlich, die ursprüngliche obere Seite der Platte 230 vorn und die Zange 237, 238 hinten liegt.
Die geschlos- s2 nen Backen der Überführungszange stehen dann dicht vor dem Hakenteil 9' des rechten Stromzuführungsdrahtes in einer solchen Höhenlage, .dass das von ihnen vortretende, nach hinten zeigende Ende des Wendelleucht- körpers 45 zwar durch den offenen Hakenteil 9' hindurchtritt, aber noch nicht in dessen Umbiegung liegt.
Der vorstehende Teil des Wendelleuchtkörpers findet bei diesem Her anstellen der Überführungszange an den Hakenteil 9' des rechten Stromzuführungs- drahtes in der linken Anschlagleiste 209 wieder einen Begrenzungsanschlag. Ja der Abstand zwischen der Überführungszange und dem Boden des Senkloches 241 genau dem Abstand zwischen der Überführungs zange und der Leiste 209 entsprich.
Unmit telbar anschliessend an das Umklappen des Tragbügels 228 und der Überführungsz@Lnge <B>237,</B> 238 wird der Tragbügel ganz gering fügig gesenkt, um das kleine freie Leucht- körperende sicher in die Umbiegung des Hakens 9' einzulegen.
Während .der Zeit, wo in der. zweiten linken Festklemmstellung das freie Ende des herabhängenden Wendelleuchtkörpers von der Überführungszange erfasst und durch ent sprechende Steuerung des Tragbügels 228 in den Haken 9' des rechten Stromzuführungs- drahtes eingelegt wurde, fand in der ersten rechten Festklemmstellung das Einwerfen und Zuleiten eines neuen Wendelleucht- körpers statt.
Durch die dann erfolgende Aufwärtsbewegung der Stange 217 wird nicht nur, wie schon weiter vorn beschrieben, die bewegliche Backe 213 der rechten Klemme, sondern gleichzeitig auch die be wegliche Backe 213 der linken Klemme zuge drückt. Der Wendelleuchtkörper 45 des lin ken Traggestelles ist damit dann an beiden Stromzuführungsdrähten 9 festgelegt, wäh rend gleichzeitig schon wieder ein neuer Wendelleuchtkörper am rechten Traggestell, und zwar in dessen linkem Stromzuführungs- draht eingeklemmt wurde.
Bei der dann er folgenden Abwärtsbewegung der Stange 217 trifft ein Anschlagfinger 261 der durch Wirkung der Feder 214 zum Öffnen kom menden Backe 213 gegen den Zangenschenkel 256 der Überführungszange, wodurch letztere dann geöffnet wird und ihrerseits den schon im Hakenteil 9' des Stromzuführungsdrahtes festgeklemmten Wendelleuchtkörper freigibt.
Sofort nach dem Öffnen der Überführungs zange 237, 238 geht der linke Haltekopf mit dem Traggestell und dem jetzt beiderseitig eingeklemmten Wendelleuchtkörper nach oben, um bei der Weiterschaltung der Ma schine den Wendelleuchtkörper dann weiteren Arbeitsstellungen zuzuführen, in denen der '#V,endellenchtkörper, wie schon im Haupt <U>dar-</U> gestellten Haltedrähte eingeschlossen un gegebenenfalls noch gebogen und mit einem der Lampenschwärzung entgegenwirkenden Überzugsstoff versehen wird.
Bevor die Weiterschaltung der Halte köpfe stattfindet, werden die in der linken zweiten Festklemmstellung befindlichen Teile der Zuführeinrichtung wieder in die Anfangslage zurückgeführt.
Zu diesem Zweck geht erst der Tragbügel 228 gering fügig um das Mass, Idas zum sicheren Hinein legen des Leuchtkörperendes in den Haken 9' des rechten Stromzuführungsdrahtes er forderlich war, aufwärts, worauf sodann der Tragbügel 228 um<B>180'</B> zurückklappt und endlich abwärts gezogen, wird.
Bei dieser Klappbewegung und Senkung des Tragbügels 228 wird der Anschlagstift 232 wieder auf die feste Daumenplatte 235 übergeleitet und der Arm 231 des Drehbolzens 229 derart auf wärtsgedreht, dass die Tragplatte 230 nebst der Überführungszange 237, 238 wieder die in Abb. 1 gezeichnete wagrechte Lage ein nimmt.
Kurz darnach wird ebenfalls noch vor dem Weiterschalten der Maschine die Stange 253 wieder abwärts bewegt und -damit der die Anschlagleiste 254 tragende, rück wärtige Teil des Hebels 252 aufwärts bewegt. Letzterer gibt hierbei sowohl den Haltebügel 245 für den zangenartigen Führungstrichter 242, 243, als auch den beweglichen Zangen schenkel -246 des letzteren frei, so dass sich unter Wirkung der Federn 250 und 248 der Führungstrichter wieder vorbewegt und auch gleichzeitig wieder schliesst.
Der an der An schlagleiste 254 angebrachte Anschlagfinger 255 trifft endlich am Ende der Abwärts bewegung der Stange 253 und der Aufwärts schwingung des Hebels 252 wieder gegen den Zangenschenkel 256 und öffnet die Über führungszange, die während der Abwärts bewegung des Tragbügels 228 unter Zurück- klappung der Platte 2,30 in die wagrechte Lage vorübergehend durch Wirkung ihrer Feder 257 zur Schliessung gekommen war. Die geöffnete Überführungszange 237, 238 und der über ihr stehende geschlossene Füh rungstrichter 242, 243 stehen dann zur Auf nahme eines neuen Wendelleuchtkörpers und zur Wiederholung des beschriebenen Arbeits ganges bereit.