Greiferrad für Traktoren. Die in der Landwirtschaft verwendeten Traktoren sollen zweierlei Zwecke erfüllen; sie sollen 1. Lastentransporte im landwirtschaft lichen Betriebe auf normal gebauten Strassen ausführen, 2. beim Fördern auf weichem Boden oder bei der Bodenbearbeitung die Fortbewegung wie auf harter Strasse sichern.
Die in der Praxis gebräuchlichen Trieb räder an Traktoren, insbesondere für land wirtschaftliche Zwecke, hatten früher min destens fest aufgebrachte Greiferleisten aus Winkeleisen. In neuerer Zeit werden auch feste, keilförmige Greifer verwendet, die am Radumfange versetzt sind. Räder mit festen Greifern gestatten aber nicht ein Befahren von Strassen; vielmehr erfordern sie hierfür besondere Schutzeinrichtungen, die kostspielig und mehr oder weniger schwierig anzubringen sind und deren Anbringung und Entfernung Zeit beansprucht. Auch Räder mit schwenkbaren Greifern, die in der Mitte der Radlauffläche angeord net sind, sind an sich bekannt.
Jedoch haben auch diese Räder in der Praxis sich nicht durchsetzen können, weil ihnen wie den mei sten bisher verwendeten Greiferrädern von Traktoren, der Übelstand anhaftet, dass sich beim Befahren von klebrigem (lehmigem) Boden die Greifer leicht mit Bodenmasse voll setzen und verstopfen, so dass die Räder nicht greifen, sondern rutschen, wodurch Zeit- und Brennstoffverschwendung verursacht wird:
Bei Traktoren für reinen Strassenbetrieb hat man seitlich des Laufrades Ringe mit aufgenieteten Greifern von gleichem Durch messer wie die Räder angebracht, die in be sonderen Fällen, wie beispielsweise bei grund losen Wegen, in Sandgruben etc., die Adhä sion unterstützen sollen; aber auch diese zu sätzlichen Hilfsgreifer sind unvollkommen da sie zur Einstellung zu viel Zeit erfordern und für die zusätzliche Beanspruchung nicht ausreichen.
Die erwähnten Mängel sind bei der Kon struktion des Erfindungsgegenstandes da durch vermieden, dass um achsial angeord nete Zapfen schwenkbare Greifer zu beiden Seiten der Radfelge in zwei voneinander durch einen Zwischenraum getrennte Reihen zueinander versetzt angeordnet sind, während im Zwischenraum die Lauffläche angeordnet ist. Zwischen den Greiferreihen kann auch ein Gummireifen aufgesetzt werden, so dass ein Traktor mit solchen Rädern sich auch zum Ziehen von Lasten auf der Strasse eignet. Hierbei können auch die Greifer, wenn nötig, mitbenutzt werden.
Ein solches Greiferrad kann sowohl mit eingezogenen Greifern auf normaler Strasse zur Lastenbeförderung die nen, als auch mit ausgestreckten Greifern auf weichem, schlechtem Boden Arbeit ver richten. Die Greifer sind zweckmässigerweise entgegen der Arbeitsrichtung abgestützt, in dem zum Beispiel an dem Greifer selbst ein Anschlag sitzt, welcher den Greifer in seiner jeweiligen Endstellung in fester Lage gegen den Radreifen oder die Felge stützt, oder es sind am Radreifen oder der Felge Ausschnitte vorgesehen, gegen deren Ausschnittkante sich der Greifer anlegen kann.
Diese Ausschnitte bilden zugleich eine Öffnung, die beim Fah ren das selbsttätige Abstreifen von anhaften den Erdmassen herbeiführt, so dass die Grei fer sich niemals mit Erdmassen vollsetzen, sondern stets in ihrer ganzen Höhe wirksam in den Boden eingreifen können.
Bei Anordnung der Greifer in nur einr Reihe ist- es nicht gut möglich, die Greifer nahe genug aneinander zu setzen, um einen stetigen Anzug des Rades zu erzielen, da sie dann beim starken Anzug nicht genügend Widerstand an den Erdmassen finden und diese fortschieben, statt das Fahrzeug zu be wegen. Aus diesem Grunde weist die Kon struktion des Erfindungsgegenstandes zwei Reihen von Greifern auf, wobei die Greifer. zueinander versetzt sind, so dass die Greifer der beiden Reihen abwechselnd in den Boden eingreifen, wobei jeder Greifer genügend Bo denmasse hinter sich findet, die den für die Bewegung des Traktors nötigen Widerstand bietet.
Die Einstellung der Greifer in Greifer stellung, sowie die Rückstellung erfolgt zweckmässigerweise in zwei oder mehr Grup pen durch besondere Hebel, die in ihren End- stellungen gesperrt werden. Die Greifer jeder Gruppe stehen miteinander vorteilhafterweise wiederum durch Hebel- und Zwischenglieder in Verbindung. Diese kurzen Verbindungs hebel können am Greifer selbst oder auch ge trennt auf den Greiferbolzen befestigt sein. Im letzteren Falle können diese Teile innerhalb des Radkörpers liegen, wo sie durch Ver kapselung gegen Verschmutzung geschützt sind.
Derartige Räder mit im Innern geschützt liegenden Hebelteilen sind zweckmässiger weise aus zwei achsial getrennten Hälften hergestellt. Der Radumfang besteht zum Beispiel aus T- oder L-Eisen und die Spei chen können Blechscheiben sein, in denen grössere 'Öffnungen angeordnet sind, die aber beiderseits den Körper wieder schliessen. Strassenräder mit einem Körper aus Gusseisen können ebenfalls hohl gegossen und aus zwei Teilen zusammengesetzt sein. Da die bekannten Greifer nur eine be stimmte Länge haben, eine Veränderung der Länge aber je nach den Bodenverhältnissen erwünscht ist, so kann zu diesem Zwecke der Greifer eine Platte tragen, die auf ver schiedene Länge und Breite einstellbar ist.
Bei keilförmigen Greifern kann der Greifer mit einer auswechselbaren Stahlkappe ver sehen sein, um ihn den Erfordernissen des Bodens anpassen zu können.
Sollen schmale Traktorenräder auch für Bodenbearbeitung verwendet werden, so muss die Lauffläche verbreitert werden. Es kön nen besondere, zweckmässig ausgebildete Ver breiterungseinrichtungen vorgesehen sein, zum Beispiel seitliche, anschraubbare Ver breiterungsringe oder auf der Lauffläche ab nehmbar anzubringende Verbreiterungsplat ten, welche zweckentsprechend angeordnete Aussparungen für die Greifer selbst auf weisen, in denen die Greifer für ihre Schwenkbewegungen genügend Spielraum finden.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist in beifolgenden Zeichnungen in verschie denen beispielsweisen Ausführungsformen abgebildet. In der Zeichnung stellt dar: Fig. 1 ein Greiferrad in Seitenansicht mit zwei an beiden Seiten angeordneten Reihen von Greifern, welche mit Anschlägen ver sehen sind, Fig. 2 eine Verriegelungsvorrichtung für den Greifereinstellhebel in Seitenansicht in grösserem Massstab, Fig. 3 dieselbe Verriegelungsvorrichtung in Vorderansicht, Fig. .1 den radialen Querschnitt durch ein aus zwei Hälften zusammengesetztes Greifer rad, Fig. 5 einen Teil eines andern Greifer rades in Seitenansicht, bei welchem die Greiferanschläge durch die Ränder der seit lichen Ausschnitte des Laufkranzes gebildet werden, Fig. 6 die Abwicklung des Radteils der Fig. 5 in Draufsicht, Fig.
7 den radialen Querschnitt durch den Kranz eines Rades, bei welchem die Greifer hebel in einem durch die Radscheiben gebil deten Hohlraum liegen, Fig. 8 den radialen Querschnitt durch ein gusseisernes Rad aus zwei zusammen gesetzten Teilen mit in einem Hohlraum des Rades liegenden Anschlägen und Greifer hebeln, Fig. 9 einen radialen Querschnitt durch den Kranz eines Rades, bei welchem der den Greifer tragende Bolzen durch das Rad hindurchgeführt ist und an der andern Seite den Stellhebel trägt, Fig. 10 einen Greifer in Seitenansicht mit abnehmbarer keilförmiger Stahlkappe, Fig. 11 einen Greifer in Vorderansicht mit rechteckiger, in Höhen- und Breitenlage verstellbarer Greiferplatte, Fig. 12 die Abwicklung eines Teils eines Rades mit seitlich angebrachten Verbreite rungsreifen, Fig.
13 die Abwicklung eines Teils eines Rades mit aufgeschraubten Verbreiterungs platten, Fig. 14 einen seitlich anschraubbaren An satzring mit Greifereinrichtung in Vorder ansicht, Fig. 15 die Abwicklung eines Teils eines gewöhnlichen Traktorrades mit seitlich an geschraubtem Ansatzring mit Greifereinrich- tung.
Das in Fig. 1 dargestellte Traktorrad ent hält einen zugleich als Radfelge dienenden Laufkranz aus U-Eisen, an dessen beiden Seiten die Greifer 2 auf Bolzen 3 beweg lieh angeordnet sind. Die Greifer 2: sind über den Drehpunkt hinaus als Hebel 4 aus gebildet, deren Enden durch Zugstangen zur Bildung mehrerer voneinander unabhän giger Gruppen verbunden sind, deren jede durch Einstellhebel 6 und 7 in Greifstellung aufgerichtet oder umgelegt werden kann. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind drei Gruppen vorgesehen, von denen die beiden obern Gruppen in Greifstellung, die untern in umgelegtem Zustande gezeich net sind.
Während die die Greifer 2 tragenden Bolzen 3 im allgemeinen an dem Laufkranz fest und die Greifer auf den Bolzen beweg lich angeordnet sind, ist in jeder Gruppe ein Bolzen 3a beweglich in dem Laufkranz ge lagert. Dieser bewegliche Bolzen 3a ist an seinem hintern Ende mit dem Greifer 2'a und an seinem vordern Ende mit dem Einstell hebel 6 resp. 7 fest verbunden, welcher dazu dient, den Greifer 2a, sowie die andern durch die Zugstangen 5 mit ihm zu einer Gruppe vereinigten Greifer 2in Greifstellung auf zurichten oder umzulegen.
Fig. 9 zeigt die Verbindung eines solchen in dem Radkranz 1 beweglich gelagerten Bolzens 3a mit dem Greifer 2a, dem Greifer hebel ja und dem Einstellhebel 6 in senk rechtem Schnitt quer durch den Radkranz in grösserem Massstab.
Die Zusammenfassung der Greifer zu ein zelnen Gruppen ermöglicht die Bewegung der Greifer aus dem umgelegten Zustand in Greiferstellung ohne besonderen Kraftauf wand, da erforderlichenfalls zuerst die Grup pen, deren Greifer nicht den Erdboden be rühren und frei beweglich sind, und darauf nach Verschieben des Traktors um einen halben Radumfang die andern Gruppen auf gerichtet werden können, so dass bei der Be tätigung der Hebel 6 und 7 keine Arbeit zum Heben des Gewichtes des Fahrzeuges aufgewendet zu werden braucht.
Um die Greifer in ihren beiden End- stellungen zu stützen, sind die Greiferhebel4 auf der dem Rade zugekehrten Seite mit An schlagnasen 8 versehen, welche sich in beiden Endlagen an den innern Rand der Radfelge anlegen. Zur Aufnahme der Anschläge könn ten auch Rasten an der Radfelge angeordnet sein.
Zur Sicherung der Greifer in ihren End- lagen können die Einstellhebel Q und 7 mit- telst geeigneter Vorrichtungen an Teilen des Rades festgeriegelt werden. In Fig. 1 sind zwei verschiedene Vorrichtungen dargestellt. Die eine Vorrichtung besteht aus an den Speichen des Rades angeordneten, aus federn den Lamellen gebildeten Nuten, in welche sich die Hebel 7 beim Umlegen einlagern lassen.
Die -andere Verriegelungsvorrichtung ist in Fig. 1 an dem Hebel 6 und gesondert in Fig. 2 und 3 in grösserem Massstabe darge stellt. Der Einstellhebel 6 trägt an seinem freien Ende einen festen Bolzen 10, auf wel chem sich ein Knauf 11 befindet, der an sei nem dem Hebel 6 zugekehrten Ende exzen trisch ausgebildet und mit einem Handgriff 12 versehen ist. Auf dem exzentrischen Knauf 11 sitzt mit einem Ring der Haken 13, wel cher mittelst Schraubengewinde 14 und Ge- genmutter 15 in seiner Länge verändert wer den kann.
Im Innern des Knaufes 11 befindet sich eine Feder 16, welche den Knauf 11 gegen eine am Bolzen 10 angeordnete Klinke 17 drückt, welche sich bei bestimmten Stel lungen des Knaufes 11 in eine in der dem Hebel 16 zugekehrten Stirnfläche des Knau fes 11 befindliche Rast 18 einlagert.
Der Haken 13 wird zum Zwecke der Verriege lung des Einstellhebels 6 um den exzentri schen Knauf 11 gedreht, bis in der End- stellung der Haken 13 einen an der Seite des Laufkranzes angeordneten Zapfen 19 (Fix. 1) erfasst, worauf durch Drehen des Knaufes 11 um den Bolzen 10 des Hebels 6 gespannt, das heisst an den Bolzen 19 ange zogen wird. Beim Freigeben des Knaufes 1.1 lagert sich unter dem Druck der Feder 16 die Klinke 17 in die Rast 18 ein, wodurch der Hebel 6 gegen Lagerveränderungen ge sichert ist.
Eine weitere Verriegelungsvorrichtung des Einstellhebels ist in Fig. 8 dargestellt. Diese Figur zeigt eine besondere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in radialem Schnitt quer durch das Rad, wobei der aus zwei Gusseisenteilen 3,2, 3!3, bestehende Rad körper an dem Bolzen 3 den Greifer 2 trägt, welcher an seinem untern Ende den um den Bolzen 3,5 schwenkbaren Einstellhebel 6 auf weist.
Der Einstellhebel 6 liegt in Endstel- lung unter dem Druck einer Blattfeder 36 in einer Rast 37 des Guss'teils 33 und wird zur Betätigung gegen den Druck der Blattfeder 34 nach aussen gezogen und in die andere Endstellung des Greifers 2 geschwenkt, wo er sich beim Freigeben in eine andere, an entsprechender Stelle angeordnete Rast 37 einlagert.
Der Laufkranz des Traktorrades kann anstatt aus U-Eisen vorteilhaft aus kreis förmig gekrümmtem L- oder T-Eisen gefer tigt werden, wobei dann der Laufkranz aus zwei derartigen Eisenreifen zusammengesetzt wird, welche mit Flanschen aneinanderstossen und so eine zusammenhängende Lauffläche bilden. Fig. 4 zeigt in achsialem Querschnitt zwei verschiedene Ausführungsformen, von denen die auf der linken Seite dargestellte Rad hälfte einen aus L-Eisen und die auf der rechten Seite gezeichnete einen aus T-Eisen gebildeten Laufkranz aufweist.
Bei der Anwendung von T-Eisen besteht der Radkranz aus zwei nebeneinander ge legten T-Eisenreifen 2:0, 2:0, wodurch an bei den Seiten hervorragende Flansche 21 und an der Innenseite zwei ringförmige Ver steifungsrippen 22 gebildet werden, welche zugleich für Lagerung der achsialen Bolzen 3 für die Greifer 2! dienen und an denen die seitlichen Scheiben 23 oder Speichen der Räder befestigt sind (Fig. 4). In den seit lichen Flanschen 24 sind Ausschnitte 24 für die Greifer 2 vorgesehen, deren Ränder zu gleich als Anschläge für die Greifer 2 in Endlage dienen. Ein Ausführungsbeispiel dieser Art zeigen Fig. 5 in Seitenansicht und Fig. 6 in Draufsicht.
Der in Fig. 5 auf der rechten Seite dargestellte Greifer 2 ist in Greifstellung, der auf der linken Seite befindliche Greifer in umgelegtem Zustande gezeichnet. Die Platte des Greifers 2 stützt sich in Greifstellung gegen die Schnittkante des Ausschnittes 24, an welche die Platte beim Eingreifen in die Bodenmasse gegen den Anzug des Rades anliegt. In umgeleg tem Zustande liegt der Greifer 2 auf dem entsprechend abgeschrägten Rande 25 des Ausschnittes 24 an. In dieser Lage ragt der Greifer 2 nicht über die Radlauffläche hinaus, so dass das Fahren auf gebauter Strasse nicht behindert wird.
Die Anwendung von T-Eisen zur Aus bildung des Laufkranzes in der beschriebe nen Art bietet gegenüber dem in Fig. 1 dar gestellten, mittelst U-Eisen gebildeten Rade den Vorteil, dass die Lauffläche des Rades wesentlich verbreitert werden kann, wodurch dem tiefen Einsinken des Rades in den Erd boden begegnet wird.
Bei dem in der linken Seite der Fig. 4 veranschaulichten Ausführungsbeispiel be- steht der Radkranz aus zwei achsial zusam mengesetzten Hälften, wobei das ganze Rad aus zwei derartigen Hälften zusammengebaut sein kann. Der U-förmige Radkranz ist hier bei aus den-beiden L-Eisenreifen 26, 26 zu sammengesetzt, und es sind ausserhalb an den U-Schenkeln L-Eisenringe 27 angesetzt, wo durch seitliche Ringflansche 28 entstehen, die mit Aussparungen 29 für die Greifer 2 versehen sind, während die nach. innen ragen den Verstärkungsrippen der L-Eisen 27 zur Lagerung der Bolzen 3 für die Greifer 2 dienen.
Hierbei können auch zweckmässig die Hebel 4 und Zugstangen 5 im Innern des Rades Platz finden, da das Rad aus zwei Hälften besteht, während bei den in Fig. 1, 5, 6 und der rechten Hälfte der Fig. 4 dar gestellten Rädern die Zugstangen an den zu beiden Seiten der Räder befindlichen Greifer hebeln 4 angreifen, und die zum Einstellen der Greifer dienende Vorrichtung ausserhalb des Rades liegt. Bei dem in der linken Hälfte der Fig. 41 dargestellten Rad ist der Grei fer 2 mittelst des Schraubenbolzens 30 auf dem Bolzen 3 befestigt, welcher in den Boh rungen der aneinanderliegenden Flanschen der Winkeleisen 26 und 27 beweglich ge lagert ist.
Auf dem Bolzen d sitzt fest der Greiferhebel 4, an welchem die zur Bewegung der Greifer dienenden Zugstangen 5 angreifen. Die scheibenartigen Speichen 23 des Rades bilden mit dem Laufkranz und der Radnabe einen geschlossenen Hohlraum und schützen die ,darin liegenden empfindlichen Teile ge gen Stösse und Verschmutzung.
Bei der in Fig. 7 dargestellten Aus führungsform sind die Hebel- und Zugstan gen im Innern eines durch Abdeckungen 3'1, 31 gebildeten Hohlraumes im Radkranz ein gelagert. Die Greifer sind auf beiden Seiten des Radkranzes im Umfangssinne versetzt zueinander gelagert.
In Fig. 8 ist im radialen Querschnitt der äussere Teil eines Rades dargestellt, wel ches aus Gusseisen besteht und aus zwei Hälften 32, 33 lösbar zusammengesetzt ist. Die Gussteile <B>32</B> und 33 sind so geformt, dass in dem Radkörper ein ringförmiger Hohl raum 58 gebildet wird, welcher zur Auf nahme der an dem Bolzen 3 fest angeordne ten Greiferhebel 4 und der nicht dargestell ten Zugstangen dient. Der Greiferhebel 4 ist mit einer Anschlagnase 8 versehen, wel che sich in den Endstellungen des Greifers an die innere gante 34 des rechten Gussteils 3,2 anlegt. Die Greifer sind auf beiden Tei len des Radkranzes versetzt zueinander ge lagert.
Während bei den bisher meist angewen deten Traktorrädern, an welchen die Greifer fest und unbeweglich angeordnet sind, letz tere ohne umständliche Operationen nicht ver ändert werden können, ist bei den Rädern der vorliegenden Konstruktion die Möglichkeit vorgesehen, die Grösse und Form der Greifer im Bedarfsfalle der Beschaffenheit des Bo dens anzupassen.
In Fig. 10 ist in Vorderansicht eine Aus führungsform eines Greifers dargestellt, bei welcher die Spitze 3!8 des Greifers mittelst Schraubenbolzen 39 abnehmbar an dem Kör per 40 befestigt ist. Für den Fall, dass der Greifer zu kurz ist, um in der Bodenmasse den erforderlichen Widerstand zu finden, kann die Spitze 318 des Greifers gegen eine Röhre ausgetauscht werden, und umgekehrt. Auch können an Stelle der in Fig. 10 dar gestellten keilförmigen Spitzen 38 anders ge formte Kappen auf dem Greiferkörper 40 aufgesetzt werden, wenn die Beschaffenheit des Bodens ein Befahren mit keilförmigen Greifern nicht gestattet.
Fig. 11 zeigt in Seitenansicht eine an dere Ausführungsform des Greifers, bei wel cher an dem Greiferkörper 41 mittelst eines Schraubenbolzens 42 eine rechteckige Grei ferplatte 42 lösbar befestigt ist. Der Greifer körper 41 und die Greiferplatte 43 sind mit Schlitzen 44, 45 versehen, so dass die Greifer platten 43 in verschiedener .Stellung an den Greiferkörper 41 befestigt werden können. So wird, wenn beispielsweise beim Befahren eines sandigen Bodens ein tiefes Eingreifen erforderlich ist, die Greiferplatte 43 in der ausgezogen gezeichneten Lage benutzt, wäh rend auf festerem Boden zweckmässig mit der um<B>90'</B> versetzten Platte 43 (punktiert angegebene Lage) gefahren wird.
Die Traktorräder können so ausgestaltet werden, dass sie möglichst allen in landwirt schaftlichen oder forstlichen Betrieben ge stellten Anforderungen entsprechen, welche oft recht verschieden sind; deshalb werden weitere Hilfsmittel vorgesehen, um. die Ver wendungsfähigkeit der Räder zu erhöhen. Für die Fahrt auf festen Strassen können die von den Greifern freien Laufflächen der Rä der mit Gummireifen ausgerüstet werden, welche mit Stahleinlagen oder Unterlagen versehen sind und aus einzelnen Bogenstücken bestehen, so dass sie leicht auf die Radlauf fläche aufgelegt und mit geeigneten Mitteln auf der Felge befestigt werden können.
In Fig. 4 ist ein derartiger Gummireifen 46 an gedeutet.
Für die Arbeit auf weichen Böden hin gegen, bei denen das Rad unter der Last des Fahrzeuges tief einsinken würde, kann die Lauffläche ohne Bereifung verbreitert werden, indem seitlich an dieser Fläche Ver breiterungsringe von gleichem Durchmesser angeschraubt werden. Ein Ausführungsbei spiel dieser Art ist in Fig. 1.2 veranschau licht. Damit die an den Stirnflächen des Rades 47 befindlichen Greifer 2 nicht in ihrer Bewegungsfreiheit beschränkt werden, sind die Ansatzringe 48 mit geeignet ge stalteten Aussparungen 49 versehen.
Eine weitere Vorrichtung zur Vergrösse rung der Radlauffläche zeigt die Fig. 13. Auf der Lauffläche 510 des Greifrades sind hintereinander einzelne Platten 51 mittelst der Schrauben 52 lösbar befestigt, welche so geformt sind, dass sie zu beiden Seiten die Lauffläche des Greiferrades überragen und Ausschnitte 53 aufweisen, so dass genügend Spielraum für die Bewegung der Greifer 2 vorhanden ist. Um auch gewöhnliche Traktorräder mit den beschriebenen Greifereinrichtungen aus statten zu können, verwendet man zweck mässig besondere Ansatzringe, an welchen die Greifer, sowie die zu ihrer Einstellung und Verriegelung dienenden Organe angeord net sind.
Fig. 14 zeigt ein derartiges Ausführungs beispiel in Vorderansicht, Fig. 15 die Abwicklung eines auf bei den Seiten (nur einseitig dargestellt) mit einem Ansatzring 54 verbundenen Traktor rades 55. Der Ansatzring 54 besteht aus kreis förmig gekrümmtem L-Eisen, die Greifer 2 sitzen schwenkbar auf dem am Ring 54 fest angeordneten Bolzen 3 und werden durch die an den Greiferhebeln 4 angreifenden Zug stangen 5 zu Gruppen vereinigt, welche durch je einen mit einer Verriegelungsvorrichtung versehenen Einstellhebel 6 aufgerichtet bezw. umgelegt werden. Um die Greifer 2 in ihren Endlagen zu stützen, ist der seitwärts ge richtete Flansch des Ansatzringes 54 teil weise ausgeschnitten, so dass sich die Grei fer 2 in Endstellung an die Ränder 56 bezw. Abschrägungen 57 der Ausschnitte anlegen.
Der Ansatzring kann aber auch mit den Greifern, von der Art der in Fig. 1 dar gestellten, ausgerüstet sein. In Fig. 15 ist bloss die eine Reihe der Greifer eingezeich net, und die Reihe der zu den gezeichneten versetzt angeordneten Greifer ist weg gelassen.
Grab wheel for tractors. The tractors used in agriculture are intended to serve two purposes; they should 1. transport loads on farms on normally built roads, 2. ensure movement on soft ground or during cultivation as on hard roads.
The drive wheels commonly used in practice on tractors, especially for agricultural purposes, previously had at least firmly attached gripper bars made of angle iron. In recent times, fixed, wedge-shaped grippers that are offset on the wheel circumference have also been used. However, wheels with fixed grippers do not allow driving on roads; rather, they require special protective devices for this, which are expensive and more or less difficult to install and which take time to install and remove. Wheels with pivotable grippers, which are net angeord in the middle of the wheel tread, are known per se.
However, these wheels have not been able to prevail in practice because, like most of the gripper wheels used to date on tractors, they suffer from the disadvantage that when driving on sticky (loamy) soil, the grippers can easily become full and clogged with soil, so that the wheels do not grip but slip, wasting time and fuel:
In tractors for pure road use, rings with riveted grippers of the same diameter as the wheels are attached to the side of the impeller, which are intended to support adhesion in special cases, such as in the case of ungrounded paths, in sand pits, etc.; but these additional auxiliary grippers are also imperfect because they require too much time to adjust and are not sufficient for the additional stress.
The shortcomings mentioned are avoided in the construction of the subject matter of the invention because grippers pivotable about axially angeord designated pins are arranged offset from one another on both sides of the wheel rim in two rows separated by a gap, while the tread is arranged in the gap. A rubber tire can also be placed between the rows of grippers, so that a tractor with such wheels is also suitable for pulling loads on the road. The grippers can also be used here if necessary.
Such a gripper wheel can work both with retracted grippers on a normal road for transporting loads, as well as with outstretched grippers on soft, poor soil. The grippers are expediently supported against the working direction, in which, for example, a stop sits on the gripper itself, which supports the gripper in its respective end position in a fixed position against the wheel tire or the rim, or cutouts are provided on the wheel tire or the rim, the gripper can lay against the cutout edge.
These cutouts also form an opening that causes the automatic stripping of adhering earth masses when driving, so that the grabs never fill themselves with earth masses, but can always effectively intervene in the ground in their entire height.
If the grippers are arranged in only one row, it is not very possible to put the grippers close enough to one another to achieve a steady tightening of the wheel, because when tightened strongly they will not find enough resistance on the earth masses and push them away instead to move the vehicle. For this reason, the construction of the subject invention has two rows of grippers, the grippers. are offset from one another so that the grippers of the two rows alternately engage in the ground, each gripper having enough ground behind it to provide the resistance necessary for the movement of the tractor.
The setting of the gripper in the gripper position, as well as the resetting is expediently done in two or more groups by special levers that are locked in their end positions. The grippers of each group are advantageously connected to one another by means of levers and intermediate members. These short connecting levers can be attached to the gripper itself or to the gripper pin. In the latter case, these parts can lie within the wheel body, where they are protected against contamination by encapsulation.
Such wheels with lever parts lying protected inside are expediently made of two axially separated halves. The wheel circumference consists, for example, of T or L iron and the Spei surfaces can be sheet metal disks in which larger 'openings are arranged, but which close the body again on both sides. Road wheels with a body made of cast iron can also be hollow cast and assembled from two parts. Since the known grippers only have a certain length, but a change in length is desired depending on the soil conditions, the gripper can carry a plate for this purpose, which is adjustable to different length and width.
In the case of wedge-shaped grippers, the gripper can be seen with a replaceable steel cap in order to be able to adapt it to the requirements of the soil.
If narrow tractor wheels are also to be used for soil cultivation, the running surface must be widened. There can be special, appropriately trained Ver broadening devices, for example, lateral, screw-on Ver broadening rings or on the tread from removably to be attached broadening plates, which have appropriately arranged recesses for the grippers themselves, in which the grippers find enough leeway for their pivoting movements .
The subject matter of the present invention is shown in the accompanying drawings in various exemplary embodiments. In the drawing: Fig. 1 shows a gripper wheel in side view with two rows of grippers arranged on both sides, which are seen with stops ver, Fig. 2 shows a locking device for the gripper setting lever in a side view on a larger scale, Fig. 3 the same locking device in Front view, Fig. 1 shows the radial cross-section through a gripper wheel composed of two halves, Fig. 5 shows part of another gripper wheel in side view, in which the gripper stops are formed by the edges of the cutouts of the running ring since union, Fig. 6 the Development of the wheel part of FIG. 5 in plan view, FIG.
7 shows the radial cross-section through the rim of a wheel in which the gripper levers lie in a cavity formed by the wheel disks, Fig. 8 shows the radial cross-section through a cast-iron wheel made of two parts assembled with stops and grippers located in a cavity of the wheel 9 shows a radial cross-section through the rim of a wheel, in which the bolt carrying the gripper is passed through the wheel and carries the adjusting lever on the other side, FIG. 10 shows a gripper in side view with a removable wedge-shaped steel cap, FIG. 11 a gripper in front view with a rectangular gripper plate adjustable in height and width, Fig. 12 the development of a part of a wheel with laterally attached spreading tires, Fig.
13 the development of a part of a wheel with screwed-on widening plates, FIG. 14 a laterally screwable attachment ring with gripper device in a front view, FIG. 15 the development of a part of a conventional tractor wheel with laterally screwed attachment ring with gripper device.
The tractor wheel shown in Fig. 1 ent holds a tread made of U-iron, which also serves as a wheel rim, on both sides of which the gripper 2 is arranged to move on bolts 3. The gripper 2: are formed beyond the pivot point as a lever 4, the ends of which are connected by tie rods to form several independent groups, each of which can be set up or folded by adjusting levers 6 and 7 in the gripping position. In the illustrated embodiment, three groups are provided, of which the two upper groups are in the gripping position, the lower are shown in the folded state.
While the bolts 3 carrying the grippers 2 are generally fixed to the running ring and the grippers are arranged movable Lich on the bolts, a bolt 3a is movably stored in the running ring in each group. This movable bolt 3a is at its rear end with the gripper 2'a and at its front end with the setting lever 6, respectively. 7 firmly connected, which serves to set up the gripper 2a, as well as the other grippers 2 combined with it into a group by the tie rods 5, in the gripping position or to move them.
Fig. 9 shows the connection of such a movably mounted bolt 3a in the wheel rim 1 with the gripper 2a, the gripper lever yes and the setting lever 6 in a perpendicular section across the wheel rim on a larger scale.
The combination of the grippers into individual groups enables the grippers to move from the folded state into the gripper position without any special expenditure of force, since if necessary the groups whose grippers do not touch the ground and are freely movable, and then after moving the tractor half a wheel circumference can be directed to the other groups, so that when loading the levers 6 and 7 no work needs to be done to lift the weight of the vehicle.
In order to support the grippers in their two end positions, the gripper levers 4 are provided with stop lugs 8 on the side facing the wheel, which in both end positions lie against the inner edge of the wheel rim. To accommodate the attacks, notches could also be arranged on the wheel rim.
To secure the grippers in their end positions, the setting levers Q and 7 can be locked to parts of the wheel using suitable devices. In Fig. 1 two different devices are shown. One device consists of grooves arranged on the spokes of the wheel, formed from the feathers of the lamellae, in which the levers 7 can be stored when being turned.
The other locking device is shown in Fig. 1 on the lever 6 and separately in Fig. 2 and 3 on a larger scale Darge provides. The setting lever 6 carries at its free end a fixed bolt 10, on wel chem there is a knob 11, which is formed exzen-cally at the end facing the lever 6 and is provided with a handle 12. On the eccentric knob 11 sits the hook 13 with a ring, the length of which can be changed by means of screw thread 14 and counter nut 15.
Inside the knob 11 there is a spring 16 which presses the knob 11 against a pawl 17 arranged on the bolt 10 which, in certain positions, moves the knob 11 into a detent 18 located in the end face of the knob 11 facing the lever 16 stores.
The hook 13 is rotated around the eccentric knob 11 for the purpose of locking the adjusting lever 6 until the end position of the hook 13 engages a pin 19 (fix. 1) arranged on the side of the running ring, whereupon by turning the knob 11 stretched around the bolt 10 of the lever 6, that is, the bolt 19 is pulled. When releasing the knob 1.1 is stored under the pressure of the spring 16, the pawl 17 in the detent 18, whereby the lever 6 is secured against changes in storage ge.
Another locking device of the adjusting lever is shown in FIG. This figure shows a particular embodiment of the subject matter of the invention in a radial section across the wheel, the wheel body consisting of two cast iron parts 3, 2, 3! 3 on the bolt 3 carries the gripper 2, which at its lower end is around the bolt 3.5 pivotable adjustment lever 6 has.
The setting lever 6 is in the end position under the pressure of a leaf spring 36 in a detent 37 of the cast part 33 and is pulled outward against the pressure of the leaf spring 34 for actuation and is pivoted into the other end position of the gripper 2, where it is at Release in another latch 37 arranged at the appropriate point.
The tread of the tractor wheel can be taken instead of U-iron advantageous from circular curved L- or T-iron gefer, then the tread is composed of two such iron tires, which abut with flanges and thus form a continuous tread. Fig. 4 shows in axial cross section two different embodiments, of which the wheel half shown on the left side has one made of L-iron and the drawn on the right side has a tread formed from T-iron.
When using T-iron, the wheel rim consists of two juxtaposed T-iron tires 2: 0, 2: 0, whereby excellent flanges 21 on the sides and two ring-shaped Ver stiffening ribs 22 are formed on the inside, which are also used for storage the axial bolt 3 for the gripper 2! serve and to which the side disks 23 or spokes of the wheels are attached (Fig. 4). In the since union flanges 24 cutouts 24 are provided for the gripper 2, the edges of which serve as stops for the gripper 2 in the end position. An embodiment of this kind is shown in FIG. 5 in a side view and FIG. 6 in a plan view.
The gripper 2 shown on the right-hand side in FIG. 5 is drawn in the gripping position, the gripper on the left-hand side in the folded-over state. In the gripping position, the plate of the gripper 2 is supported against the cut edge of the cutout 24, against which the plate rests against the tightening of the wheel when it engages in the soil. In the folded system state, the gripper 2 rests on the correspondingly beveled edge 25 of the cutout 24. In this position, the gripper 2 does not protrude beyond the wheel running surface, so that driving on a paved road is not hindered.
The use of T-irons to form the tread in the type described offers the advantage that the tread of the wheel can be widened significantly, thereby reducing the sinking of the wheel Wheel is encountered in the ground.
In the embodiment illustrated in the left-hand side of FIG. 4, the wheel rim consists of two axially assembled halves, it being possible for the entire wheel to be assembled from two such halves. The U-shaped wheel rim is composed here of the two L-iron tires 26, 26, and L-iron rings 27 are attached to the outside of the U-legs, where lateral ring flanges 28 are created with recesses 29 for the grippers 2 are provided, while the after. inside protrude the reinforcing ribs of the L-irons 27 to support the bolts 3 for the gripper 2.
Here, the lever 4 and tie rods 5 can also conveniently find space inside the wheel, since the wheel consists of two halves, while the tie rods in the wheels shown in Fig. 1, 5, 6 and the right half of FIG the gripper located on both sides of the wheels attack lever 4, and the device used to adjust the gripper is outside of the wheel. In the wheel shown in the left half of FIG. 41, the Grei fer 2 is fastened by means of the screw bolt 30 on the bolt 3, which is movably ge superimposed in the bores of the adjacent flanges of the angle iron 26 and 27.
The gripper lever 4, on which the tie rods 5 serving to move the gripper engage, is firmly seated on the bolt d. The disc-like spokes 23 of the wheel form a closed cavity with the tread and the wheel hub and protect the sensitive parts lying therein against impacts and contamination.
In the embodiment shown in FIG. 7, the lever and pull rods are stored in the interior of a cavity in the wheel rim formed by covers 3'1, 31. The grippers are mounted offset to one another in the circumferential direction on both sides of the wheel rim.
In Fig. 8, the outer part of a wheel is shown in radial cross section, wel Ches consists of cast iron and is composed of two halves 32, 33 releasably. The cast parts <B> 32 </B> and 33 are shaped so that an annular cavity 58 is formed in the wheel body, which is used to receive the gripper lever 4 fixedly arranged on the bolt 3 and the tie rods (not shown). The gripper lever 4 is provided with a stop lug 8, wel che in the end positions of the gripper on the inner gante 34 of the right casting 3.2 applies. The grippers are offset from one another on both parts of the wheel rim.
While the tractor wheels mostly used to date, on which the grippers are fixed and immovable, the latter cannot be changed ver without cumbersome operations, the wheels of the present construction provide the option of changing the size and shape of the grippers if necessary Adapt the condition of the floor.
In FIG. 10, a front view of an embodiment of a gripper is shown in which the tip 3! 8 of the gripper is detachably attached to the body 40 by means of screw bolts 39. In the event that the gripper is too short to find the necessary resistance in the soil mass, the tip 318 of the gripper can be exchanged for a tube, and vice versa. In place of the wedge-shaped tips 38 provided in FIG. 10, differently shaped caps can also be placed on the gripper body 40 if the nature of the ground does not allow driving with wedge-shaped grippers.
11 shows a side view of another embodiment of the gripper, in which a rectangular gripper plate 42 is releasably attached to the gripper body 41 by means of a screw bolt 42. The gripper body 41 and the gripper plate 43 are provided with slots 44, 45 so that the gripper plates 43 can be attached to the gripper body 41 in different positions. For example, if deep reaching is required when driving on sandy ground, the gripper plate 43 is used in the position shown in full line, while on solid ground it is advisable to use the plate 43 offset by 90 '(indicated by dotted lines Location) is driven.
The tractor wheels can be designed in such a way that they meet all of the requirements set in agricultural or forestry operations, which are often quite different; therefore further aids are provided to. to increase the usability of the wheels. For driving on firm roads, the running surfaces of the wheels that are free from the grippers can be equipped with rubber tires, which are provided with steel inserts or pads and consist of individual arched pieces so that they can easily be placed on the wheel running surface and with suitable means on the rim can be attached.
In Fig. 4, such a rubber tire 46 is indicated.
For work on soft ground, however, where the wheel would sink deep under the load of the vehicle, the tread can be widened without tires by laterally on this surface Ver widening rings of the same diameter are screwed. A Ausführungsbei game of this type is illustrated in Fig. 1.2. So that the grippers 2 located on the end faces of the wheel 47 are not restricted in their freedom of movement, the shoulder rings 48 are provided with recesses 49 designed in a suitable manner.
13 shows a further device for enlarging the wheel running surface. Individual plates 51 are detachably fastened one behind the other to the running surface 510 of the gripping wheel by means of screws 52, which are shaped so that they project beyond the running surface of the gripping wheel on both sides and have cutouts 53 have, so that there is enough leeway for the movement of the gripper 2. In order to be able to equip ordinary tractor wheels with the gripper devices described, it is useful to use special attachment rings on which the grippers and the organs used to adjust and lock them are angeord net.
Fig. 14 shows such an embodiment example in a front view, Fig. 15 the development of a tractor wheel 55 connected to the sides (only shown on one side) with an attachment ring 54. The attachment ring 54 consists of circularly curved L-iron, the gripper 2 sit pivotably on the bolt 3 fixedly arranged on the ring 54 and are united by the engaging on the gripper levers 4 train rods 5 to groups, which are respectively erected by a locking device provided with a lever 6. be turned over. To support the gripper 2 in their end positions, the sideways ge directed flange of the shoulder ring 54 is partially cut out, so that the Grei fer 2 in the end position to the edges 56 respectively. Create bevels 57 of the cutouts.
The shoulder ring can also be equipped with the grippers, of the type shown in Fig. 1 is. In Fig. 15 only the one row of grippers is drawn in net, and the row of grippers arranged offset from the ones shown is omitted.