CH160493A - Uhrwerk mit Staubkapsel. - Google Patents
Uhrwerk mit Staubkapsel.Info
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- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B37/00—Cases
- G04B37/08—Hermetic sealing of openings, joints, passages or slits
- G04B37/087—Protection of wrist or pocket watch cases against dust
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Description
Uhrwerk mit Staubkapsel. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Uhrwerk mit Staubkapsel.
Gemäss der Erfindung besteht die Staub kapsel aus zwei miteinander lösbar verbun denen Hauptelementen, und zwar aus einem tun das Uhrwerk gelegten Staubreifen und einem auf letzterem lösbar befestigten und die Rückseite des Werkes abschliessend über deckenden Staubdeckel.
In der Zeichnung ist als Ausführungs beispiel ein kreisrundes Uhrwerk mit Staub kapsel veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt dasselbe teilweise in Seiten ansicht und teilweise im Schnitt nach der Linie 1-I der Fig. 4, wobei das Uhrwerk schematisch nur durch das Werkgestell ver anschaulicht ist; Fig. 2 zeigt im Schnitt und in grösserem Massstabe eine Einzelheit der Kapselbefesti gung; Fig. 3 ist eine der Fig. 2 entsprechende Seitenansicht; Fig. 4 veranschaulicht einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 1.
Das Uhrwerk 5 ist in einen Staubreifen 6 eingepasst, der auf zwei Schultern des Werk gestelles ruht und selbst zwei Schultern 7, 8 aufweist. Die Schulter 7 dient zur Einpas sung des Reifens 6 mit dem Werk in das Uhrgehäuse, während auf der Schulter 8 ein über das hintere Ende des Staubreifens ge steckter Staubdeckel 9 sitzt. Letzterer über deckt die Rückseite des Uhrwerkes und bildet, zusammen mit dem Reifen 6, eine zweiteilige Staubkapsel. Der Staubreifen besitzt eine runde Öffnung 10 für den Aufziehstift. Dieser Reifen ist am Werkgestell mittelst zwei am Rande des letzteren angeordneten Kopfschrau ben 11 befestigt, wobei die Sebraubenköpfe über den Rand des Staubreifens greifen.
Um den Deckel 9 aufsetzen zu können, ist der Deckelrand bei 12 (Fig. 3) ausgespart. An die Aussparungen schliessen sich Schlitze 12', in welche der Kopf der Schrauben 11 durch Drehen des Deckels nach dessen Aufsetzen eingreift. Schrauben 11 und Schlitz bilden eine Art Bajonettverschluss, welcher den Deckel auf den Reifen 6 sichert. Dieser Ver- schluss ermöglicht, den Staubdeckel leicht vom Staubreifen zu lösen und wieder auf den selben aufzusetzen. Der Bajonettverschluss könnte mehr als zwei Schrauben bezw. Schlitze aufweisen.
An Uhrwerken von nicht kreis runder Form, wie zum Beispiel bei den soge- nannten Formwerken, ist der Bajonettver- schluss nicht anwendbar. Bei diesen Werken, wie übrigens auch bei den runden Werken, könnte der Staubreifen entweder mittelst Schrauben, oder durch strenge Reibung am Werkgestell befestigt sein. Auf die gleiche Art und Weise könnte der Staubdeckel mit dem Staubreifen lösbar verbunden sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Uhrwerk mit Staubkapsel, dadurch ge kennzeichnet, dass die Staubkapsel aus zwei miteinander lösbar verbundenen Hauptelemen ten besteht, und zwar aus einem um das Uhrwerk gelegten Staubreifen, und einem auf letzterem lösbar befestigten und die Rück seite des Werkes abschliessend überdeckenden Staubdeckel. UNTERANSPRÜCHE: 1. Uhrwerk mit Staubkapsel nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Staubreifen mit strenger Reibung auf dem Uhrwerk aufgepasst ist. 2. Uhrwerk mit Staubkapsel nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Staubdeckel mittelst Schrauben am Staub reifen lösbar befestigt ist. 3.Uhrwerk mit Staubkapsel nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Staubreifen mittelst Schrauben am Gestell des Uhrwerkes lösbar befestigt ist. 4. Uhrwerk mit Staubkapsel nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Uhrwerk kreisrund ist und dass der Staub deckel mittelst eines Bajonettverschlusses auf dem Staubreifen lösbar befestigt ist. 5. Uhrwerk mit Staubkapsel nach Patent anspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Staub reifen mittelst mindestens zwei, am Rand des Werkgestelles angeordneten Kopf schrauben, die mit ihren Köpfen über das hintere Ende des Staubreifens greifen, am Werkgestell gehalten ist, wobei diese Schraubenköpfe die Dorne des Bajonett verschlusses bilden, indem sie je in einen entsprechenden Schlitz des Staubdeckels greifen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH160493T | 1932-04-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH160493A true CH160493A (de) | 1933-03-15 |
Family
ID=4414066
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH160493D CH160493A (de) | 1932-04-08 | 1932-04-08 | Uhrwerk mit Staubkapsel. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH160493A (de) |
-
1932
- 1932-04-08 CH CH160493D patent/CH160493A/de unknown
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