CH160503A - Verfahren zur Herstellung einer plastisch verformbaren Legierung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer plastisch verformbaren Legierung.

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CH160503A
CH160503A CH160503DA CH160503A CH 160503 A CH160503 A CH 160503A CH 160503D A CH160503D A CH 160503DA CH 160503 A CH160503 A CH 160503A
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  Verfahren zur Herstellung einer plastisch verformbaren Legierung.    In der Legierungstechnik sind eine Reihe  von     Vergütungsverfahren    bekannt, bei denen  die Legierungen bei Temperaturen unterhalb  der     Soliduskurve    geglüht, abgeschreckt und  darauf entweder bei gewöhnlicher oder bei  erhöhter Temperatur gealtert werden. Das  bekannteste dieser Verfahren ist die Vergü  tung nach     Wilm,    bei dem     magnesium-    und  gewöhnlich kupferhaltige     Aluminium-Legie-          rungen    in dieser Weise behandelt werden.

    Weiterhin ist in neuerer     Zeit    ein ähnliches  Verfahren für die Vergütung von     silizium-          haltigen    Kupferlegierungen bekannt gewor  den. All diesen Verfahren liegt das Prin  zip zu Grunde, Verbindungen der Metalle  entweder mit dem Basismetall oder mit einem  zusätzlichen Element im Bereich der ther  misch     bedinbten    variablen     Löslichkeit    der  Verbindung im Basismetall durch die ther  mische Behandlung feinkörnig auszuscheiden  und     dadurch    die Legierung zu veredeln.  



  Vorliegende Erfindung betrifft nun ein    Verfahren zur Herstellung einer plastisch  verformbaren     Legierung    mit     mindestens    drei       Komponenten,    bei der zwei Komponenten  gegenseitig praktisch unlöslich sind, dagegen  je für sich mit einem weiteren Metall auch  im     festen    Zustande     mindestens    zu einem  wesentlichen Teil Mischkristalle bilden, so  dass im     Mehrstoffsystem,    ohne dass eine       intermetallische    Verbindung entsteht, die Mi  schungslücke mindestens teilweise geschlos  sen wird.

   Das Verfahren ist dadurch gekenn  zeichnet, dass eine Legierung aus diesen  Stoffen von der Zusammensetzung, dass sie  bei gewöhnlicher Temperatur heterogen, bei  höheren Temperaturen jedoch durch Misch  kristallbildung homogen ist, durch Glühen  bei hohen Temperaturen plastisch gemacht  wird. Durch das Verfahren wird eine Reihe  von Drei- und     Mehrstofflegierungen,    die bis  her nicht als walzbar oder nur als schlecht  walzbar angesehen     wurden,    so plastisch ge  macht, dass eine mechanische Verformung      erleichtert, in einigen Fällen überhaupt erst  möglich gemacht wird.

   Dadurch wird eine  Reihe von Legierungen mit an sich wert  vollen Eigenschaften bezüglich Festigkeit,  Härte oder     Korrosionsbeständigl@eit    in einen  Zustand übergeführt, der eine mechanische  Verformung erleichtert. Die Verwendung       derartiger    Legierungen zu den verschieden  sten industriellen Zwecken wird hierdurch  erschlossen.  



  Im einzelnen können bei dem Glühen bei  hohen Temperaturen zwei Wege begangen  werden. Der erste und vorzugsweise gewählte  Weg besteht darin, die Legierungen von der  genannten Zusammensetzung längere Zeit bei  solchen Temperaturen zu glühen, die höher  sind als diejenigen, bei denen die Homogeni  sierung     eintritt.    Das Prinzip dieses Verfah  rens sei im folgenden näher erörtert.  



  Es ist     bekannt,    dass in Systemen von  Metallen, die Mischungslücken aufweisen,  durch Zusatz eines Elementes, das mit jedem  der untereinander nur begrenzt oder gar nicht  löslichen Metalle völlige oder weitgehende       M'ischkristallbildung    zeigt, eine mehr oder  weniger vollständige Schliessung der Mi  schungslücke im Lernären oder     mehrstoffigen     System erreicht werden kann. So zeigt zum  Beispiel das Diagramm Kupfer-Eisen eine  Mischungslücke in-     weiten    Grenzen (ver  gleiche zum Beispiel die     Erstarrungskurven     dieses Systems nach     Ruer    und     Goerens          "Ferrum",    14.

   Band, Seite 49, in     Fig.    1).  Durch Zusatz von Nickel, das sowohl mit  Eisen wie mit Kupfer eine völlige Misch  kristallbildung eingeht, kann die Mischungs  lücke im     ternären    System ziemlich geschlos  sen werden. Das in beiliegender     Fig.        9-    nie  dergelegte Diagramm des Systems     Kupfer-          Nickel-Eisen    zeigt diese Verhältnisse. Die  Linie     A-K-B    trennt hierbei das Diagramm  in zwei Felder, von denen das rechte alle Le  gierungsreihen mit homogenem Aufbau, das  linke solche mit unter gewöhnlichen Verhält  nissen heterogenem Gefüge umfasst.

   Von  derartigen     Legierungen        gelten    nun im all  gemeinen nur die des homogenen, in der  Figur     gestrichelten    Feldes als gut     walzbar.       Die Lage dieser die beiden Felder tren  nenden Linien     A-K-B    hängt nun ganz von der  Temperatur ab. Wenn die     Linie    die bei ge  wöhnlicher Temperatur stabilen Verhältnisse  angibt, so verschiebt sich bei erhöhter Tem  peratur diese Grenzlinie unter Verkleinerung  des     inhomogenen    Feldes nach links. Bei  <B>1000'</B> wird der nunmehrige Grenzbereich  des heterogenen Feldes durch die Linie       A,-K1-B1    angegeben.

   In gleichem Masse er  höht sich die Zahl der     walzbaren        Legieran-          gen,    da nunmehr auch eine Reihe, das sind  die in das     Zwischengebiet        A-K-B-Al-K,-B,     fallenden Legierungen, durch Glühen homo  genisiert werden können.

   Die dergestalt  homogenisierten Legierungen können dann  bei oder dicht unter der     Homogenisierungs-          temperatur,    das heisst bei Temperaturen über       8000,        gewalzt        oder        abgeschreckt        und        im     kalten Zustande verformt werden. Durch das  Abschrecken wird dabei die bei höherer Tem  peratur beständige Phase im Gebiet gewöhn  licher Temperatur     erhalten.     



  Die in der Literatur vorhandenen An  gaben über das System     Kupfer-Nickel-Eisen     (vergleiche insbesondere die Untersuchungen  von Vogel in der Zeitschrift für anorganische  und allgemeine Chemie, Band 67, 1910)  geben eine Lage der Trennungslinie des  homogenen und heterogenen Feldes an, die  den wirklichen Verhältnissen nicht gerecht  wird. Bei genügend langem Anlassen lässt  sich nämlich ein Vergütungseffekt auch für  eine Reihe von Legierungen nachweisen, die  noch     in    dem von Vogel     angegebenen    "homo  genen" Felde liegen.  



  Die Erfindung betrifft nun nicht nur  Legierungen des Systems     Kupfer-Nickel-          Eisen,    sondern betrifft alle Systeme, die nach  ähnlichen Gesichtspunkten aufgebaut sind.  



  Setzt man an Stelle von     Kupfer-Nickel-          Eisen    die Buchstaben A, B und C, so müssen  nur folgende Bedingungen gewahrt bleiben:  <I>a)</I> Die Elemente<I>A</I> und B dürfen mit  einander in wesentlichen Mengen feste Lö  sungen nicht eingehen. Hierbei spielen eine  besondere Rolle solche Systeme, die mitein-           ander    auch im flüssigen Zustande teilweise       unmischbar    sind.  



  b) Das Metall C muss     befähibt    sein, so  wohl mit dem Metall A wie mit dem Metall  B in wesentlichem Ausmass Mischkristalle.  das sind feste Lösungen, zu bilden, ohne dass  jedoch bei gewöhnlicher oder erhöhter Tem  peratur     intermetallische    Verbindungen auf  treten.    c) Das     ternäre    System weist infolgedes  sen eine Trennungslinie auf, wobei ein homo  genes Feld besteht, das heisst ein Feld, inner  halb dessen völlige     Mischbarkeit    der drei Ele  mente im festen Zustand vorhanden ist.

      Diesen Bedingungen entsprechen (ausser  den     bereit:;    erwähnten) auch die Diagramme       Kupfer-Nickel-Chrom    und     Kupfer-Nickel-          Moly        bdän.    An Stelle des Nickels kann in  diesen     erwähnten    Systemen auch das Mau  ban treten. Zur näheren Erläuterung sind  in beiliegenden     Fig.    3 und 4 die     Systeme          Kupfer-Nickel-Chrom    und     Kupfer-Nickel-          Molybdän    dargestellt.  



  An Stelle des Eisens, Chroms     bezw.          Molybdäns    kann Kobalt,     Vanadium,    Wolf  ram oder Platin einzeln oder zu mehreren  gesetzt werden. Es können aber auch Le  gierungen aus Kupfer. Nickel und min  destens zwei weiteren Metallen der 5. bis       B.    Gruppe des periodischen Systems, welche  mit Nickel weitgehende     Mischkristallbildung     zeigen, mit Kupfer jedoch feste Lösungen  in nennenswertem Umfang nicht eingehen,  behandelt werden. Diese Zusätze an Metallen  der 5. bis B. Gruppe des periodischen<B>Sy-</B>  stems können in gleicher Weise zu den Le  gierungen des     Kupfers    und Mangans gemacht  werden, da.

   Mangan und Nickel legierungs  technisch so nahe verwandt sind, dass ihre  Neigung, Mischkristalle zu bilden     bezw.    Ver  bindungen nicht zu bilden,     sich    auf die glei  chen Metalle dieser Gruppen erstreckt.  



  Schliesslich können auch Legierungen von  Kupfer, Nickel, Mangan und je     einem    wei  teren der genannten Zusatzmetalle     behandelt.     werden.         Beispielsweise    seien im folgenden eine  Reihe von Zusammensetzungen der in Frage  kommenden Art aufgeführt:  <I>1. Für</I>     das,        System:        Cit-Ni-Fe,          10%        Cu        35%        Cu     20 % Ni 53 % Ni  70 % Fe 12 % Fe  <I>2.

   Für das System.:</I>     Cet-Ni-Cr,          35%        Cu    15 %     Cu     53 % Ni 65 % Ni  12 %     Cr        20/'o        Cr     <I>3.

   Für das System:</I>     Cu-Ni-Mo,     20 %     Cu    20 %     Cu     <B>65%</B> Ni     55%    Ni  <B>15%</B> Mo     25%    Mo    <I>Für das System:</I>     Czt-Mrt-Fe        bez?cy.          Cat-(Ni-@Ylrc)-Fe,     Das Verhältnis von Ni     -I-    Mn kann sich  beliebig von     0-100%    ändern, zum Beispiel       10%        Cu     20% Mn oder     (15%    Ni     -I-    5 % Mn.

         10/60,    Fe beliebig variabel)       35%        Cu          Mo'    Mn oder     (50%    N i     -r-    3 %     Mn,          12%    Fe beliebig variabel)  <I>5.

   Für das System:</I>     Cu-Ni-A1o        be.vtr@.          Cu-Ni-W,          20%        Cu    20 %     Cu        20%        Cu    20 %     Cu     <B>65%</B> Ni<B>55%</B> Ni<B>65%</B> Ni 55 % Ni  15% Mo 25% Mo 15% W 25%     W     <I>6.</I>     Für   <I>das System:

   wie 5,</I>     jedoch     Mo     -f-        H'        beliebig        variabel,   <I>zum</I>     Beispiel:     1.     20%        Cu    20 %     Cu     5%     Mo        +10%    W 10%     Mo+        5%W          65%    Ni<B>65%</B>     Ni     2. 20%     Cu    20%     Cu     10     %    Mo     -i-15    % W 15 % Mo     -+-    10 % -:

  V  <B>55%</B> Ni     55%    Ni  <I>7. Für das</I>     System:        Cu-Ni-Y,          35%        Cu    35 %     Cu     55 % Ni 50 % Ni  10% V 15% V      Im Anschluss an die Homogenisierung  kann dann unmittelbar bei den Tempera  turen, bei denen homogenisiert wurde,     bezw.     bei Temperaturen, die über denen liegen, wo  die     Homogenisierung    eintritt, mechanisch  verformt werden.  



  Man kann jedoch auch durch ein Ab  schrecken der Legierung den homogenen Zu  stand bis auf niedere Temperaturen     erhalten     und dann in kaltem Zustande verformen.  



  Im Zusammenhang mit der Homogenisie  rung ist noch eine weitere Verbesserung der  Zugfestigkeit und Härte der Legierung durch  ein nachträgliches Anlassen möglich. Wenn  die warm verformten und dann abgeschreck  ten oder die abgeschreckten und dann kalt  verformten Werkstücke einem Anlassen bei  Temperaturen von 400 bis 600   unterzogen  werden, so     tritt    offenbar auf Grund mikro  skopischer Wiederausscheidungen der über  sättigten Mischkristalle eine starke Stei  gerung der Härte und Festigkeit ein. Es er  gibt sich also, dass die mit ihrer Zusammen  setzung in das Verschiebungsgebiet der Lös  lichkeit fallenden Legierungen     vergiitbar     sind.  



  Zur Erläuterung der praktischen Bedeu  tung der Erfindung seien die Verbesserungen,  die sich auf Grund der entwickelten Regel  ergeben, anhand eines praktischen Beispiels  dargestellt.  



  Eine Legierung aus 34% Kupfer, 55  Nickel,     10,3%    Chrom, Rest kleinere Ver  unreinigungen, wurde erschmolzen und ge  walzt. Es ergab sich hierbei, dass das Ma  terial beim Walzen riss, so dass lediglich un  brauchbare Fabrikate hergestellt wurden.       Daraufhin    wurde die Legierung bei<B>1100'</B>  geglüht bis zur     Homogenisierung    des Ge  füges und abgeschreckt. Die Legierung     wies     hierbei eine Härte von etwa 136     Brinell    auf,  und war nunmehr vorzüglich walzbar. Nach  dem Walzen wies das Material eine Härte  von etwa 240     Brinell    auf.

   Wurde     nun    die  Probe bei Temperaturen von 400 bis 600    geglüht, so stieg die Härte auf 300     Biinell.     Wenn die Glühbehandlung ohne vorheriges  Walzen unmittelbar an das Abschrecken an-    geschlossen     wurde,    konnte eine     Härtestei-          gerung    von 136 auf 200     Brinell    durch Glü  hen bei etwa<B>700'</B> erzielt werden.  



  Eine weitere Ausführungsform\ der Er  findung besteht darin, die Legierungen bei  Temperaturen, die     dicht    unter der Tempera  tur liegen, bei der Homogenisierung eintritt,  während längerer Zeit zu glühen und dann  abzukühlen. Auch hierbei ergab sich eine  gute     Walzbarkeit    der aus den Legierungen  hergestellten Werkstücke. Eine     wissen-          schaftliche    Erklärung für diesen Vorgang  lässt sich nicht mit Sicherheit angeben. Es  wird jedoch vermutet, dass bei dieser Aus  führungsform sich die ursprünglich     dispers     ausgeschiedenen heterogenen Gefügebestand  teile zu grösseren kugelförmigen Konglomera  ten verdichten.

   Wenn daher auch kein völ  liges Verschwinden der heterogenen Gefüge  bestandteile eintritt, so ermöglicht die län  gere     Glühzeit    doch die Bildung eines Ge  füges, das in gewissem Umfange plastisch  ist.  



  Beispielsweise wurde eine Legierung aus  34% Kupfer,<B>8,2%</B> Chrom, Rest Nickel, 21       Stunden    bei 800   C geglüht und langsam  abgekühlt. Die Stücke besassen die relativ  hohe Härte von etwa. 170     Brinell,    liessen sich  jedoch     verwalzen.     



  Legierungen, die nach dem Verfahren ge  mäss Erfindung plastisch gemacht und ver  formt     wurden,    insbesondere     hochchromhaltige          Kupfer-Nickel-Legierungen,    innerhalb des  in     Fig.    4 dargestellten Gebietes     Al,   <I>A,</I>     K.     <I>B,</I>     B1,        K,    besitzen eine ausgezeichnete Kor  rosionsbeständigkeit; sie widerstehen in her  vorragender Weise den- Angriffen von Säu  ren, Laugen und sonstigen aggressiven Stof  fen.

   Sie eignen sich daher zur Herstellung  von einer ganzen Reihe von Gegenständen,  bei denen gute     Bearbeitbarkeit,    gute Festig  keit, hohe Härte und hohe Korrosionsbestän  digkeit verlangt werden. Beispielsweise nen  nen wir hierzu Kochgeräte, Förderseile, Na  deln aller Art, medizinische Instrumente,       Ziehdüsen,    für die     Kunstseideindustrie,     Schiffstaue, Federn, gehärtete Schreib  federn, elektrische Widerstandsdrähte, Kla-           vierdrähte,        Webedrähte,    Ventilkegel und  -Ringe.     Geldschrankmaterial,    Speichen, hoch  beanspruchte Maschinenteile und dergleichen.  



  Zur weiteren Verbesserung einzelner Ei  gensehaften kann den Legierungen, die in       ihrem    grundsätzlichen Aufbau dem oben be  schriebenen Schema entsprechen, gelegentlich  auch noch weitere Legierungsbestandteile zu  gesetzt werden. So ermöglicht zum Beispiel  ein geringer     Kohlenstoffzusatz    eine weitere  Härtung, so dass ein Material zur Herstel  lung von Messerklingen geeignet wird. A.b-    gesehen von Kohlenstoff können unter an  derem Silizium oder Silber zugesetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer plastisch verformbaren Legierung mit mindestens drei Komponenten, bei der zwei Komponenten ge genseitig praktisch unlöslich sind, dagegen ,je für sich mit einem weiteren Metall auch im festen Zustande mindestens zu einem wesentlichen Teile Mischkristalle bilden, so dass im Mehrstoffsystem, ohne dass eine inter- metallische Verbindung entsteht, die Mi- ehun,#,slüeke mindestens teilweise geschlos- en wird,
    dadurch gekennzeichnet, dass eine Legierung aus diesen Stoffen von der Zu sammensetzung, dass sie bei gewöhnlicher Temperatur heterogen, bei höheren Tem peraturen jedoch durch Mischkristallbildung homogen ist, durch Glühen bei hohen Tem peraturen plastisch gemacht wird. UNTERANSPRüCHE 1.. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Legierung längere Zeit bei Temperaturen geglüht wird, die höher sind als diejenigen, bei denen die Homogenisierung eintritt. 2. Verfahren nach Patentanspruch Lind Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Legierung nach dem Glühen bei Temperaturen, die über denen liegen, wo Homogenisierung eintritt, mecha nisch verformt wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass die Legierung nach' dem Glü hen abgeschreckt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Legierung nach dem Abschrecken in kaltem Zustande mechanisch verformt wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Legierung nach der mechanischen Verformung abge schreckt wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Legie rung durch Anlassen auf 300 bis 800 vergütet wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Legie rung längere Zeit bei Temperaturen ge glüht wird, die dicht unter der Grenze liegen, bei der Homogenisierung eintritt. B. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass die Legierung nach' dem Glü hen abgekühlt und bei gewöhnliclior Temperatur mechanisch verfoimt -wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Legie rung aus Kupfer, Nickel und Lisen be handelt wird. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Legie rung aus Kupfer, Nickel und Chr am behandelt wird. _l. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Legie rung aus Kupfer, Nickel und Molybdän behandelt wird. 12. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Legie rung aus Kupfer, Nickel und Wolfram behandelt wird. 13. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Legie- rung aus Kupfer, Nickel und Vanadium behandelt wird. 14.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Legie- rung aus Kupfer, Nickel und mindestens zwei weiteren Metallen der 5. bis B. Gruppe des periodischen Systems, wel che mit Nickel weitgehende Misch kristallbildung zeigen, mit Kupfer jedoch feste Lösungen in nennenswertem Um fang nicht eingehen, behandelt wird. 15. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Legie rung aus Kupfer, Mangan und Chrom behandelt wird. 16. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Legie rung aus Kupfer, Mangan und Eisen be handelt wird. 17. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Legie rung aus Kupfer, Mangan und Molybdän behandelt wird. 18.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Legie rung aus Kupfer, Mangan und Wolfram behandelt wird. 19. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Legie- rung aus Tupfer, Mangan und Va.na.- dium behandelt wird. 20. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Legie rung aus Kupfer, Mangan und min destens zwei weiteren Metallen der 5. bis B. Gruppe des periodischen Systems, wel che mit Mangan weitgehende Misc.i- kristallbildung zeigen, mit Kupfer jedoch feste Lösungen in nennenswertem Um fang nicht eingehen, behandelt wird. 21.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Legie rung aus Kupfer, Nickel, Mangan und mindestens einem 1VIetall der 5. bis B. Gruppe des periodischen Systems, wel ches mit Nickel und Mangan weitgehende Mischkristallbildung zeigt, mit Kupfer jedoch feste Lösungen in nennenswertem Umfang nicht eingeht, behandelt wird.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1011909B (de) * 1948-07-08 1957-07-11 Plansee Metallwerk Kupferhaltiger Sinter-Manganstahl

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1011909B (de) * 1948-07-08 1957-07-11 Plansee Metallwerk Kupferhaltiger Sinter-Manganstahl

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