CH160538A - In metallischer Hülle verlegter Hochspannungsleiter für elektrische Zündanlagen. - Google Patents

In metallischer Hülle verlegter Hochspannungsleiter für elektrische Zündanlagen.

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CH160538A
CH160538A CH160538DA CH160538A CH 160538 A CH160538 A CH 160538A CH 160538D A CH160538D A CH 160538DA CH 160538 A CH160538 A CH 160538A
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Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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  'In metallischer Hülle verlegter Hochspannungsleiter     für    elektrische     Zündanlagen.       An Zündanlagen     wird    heute vielfach,  zum Beispiel durchweg bei Flugzeugen. die  Forderung gestellt, dass die Zündanlage gegen  Ausstrahlung der in ihr entstehenden     Wellen     abgeschirmt sein soll. Um dieser Forderung  nachzukommen, werden die Zündleitungen  metallisch umhüllt; dadurch wird aber     ihre     Kapazität wesentlich vergrössert. Über  schreitet aber die Kapazität einen gewissen  Wert, so wird die an der Kerze verfügbare  Schlagweite stark herabgesetzt, weil die grö  ssere Kapazität eine grössere Leistung des       Zündstromerzeugers    verlangt.

   Ist nun die       Leistung    des Zündstromerzeugers an sich  nicht sehr gross, so wird durch die metal  lische Umhüllung der Leitungen das Ar  beiten der Anlage in Frage gestellt. Emp  findlich in dieser Hinsicht sind insbesondere       Hoehfrequenz-Zündanlagen,    bei denen die  Hochfrequenz durch die am     Niederspan-          nungsunterbreeher    der Anlage auftretenden  Entladungen oder Rückzündungen erzeugt  wird; eine Anlage     diest_    Art ist zum Bei-    spiel beschrieben in der deutschen Patent  schrift Nr.<B>377987.</B>  



  Gemäss der Erfindung werden diese durch  die metallische Hülle der Leitungen beding  ten Nachteile dadurch behoben,     .dass    -die In  duktivität der Leiter künstlich erhöht wird.  Geeignete     Mittel    zur Lösung dieser Aufgabe  sind in der Fernmeldetechnik bekannt;

   vor  teilhaft erwiesen haben sich insbesondere die  ebenfalls aus der Fernmeldetechnik bekann  ten Anordnungen, bei     welchen,die    die     Induk-          tivität    erhöhende Einrichtung gleichmässig  über     die    Leiter verteilt ist entweder dadurch,  dass die Leiterseele von einem magnetisch  gut leitenden Band umhüllt ist oder dadurch,  dass der Leiter schraubenlinienförmig gewun  den in einen Strang aus Isolierstoff ein  gebettet ist.  



  Es ist zwar schon vorgeschlagen worden,  durch Einschaltung kleiner Induktionsspulen  mit kurzgeschlossener Sekundärwicklung in  die zu den Zündkerzen führenden Leitungen  die     Induktivität    der  Leitung zu erhöhen.      Diese Induktionsspulen haben hier aber     nicht     den Zweck, eine durch metallische Hüllen .der  Zündkabel vergrösserte Kapazität auszuglei  chen, sondern sie sollen als Drossel für die  elektrischen Wellen wirken und dadurch die  metallische Hülle der Zündkabel ersetzen.

    Sie würden also unter     .den    bisher üblichen  Voraussetzungen überflüssig werden, wenn  die Kabel durch metallische Hüllen ab  geschirmt sind, und der vorliegenden Erfin  dung liegt demnach -der Gedanke zu Grund,  dass Leitungen, die gegen Ausstrahlung von  Wellen schon durch metallische Hüllen ge  schützt sind, trotzdem noch eine Erhöhung  ihrer     Induktivität    benötigen, weil durch die  metallische Hülle die Kapazität der     Lei-          tungen    unliebsam vergrössert wird.  



  In der Abbildung .sind im Längsschnitt  zwei Hochspannungsleiter für Zündanlagen  dargestellt, an denen der Erfindungsgedanke       verwirklicht    ist.  



  In     Fig.    1 stellt a die Kupferseele des Lei  ters dar; sie ist umwickelt mit einem Band b  aus einem Stoff mit hoher     magnetischer    Leit  fähigkeit, das heisst mit einer Anfangs  permeabilität von mehr als<B>1000,</B> besser aber  noch in einer Höhe, wie sie zum     Beispiel     die bekannte Legierung     Permalloy    aufweist.  Die Seele mit ihrer Umhüllung ist ein  gebettet in einen isolierenden Mantel c aus  Gummi. f ist die metallische Hülle des  Hochspannungsleiters.  



  In     Fig.    2 ist die Kupferseele .des Leiters  nicht aus einem gestreckten Leiter gebildet,       sondern    schraubenlinienförmig in Windungen    d gewickelt und in dieser Form     in    den Strang  e aus Isolierstoff eingebettet. f ist wiederum  die metallische Hülle .des Leiters.  



  Die Vergrösserung der     Induktivität    kann  unter Umständen auch dann erforderlich  werden, wenn die metallische Umhüllung .der  Leitungen nicht zur Abschirmung, sondern  nur zum mechanischen Schutz angeordnet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: In metallischer Hülle verlegter Hoch spannungsleiter für elektrische Zündanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhan den sind, um die Induktivität des Leiters künstlich zu erhöhen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Hochspannungsleiter gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Induktivität erhöhenden Mittel gleichmässig über den Leiter verteilt sind. 2. Hochspannungsleiter gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Seele des Leiters von einem Band aus einem Werkstoff mit einer Anfangs permeabilität von mehr als 1000 umhüllt ist. 3.
    Hochspannungsleiter gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Leiter schraubenlinienförmig gewunden in einen Strang aus Isolierstoff ein gebettet ist.
CH160538D 1938-05-16 1931-11-10 In metallischer Hülle verlegter Hochspannungsleiter für elektrische Zündanlagen. CH160538A (de)

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