CH160593A - Einrichtung in Verbindung mit einer Selbstanschlussfernsprechstelle beschränkter Verkehrsmöglichkeit, insbesondere in Verbindung mit einem Münzfernsprecher. - Google Patents

Einrichtung in Verbindung mit einer Selbstanschlussfernsprechstelle beschränkter Verkehrsmöglichkeit, insbesondere in Verbindung mit einem Münzfernsprecher.

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CH160593A
CH160593A CH160593DA CH160593A CH 160593 A CH160593 A CH 160593A CH 160593D A CH160593D A CH 160593DA CH 160593 A CH160593 A CH 160593A
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CH
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E Zwie Telephon-Apparat-Fabrik
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Zwietusch E & Co Gmbh
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  Einrichtung in     Verbindung    mit einer     Selbstanschlussfernsprechstelle    beschränkter       Verkehrsmöglichkeit,    insbesondere in Verbindung mit einem     büinzfernsprecher.       Gegenstand der Erfindung ist eine Ein  richtung in Verbindung mit einer     Selbstan-          schlussfernsprechstelle    beschränkter     Ver-          l;ehrsinöglichkeit,    insbesondere in Verbin  dung mit einem Münzfernsprecher.

   Durch die  erfindungsgemässe Einrichtung sollen nun       hei    Erfüllung bestimmter Bedingungen die  normalerweise gesperrten Verbindungen von  dem     Münzfernsprecher    aus     herstellbar    sein.  Erreicht wird dies dadurch,     dass    von der  Sprechstelle eine besondere Leitung zu einer       llberwachungsstelle    abgezweigt ist, in der  eine Signal- und eine     Entsperreinrichtung     vorgesehen sind, durch die .die Herstellung  einer unerlaubten Verbindung angezeigt und  freigegeben werden kann.

   Eine     derartige     Einrichtung hat besondere Bedeutung in       Gaststätten    und sonstigen Betrieben, in denen  Münzfernsprecher aufgestellt sind, bei denen  die Gebühr nicht durch die Post, sondern  durch den     Sprechstelleninhaber    erhoben wird.    Die Münzfernsprecher     können    dabei als     End-          stelle    einer Reihenanlage, als Nebenstelle  einer N     ebenstellenzentrale    mit Wähler oder  Handvermittlung geschaltet sein.

   Die Münz  fernsprecher sollen dabei so eingerichtet sein,  dass bei Herstellung einer Ortsverbindung die  Selbstbelastung durch den Sprechgast vor  genommen werden kann, ohne     da.ss    sich die       Nebenstellenbeamtin    oder der Sprechstellen  inhaber um die Erhebung der     Gebühr    zu  kümmern hat. Bei     höherwertigen    Verbindun  gen, wie z.

   B. bei den sogenannten     Sofort-          verkehrverbindungen    oder     Fernverbindungen,     bei denen eine Zuschlagsgebühr erhoben  wird, würde der     Sprechstelleninhaber        gesehä-          digt    werden, wenn er nicht erfährt, dass der  Sprechgast eine     solehe    Verbindung herstel  len will. Durch die vorliegende Erfindung  wird der     Sprechstelleninhaber    vor dieser       Schadensmöglichkeit    bewahrt.  



  Anhand der Figuren, die beispielsweise           Ausführungsformen    des Erfindungsgegen  standes zeigen, sei die Erfindung näher be  schrieben.  



       Fig.    1 zeigt die Schaltung der Sprech  stelle und der mit derselben     verbundenen          Überwachungsstelle;          Fig.    2 zeigt den     Entsperrungsschalter        -,n     der     Überwachungsstelle    nach     Fig.    1;       Fig.    3 ist ein Teilschema eines weiteren  Ausführungsbeispiels für die     Schaltung    der  Sprechstelle und der Überwachungsstelle.  



  Die in     Fig.    1 eingetragenen Bezugs  zeichen haben folgende Bedeutung: M ist  das Mikrophon, F ist der Fernhörer,<I>HU</I> ist  ein vom Hörerhaken bewegter Kontakt. Von       der        Nummernscheibe        sind        der          nsi        und    der     Nummernscheibenkontakt        -nsa     gezeigt. An der     Nummernscheibe    sitzt ferner  ein Hilfskontakt     nsh,    der in Abhängigkeit  von der     gewählten.    Rufnummer betätigt wird.

         Dieser    Kontakt soll beispielsweise schliessen,       wenn    die     erste    Ziffer der Rufnummer eine 0  oder 9 ist.     Derartige        Kontakte    sind bekannt  und es soll daher auf die mechanische Aus  bildung des Antriebes dieser Kontakte nicht  näher eingegangen werden.  



  An dem Münzfernsprecher ist ferner ein  Kontakt Z vorgesehen, der umgelegt wird,  sobald eine     Münze    in den Apparat eingewor  fen ist. Bei dem angenommenen Beispiel soll  der Kontakt Z von einer     Münzwippe    ab  hängig     sein,    auf der die eingeworfene Münze  zunächst liegen bleibt     und    durch die Be  lmtung der Wippe .den Kontakt Z umlegt.  Mit Hilfe eines     Zahlknopfes    kann die Münze  von der     Wippe        heruntergestossen    werden, so       da-ss    sie in den     Kassierbehälter    fällt.

   Durch  die     Entlastung    der Wippe kehrt dann der  Kontakt Z wieder in seine Ruhelage zurück.  Durch Einhängen des Hörers kann gleich  falls die auf der Wippe ruhende Münze in  bekannter Weise entfernt     uriid    in den Rück  gabebehälter geleitet werden.  



  Die Einrichtungen in .der Überwachungs  stelle     bestehen    aus einem     Einschlagwecker          EW        und    einer     Taste    T, die durch einen  Magneten R in der Arbeitslage gehalten wer-    den kann. In welcher Weise dies geschieht,  zeigt     r'ig.    2.  



  Wenn der Knopf     Ta    der Taste<I>T</I> herun  tergedrückt wird entgegen der Feder 3, so  legt sich der Anschlag 4     .der        Taste    T hinter  einen Anschlag 5 an dem Anker 6 des Mag  netes R. In dieser Stellung wird die Kon  taktfeder T umgelegt. Sobald der Magnet R.  vom Strom durchflossen wird, zieht der  Anker 6 an, so dass die Taste T unter Wir  kung der Feder 3 in die Ruhelage zurück  kehren kann. Von dem Anker 6 werden  gleichzeitig die Kontaktfedern<I>1r, er</I> umge  legt. Der Magnet R trägt einen Kupfer  mantel, so     dass    der Anker 6 verzögert ab  fällt.  



  Will der Sprechgast eine     Ortsverbindung     herstellen, dann muss zunächst nach Abheben       des    Hörers eine Münze eingeworfen werden,  damit durch Umlegen des Kontaktes Z der       Kurzsohluss    für den Impulskontakt     nsi    auf  gehoben, wird, der sonst über die     Kontakte    Z  und     1r    bestehen würde. Während der Wahl  der gewünschten Ortsverbindung bleiben die  Einrichtungen in der     Überwachungsstelle    un  beeinflusst.

   Sobald der gewünschte Teil  nehmer sich meldet, muss der     Sprechgast    den       Zahlknopf    betätigen, um     den.        Kurzschluss:    für  .das Mikrophon M aufzuheben, der über den  Kontakt Z und     Kontakt    Ir gelegt ist. Wenn  der gewünschte Teilnehmer sich nicht mel  det, kann durch Einhängen des     Hörers.    die       Münze    zurückerhalten werden, wobei gleich  zeitig die hergestellte Verbindung wieder     un-          terbrochen    wird.  



  Will der Sprechgast dagegen eine höher  wertige Verbindung, zum Beispiel eine  Schnellverkehrsverbindung, herstellen, so  muss. er sich zunächst mit .dem Sprechstellen  inhaber in Verbindung setzen, um ihm die  Gebühr für die     höherwertige        Verbindung    zu  übergeben.

   Würde der Sprechgast versuchen,  eine     höherwertige    Verbindung     herzustellen,     ohne den     Sprechstelleninhaber    zuvor     in          Kenntnis    gesetzt zu haben, so würde an der       Überwachungsstelle    der     Einschlagwecker          EW        ertönen,    sobald     die        normalerweise    ge  sperrte Rufnummer     gewählt    wird. Es sei an-      genommen, dass die zu sperrenden Rufnum  mern an erster Stelle eine 0 oder 9 haben.

    Wenn der Sprechgast als erste     Ziffer.eine    0  oder 9 aufzieht, schliesst sich der Kontakt       nsh,    so dass während des Ablaufes der Num  mernscheibe durch den Impulskontakt     nsi    der       Einschlagwecker        ETT'    in die Amtsschleife  eingeschaltet ist. Aus dem Ertönen des Ein  schlagweckers     EW    erfährt der Sprechstellen  inhaber, dass jemand eine Verbindung her  stellen will, für die die Gebühr nicht ent  richtet ist.  



  Durch die Parallelschaltung des Ein  schlagweckers     EW    zum Impulskontakt     nsi     wird gleichzeitig verhindert, dass der Sprech  gast die unerlaubte Verbindung herstellen  kann. Ist dagegen die Zuschlaggebühr ord  nungsgemäss bei dem     Sprechstelleninhaber     entrichtet, so kann derselbe durch Drücken  der Taste T die Verbindung freigeben.

   Ist  die     Taste    T niedergedrückt und der Hörer  wird abgenommen, so zieht zunächst der im  Abfall verzögerte Magnet     R    an und öffnet  über Kontakt Ir den Kurzschluss für den  Impulskontakt     nsi.    Das Schliessen des     Kon-          taktes        rislt    beim Aufziehen der sonst gesperr  ten Nummer 9 bleibt wirkungslos. Die kurz  zeitigen Unterbrechungen der Amtsschleife  durch den Impulskontakt während der Ein  stellung der Wähler bleiben ohne Einfluss  auf den Magneten R, da derselbe, wie bereits  erwähnt, abfallverzögert ist. Durch das An  ziehen des Magnetes R ist die Taste T be  reits in die Ruhelage     zurückgekehrt.     



  Würde der Sprechgast versuchen, eine       weitere        höherwertige    Verbindung herzustel  len, so wäre der Verbindungsaufbau zunächst  wieder     gesperrt,    da. nach Einhängen des  Hörers der     Magnet    R stromlos wird. An der       Überwachungsstelle    muss erst von neuem  wieder die Taste T niedergedrückt werden.  



  Wie die     Fig.    3 zeigt, kann die Über  wachungsstelle auch so ausgebildet werden,  dass an Stelle des Magnetes R eine     Kontroll-          lampe   <I>L</I> gesetzt wird. Die Taste<I>T</I> an der  Überwachungsstelle wird dann     zweckmässi-          gerweise    als Schlüssel     ausgebildet,    durch den  zwei Kontaktfedern 1T,     2T    umgelegt werden.    Der Einfachheit halber sind in dieser     Fig.    3  nur die     Schaltelemente    der     ,Sprechstelle    ge  zeigt, die für das     Verständnis    der Schaltung  notwendig sind.

   Bei Herstellung einer uner  laubten Verbindung besteht über den von der  Nummernscheibe gesteuerten Kontakt     nsh     ein Kurzschluss für den Impulskontakt     itsi.     Erst wenn der Schlüssel T     unigelegt    ist,  kann eine     höherwertige    Verbindung durchge  führt werden. Durch Umlegen des     Schlüssels     T wird der     Kurzschluss    für die     Kontroll-          lampe    L aufgehoben, die, sobald der Hörer  in der Sprechstelle abgehoben wird, auf  leuchtet.

   Durch das Erlöschen und Wieder  aufleuchten der Lampe L kann an der Über  wachungsstelle beobachtet werden, ob meh  rere Verbindungen von der Sprechstelle aus  hergestellt werden.     Zweckmässigerweise    wird  an der     Überwachungsstelle    der Schlüssel T  wieder in die Ruhelage zurückgelegt, sobald  das Flackern der Lampe     L    angezeigt hat, dass  der Teilnehmer die Verbindung gewählt hat.  Dann ist sichergestellt, dass der Sprechgast  bei der nächsten Verbindung sich erst wieder  mit der     Überwachungsstelle    in Verbindung  setzen muss.

   Es wäre auch denkbar, die       Lampe    L durch eine andere     Kontrolleinrich-          tung    zu ersetzen, die die ausgesendeten  Stromstösse aufzeichnet. Eine solche Einrich  tung könnte beispielsweise ähnlich wie ein  Morsetelegraph arbeiten. An den Aufzeich  nungen könnte dann die Überwachungsstelle  feststellen, welche Rufnummern der Sprech  gast gewählt hat. Diese     Art    der Kontrolle  hätte besondere Bedeutung in Anlagen, wo       höherwertige    Verbindungen verschiedener  Gebühr hergestellt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung in Verbindung mit einer Selbstanschlussfernsprechstelle mit Verkehrs begrenzung, insbesondere in Verbindung mit einem Münzfernsprecher, dadurch gekenn zeichnet, dass. die Sprechstelle über Leitun gen mit einer Überwachungsstelle verbunden ist, in welcher eine Signaleinrichtung (EW) und eine Entsperreinrichtung (T) vorgesehen sind, durch welche Signaleinrichtung die Herstellung einer unerlaubten Verbindung angezeigt und durch welche Entsperrvorrioh- tung die Herstellung dieser Verbindung frei gegeben werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein in Abhän gigkeit von der gewählten Rufnummer bei einer unerlaubten Verbindung wirksam werdender Sperrschalter (yaslr.) von einem Entsperrungsschalter (T) in der Über wachungsstelle derart abhängig ist, dass der Impulskontakt (nsi) vor Betätigung des Entsperrungsschalters (T) über die Signaleinrichtung (EW) und dem Sperr schalter (nsh) kurzgeschlossen ist.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Signalein richtung in der Überwachungsstelle aus einem Einschlagwecker (EW) besteht, der in einen parallel zum Impulskontakt (ns5,)- verlaufenden Stromkreis zweiggeschaltet ist, der in Abhängigkeit von der gewähl ten Rufnummer durch den Sperrschalter (1281a.) geschlossen wird und durch den Entsperrungsschalter (T) wieder geöffnet werden kann. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Entsper- rungsschalter (T), nachdem er in die Ent- sperrungsstellung verbracht wurde, bei Herstellung der höherwertigen Verbin dung durch einen in dem Sprechstrom kreis liegenden Magneten (R) selbsttätig, wieder in die Sperrlage geführt wird, so dass zur Ermöglichung einer weiteren höherwertigen Verbindung der Entsper- rungsschalter (T) von neuem betätigt wer den muss. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei geschlosse ner Amtsschleife eine Signallampe (L) durch Umlegen des Entsperrungsschalters (T) eingeschaltet wird, die das Aussenden der Stromstösse für die Herstellung der höherwertigen Verbindung und den Bele- gungszustand der Sprechstelle anzeigt. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass beim Umlegen des Entsperrungsschalters (T) eine die Aussendung der Einstellstromstösse auf zeichnende Einrichtung eingeschaltet wird.
CH160593D 1931-04-29 1932-01-18 Einrichtung in Verbindung mit einer Selbstanschlussfernsprechstelle beschränkter Verkehrsmöglichkeit, insbesondere in Verbindung mit einem Münzfernsprecher. CH160593A (de)

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