CH160597A - Verfahren zur Bildzerlegung oder Bildzusammensetzung beim Fernsehen und Einrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur Bildzerlegung oder Bildzusammensetzung beim Fernsehen und Einrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens.

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  Verfahren zur Bildzerlegung oder Bildzusammensetzung beim Fernsehen  und Einrichtung zur     Ausübung    dieses     Verfahrens.            Bildzerlegungs-    und     Bildzusammenset-          zungsverfahren    und     -vorrichtungen    sind bis  her in mannigfacher Art bekannt geworden.  In der Praxis hat sich von diesen die     Spiral-          lochscheibe    am besten bewährt, da sie die  einfachsten und billigsten konstruktiven,  optischen und     Synchronisierungsmöglich-          keiten    bot.

   Die heute gebräuchlichen     Spiral-          lochscheiben    bestehen gewöhnlich aus 0,1 bis  0,2 mm starken Blechen und .sind mit spiral  förmig, in gleichen Abständen angeordneten  Löchern versehen. Wenn die Scheibe in der  Bildebene gedreht wird, bewegt. sich jedes  Loch entlang einer Bildzeile, so dass die  Summe der durch die Löcher sichtbaren  Bildelemente das Bild selbst ergibt. Mit  Rücksicht darauf, dass die Löcher sich auf  einer Kreisbahn bewegen, ist es erforderlich,  dass ihre äussern und innern Kanten an  nähernd die Krümmung der von ihnen be  schriebenen Kreisbahn aufweisen.

   Dies lässt  sich jedoch bei den kleinen Abmessungen    der Löcher kaum erreichen, und darin liegt  die eine Schwierigkeit bei der Verwendung  der     Spirallochscheibe.    Will man als primi  tives Beispiel das heute gebräuchliche Bild  format von 3 X 4 cm zugrunde legen, so er  fordert die Zerlegung dieses Bildes in 30  Zeilen 30 Löcher von je 1 mm' Fläche, deren  Abstand voneinander je 4 cm beträgt. In  diesem Fall wird also eine     Spirallochscheibe     von etwa 1.20 cm Umfang, also 38 cm Durch  mess-er benötigt.

   Diese Abmessung ist schon  ziemlich unbequem, aber abgesehen davon       erfordert    auch der Antrieb einer derartigen  Scheibe schon eine ziemlich grosse Energie,  und dies hat den Nachteil, dass auch die zur  Synchronisierung erforderliche Energie ver  hältnismässig gross wird und einen hohen Ver  stärkungsgrad bedingt. Die Verringerung  der Scheibenabmessung wäre also in jeder  Hinsicht :geboten, jedoch geht damit die Ver  ringerung der Abmessungen der Löcher       zwangläufig    Hand in Hand. Bei einer      Scheibe von etwa 20     cm    Durchmesser hätten  die Löcher nurmehr eine Fläche von etwa  0;25     mm2,    und hierbei wäre die gekrümmte  ,Ausbildung der äussern und innern Kanten  schon gänzlich unmöglich.

   Die Verhältnisse       werden    noch     ungünstiger,    wenn die Zahl der  Bildelemente erhöht     wird,    um eine feinere  Rasterung des Bildes zu erhalten. So wäre  zum Beispiel für die Aufteilung desselben  Bildes in 48 Zeilen mit derselben Grösse der  Bildelemente bereits eine Scheibe von etwa  7 m Durchmesser erforderlich. Wenn man  diese Scheibe     mit    20 cm Durchmesser aus  führen würde, so käme man zu Löchern von       1/2,        mm@    Fläche, die mit der erforderlichen  Genauigkeit überhaupt nicht mehr her  gestellt werden können. Man hat auch be  reits vorgeschlagen, die Scheibe photogra  phisch herzustellen.

   In diesem Falle müsste  die Scheibe aus Glas oder Zelluloid bestehen  und könnte wegen der Lichtbrechung und  Lichtassimilation nicht stärker als<B>0,01</B> bis  0,02 mm sein. Eine solche dünne Scheibe  ist aber,     wenn    sie aus Glas hergestellt ist,       ausserordentlich    zerbrechlich, während eine  solche     Zelluloidscheibe    nicht starr genug ist.  



  Um auch die übrigen wichtigen     Bild-          zerlegungs-        bezw.        Bildzusammensetzungsvor-          richtungen    zu erwähnen, :sei noch kurz be  merkt, dass das Spiegelrad wegen der zu sei  ner Herstellung erforderlichen ausserordent  lich hohen Präzision und seines dadurch be  dingten hohen Preises, sowie wegen der not  wendigen grossen Antriebs- und     Synchroni-          sierungsenergie    den an ein gutes und all  gemein     einführbares    Gerät zu .stellenden An  forderungen nicht entspricht,

   während der       Kathodenstrahloszillograph    sehr komplizierte  elektrische Hilfseinrichtungen und doppelte       Synchronisierung    erfordert und überdies zur  unmittelbaren     Übermittlung    des Bildes kör  perlicher Gegenstände nicht geeignet ist.  Der elektrodynamische Oszillograph arbeitet  zwar unter günstigeren Bedingungen, hat je  doch den Nachteil, dass die Bildzerlegung  hier nach     einer        meanderförmigen    Linie er  folgt und dass verhältnismässig komplizierte  optische Hilfsmittel nötig sind.

      Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein Verfahren zur Bildzerlegung oder  Bildzusammensetzung, bei dem die obigen  Nachteile sämtlich zu vermeiden sind und  bei kleineren     Abmessungen    der Apparatur  und geringer Antriebs-     bezw.        Synchronisie-          rungsenergie    eine sehr feine Rasterung des  Bildes zu erzielen ist.

   Dies wird gemäss dem       Verfahren    nach der Erfindung dadurch er  reicht, dass das Bild mittelst eines rotieren  den optischen Systems auf eine feststehende       Bildzerlegungsvorrichtung    geworfen     bezw.     von einer feststehenden     Bildzusammenset-          zungsvorrichtung    abgenommen wird.    Eine Einrichtung zur Ausführung des       Verfahrens    gemäss der Erfindung ist sche  matisch in den     Fig.    1 und 2 .dargestellt.

      Das Bild des zu sendenden Objektes 1  wird über die Linse 2 auf den Spiegel 3 ge  worfen. ,der mit der     optischen    Achse der  Linse 2 einen Winkel von 45   einschliesst  und mittelst des Motors 4 um die optische  Achse der Linse 2 in Drehung versetzt wird.  Der Spiegel wirft das Abbild L' des Ob  jektes 1 auf den Mantel der ihn umgeben  den, mit spiralförmig angeordneten     Löchern     5 versehenen Trommel 6. Wenn der Spiegel  3 sich ,dreht, so wird das Abbild 1' an dem  Mantel der Trommel 6 entlang geführt und  durch die Löcher 5 zerlegt.

   Sind nunmehr  ausserhalb der Trommel 6 in der in     Abb.    3  dargestellten Weise halbkreisförmige Photo  zellen 7 und 8 vorgesehen, so werden diese  durch die einzelnen Bildelemente belichtet  und verwandeln die Lichtimpulse in bekann  ter Weise in Stromimpulse.    Selbstverständlich lässt sich die Wir  kungsweise der Vorrichtung auch umkehren,  wenn anstatt der Photozellen 7 und 8 in der  selben Vorrichtung Glimmlampen derselben  Form vorgesehen werden. In diesem Fall  werden die von den Löchern 5 gebildeten  einzelnen Bildelemente durch den rotieren  den Spiegel 3 nacheinander durch die als  Objektiv wirkende Linse 2 geworfen und zu  einem Bild zusammengesetzt.      Die beschriebene Einrichtung hat ver  schiedene ausserordentlich grosse Vorteile.

    Zunächst braucht die eigentliche     Bildzer-          legungs-        bezw.        Bildzusammensetzungsvor-          richtung,    im oben erwähnten Beispiel die       Spiralloehtrommel    6 nicht betätigt zu wer  den, sondern sie steht still, und bewegt wird  nur der leichte Spiegel 3 von sehr geringem  Luftwiderstand, Überdies kann der Spiegel  auch noch in einfacher Weise in einem luftver  dünnten Raum angeordnet sein, wie dies auch  für     Spirallochscheiben    bereits vorgeschlagen  wurde, bei denen jedoch wegen der grossen  Abmessungen der Scheibe erhebliche Schwie  rigkeiten auftreten.

   Die zum Antrieb der  Vorrichtung erforderliche Energie ist also  ausserordentlich gering, und dementsprechend  wird auch die zur Synchronisierung erfor  derliche     Energie    nur sehr klein sein. Die  Vorrichtung ist vollständig symmetrisch,  und das aufgenommene     bezw.    wiedergegebene  Bild erleidet keinerlei Verzerrung, sondern  ist völlig quadratisch.  



  Ein weiterer, ausserordentlich grosser Vor  teil besteht in der durch die feste Anordnung  der     Spirallochtrommel    gegebenen Möglich  keit der Herstellung derselben mit sehr klei  nen Abmessungen, auf die noch weiter unten  näher eingegangen wird.  



  Falls sowohl die Bildzerlegung, als auch  die Bildzusammensetzung in der beschrie  benen Weise vorgenommen wird, sind ausser       dden    oben angegebenen keine weiteren Hilfs  mittel nötig, und derselbe Apparat kann für  beide Zwecke verwendet werden. Erfolgt  dagegen die Bildzerlegung nach einem der  andern bekannten Prinzipien und soll der be  schriebene Apparat lediglich zur Bildzusam  mensetzung verwendet werden, also als Emp  fangsapparat, so muss dafür .Sorge getragen  werden, dass die durch den rotierenden Spie  gel bewirkte Bewegung des Bildes um seine  eigene Achse ausgeglichen wird.

   Diese  Drehung tritt zwar in jedem Fall auf; doch  ist sie dann, wenn auch die Bildzerlegung  in dieser Weise erfolgt, nicht störend, da  sich in diesem Fall die :durch die rotierenden  Spiegel im Sende- und im Empfangsapparat    bewirkten Drehungen der Bilder gegenseitig  aufheben. Im andern Fall kann die Drehung  .des Bildes um seine eigene Achse einfach  dadurch ausgeglichen werden, dass die Licht  strahlen auf ihrem Wege vom Spiegel zum  Objektiv im umgekehrten Sinne um die  optische Achse des Objektivs gedreht wer  den.  



  Das kann beispielsweise, wie in     Fig.        i-          dargestellt,    mittelst eines zwischen den Spie  gel und das Objektiv eingeschalteten, eben  falls drehbaren, dreieckigen Prismas 9 be  wirkt werden, der die Wirkung eines sich  in entgegengesetztem Sinne zur Drehung des  Spiegels 3 gedrehten Spiegels hat. An Stelle  dieses Prismas kann selbstverständlich auch  ein Spiegel oder Linsensystem treten, ebenso  wie auch der Spiegel 3 durch Prismen, Lin  sen usw. ersetzt werden kann.  



  Bei den beschriebenen Anordnungen müs  sen die Löcher nicht der Grösse der Bild  elemente entsprechen, da ja das Bild durch  die Linse 2 beliebig vergrössert oder verklei  nert werden kann. Es ist also möglich,  ganz grosse Löcher auf beispielsweise 1 cm"  Fläche vorzusehen, nur müssen ihre ganten  in der Achsrichtung der Trommel um die  Breite der Bildelemente, also beispielsweise  um 1 mm, versetzt werden. Dadurch ist man.  also in der Lage, die Bildhelligkeit ausser  ordentlich zu steigern, weil ja die Helligkeit  entsprechend der Zunahme der Lochgrösse  wächst, also bei Löchern von 1 cm' Fläche  100 mal so gross ist wie bei solchen von  1 mm' Fläche.  



  Die Helligkeit lässt sich weiterhin da  durch ganz erheblich steigern, dass man nur  eine Glimmlampe     bezw.    Photozelle vorsieht,  und die Lichtstrahlen durch einen zweiten  Spiegel, der synchron mit dem innerhalb  der     Bildzerlegungs-        bezw.        Bil:

  dzusammenset-          zungsvorrichtung    rotierenden Spiegel     rotiert,     von der Glimmlampe auf die     Bildzusammen-          setzungsvorrichtung    geworfene     bezw.    von  der     Bildzerlegungsvorrichtung    auf die Photo  zelle     geleitet    wird, wie in der     Fig.    5 dar  gestellt.  



  Das Bild des zu sendenden Objektes 1      wird über die Linse 2 auf den Spiegel 3 ge  worfen, der mit der optischen Achse der  Linse 2 einen Winkel von 45   einschliesst  und mittelst des Motors 4 um die     optische     Achse der Linse 2 in Drehung versetzt wird.  Zwischen der Linse und dem Spiegel ist ein  mit halber Geschwindigkeit in entgegen  gesetzter Richtung rotierendes Prisma 9 zur       Rückung    des Bildes vorgesehen. Der Spie  gel wirft das Abbild des Objektes 1 auf den  Mantel der ihn umgebenden, mit spiralförmig  angeordneten Löchern 5 versehenen Trom  mel 6.

   Wenn der Spiegel 3 sich dreht, so  wird das Abbild an dem Mantel der Trom  mel 6 entlang geführt und durch die Löcher  5 zerlegt, wobei die durch die Löcher tre  tenden Lichtstrahlen auf .den die Trom  mel 6 umgebenden konischen Spiegel 22  fallen und von diesem einem zweiten  konischen Spiegel 23 zugeleitet werden.  Innerhalb dieses letzteren Spiegels     befin-          ,clet    sich ein zweiter rotierender Spiegel  24, dessen Rotation synchron mit derjenigen  des .Spiegels 3 erfolgt, in dem dieser Spiegel  zweckmässig ebenfalls auf der Achse :des den'  Spiegel 3     antreibenden    Motors 4 angeordnet  ist.

   Die vom Spiegel 3 auf den Spiegel 23  und von diesem auf den Spiegel 22 reflek  tierten Lichtstrahlen treffen also in jedem  Augenblick auf den Spiegel 23 auf und wer  den von diesem :durch die Linse 25 auf die  Photozelle 26 geworfen, um dort in elek  trische Ströme umgewertet zu werden.  



  Falls es sieh um die Zusammensetzung  eines Bildes handelt, bleibt die Anordnung  genau dieselbe, nur     däss'    an Stelle der Photo  zelle 26 eine Glimmlampe tritt, deren ganzes  Licht dann auf das jeweils wirksame Loch  der Trommel besonders konzentriert wird.  



  Aus dem Umstand, dass die eigent  liche     Bildzerlegungs-        bezw.        Bildzusammen-          setzungsvorrichtung    steht und sich nur das  Bild selbst auf dieser bewegt, ergibt     .sich,     wie schon vorher angedeutet, die Möglich  keit einer ausserordentlichen Verkleinerung  der Abmessung des Apparates, da man bei  der Herstellung -der     Spirallochtrommel        nicht     mehr auf die leichte Beweglichkeit derselben    achten muss. Man kann daher der Trommel  ein grösseres Gewicht geben und dadurch  Vorteile in bezug auf die mögliche Genauig  keit der Löcher erreichen.

   Wenn beispiels  weise eine Trommel mit 0,01     mm@    grossen  Löchern hergestellt werden soll, so werden  zu diesem Zwecke vorteilhaft 0,1 mm starke  Stahlringe 10 verwendet     (Fig.    6 und 7), die  mit einem 0,1 mm breiten Schlitz 11 ver  sehen sind. Zur Herstellung einer Trommel  mit 48 Löchern werden 48 solcher Ringe     an-          ,einander    gelegt     (Fig.    8) und die Schlitze       mittelst    der Nase 12 um je 71/2   verändert.

    Werden nun diese Ringe zwischen den End  ringen 13     eingefasst    und mittelst der Schrau  benbolzen 14 zusammengepresst, so erhält  man eine     Spirallochtrommel    mit 48 genau  quadratischen Löchern von je 0,01 mm'  Fläche, wobei der Trommeldurchmesser bei  4800 Bildelementen nur 15 cm sein würde.

    Selbstverständlich könnte man statt der  Ringe von 0,1 mm Stärke auch solche von  0,01 mm .Stärke nehmen und dadurch Loch  grössen von 0,001     mm@    bei entsprechend ver  ringerten Trommeldurchmessern erhalten,  ohne dass dadurch die Genauigkeit irgendwie       beeinträchtigt    werden würde, da das Aus  stanzen der Schlitze keine     Schwierigkeit    ver  ursacht und die Löcher von den Schlitz  kanten, sowie von den     ganten    der benach  barten Ringe genau begrenzt werden.

   Über  dies können hierbei .die Löcher so ausgebil  det werden, dass keinerlei Beugungserschei  nungen auftreten können, indem der Schlitz  11 sich nach aussen allmählich erweiternd  gestanzt wird, so     da.ss    die Löcher selbst prak  tisch gar keine Wandstärke haben. Die Zu  sammensetzung der Trommel kann dadurch  erleichtert werden, dass die Ringe auf den  Ständer aufgeschoben werden, der zweck  mässig aus Glas besteht, damit man mit  Hilfe einer in das Innere des Ständers ein  gebrachten Lichtquelle die Löcher genau ein  stellen kann.  



  Diese Art der Herstellung der Trommel  bat noch den weiteren Vorteil, dass man die  Trommel jederzeit mit einer andern Loch  teilung versehen kann, indem nur eine ent-      sprechende Anzahl von Ringen zugefügt  werden muss, um eine Trommel mit mehr  oder weniger Löchern zu erhalten. Wenn  man sich die Mühe der     jedesmaligen    Ein  stellung der Lochabstände nicht machen will,  so kann man die Trommel auch von vorn  herein mit mehreren gebräuchlichen Loch  teilungen versehen, beispielsweise die Trom  mel aus 78 Ringen zusammensetzen, von  denen die ersten 30 für     30-zeilige    Bilder und  die restlichen 48 für     48-zeilige    Bilder be  nutzt werden sollen.

   Die Einstellung erfolgt  dann durch einfache Verschiebung der Trom  mel in der     Achsenrichtung.    Ebenso kann  man die Trommel auch in der Umfangsrich  tung verschiebbar anordnen, um etwaige  Phasenkorrekturen bequem ausführen zu  können.  



  Eine andere Möglichkeit für die Her  stellung der     Spirallochtrommel    ist in der       Fig.    9 dargestellt. In den Mantel der Trom  mel 15 sind parallel zur Achse verlaufende  feine Schlitze 16 geätzt, und auf diese Trom  mel wird eine andere Trommel 17 aufgescho  ben, die mit einer eingeätzten Spirale '18  versehen ist. Beide Ätzungen zusammen er  geben spiralförmig angeordnete Löcher, die  zwar nicht quadratisch sind, jedoch sich  gegenseitig ergänzen.  



  Bei der Einrichtung nach     Fig.    10 ist an  statt der Trommel eine normale     Spiralloch-          scheibe   <B>20</B> verwendet, auf deren Löcher das  vom rotierenden Spiegel 3 auf einen fest  stehenden konischen Spiegel<B>19</B> geworfene  Bild projiziert wird. Auch in diesem Fall  lässt sich eine ausserordentlich kleine Abmes  sung für den Apparat erhalten, da für die  feststehende Scheibe 20 ohne weiteres eine  dünne, mit auf photographischem Wege her  gestellten Löchern 21 versehene Glasscheibe  benutzt werden kann.  



       Fig.    11 zeigt eine besonders zweckmässige  Anordnung des optischen Teils der Vorrich  tung. Um die aus der räumlichen Ent  fernung des Prismas 9 vom Objektiv 2 sich  ergebenden Lichtverluste zu vermeiden, und  diese Teile mit möglichst geringen Abmes  sungen auszuführen, ist das Prisma 9 zwi-    sehen die Linsen 2' und 2" des Objektivs 2  selbst drehbar eingebaut. Die Linsen des  Objektivs sind in einem Ständer 27 befestigt,  der gleichzeitig als Lager für den Rotor 30  des das Prisma in Rotation     versetzenden          phonischen    Rades dient, wobei das Prisma  in der Achse des Rotors angeordnet ist. Der       Stator    ?8 des     phonischen    Rades ist eben  falls im Ständer 27 befestigt.

   Ein anderes       phonisches    Rad 31 dreht den     rotierenden     Spiegel 29, der die von der kreisförmigen  Glimmlampe 32 durch die Löcher der Trom  mel 33 durchtretenden     Lichtstrahlen    zum  Objektiv 2 leitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Bildzerlegung oder Bild zusammensetzung beim Fernsehen, dadurch gekennzeichnet, dass das Bild mittelst eines rotierenden optischen Systems auf eine fest stehende Bildzerlegungsvorrichtung geworfen bezw. von einer feststehenden Bildzusammen- setzungsvorrichtung abgenommen wird. UNTERANSPRUCH: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die beim Zer legen von Bildern oder beim Zusammen setzen zerlegter Bilder durch einen rotie renden Spiegel bewirkte Drehung des Bildes um die eigene Achse durch rotie rende Prismen ausgeglichen wird. PATENTANSPRE CH II Einrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine feststehende Zerlegungs- bezw. Zusammensetzungsvorrichtung und einen das zu zerlegende Bild auf diese projizierenden bezw. das zusammenzusetzende Bild von die ser abnehmenden rotierenden Spiegel. UNTERANSPRüCHE: 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Bild- zerlegungs- bezw. Zusammensetzungs vorrichtung in einer Spirallochtrommel besteht und der rotierende Spiegel im Innern der Trommel derart angeordnet ist, dass er das zu sendende Bild auf den Trommelmantel bezw. das zu empfan gende Bild von dem Trommelmantel nach aussen wirft.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der rotierende Spiegel im Innern eines feststehenden konischen Spiegels angeordnet ist, vor dem sich eine ebenfalls feststehende Spi- rallochscheibe befindet. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Spiral- lochtrommel von einer kreisförmigen Photozelle bezw. einer ebensolchen Glimmlampe umgeben ist.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass im Wege der Lichtstrahlen vom Objekt zum rotieren den Spiegel bezw. vom rotierenden Spie gel zum Objektiv ein ebenfalls rotieren des dreiseitiges Prisma angeordnet ist. 6. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der rotierende Spiegel auf der Achse eines phonischen Rades sitzt und durch dieses in Drehung versetzt wird.
    7. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Löcher .der Spirallochtrommel grösser sind als die Bildelemente und mit ihren ein ander entsprechenden Kanten um ,die Breite der Bildelemente in Richtung der Trommelachse versetzt in der Trommel wandung angeordnet sind. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass nur eine Glimmlampe bezw. Photozelle vorgesehen ist, von der die Lichtstrahlen durch einen zweiten Spiegel, der synchron mit dem innerhalb der Bildzerlegungs- bezw. Bild zusammensetzungsvorrichtung rotieren den Spiegel arbeitet, auf die Bildzer- legungsvorrichtung geworfen bezw. von .dieser ihr zugeleitet werden. 9.
    Einrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass der zweite Spiegel ebenfalls auf der Achse .des den ersten Spiegel antreibenden Motors sitzt und die Glimmlampe bezw. Photozelle in der Verlängerung dieser Achse angeord net ist. 10. Einrichtung nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass sowohl .die Bildzerlegungs- beziehungsweise die Bildzusammensetzungsvorrichtung, wie auch der zweite rotierende Spiegel von je einem konischen Spiegel umgeben sind, welche die Leitung der Lichtstrahlen von dem einen rotierenden Spiegel auf den andern bewirken. 11.
    Einrichtung nach Patentanspruch 11, ,da- .durch gekennzeichnet, dass die Rotation des Bildes um die eigene Achse aus- (leichende Korrektionsprismen in das Objektiv selbst drehbar eingebaut ist. 1.2. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Spiral- lochtrommel zwecks Korrektur der Pha senverschiebung drehbar angeordnet ist.
    13. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da ,durch gekennzeichnet, :dass die Spiral- lochtrommel mit mehreren Lochsystemen verschiedener Lochzahl versehen und in der Achsrichtung verschiebbar angeord net ist. 14. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass\ die Spiralloch- trommel aus an einer Stelle geschlitzten Ringen zusammengesetzt ist, wobei die Breite des Schlitzes der Ringe der Loch breite entspricht. 15. Einrichtung nach Unteranspruch 14, :da durch gekennzeichnet, dass der Schlitz der Ringe keilförmig ausgebildet ist.
CH160597D 1931-04-14 1932-04-09 Verfahren zur Bildzerlegung oder Bildzusammensetzung beim Fernsehen und Einrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens. CH160597A (de)

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