CH160610A - Verfahren um gegen Witterungseinflüsse etc. empfindliche Waren mit einer schützenden Hülle zu versehen. - Google Patents

Verfahren um gegen Witterungseinflüsse etc. empfindliche Waren mit einer schützenden Hülle zu versehen.

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CH160610A
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CH
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Gewerbebank Einget Haftpflicht
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Gewerbebank Eingetragene Genos
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D81/00Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents
    • B65D81/24Adaptations for preventing deterioration or decay of contents; Applications to the container or packaging material of food preservatives, fungicides, pesticides or animal repellants

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
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Description


  Verfahren um gegen Witterungseinflüsse ete. empfindlieche Waren mit einer  schützenden Hülle zu versehen.    Es ist     bekannt,    empfindliche Waren, zum  Beispiel Lebensmittel, deren Aroma, Aus  sehen und sonstige Beschaffenheit durch  Luft und Feuchtigkeit schädlich beeinflusst  wird, zum Schutz mit einer Umhüllung zu  versehen und diese dann durch Eintauchen  mit einer dünnen Schicht aus geschmolzenem  Wachs oder wachsartigen Stoffen zu über  ziehen .  



  Diese Überzüge weisen den Nachteil auf,       Jass    die Wachsschicht infolge der ungleich  mässigen Abkühlung Haarrisse enthält, durch  die Luft und Feuchtigkeit zu den verpackten  Gegenständen zutreten kann, so dass diese  dem Verderben leicht ausgesetzt sind. Ausser  dem wird das geschmolzene Wachs beim Ab  kühlen rauh, körnig, matt und undurchsich  tig, da. eine Kristallisation des Wachses oder  dergleichen     stattfindet.     



  Wenn man den     Überzug    aus geschmolze  nem Wachs oder wachsartigen Stoffen zum  Beispiel bei Schokolade anwendet, die in eine    Metallfolie oder dergleichen eingehüllt ist, so  ist der Wärmeübergang zwischen dem Tauch  bade und der Schokolade so gross, dass die  Kakaobutter schmilzt und dadurch die  Schokolade grau färbt.  



  Diese Nachteile können dadurch vermie  den werden, dass die in bekannter Weise  umhüllten und kurze Zeit in ein Bad ge  schmolzenen     Paraffines    oder Wachses oder  eines andern pflanzlichen, mineralischen oder  tierischen Fettes, getauchten Waren nach dem  Herausheben aus diesem Bade sofort in einem  zweiten, beispielsweise aus eisgekühltem  Wasser bestehenden Bade abgeschreckt wer  den.  



  Die Höhe der Temperatur beider Bäder,  sowie ihre Dauer ist bei dem Verfahren ab  hängig von der Art des verwendeten ge  schmolzenen Stoffes, sowie von dessen beson  derer Beschaffenheit.  



  Man verfährt beispielsweise wie folgt:      Die Waren können beispielsweise in eine  dünne Metallfolie und dann noch in ein dün  nes gekrepptes Seidenpapier, wobei beide  eventuell zusammengeklebt sein können, zum  Beispiel in kaschiertes Stanniol oder in ein  faches oder gekrepptes Papier, eingeschlagen  sein. Dann wird die Packung, deren Ver  schlussränder verklebt worden sind, kurze  Zeit, etwa 1 bis 2 Sekunden lang, in ein auf  75 bis 80' C erhitztes Paraffinbad getaucht,  für das ein hochraffiniertes geruchfreies Pa  raffin mit einem Schmelzpunkt von 50 bis  52' C verwendet ist. Daraufhin wird die in  flüssiges Paraffin getauchte Ware sofort in  einem auf 3   C gekühlten Wasserbade für  kurze Zeit (3 bis 4 Sekunden) abgeschreckt.  In einem Kühlschrank erfolgt danach bei  einer Temperatur von 5 bis 6   C und bei be  wegter Luft langsam die vollständige Ab  kühlung.

    



  Man erhält so auf der eingeschlagenen  Ware eine Paraffinschicht mit einer vollkom  men glatten, porenfreien und schwer zu be  schädigenden Oberfläche, die den Durchtritt  von Luft oder Feuchtigkeit nach keiner Seite  hin gestattet. Es ist damit für die Ware eine  Verpackung     geschaffen,    die ein langes La  gern oder einen Versand auch unter ungün  stigen Witterungsverhältnissen auf unbe  grenzte Dauer     gestattet,    ohne dass der ver  packte Körper seine Eigenart verliert. Auf  diese Weise können Schokolade, Kakao  pulver, Tee oder andere Genussmittel, Tabak,  Wurst, Käse, frisches oder getrocknetes Ge  müse, Gewürze oder Parfüms aufbewahrt  und namentlich auch über See verschickt  werden, ohne dass sie ihr feines Aroma oder  ihren Geruch verlieren.

   Ebenso ist eine sol  che Verpackung sehr vorteilhaft für     Marzi-          pane,    Pralinen, insbesondere Likörpralinen  (da hierbei ein Auslaufen der Flüssigkeit  verhindert wird), sodann für Wiener Ge  bäck, Keks oder dergleichen, da sie in dieser  Verpackung ihre Knusprigkeit und     Rösch-          heit    bewahren.  



  Um die Waren ganz besonders gegen Hitze,  zum Beispiel in Lagerräumen, gegen Sonnen  strahlen und     Tropenklima    zu schützen,. emp-         fiehlt    es sich, die Hülle aus einer Mischung  von Wachs, Paraffin oder Harz mit Kar  naubawachs, Japanwachs oder dergleichen  herzustellen, oder ihr besondere Chemikalien,  wie zum Beispiel     pulverisierte    gebrannte  Magnesia. oder feinen Asbeststaub einzuver  leiben, wodurch die Wärmeleitfähigkeit der  Wachs- oder dergleichen Schicht weiter her  abgesetzt wird.  



  Ein weiterer Vorteil der neuen Ver  packung liegt darin, dass man durch Zusätze  von. Farbstoffen eine Hülle herstellen kann,  die sich zur Ausschmückung oder zur     Imi-          tierung    bestimmter, im Handel befindlicher       e        c        'hier        Verpaakungsbehälter        C        hervorragend     eignet.

   Man kann beispielsweise die Hülle  erst nach ihrer Erstarrung bemalen und dann       eventuell    nochmals mit einer durchsichtigen       zweiten    Schicht eines wachsartigen Stoffes  oder     Lackes        überziehen,    wodurch ein Ver  wischen, Abreiben oder Abkratzen der  Malerei verhindert wird. Auf diese Weise  kann man der Verpackung, die aus einfachem  Blech, Pappe oder Papier bestehen kann, das  Aussehen von Holz, Marmor, Porzellan,  Bronze oder .dergleichen verleihen.  



  Ebenso wie man     auf    diese Weise die  Waren selbst     luft-    und wasserdicht ver  packen     kann,    kann man auch ganze Kartons  nach dem     beschriebenen    Verfahren umhüllen.  Zu diesem Zweck werden die     Verschlussstel-          len    des Kartons mit Papier, Leinwand oder  Stoffstreifen verklebt und dabei zweck  mässigerweise ein starker Papierstreifen, ein  Band oder eine Kordel mit eingelegt, die spä  ter zum Aufreissen der Packung dienen soll.  Dann     wird    der ganze     Karton    in der beschrie  benen Weise behandelt.  



  Durch das neue Verfahren können Blech  schachteln, die den Export sehr verteuern,  für die Verpackung vollständig vermieden  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: Verfahren, um gegen Witterungseinflüsse etc. empfindliche Waren mit einer schützen den Hülle zu versehen, bei dem eine die zu schützende Ware enthaltende Packung kurze Zeit in ein Bad aus einem geschmolzenen, zur Bildung der Hülle bestimmten Stoffe ge taucht wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Packung nach dem Herausheben aus dem Bade sofort in einem zweiten Bade abge schreckt wird. UN TERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ,die Packung nach dem Herausheben aus dem Tauchbade in einem aus eisgekühltem Wasser bestehenden Bade abgeschreckt wird.
CH160610D 1932-03-17 1932-03-17 Verfahren um gegen Witterungseinflüsse etc. empfindliche Waren mit einer schützenden Hülle zu versehen. CH160610A (de)

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CH160610D CH160610A (de) 1932-03-17 1932-03-17 Verfahren um gegen Witterungseinflüsse etc. empfindliche Waren mit einer schützenden Hülle zu versehen.

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