CH160614A - Verfahren und Vorrichtung zum Fördern von körnigen Massengütern, insbesondere von Betonmischgut, mittelst Druckluft. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Fördern von körnigen Massengütern, insbesondere von Betonmischgut, mittelst Druckluft.

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CH160614A
CH160614A CH160614DA CH160614A CH 160614 A CH160614 A CH 160614A CH 160614D A CH160614D A CH 160614DA CH 160614 A CH160614 A CH 160614A
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Bongardt Ernst
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Bongardt Ernst
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/32Conveying concrete, e.g. for distributing same at building sites

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Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Fördern von körnigen     lyiassengütern,    insbesondere  von     Betonmischgut,    mittelst Druckluft.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren zum Fördern von körnigen       Massengütern,    insbesondere von     Betonmisch-          but,    mittelst Druckluft, wobei jedoch die  Spannung der Luft im Gegensatz zu den bis  her bekannten Verfahren verhältnismässig  gering gewählt wird. Es hat sich herausge  stellt, dass die Förderung von körnigen  Massengütern mittelst Luft dann sehr gut  und mit geringstem     Kraftaufwand    ausge  führt werden kann, wenn die Spannung der  Luft höchstens 1 Atmosphäre beträgt.

   Dabei  muss aber auch die Luftmenge im Verhältnis  zur geförderten Materialmenge erheblich gross  sein, und zwar haben Versuche ergeben, dass  zweckmässig mindestens ein     Verhältnis    von  100 Volumenteilen Luft auf 1 Volumenteil  geförderter Materialmenge genommen werden  muss. Zur Durchführung des Verfahrens dient  eine Vorrichtung, die in bekannter Weise  aus einem Gebläse, einer Luftdüse und einer  Rohrleitung besteht.

   Mit Rücksicht auf die  erhebliche Luftmenge im Verhältnis zur ge-    förderten     Materialmenge    muss auch der Quer  schnitt der Förderleitung entsprechend gross  gewählt     werden.    Aus den angegebenen Ver  hältnissen ergibt sich, dass der Leitungsquer  schnitt entsprechend der Luftmenge und  nicht der zu fördernden     Materialmenge    be  rechnet werden muss. Der     Querschnitt    ist  mindestens 10 Mal so gross, als es die ge  förderte Materialmenge erfordert.  



       Ventilatorluft    von     verhältnismässi;    ge  ringer     Spannung    hat man schon für andere  Zwecke benutzt, beispielsweise zum Trennen  von Stoffen verschiedener Korngrösse. Dabei  handelt es sich im allgemeinen um leichte       Körper,    wie Talk und dergleichen, die durch  die Luft auf eine bestimmte Höhe gehoben  und dann unter der     Einwirkung    der Zentri  fugalkraft in     ihre    Bestandteile zerlegt wer  den.

   Bei der     Anwendung    des Verfahrens ge  mäss der Erfindung auf Beton werden die Be  standteile des Betons nicht nur gefördert,  sondern gleichzeitig auch innig     miteinander     gemischt, so dass die Steine der Masse an ihrer      Umfläche mit Zement und feinen     Sandpar-          tikelchen    sich bekleiden, wodurch ein ausser  ordentlich gut gemischter Beton entsteht.  



  Infolge der im Verhältnis zur Material  menge     grossen    Luftmenge     bewegt    sich die ge  förderte Masse,     wie    Versuche ergeben haben,  im     wesentlichen    in der Mitte des Rohres,  schwimmt also gewissermassen in dem Luft  strom, wodurch die Reibung in der     Förder-          leitung    wesentlich vermindert und die Ab  nutzung der Rohre herabgesetzt wird.  



  Die Vorrichtung zur     Durchführung    des  Verfahrens kann so     ausgeführt        sein,    dass ein  Materialpfropfen in ihr gebildet wird, der  einen sicheren Abschluss der Luft am Ein  trittsende des Materials     bewirkt.    Der Mate  rialpfropfen kann dadurch hergestellt sein,  dass     eine    an sich bekannte Förderschnecke  vor einem konischen Teil der Mischvorrich  tung angeordnet ist, aber nicht in diesen Teil  hineinragt.

   Dadurch wird vermieden, dass das  Material in den Konus durch die Schnecken  gänge aufgewühlt wird, und es findet nur  ein     Zusammenpressen    des Materials in dem  konischen Teil zu einem Pfropfen     statt,    wel  cher genügt, um den Rücktritt der Luft zu  verhindern.  



  Dadurch     werden    verwickelte und sich  auch leicht verstopfende Schleusen, Ventil  schiebereinrichtungen, vermieden.  



  -Bei einer zweiten     Ausführungsform    wird  ein zum     Zusammendrücken    des Materials die  nender konischer Trichter, aus dem es in den  Luftstrom fällt, gegen Verstopfung dadurch  gesichert, dass der Trichter nachgiebig ge  staltet     wird.    Im besonderen kann der Trich  ter aus mehreren Teilen hergestellt sein, die  unter bestimmtem Druck aneinander liegen,  bei     Überschreiten        dieses        Druckes    sich selbst  tätig öffnen und nachgeben.  



  Die Vorrichtung kann auch so ausgeführt  werden, dass die Nachgiebigkeit durch einen  am Ende des Trichters     angebrachten    Ab  schlusskonus oder -Teller erreicht wird, der  unter Federdruck steht und bei     höherem     Druck im Trichter unter Spannung der Feder  nachgibt. Dieser Konus oder Teller kann da-    bei gleichzeitig auch noch als Abstreifer aus  geführt sein, um das zusammengedrückte  Material zu zerbröckeln und dem     Förderluft-          strom    zuzuführen.  



  Die Anordnung eines derartigen Konus  hat noch den     Vorteil,    dass das Material im  Trichter von dem Druck der Pressluft teil  weise entlastet wird, wodurch an Antriebs  kraft gespart wird.  



  Bei     Anwendung    des Verfahrens zum För  dern und Mischen von Beton kann dieses so  durchgeführt     werden,    dass man entweder die  Einzelbestandteile     vorgemischt    oder nicht       vorgemischt    ohne besondere Wasserzufüh  rung in den Trog bringt und dann erst am  Ende oder an irgend einer Stelle der     Förder-          leitung    das     Wasser    zusetzt. Man     kann    aber  auch einen Teil des benötigten Wassers schon  dem Material im Trog zuführen.

   Insbesondere  haben Versuche gezeigt, dass, wenn man etwa  einige Meter vor dem Auslauf das restliche  Wasser einführt, und zwar     zweckmässig    in  feinverteilter Form einspritzt, eine besonders  gute Mischung mit der Betonmasse erzielt  wird.     Natürlicb.    kann man auch an verschie  denen     voneinander    entfernten Stellen der       Förderleitung    das Wasser zuführen und  schliesslich auch noch im Fertigmischer einen  allerletzten Rest, so dass die Wasserzuführung  der Förderleitung verteilt     wird.     



       Anstatt    Wasser zuzuführen, kann man  auch     Zementmilch,    das heisst in     Wasser    an  gerührten Zement, zufügen, wobei dann bei  der Mischung der     Rohstöffe    Zement ent  weder gar nicht oder nur in entsprechend  geringerer Menge zugesetzt wird.  



  Mehrere beispielsweise Ausführungsfor  men der Vorrichtung zur Durchführung des  Verfahrens gemäss der Erfindung sind in den  beiliegenden Zeichnungen dargestellt, und  zwar zeigt:       Fig.    1 einen teilweisen Schnitt durch die  gesamte Anordnung,       Fig.    2 einen     Längsschnitt    einer     zweiten     Ausführungsform des Mischtroges in grösse  rem Massstube ;       Fig.    3 ist ein Schnitt nach der Linie       A-B    der     Fig.    2', und      "-. 4 ist die zugehörige Ansicht von  Fiel  oben;

         Fig.    5 zeigt eine dritte Ausführungsform  des     Tro,-es    im Längsschnitt bei der unten ein       nachgiebiger    Konus den Abschluss des Trich  ters bildet.  



       Bezugnehmend    zunächst auf die     Fig.    7.  besteht die Anlage aus dem Ventilator 1, der       Förderleitung    2, deren Ende 3 beweglich ist  und daher zweckmässig aus einem Schlauch  besteht. Dazu gehört die Zubringer-Schnecke  4 und der     Vormischer    5. Am Ende der  Förderleitung ist ein     Luftabscheider    6 ange  bracht und darunter (nicht gezeichnet) ge  gebenenfalls ein rotierender Mischer zum       Fertignischen.    Das zum Fertignischen be  nötigte Wasser wird durch die Wasserleitung  7, welche an die Förderleitung angehängt ist,  zugeführt.

   Das Ende der Förderleitung 3  (Schlauch) mit dem     Luftabscheider    6 und ge  gebenenfalls dem Fertigmischer wird zweck  mässig an den Ausleger 8 eines geeigneten  Kranes angehängt, wie in der Zeichnung  strichpunktiert angedeutet ist, so dass man in  der Lage ist, den Betonauslauf nach Belieben  leiten zu können.  



  Die Förderschnecke 4 reicht nur bis an  den Anfang eines konischen Teils 9,     während     ihre Welle durch den konischen Teil     hin-          c!urchgeht    und am Ende     einen    Abstreifer 10       i:rägt.     



  Die Wirkungsweise der Anlage ist fol  gende  Dem     Vormischer    5 wird das zur Beton  mischung dienende Material, wie zum Bei  spiel Zement, Sand und Steine, fortlaufend  in gleichbleibender Geschwindigkeit zuge  führt und in demselben mit etwas Wasserzu  satz erdfeucht gemischt, so dass der Beton  noch nicht breiig ist und klebt, aber der Ze  ment gleichmässig verteilt ist und nicht mehr  staubt.  



  Aus dem     Vormischer    5 fällt das Material  in die     Zubringerschnecke    4. Diese ist un  mittelbar über der Förderleitung 2 angeord  net und steht mit ihrem vordern Teil 9 mit  dieser in Verbindung.    Die Förderschnecke 4 drückt das Material  zu einem Pfropfen innerhalb des konischen  Teils 9 zusammen, der als sicherer Abschluss  gegen Rücktritt der Luft aus der     Leitung    2  dient. Der Abstreifer 10 am Ende der Welle  nimmt das Material von dem Pfropfen     wieder     ab, so dass es vor die Düse 11 fällt, aus der  die Luft des Gebläses 1 austritt.

   Gleichzeitig       mit    dem Einlauf des Materials, gegebenen  falls in einen     Fertigmischer    wird durch die  Wasserleitung 7 und eine an deren Ende     an-          gebrachteZerstäuberdüseWasser    in gewünsch  ter Menge zugeführt. Aus der untern Öff  nung des Fertigmischers läuft dann der  fertige Beton gleichmässig und fortlaufend  in .demselben Masse, wie er durch die Zu  bringerschnecke 4 der Förderleitung 2 zuge  führt wird, aus.  



  Sollen mit der Anlage andere Materialien,  als     Betonmischgut,    bei denen ein     Mischen     nicht erfolgen soll, zum Beispiel Kiessand  und dergleichen gefördert werden, so fallen  natürlich der     Vormischer    5 und der Fertig  mischer fort.  



  Bei der zweiten Ausführungsform nach  den     Fig.    2, 3 und 4 besteht die     Vorrichtung     aus einem Schneckentrog 12 mit aufgesetzter       Einfüllöffnung    13. Im     Schneckentrog    ge  lagert ist eine Schneckenwelle 14, welche     mit-          telst    des     Kettenrades    15     angetrieben        wird.     Die auf der Schneckenwelle befindlichen  Schneckengänge 1,6 reichen nur ungefähr bis  zu der Stelle, wo der ebenfalls im Schnecken  trog gelagerte     Trichter    17     beginnt.    Dieser  Trichter ist zweiteilig, und zwar so,

   dass seine  untere Hälfte feststeht, während die obere  Hälfte beweglich gelagert ist. Diese wird  durch das Gewicht 18     mittelst    des Hebels 19  und des Druckbolzens 20 ständig nach unten  gedrückt. Das     Gewicht    18 ist auf dem Hebel  19 verschiebbar angeordnet. Es ist auch mög  lich, an Stelle des Gewichtes eine Feder an  zuordnen und beide     Konushälften    beweglich  zu lagern.  



  Zur besseren Abdichtung der     obern          Konushälfte    ist noch der Konus 21 ange  bracht.      Auf der Schneckenwelle ist fest gelagert  der Abstreicher 22, sowie verschiebbar ge  lagert der Teller     23.    Dieser ist zweiteilig  und die untere Hälfte zurückklappbar, wie  punktiert dargestellt. Der Teller 23 trägt  rechts und links je einen Bolzen 24, welche  durch den Boden des     Schneckentroges    hin  durchragen und an dem Hebel     2,5    angreifen.

    Das obere Ende dieses Hebels ist durch die  Stange 26 mit der Ein-     bezw.        Ausrückkupp-          lung    des Antriebes für die Schneckenwelle  verbunden, kann aber auch mit einer Signal  vorrichtung in     Verbindung    stehen. Unterhalb  des Schneckentroges ist das     Luftzuführungs-          bezw.    Förderrohr 27 gelagert     und    durch das       Verbindungsstück    28 mit dem vordern Ende  des     Schneckentroges        verbunden.    In dem Luft  zuführungsrohr 27 sind die Düse 29 und der  Schieber 30 angeordnet.

   An Stelle dieses  Schiebers     kann    auch ein Ventil vorgesehen  sein, oder aber es kann die Düse so gestaltet  sein, dass die     Ausflussöffnung    derselben ver  stellbar ist, so dass diese beliebig in ihrem  Durchmesser verändert werden kann. Von  dem     Luftzuführungsrohr    27     zweigt    ferner  das doppelte Bogenstück 31 ab, welches rechts  und links in das Verbindungsstück 2,8 ein  mündet. In dem Bogenstück 31 ist das Ven  til 32 eingebaut.  



  Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist  folgende:  Das durch die     Einfüllöffnung    13 einge  brachte Fördergut wird durch die     Schnecken-          A   <B>a</B>       nge    16 bis zu dem Trichter 17 gefördert.  Hier staut sich das Fördergut und wird  durch das nachfolgende Gut weiter vorge  schoben. Dabei füllt es den Trichter 17 aus  und wird     in    diesem zusammengepresst.

   Hier  durch wird im Trichter 17 ein dichter Ab  schluss erzielt,     wodurch    verhindert     wird,    dass  die     Luft,    welche     zur    Förderung des Gutes  dienen soll, durch den Trichter 17     bezw.    den  Schneckentrog 12, austritt und so eine Förde  rung verhindert.  



  Da die Zusammenpressung des     Förder-          gutes,    je nach der Art seiner Beschaffenheit       bezw.    seiner Zusammensetzung, insbesondere    bei Beton auch je nach der Höhe seines  Wassergehaltes, sehr verschieden ist, ist es       notwendig,    die Pressung im Trichter zu       regeln,    so dass diese eine bestimmte Grösse  nicht überschreitet. Dies wird dadurch er  reicht,     da.ss    die obere Hälfte des     Trichters,    ge  gebenenfalls auch beide Hälften beweglich  sind. Wird die Pressung grösser als ge  wünscht, so hebt sich die obere Hälfte des  Trichters 17, wodurch auch das Gewicht 18  gehoben werden muss.

   Durch die geeignete  Wahl der Grösse dieses Gewichtes oder durch  Verschiebung desselben auf dem Hebel 19  kann man genau bestimmen, wie gross die  Pressung im Trichter 17 sein soll.  



  Das aus der vordern Öffnung des Trich  ters 17 in Gestalt eines Pfropfens austretende  Gut wird, falls es noch fest     zusammenhält,     durch das     Abstreichkreuz    22 gelöst und ab  gestrichen und fällt nach unten. Hierbei wird  es alsbald durch die durch das doppelte  Bogenstück 31 eintretenden Luftströme ge  fasst, gelangt mit diesen in den durch die  Düse 29 eintretenden Luftstrom und wird von  diesem durch das Förderrohr 21 weiter ge  fördert. Durch Einstellung des Schiebers 30  und des Ventils     32-    ist die Stärke der Luft  ströme im gewünschten,     vorteilhaften    Masse  regelbar.

   Wenn Störungen insbesondere in  der Lufteinführung     eintreten    und das     Förder-          gut    im Förderrohr 27 liegen bleibt, kann es       vorkommen,    dass sich auch das Fördergut in  dem Verbindungsstück 2,8 staut. Dadurch  wird dann schliesslich verhindert, dass das  Fördergut überhaupt aus dem Trichter aus  treten kann; es würde dadurch die Pressung  so gross werden, dass ein Bruch der Schnecke  oder eines Antriebsteils eintritt.  



  Um diesem Übelstand zu begegnen, ist der  Teller 23 angeordnet. Sobald sich das Gut im  Verbindungsstück 28 staut, so dass das von  dem Abstreicher 22 gelöste Gut nicht mehr  herunterfallen kann und somit den Raum  zwischen     Trichter    17 und Teller 23 ausfüllt,  wird letzterer nach vorne geschoben. Hierbei  kann der untere Teil des Tellers zurück  klappen, falls sich bereits Fördergut dahinter  befindet. Durch das Vorschieben des Tellers      23 wird auch der Hebel 25 bewegt. Dieses  ist sofort sichtbar; gegebenenfalls kann auch  irgendeine Signaleinrichtung damit verbun  den sein.

   Ausserdem kann dieser Hebel     245     durch ein geeignetes Gestänge mit der Ein  und     Ausrückkupplung    für den Antrieb der  Schnecke verbunden sein, wodurch letztere  sofort ausgerückt wird, wenn eine Stauung  im Schneckenkopf eintritt. Auf diese Weise  wird mit voller Sicherheit eine zu grosse Pres  sung und ein dadurch entstehender Bruch  eines Maschinenteils vermieden.  



  Schliesslich ist es auch möglich, das Ge  wicht 18     bezw.    den Hebel 19 mit einer der  artigen     Ausrückvorrichtung    zu verbinden in  der Weise, dass letztere betätigt wird, wenn  die Höchststellung erreicht ist. Auch hiermit  kann irgend eine Signalvorrichtung, etwa ein  optisches oder akustisches Signal verbunden  sein.  



  Bei der dritten Ausführungsform nach der       Fig.    5 ist in dem Trichter     33    in bekannter  Weise die Welle 34 gelagert, die die Flügel  35 und die Schnecke 36 trägt. Der Antrieb  der Welle erfolgt durch die Kegelräder 37  von einer Riemenscheibe 38 oder einem ähn  lichen Antrieb aus. Am untern Ende trägt  die Welle einen Konus 39, der auf ihr ver  schiebbar gelagert ist, jedoch bei ihrer Dre  hung mittelst eines Federkeils oder -der  gleichen mitgenommen wird. Auf den Konus  drückt von unten her eine Feder 40, deren  Spannung gegebenenfalls geregelt werden  kann. Durch die Feder wird der Konus im       Ruhezustande    gegen den untern Rand 41 des  Einsatzgehäuses 42 gedrückt und schliesst  hier ab.

   Unten schliesst sich an den Trichter  33 die Förderleitung 43 an, durch die     mittelst     Luftstromes in Richtung der Pfeile das her  unterfallende Material gefördert wird. Zum  Einfüllen des Materials in den Trichter 33  dient die Materialrutsche 44.  



  Die Wirkungsweise ist die, dass das von  der Rutsche 44 in den     Trichter    33 fallende  Material zunächst durch die Flügel 35 der  Schnecke 36 zugeführt wird, die das Material  soweit verdichtet, dass ein     Abschlusspfropfen       gegenüber der aus der Förderleitung 43 kom  menden Luft durch das Material selbst ge  bildet wird. Unter dem Druck des nach unten  fortschreitenden Materials wird unter Span  nung der Feder 40 der Konus 39 nach unten  gedrückt, so dass an dem Rand 41 des innern  Gehäuses 42 das Material herausfallen und  in den Luftstrom der     Förderleitung    43 ge  langen kann.

   Der Konus 39 ist noch mit  Riefen oder Rippen 45 versehen, die ein Ab  bröckeln des zusammengedrückten Materials  bewirken und dadurch das     Herausbefördern     in den Luftstrom erleichtern.  



  Je höher die Pressung des Materials in  den Trichter 33 ist,     umsomehr    schiebt sich  unter dem Druck der Konus 39 nach unten  und lässt daher den Ringrauen am Rande 41  grösser werden, so     dass    das Material in grö  sseren Mengen entweichen kann. Lässt die  Pressung im Innern des Trichters nach, so  schliesst sich der Konus 39 entsprechend un  ter der Wirkung der Feder 40. Gleichzeitig  nimmt der Konus einen Teil des Druckes der  Luft auf und entlastet damit die     Rührwelle     34.  



  Unter Umständen kann auch noch eine  Gegenfeder     bezw.    ein auf einen Hebel  wirkendes Gewicht angebracht werden, die  auf den Konus 39 in der Weise einwirken,  dass der auf die untere Fläche des Konus  wirkende Druck der Luft ganz oder teilweise  aufgehoben wird. Diese Feder     bezw.    diese  Gewichtswirkung würde dann der Feder  wirkung 40 entgegenwirken. Sie wird so an  geordnet, dass sie beliebig ein- und ausge  schaltet werden kann     bezw.    sich selbst     ein-          und    ausschaltet, wenn der Konus 39 durch  das Material nach unten gedrückt wird.  



  An Stelle des Konus kann auch ein Teller  oder     irgendeine    ähnliche Einrichtung Ver  wendung finden. Die ganze Vorrichtung kann  auch schräg oder     wagrecht    liegend angeord  net werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Fördern von aus Teilen verschiedener Korngrösse bestehendem Gut, insbesondere von Betonmischgut, mittelst Druckluft, dadurch gekennzeich net, dass die Spannung der Luft höch stens eine Atmosphäre und das Volumen der Luft mindestens das Hundertfache des Volumens der zu fördernden Mate rialmenge beträgt.
    II. Verfahren zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, bestehend aus einem Gebläse, einer Luftdüse und einer Förderleitung, dadurch gekenn zeichnet, dass der Querschnitt der Förder- leitung mindestens zehnmal so gross ist, als es die zu fördernde Materialmenge erfordert.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I zum Fördern und Mischen von Betonmischgut, bei welchem der Betonmasse Wasser zu gemischt wird, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil der benötigten Wassermenge an einer oder mehreren Stellen der Förderleitung zugeführt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I zum Fördern und Mischen von Betonmischgut, dadurch gekennzeichnet, dass der Beton masse Zementmilch, das heisst in Wasser angerührter Zement, an einer Stelle der Förderleitung zugeführt wird.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch eine Förderschnecke, welche vor einem konischen Teil des Ge häuses endet, so dass der Materialpfropfen lediglich in der Längsrichtung verschoben wird. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der den Abschlusspfropfen aufnehmende Trichter nachgiebig ausgeführt ist, so dass bei in ihm entstehenden zu hohem Druck eine Verstopfung nicht eintreten kann. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Trichter aus zwei oder mehreren drehbar gegenein ander angeordneten Teilen besteht, die durch Gewichts- oder Federdruck gegen einander gehalten werden. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Trichter an seinem Austrittsende durch einen unter Feder- oder Gewichtsdruck stehenden Konus bezw. Teller abgeschlossen ist, der nachgibt, wenn ein höherer Materialdruck im Innern des Trichters entsteht. 7.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der Konus oder Teller gleichzeitig als Abstreifer dient und zu diesem Zweck mit Riefen oder Rippen oder dergleichen versehen ist. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, ge kennzeichnet durch Mittel, durch welche der auf den Konus bezw. Teller wirkende Druck der Förderluft ganz oder teilweise aufgehoben wird.
CH160614D 1931-12-09 1931-12-09 Verfahren und Vorrichtung zum Fördern von körnigen Massengütern, insbesondere von Betonmischgut, mittelst Druckluft. CH160614A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1081825B (de) * 1954-01-19 1960-05-12 Rene Jacques Henri Planiol Vorrichtung zum Foerdern feinen pulverfoermigen Gutes aus einem Behaelter mit Regelung der Gutaustrittsmenge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1081825B (de) * 1954-01-19 1960-05-12 Rene Jacques Henri Planiol Vorrichtung zum Foerdern feinen pulverfoermigen Gutes aus einem Behaelter mit Regelung der Gutaustrittsmenge

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